Medikamente
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53 Artikel in dieser Kategorie
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Wer nach dem Eincremen oder Einnehmen eines Medikamentes eine Nebenwirkung verspürt, kann jetzt seine Beschwerden bei den Behörden loswerden: Die haben ein Meldeportal für Verdachtsfälle von Nebenwirkungen in Netz gestellt. Den Arztbesuch sollte das aber nicht ersetzen. Im Prinzip klingt es logisch: Je mehr und besser der Verdacht einer Nebenwirkung an Behörden gemeldet wird, desto schneller können die auf häufige Beschwerden aufmerksam werden. So könnten Nebenwirkungen gefunden werden, die vie
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Beipackzettel lösen bei Patienten Angst, Zweifel, Unsicherheit und Unzufriedenheit aus. Das haben Forscher der Uni Witten/Herdecke herausgefunden. Das führt dazu, dass Kranke ihre Tabletten nicht nehmen, lieber im Internet nach Alternativen suchen oder sich in Bücher vertiefen, die sie schlussendlich meist auch nicht gesünder machen. Das soll sich ändern. In einer Studie für das Forschungsministerium hat eine Forschergruppe der Universität Witten/Herdecke (UWH) die Wirkung von Beipackzetteln un
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Wer mit Biologika wie Cosentyx, Taltz oder Kyntheum behandelt wird, sollte abklären, ob er eine chronisch entzündliche Darm-Erkrankung (CED) haben könnte. Die Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft warnt: Es bestehe der Verdacht, dass diese Biologika für schwere Darmentzündungen verantwortlich sind oder bisher unentdeckte Darmentzündungen verschlimmern. Typische Symptome sind ständig wiederkehrende Bauchschmerzen oder Durchfälle. Wichtig: Wer mit einem der Medikamente behandelt w
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Der Wirkstoff Tocilizumab wird bei Rheumatoider Arthritis eingesetzt. Manchmal wird er auch bei einigen Formen der juvenilen Arthritis – also bei Kindern und Jugendlichen – angewandt. Nun haben Ärzte mehrere Fälle registriert, in denen das Medikament RoActemra mit diesem Wirkstoff eine Psoriasis überhaupt erst ausgelöst oder verschlimmert hat. Ob das eine mit dem anderen wirklich zusammenhängt, ist nicht geklärt – aber laut der Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft möglich. Toci
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Ein Satz inmitten einer Pressemitteilung barg für Menschen mit Schuppenflechte eine vorsichtige Hoffnung: Sind Patienten vor einer Infektion mit dem neuartigen Coronavirus besonders geschützt, wenn sie entzündungshemmende Medikamente nehmen? Oder erkranken sie nur weniger heftig daran, wenn sie sich infiziert haben? Forscher aus Erlangen haben in den letzten drei Wochen etwa 1000 Patienten untersucht. Dabei fiel ihnen auf, dass "Patienten mit Erkrankungen wie Rheuma, Darmentzündung oder Sch
- Biologika
- Brodalumab
- IL-17
- IL-23
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Eine niederländische Untersuchung hat ergeben, dass nur 7 Prozent der Patienten ihre Biologika zu Hause im Kühlschrank bei der Temperatur aufbewahren, wie sie vom Hersteller empfohlen wird. Das Berliner Start-Up MEDANGEL hat für solche Fälle eine App entwickelt. Eine Apothekerin der Universität Utrecht und ein Arzt der Sint Maartenskliniek in Nijmegen haben für ihre Analyse auf die Verpackungen von TNF-Alpha-Blockern einen Chip angebracht, der die Lager-Temperatur messen sollte. Von 255 Rhe
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Sind Menschen mit Schuppenflechte oder Psoriasis arthritis anfälliger für eine Infektion mit dem neuen Coronavirus? Müssen sie sich besonders schützen, um nicht die COVID-19-Erkrankung zu bekommen? Und was, wenn das Immunsystem schon von einem Immunsuppressivum unterdrückt wird? Bislang kann man sagen: Wer Schuppenflechte oder Psoriasis arthritis hat, ist nicht grundsätzlich anfälliger für eine Infektion mit dem Coronavirus. Wenn jemand dann an Covid-19 erkrankt, kann das schwer v
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Blutdrucksenkende Medikamente, insbesondere Betablocker, stehen im Verdacht, eine Psoriasis auslösen zu können. Auch wird ihnen nachgesagt, sich möglicherweise negativ auf eine bereits bestehende Psoriasis auszuwirken. Inzwischen bringt eine Metaanalyse solch lang gehegten Annahmen stark ins Wanken. Die Forscher trugen Ergebnisse von Studien aus dem Zeitraum zwischen 1994 und 2005 zusammen. Dabei wurden Krankheitsverläufe und Begleitmedikationen von 36.702 Patienten analysiert, die erstmal
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Wir gehen in die Geschichte. Welches Medikament wurde eigentlich wann zugelassen? Dabei tun sich deutliche Lücken auf. Jahrzehntelang tat sich wenig, doch in den letzten Jahrzehnten ging es Schlag auf Schlag. 1916: Der künstlich nachgebaute Teer-Abkömmling Dithranol wird von E. Galewski und P. G. Unna beschrieben und eingeführt. Dithranol wird bis Anfang der 1980-er Jahre bei der Psoriasis-Therapie das Mittel der Wahl sein, wenn eine Schuppenflechte äußerlich behandelt werden soll.
