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  1. Hallo Ich habe seid ca 2 Jahre Schuppenflechte an den Händen und an den Ellbogen. Ein Aulöser ist meiner Meinung nach der Stress den ich auf der Arbeit habe/hatte wegen einem Arbeitskollege (eher ein A….l..h). Ich habe aus diesem Grund intern die Stelle gewechselt. Von da an sehe ich eine leichte Verbesserung. Die aber immer wieder einen Rückfall hat. Da ich privat Oltimerautos restauriere und somit mit diversen Materialien (oft Bronze) in Kontakt komme, frage ich mich ob ich nicht auch teils eine Allergie auf ein Komponent mache, da ich immer den Tag danach juckreizen an den Hände habe. Kann dies auch ein Auslöser sein? Danke Sepp
  2. Da ich besonders im Winter unter täglichen Schlafstörungen leide, die Nachts auch mit Halsschmerzen einhergehen, bin ich wohl auch heute wieder mitten in der Nacht um kurz nach 5 aufgewacht... Die Schuppenflechte hat mein Hautarzt zumindestens mitlerweile mit einem immunsuppressiva fast schon unsichtbar bekommen. Aber trotzdem scheine ich noch an anderen Problemen zu leiden, die teilweise sogar schlimmer wurden. Beim Googeln wegen den Schlafproblemen bin ich dann auf diese Seite gekommen: https://luftbewusst.de/wohnen/luftfeuchtigkeit/trockene-luft-im-schlafzimmer/. Symptome von zu trockener Raumluft sind "Entzündungen, Juckreiz oder Schuppenbildung der Haut" bis hin zur "Austrocknung – im wahrsten Sinne des Wortes! Das betrifft Haut, Schleimhäute, Atemwege und Augen". Das stimmt bei mir irgendwie ganz genau und macht mir schon irgendwie Angst die Symptome jahrelang ignoriert zu haben: - Im Januar des Jahres war ich wegen eines ständig morgens rötlich gefärbten Auges und Kopfschmerzen bei Licht (z.B. bei leichtem Sonnenlicht oder Gegenverkehr im dunkeln auf der Straße) beim Augenarzt. Diagnose: zu trockene Augen! - Im März war ich beim Hausarzt wegen den Schlafproblemen und tagsüber starker Müdigkeit. Es wurde auf Magensäurereflux (Magensäure läuft beim Liegen zurück in den Hals/bis zum Mund) getippt. Könnte auch irgendwie stimmen. Soll ja laut Internet (https://www.sodbrennen-wissen.de/refluxkrankheit/naechtlicher-reflux/symptome) Schlafprobleme verursachen. Magenschmerzen hatte ich sowieso häufiger als andere schon seit Jahren. Die Schlafprobleme gibts nur bei geschlossenen Fenster so intensiv. Außerdem löst der Reflux lt. https://www.netdoktor.de/krankheiten/refluxkrankheit/reflux-symptome/ Probleme wie Zahnprobleme, Mundgeruch, häufiges saures Ausstoßen, ständiger bitterer Geschmack, "anhaltendes Trockenheitsgefühl, das auch mit viel Trinken nicht beseitigt werden kann". Die Symptome und sogar weitere die für diese Krankheit sprechen habe ich auch. Vielleicht sogar auch ausgelöst durch zu trockene Raumluft?! - Im Juni habe ich beim Hals-Nasen-Ohrenarzt bei einer Untersuchung des Halses beiläufig erwähnt dass ich seit mindestens den letzten Winter ab und am ein lautes Rauschen/Brummen höre, dass definitiv nur ich höre. Laut Arzt war es mit einem Gerät nicht mehr messbar. Hier hatte ich damals einen Beitrag gefunden der auch mit Übersäuerung zutun hatte. - Vor einigen Jahren war ich auch schon wegen Gelenkschmerzen (Arme, Beine) beim Rheumatologen. Die hab ich noch immer. Besonders schlimm im Winter. Auch die Krankheit scheint mit Übersäuerung zu tun haben: https://www.netdoktor.at/gesundheit/gesunde-ernaehrung/latente-azidose-5930. Hier wird sogar beschrieben dass ein möglicher Zusammenhang mit Neurodermitis besteht. ---- Was meine These irgendwie stützt ist dass mein Vater ebenfalls mal an Psoriasis litt. Der Raum war früher sein Schlafzimmer. In dem scheint das alte Fenster irgendwie undicht zu sein (Reparatur wurde mitlerweile beauftragt, aber dauert halt wie man es vom Handwerker gewohnt ist^^). Ist leider erst vor kurzem durch einen heftigeren Regen aufgefallen. Muss aber schon seit langem so gewesen sein. Bei ihm ist die Psoriasis automatisch weggegangen. Eventuell als er in ein neues Schlafzimmer wechselte? Kann da was dran sein? Hat einer ähnliche Erfahrungen gemacht? Wäre wirklich dankbar für jeden Tipp!
  3. Marcus1974

    Psoriasis?

