👋 Herzlich Willkommen im Psoriasis-Netz. Du bist hier in der größten unabhängigen Gemeinschaft für Menschen mit Schuppenflechte oder Psoriasis arthritis im deutschsprachigen Raum.
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Ich hoffe das ich hier nicht gleich den Rahmen sprenge, weil ich etwas in meiner Psoriasis-Geschichte ausholen muss, Versuche mich aber kurz wie möglich zu halten.
Schmerzen und Morgensteifigkeit schon ca. 15 bis 20 Jahre. Teilweise hielt die Morgensteifig über einige Stunden an. Wusste nicht warum, war halt so, musste damit leben.
2008 habe ich dann endlich mal einen Termin bei einen Rheumatologen ausgemacht.
2 Tage vor dem Termin bei dem Rheumatologen hatte sich eine Regenbogenhaut-Entzündung entwickelt.
Meine Augenärztin fragte nach einer Rheumatischen Erkrankung. Diese konnte ich zu diesem Zeitpunkt (noch) nicht bestätigen, bzw. sah erstmal keinen Zusammenhang, sie klärte mich auf.
Gut das ich einen Termin bei einem Rheumatologen hatte.
Dieser Termin war die reinste Katastrophe.
Gnädiger Weise nahm er mir wenigstens Blut ab.
Telefonisch bin ich über die Diagnose " Sie haben nichts" informiert worden. Unterlagen gingen zur Hausärztin, über die ich die Ergebnisse der Blutuntersuchung informiert wurde.
HLA-B27 war positiv. Sollte abgeklärt werden, so weit so gut. 7 Jährige Ärzte-Odysee hat es dann gebraucht, bis ein Rheumatologischer Internist ( er hatte schon Jahre zuvor bereits eine Diagnose vermutet, bei denen bei Folgeuntersuchungen in allen möglichen Fachrichtungen nicht eingegangen wurde) endlich die Zügel in die Hand nahm und einen Termin für mich in einer Rheumatischen Klinik zur stationären Aufnahme zwecks definitiver Abklärung seiner vermuteten Diagnose ausmachte. Stationärer Aufenthalt waren 14 Tage, mit der gesicherten Diagnose einer Psoriasis-Arthritis. Seinerzeit (Sommer 2014) bekam ich aufgrund meiner hämorragischen Kolitis das Medikament Stelara 90mg vierteljährlich als Spritze verschrieben. Mitte 2017 bin ich nach erneutem Aufenthalt in der Rheumatischen Klinik auf Cosentyx 150mg im Pen umgestiegen. MTX war zusätzlich angedacht, wenn sich mein Hautbild nicht verbessert. Weitere ambulante Besuche in der Klinik zur Erlangung eines Rezept für Cosentyx (für 6 Monate) und Überprüfung des Krankheitsbildes ergab nach deren Aussage keine Veranlassung zur Verschreibung von MTX zusätzlich.
Ungefähr zu dem Zeitpunkt meiner Morgensteifigkeit und der Schmerzen, entwickelte ich in meiner linken Innenhand regelmäßig zum Sommer hin, leere Bläschen die sich nach ein paar Tagen öffneten, nicht schmerzhaft oder juckend. Mit den Jahren hatte ich dann die Bläschen unverändert immer. Seit ungefähr 2 Jahren sind die permanenten nachreifenden Bläschen mit irgendetwas gefüllt. Sie öffnen sich nach wie vor von alleine und es suppt leicht. Einen sehr unangenehmen nervigen Juckreiz dieser Bläschen, sowie auch Schmerzen, weil die Haut nach meinen Begriffen verhornt und aufreißt, verspüre ich seit einem halben Jahr. Zudem entwickeln sich diese Bläschen mittlerweile in geringerem Ausmaß auch in der rechten Handinnenfläche. An den Füßen habe ich noch nichts festgestellt.
Durch einen Zufall habe ich in den letzten Wochen einen Fernsehbeitrag über Psoriasis-Pustulosa verfolgen können. Da die im dem Bericht gezeigten Bilder und dem Gesprochenen absolut meinen Symptomen entsprach, habe ich mich im Netz belesen. Zu 100% entsprechen meine Informationen (verschiedene informative Seiten über Psoriasis-Foren uä.) absolut meinen Beschwerden. Deshalb auch meine heutige Anmeldung im Psoriasis-Netz.
Weil sich die Symptomatik in meiner linken Innenhand in den letzten Wochen sehr verstärkt hat, würde ich gerne bevor ich bei einem Dermatologen zur Sicherung der Diagnosestellung vorstellig werde, mir zur Linderung des Juckreizes und der Schmerzen gerne eine Creme, Salbe oder ähnliches besorgen.
Meine Frage ist unter anderem, was kann ich mir in der Apotheke vorerst rezeptfrei kaufen? Leider gibt es bzgl. Cremes, Salben und so weiter eine große Anzahl von sicherlich seriösen und auch unseriösen Anbietern welche ihr Produkt als das Allheilmittel deklarieren und ich total überfordert bin.
Sollte ich mir in der Rheumatischen Klinik einen Termin geben lassen um das bei meinem letzten Aufenthalt angedachte MTX verschreiben zu lassen bzw. bringt dies überhaupt etwas bei Psoriasis Pustulosa?
Entschuldigt bitte meinen ewig langen Text. Ich wusste nicht wie ich sonst meinen Werdegang hätte darstellen können.
Liebe Grüße Doppeltes Lottchen