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Rheumawerte erhöht??? PSA?


Careck
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Hallo, habe gestern meine Ergebnisse bekommen von der Rheumaserelogie...

IgA< 20 normal bis 20

IgG< 20 normal bis 20

IgM 44,9 normal bis 20

Mein Arzt meinte das wäre alles normal??? Aber was bedeutet die erhöhung??? Und die anderen zwei liegen ja auch gerade so im Grenzbereich!

Hat jemand erfahrungen damit???

Lg Nicole

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ela060472

Hallo also ich selber habe keine erfahrung damit aber ich weiss das bei meiner freundin die rheumawerte auch erhöht sind und bei ihr ist die schuppenflechte auf die gelenke geschlagen,nun bekommt sie die mtx spritzen und alles wird besser wenn du magst kann ich aber nochmal genau nachfragen,.vlg ela

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borchertmatthias

Hi Nicole

Das die Rheumawerte im Normbereich liegen ist eigentlich normal . Nach Aussage meines Hautarztes gibt es spezielle Blutwerte um ein Psoriasis- Arthitis fest zu stellen . Da musst Du Dien behandwelnden Ärzte nach fragen . Ein Wert ist immer der CRP Wert " Endzündungswert " .

Gleichzeitig sind Röntgenbilder immer an gebracht .

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Hallo, danke für Eure Antworten.... Werde mal zu einem Rheumatologen gehen! Der muß mit sowas ja erfahrungen haben...

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Hallo Nicole! :P

Bei mir wurde auch im September 2008 PSA diagnostiziert. Die Rheumawerte sind dabei eher selten erhöht, laut meiner Rheumatologin. Dafür gehen deine Entzündungswerte in die Höhe. Einen genauen Blutwert an dem man ablesen kann ob du eine echte PSA hast, gibt es leider nicht. Auch die Möglichkeit eines Gentests besteht nicht. Die PSA schlägt sich aber meist strahlförmig nieder, also zum Beispiel an einem oder mehreren Fingern, statt nur an einem Gelenk. Daran lässt sie sich wohl gut von anderen Formen der Arthritis unterscheiden. Man kann sie auch haben ohne äußerliche Anzeichen der Pso. So war es bei mir auch, denn die Schmerzen hatte ich schon häufiger mal mehr oder weniger stark.

Wichtig ist auch, dass der Arzt dich auf Borreliose testen lässt, um diese Möglichkeit als Ursache auszuschließen. Auch wär es sinnvoll deine betroffenen Gelenke mal röntgen zu lassen, um zu sehen ob die PSA deine Gelenke schon angegriffen hat und um einen Ist-Status zu bekommen. Bei einem Rheumatologen bist du auf jeden Fall gut aufgehoben, Allgemeinmediziner sind da eher überfordert.

LG, Janine ;)

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Soweit ich weiß, ist erhöhtes IGM nicht ausreichend zur Diagnose eines rheumatischen Prozesses. IGM kenne ich als Antikörper bei frischen Infektionen. Rheuma ist aber etwas länger dauerndes. Außerdem ist IGM noch kein Rheumafaktor sondern lediglich eine Fraktion des Immunglobulins. Bei PSA sind aber die Rheumafaktoren - soweit ich weiß - eher nicht erhöht, auch wenn sie rheumaartig ist. Möglicherweise sind weitere Befunde erforderlich, um mehr Eindeutigkeit zu erreichen.

Der Weg zum Rheumatologen ist daher bestimmt am besten.

Gruß, Kuno

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Guest Barb
Bei PSA sind aber die Rheumafaktoren - soweit ich weiß - eher nicht erhöht, auch wenn sie rheumaartig ist.

Bei mehr als 200 Rheumaarten könnte man Fontane zitieren: Ach lass, Luise, das ist ein zu weites Feld. :traurig-alt:

Bei PSA ist oft kein Rheumafaktor vorhanden. Zu allem Übel springen die Schmerzen von Tag zu Tag auf andere Gelenke. Sind es heute die Zehen, schmerzt morgen das Sprunggelenk oder du kannst vor Schmerzen keinen Deckel vom Joghurt ziehen. Von der Morgensteifigkeit mal abgesehen, wenn du mal dringend musst, aber nicht aus dem Bett kommst.

@ Kuno

Wenn es deine Zeit erlaubt, könntest du mal als Mediziner und User des Pso-Netzes mal etwas über den HLA B27 Faktor schreiben, was allgemein verständlich ist?