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Im Frühjahr 2017 kam mit Taltz ein weiteres Biologikum auf den Markt, mit dem die Schuppenflechte behandelt werden kann. Zeit für eine Zwischenbilanz und einen Ausblick. Doch schon an dieser Stelle sei gesagt: Wem eines der bisherigen Medikamente gut hilft, der hat eigentlich keinen Grund zu wechseln. Biologika wirken am besten – im Vergleich zu anderen innerlichen Medikamenten und vor allem bei der Plaque-Psoriasis. Nach wie vor sind sie nur für schwere oder mittelschwere Fälle vorgesehen.
- Brodalumab
- Taltz
- Stelara
- Interleukin
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Die Europäische Kommission hat den Wirkstoff Deucravacitinib – bekannt unter dem Handelsnamen Sotyktu – offiziell für die Behandlung der aktiven Psoriasis arthritis (PsA) zugelassen. Sotyktu ist damit der erste TYK2-Inhibitor, der in der Europäischen Union für diese Erkrankung zugelassen ist. Was ist Sotyktu? Sotyktu ist eine Tablette, die man einmal täglich einnimmt. Das klingt erstmal unspektakulär, ist aber durchaus bemerkenswert. Denn viele Biologika, die bisher bei Psoriasis arthritis einge
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Cannabis kann seit 1. März 2017 in einigen Fällen in medizinischer Form verschrieben werden. Das ist ein Thema zum Beispiel für alle, die die Schmerzen bei der Gelenkschuppenflechte anders nicht in den Griff bekommen. Diese Links sind aus unserer Sicht interessant: Hanföl - illegales Nahrungsergänzungsmittel mit berauschender Wirkung? (Verbraucherfenster Hessen, Februar 2022) Was hat es mit dem Wirkstoff CBD auf sich? Ist die Einnahme von Hanfölen unbedenklich und ist der Vertrieb
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Manchmal schlägt auch ein Biologic aus der Gruppe der TNF-alpha-Blocker nicht an. Arzt und Patient sind dann zuweilen unsicher, ob sich ein Umstieg auf ein anderes Biologic aus der gleichen Gruppe lohnt. Italienische Forscher haben dazu Zahlen vorgelegt. Sie untersuchten die Daten von 5423 Patienten aus dem dortigen Psoriasis-Register. In derartigen Registern wird Statistik geführt, wie es Patienten mit welchem innerlichen Medikament ergeht. In Deutschland gibt es dafür das Register PsoBe
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Die Behandlung der Schuppenflechte erfordert Geduld. Wer ein neues Medikament anwendet, wird oft irgendwann unsicher: Müsste das Mittel nicht längst mal anschlagen? Wann sollte ich aufhören, wenn sich gar nichts tut? Wir haben einmal zusammengestellt, welches Medikament wann wirkt und wann Sie – gemeinsam mit dem Arzt – beurteilen sollten, ob ein Medikament „etwas bringt“ oder eben nicht. Bitte behalte aber im Hinterkopf: Alles sind Durchschnittswerte. Oft hat es sich bewährt, ein wenig durchzuh
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Es gibt Medikamente, die zu Beschwerden oder ernsthaften Problemen mit den Augen führen können. Diese unerwünschte Arzneimittelwirkungen reichen von trockenen oder geröteten Augen bis hin - im Extremfall- zum Verlust des Augenlichts. Darauf verweist Dr. Bettina Wick-Urban in der Pharmazeutischen Zeitung vom 14.06.2012. Unter den von ihr aufgeführten Medikamenten gibt es einige, die typischerweise Patienten mit Schuppenflechte oder Psoriasis arthritis verwenden. Wer also Beschwerden oder Pro
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Vermutlich im ersten Quartal 2023 wird es für Betroffene mit mittelschwerer oder schwerer Plaque Psoriasis eine weitere Behandlungsmöglichkeit geben. Der zuständige Ausschuss empfiehlt der Europäischen Arzneimittelagentur EMA, den Wirkstoff Deucravacitinib (Markenname Sotyktu) zuzulassen. Die Wirkung ist besser als bei konventionellen Präparaten (Methotrexat, Fumarsäure oder Apremilast), aber nicht so gut wie bei Biologika. Manche werden es als Vorteil sehen, dass das Präparat als Tablette einge
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Die Stiftung Warentest hat ihre Bewertungen von verschreibungspflichtigen Psoriasis-Medikamenten mit Datum vom 1. August 2017 überarbeitet. Betrachtet wurden 88 Präparate, sowohl für die äußerliche wie für die innerliche Anwendung. Leicht verständlich wird über wichtige Wirkstoffgruppen umfassend informiert. Erst nach Veröffentlichung dieses Artikels teilte man uns mit, dass lediglich die Medikamentenpreise aktualisiert worden seien. Das steht auf der Broschüre anders und ändert nichts an unsere
