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Moin,
ich bin Stephan 48 Jahre und habe nach ca. 6,5 Jahren im Oktober 2021 endlich die Diagnose PSA bekommen.
Das ganze wurde so schwierig, weil ich nur eine ganz leichte Schuppenflechte auf dem Kopf, hinter den Ohren und ab und zu in den Ohren habe ( die natürlich bei Arztbesuchen so schwach war das diese als Schuppen oder trockene Haut diagnostiziert wurden), dazu das typische Problem von PSA keine erhöhten Werte im Labor, selbst Entzündungswerte waren nie über 3.
Am Anfang hat die Basistherapie mit 15 mg MTX und 1 maliger 50 mg Prednisolon, danach 1 Woche 20 mg Prednisolon mit anschließenden ausschleichen gut gewirkt und ich war voller Hoffnung das es damit nur besser werden kann.
Aber ab ende November ein neuer Schub, also wieder Prednisolon rauf und wieder ausschleichen, ende Dezember und Januar wieder, trotz Umstellung der MTX Dosis auf 17,5 mg keine Besserung, im Gegenteil, es wurde immer Schlimmer mit den Schmerzen ( Nachts alle Stunde aufwachen, neue Position suchen war normal).
Dann kam Leflunomid dazu, hat aber in 2,5 Monaten keine Wirkung erbracht und es wurde noch schlimmer ( extreme schmerzende und krampfende Muskeln und Sehnen im Unterarm , Hand , Schulter und Nackenbereich und an erholsamen Schlaf war gar nicht mehr zu denken). Nur durch Naproxen waren die Schmerzen relativ zu ertragen und selbst Jacke zumachen, Flaschen aufmachen usw. wurden extreme Hindernisse und musste ab und an andere für mich machen, oder nur mit Hilfsmittel schaffbar.
Somit hat der Rheumatologe Taltz ins Spiel gebracht, die erste Dosis habe ich vor 3 Wochen bekommen und da ich nur eine schwache Schuppenflechte habe gibt es erst nächste Woche eine weitere Dosis. Dazu bekomme ich noch MTX alle 14 Tage im Versatz ( 1 Tag Taltz, 7 Tage später Mtx, 7 Tage später nix, 7 Tage später MTX, 7 Tage später Taltz usw.) und dazu noch 5 mg Prednisolon und Naproxen gegen die Schmerzen.
Ich empfand das Spritzen unangenehmer als MTX und ab 2 Wochen merkte ich das die Spannung, krampfen und Schmerzen der Muskeln und Sehnen weniger wurden, dieses aber sehr langsam, dazu habe ich noch leichte Reizung der Schleimhäute in Rachenraum welche ich mit Kamillentee und Salbeibonbons aber gut im Griff habe.
Welche Erfahrung habt Ihr mit Taltz gemacht und vor allem wie lange hat es bei Euch gedauert bis eine gute Wirksamkeit eingetreten ist, ich hoffe ja noch auf eine fast Schmerzfreies Restleben.
Mit freundlichen Grüßen
Stephan