Lieben Gruß

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Das die Rheumawerte im Normbereich liegen ist eigentlich normal . Nach Aussage meines Hautarztes gibt es spezielle Blutwerte um ein Psoriasis- Arthitis fest zu stellen .

Bei mir konnten im Blut noch nie sogenannte Rheumawerte festgestellt werden und ich habe seit Jahrzehnten PSA, punktuell Arthrose und Weichteilrheuma.

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Zu HLA B27 wollt ich mal kurz schreiben, dass es bei mir nicht nachgewiesen wurde. Es wird ja vermutet, dass es bei einer Reihe von Autoimmunerkrankungen zu finden ist, auch bei Pso-Arthritis, aber man kann PSA auch haben wenn der Befund negativ ist. ;)

Das mit dem Springen der Schmerzen find ich allerdings heftig, bei mir hat es sich zum Glück "nur" auf Handgelenke, Finger und ab und an auf´s ISG gelegt. Wobei ich sagen muss dass es bei mir noch glimpflich abläuft, momentan hab ich fast Ruhe. :P

Was mich allerdings interessieren würde, ob Menschen mit Pso auch häufiger andere Autoimmunerkrankungen haben. Ich hab da auch etwas in die Vollen gegriffen. Gibt es dazu Studien?

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Zu HLA B27 wollt ich mal kurz schreiben, dass es bei mir nicht nachgewiesen wurde. Es wird ja vermutet, dass es bei einer Reihe von Autoimmunerkrankungen zu finden ist, auch bei Pso-Arthritis, aber man kann PSA auch haben wenn der Befund negativ ist. ;)

Also HLA 27 ist der auch so genannte Bechterew-Wert. Du kannst ihn haben musst aber nicht, sagt aber nichts aus über PSA. Er braucht nur 1x getestet werden.

Das mit dem Springen der Schmerzen find ich allerdings heftig, bei mir hat es sich zum Glück "nur" auf Handgelenke, Finger und ab und an auf´s ISG gelegt. Wobei ich sagen muss dass es bei mir noch glimpflich abläuft, momentan hab ich fast Ruhe. :)

Ist auch nicht selten, deshalb wurden die Leute früher oft als Hypochonder angesehn.

Was mich allerdings interessieren würde, ob Menschen mit Pso auch häufiger andere Autoimmunerkrankungen haben. Ich hab da auch etwas in die Vollen gegriffen. Gibt es dazu Studien?

Es gibt eine Reihe von Erkrankungen die ein Mensch mit PSO vermehrt entwickeln kann. Dazu gibt es Literatur, forsche mal im Web auch beim DPB in HH.

Bei PSA ist der wichtigste Wert der sogenannte CRP, aber es gibt noch andere. Die kann nur ein Rheumatologe auswerten, denn nur er kann solche erweiterten Blutuntersuchungen abrechnen.

Normale Röntgenuntersuchungen zeigen ggf. erst nach 15 Jahren einen Befund, denn solange kann es dauern bis sie sich darstellen lässt. Du kannst aber schon lange vorher Beschwerden haben. Leider ist sie dann aber auch schon chronisch. Ein kleiner Trost ist es sicher, dass nicht jeder der von uns daran erkrankt, auch einen schweren Verlauf entwickeln wird. Die Palette der Medikamente ist bunt, aber jeder muss seinen Weg alleine finden.

LG Anjalara

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Hallo Anjalara!

Danke für deinen Tipp, ich werd mich im Netz mal schlau machen. Denke das ist ein spannendes Thema. :)

Bechterew wurde bei mir übrigens auch vermutet, aber nach Physiotherapie und Osteopathie geht die Sache jetzt wieder einigermaßen. Da mein Rücken eh vorbelastet ist, bin ich arg dankbar mich auch nicht noch damit rumschlagen zu müssen.

Bezüglich der Medis wollt ich auch noch sagen, dass ich persönlich bei weniger schwerem Verlauf der PSA keine mehr nehmen werde. Ich musste Kortison, Indometacin und Omep einnehmen. Die Nachteile haben den kaum vorhandenen Nutzen absolut zunichte gemacht. Nach dem Kortison war die Pso auf der Haut wie erwartet noch schlimmer, Indomet machte mich müde und Omep lähmt die Verdauung, weil es ja ein Säurepumpenhemmer ist. Am Ende muss eh jeder entscheiden was ihm gut tut und wie schwer der Verlauf der PSA ist, aber starke Medis kommen für mich nur noch im Notfall in Frage.