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Hier listen wir Cremes, Salben oder anderen Produkten auf, die ohne Rezept gekauft werden können. Die meisten gibt es in der Apotheke, manche in Drogeriemärkten, einige nur bei ihren Herstellern. Alles sind frei verkäufliche Mittel, die speziell für die Behandlung von Psoriasis-Stellen gedacht sind. Aber du ahnst sicher auch: Der Besuch beim Hautarzt ist selbst bei leichter Schuppenflechte oft der bessere Weg. Zum Entschuppen Dermabene enthält vor allem: Macadamiaöl, Olivenöl,
- Kopfhaut
- rezeptfrei
- Salicylsäure
- Sheabutter
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Medikamente, die IL-17 hemmen, helfen unbestreitbar vielen Menschen mit Schuppenflechte oder Psoriasis arthritis. Aber: Sie bergen auch ein erhöhtes Risiko für orale Candida-Infektionen. Was sollten Patienten also wissen, wenn sie diese Medikamente nehmen? Medikamente, die am Interleukin 17A ansetzen, sind so gebaut, dass sie diesen Botenstoff im Körper eines Psoriatikers blockieren. Das klingt einfach – wenn in einem Organismus nicht alles mit allem zusammenhängen würde. Und so ist Interle
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Cannabis ist seit zwei Jahren in Deutschland zur Therapie von Krankheiten zugelassen. In der Praxis erhalten vor allem Menschen mit starken Schmerzen die Genehmigung. Auch Patienten zum Beispiel mit Psoriasis arthritis hegen deshalb die Hoffnung, dass ihnen mit medizinischem Hanf geholfen werden kann. Aber: Der Internationale Drogenkontrollrat (INCB) hat dazu so seine eigene Meinung: Er sagt, dass die Wirksamkeit einer solchen Therapie nur bei Multipler Sklerose, Epilepsie sowie bei der Lin
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Ab und an quillt jede Hausapotheke mal über. Dann werden alte, abgelaufene oder nicht mehr gebrauchte Medikamente entsorgt. Viele wissen aber nicht, welcher Weg dafür nun der richtige ist. Im Wasser finden Forscher weltweit immer mehr Reste von Arzneimitteln. In fast allen Gewässern Deutschlands kommen Wissenschaftler auf mehr als 150 verschiedene Wirkstoffe – und das auch im Trink- oder im Grundwasser. Sie kommen von Schmerzmitteln, Antibiotika, Blutdrucksenkern oder Psychopharmaka und mei
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Ciclosporin oder Cyclosporin A ist ein Medikament, mit dem auch eine Schuppenflechte behandelt werden kann. Sein Haupt-Anwendungsgebiet sind allerdings Organ- und Knochenmarktransplantationen. In diesem Bereich wird eine deutlich höhere Dosis Ciclosporin eingesetzt. Andere Erkrankungen, für die Ciclosporin infrage kommt, sind Endogene Uveitis Nephrotisches Syndrom Rheumatoide Arthritis Neurodermitis (Atopische Dermatitis) Bei uns dreht sich alles um die Anwend
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Betroffene, die einen JAK-Hemmer einnehmen, sollten mit der Ärztin über diese Therapie sprechen. Aber nur dann, wenn sie zu einer Risikogruppe gehören! Bei Psoriasis Arthritis betrifft das aktuell die Präparate Xeljanz und Rinvoq. Für Olumiant gilt, das bestimmte Patientengruppen nur noch mit der niedrigen Dosis behandelt werden sollen. Olumiant wird aktuell bei Neurodermitis eingesetzt, ist aber auch für die Schuppenflechte vorgesehen. Für die gesamte Wirkstoffgruppe der Janus-Kinase-Hemme
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Arava ist ein Medikament zur Behandlung der Psoriasis arthritis. Es gehört zu den antirheumatischen Basistherapeutika, den sogenannten DMARDs. Der wichtigste Wirkstoff in den Tabletten heißt Leflunomid. Hersteller ist der französisch-deutsche Pharmakonzern Aventis. Die Zulassung speziell für die Psoriasis arthritis wurde im Sommer 2004 von der europäischen Arzneimittelbehörde EMA erteilt. In den USA ist es seit 1998 in den USA zur Behandlung von rheumatischer Gelenkentzündung zugelasse
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Bei unserem monatlichen Psoriasis-Stammtisch kam die Frage auf, ob Biologika wie Skyrizi, Tremfya oder Ilumetri Osteoporose verursachen oder verschlimmern können. Anlass war eine Studie, bei der die Knochen von Mäusen schlechter wuchsen, wenn sie keinen IL-23-Rezeptor hatten. Das Wichtigste in Kürze Weder bei Langzeiterhebungen noch im Psoriasis-Register "PsoBest" sind bisher Knochenerkrankungen als unerwünschte Arzneimittelwirkungen der IL-23-Blocker festgestellt worden. Exp