Was mich noch interessieren würde, haben sich die Ärzte bei euch auch so geziert PSA zu diagnostizieren? Bei mir wurde es jahrelang auf meine Arbeit geschoben, aber da es dieses Mal zeitgleich mit der Pso und auch noch im Urlaub auftrat, mussten die Ärzte zum Glück endlich mal reagieren. Ich habe von einem Rheumatologen auch schon mal zu hören bekommen: "Ich geb Ihnen erst mal Voltaren, wenn´s nicht besser wird können Sie ja immer noch mal wieder kommen...". Mich nervt es langsam echt ab, dass junge Menschen grundsätzlich wie Hypochonder behandelt zu werden scheinen und alles grundsätzlich psychosomatisch ist. ;)

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Hallo Anjalara!

Danke für deinen Tipp, ich werd mich im Netz mal schlau machen. Denke das ist ein spannendes Thema. :)

Bechterew wurde bei mir übrigens auch vermutet, aber nach Physiotherapie und Osteopathie geht die Sache jetzt wieder einigermaßen. Da mein Rücken eh vorbelastet ist, bin ich arg dankbar mich auch nicht noch damit rumschlagen zu müssen.

Bezüglich der Medis wollt ich auch noch sagen, dass ich persönlich bei weniger schwerem Verlauf der PSA keine mehr nehmen werde. Ich musste Kortison, Indometacin und Omep einnehmen. Die Nachteile haben den kaum vorhandenen Nutzen absolut zunichte gemacht. Nach dem Kortison war die Pso auf der Haut wie erwartet noch schlimmer, Indomet machte mich müde und Omep lähmt die Verdauung, weil es ja ein Säurepumpenhemmer ist. Am Ende muss eh jeder entscheiden was ihm gut tut und wie schwer der Verlauf der PSA ist, aber starke Medis kommen für mich nur noch im Notfall in Frage.

Was mich noch interessieren würde, haben sich die Ärzte bei euch auch so geziert PSA zu diagnostizieren? Bei mir wurde es jahrelang auf meine Arbeit geschoben, aber da es dieses Mal zeitgleich mit der Pso und auch noch im Urlaub auftrat, mussten die Ärzte zum Glück endlich mal reagieren. Ich habe von einem Rheumatologen auch schon mal zu hören bekommen: "Ich geb Ihnen erst mal Voltaren, wenn´s nicht besser wird können Sie ja immer noch mal wieder kommen...". Mich nervt es langsam echt ab, dass junge Menschen grundsätzlich wie Hypochonder behandelt zu werden scheinen und alles grundsätzlich psychosomatisch ist. ;)

....also ich hatte Glück sowohl mit Dermatologen als auch Rheumatologen.

Ich musste nicht viel sagen und es ging eigendlich nur noch um die Bestätigung der Diagnose bei PSA. PSO hatte ich da schon 15 Jahre. Mein Arzt war früher in einer Rehaklinik tätig und kannte sich gut aus. Geh notfalls in eine Rheuma-Ambulanz, die kennen sich auch gut aus.

Leider ist die Diagnose nicht immer eindeutig, da ja auch noch andere Gelenkerkrankungen vorhanden sein können und die PSA ja ein paar Jahre braucht um sich klar abzuzeichnen, leider. Ich kann leider fast garkeine Basistherapien durchführen und nehme nur Ibuprofen oder evtl. mal Kortison. Würde allerdings gern mal ein Biologics ausprobieren, aber auch das wird schwierig bei mir.

Gruß Anjalara

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Ich hab auch schon Pso seit ich acht war. Die Vermutung dass es PSA sein könnte hatte ich schon länger, aber ich musste meine Ärzte erst mit der Nase daruf stoßen bevor sie mal was unternommen haben. Das endete dann damit dass ich fünf Wochen nicht arbeiten konnte. :-/

Wenn es wieder arg werden sollte, werde ich mal die Rheumaklinik hier in Berlin Buch konsultieren. Ich bin es echt leid dass das keiner richtig ernst zu nehmen scheint.

An Biologics würd ich mich nicht so recht rantrauen. Mit Ibuprofen fahre ich soweit ganz gut und das vertrage ich auch. ;)

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