    Hallo, mein Name ist Marcus, ich bin 38 Jahre alt und komme aus dem Ruhrgebiet. Beruflich bin ich im medizinischen Sektor tätig (Chirurg) - und das ziemlich erfolgreich.Meis habe ich eine 80h Arbeitswoche und war reichlich ausgelastet. Im letzten Herbst traf es mich wie aus heiterem Himmel. Ich war auf Gran Canaria in Urlaub und zog mir an 2 kleinen Stellen einen Sonnenbrand zu, da ich auf der Liege eingeschlafen war. Die Stellen brannten - wie es nach einem Sonnenbrannt normal ist. Aber sie brannten länger: 1 Woche, 2 Wochen, 3 Wochen.... Auf diesen Stellen entstanden kleine "Pickelchen". Diese heilten aber nicht ab, sondern wurde mehr. Auf einmal am ganzen Körper. Sie wurden größer. Danach entstand am ganzen Körper ein zunehmender Juckreiz. Ich probierte alle möglichen Mittelchen aus - schließlich bin ich von der Profession. Zum Hautarzt zu gehen hatte ich jeine Zeit, da ich im Novenber extrem eingespannt war. Es wurde nicht besser. Schlußendlich habe ich einfach Kortisontabletten ausprobiert - die Beschwerden waren nach 3 Tagen wie weggeblasen. Kein Jucken, keine Pickelchen, die sich zu schuppenden Effloreszenzen entwickelten. Aber ich drehte unter dem Kortison total am Rad. Schlaflosigkeit, Nachtschweiss, Ängste - total irre. Sowas hatte ich noch nie erlebt. Danach war ich im Dezember das erste mal in der Hautklinik in Bochum. Dachte mir: Gehste hin, die gucken, kriegste Pillen und alles ist weg (Chirurgendenke halt). Die Kollegin nahm mir Blut ab und nahm eine Biopsie. Blut: alle OK, bis auf Antistreptolysin- Titer (ASL)>400. Biopsie: Psoriasis. Rezept: Cremes in allen Variationen. Zusätzlich Urea schmieren. Brav geschmiert. Effloreszenzen wurden sehr langsam kleiner. Jetzt sind es vielleicht noch 6 5mm messende Effloreszenzen. Was mir aber Sorge bereitete war ein zunehmender Juckreiz am ganzen Körper, eine vollkommen trockene Haut (was ich früher nie hatte - war eher der schwitzige Typ). Ich brauche überhaupt kein Deo mehr. Ich schwitze kaum noch. Die Haut ist super empfindlich geworden auf jede Form mechanischer Reizung und wird dann sofort puterrot. Zusätzlich habe ich eine extreme Kälteempfindlichkeit. Danach 20 mal in der Hautklinik. Panik geschoben. Lymphom? Krebs irgendwo im Körper? Autoimmunerkrankung? Es wurden Tests mit zahlreichen Blutuntersuchungen gemacht. Stuhlproben. Phototreppe, Allergietests (Prick, Epikutan, RAST), Autoantikörper. Nix rausgekommen. Dann CT Thorax und Abdomen. Nix rausgekommen. Dann habe ich mir vor 10 Tagen die Mandeln rausnehmen lassen (tut noch immer weh), weil ja der ASL Titer so hoch war. Nun meine Frage an die "alten Hasen" hier im Forum: Sind extrem trockene Haut, Ganzkörperjuckreiz (auch ohne psoriasiforme Effloreszenzen), extreme Hautrötung - insbesondere nach mechanischer Belastung (Kratzen mit dem Fingernagel z.B.), Fröstelgefühl mit einer PSO vereinbar. Sorry - eigentlich müsste ich es ja wissen - aber ich war phasenweise echt ferig. Liebe Grüße Marcus
  4. High5

    Platte im Unterarm, die Ursache?

    Hey, vielleicht kann mir jemand hier im Forum eine Antwort/Rat geben. Habe letztes Jahr durch einen Armbruch zwei Platten in meinen Arm eingesetzt bekommen. Hatte schon davor Psoriasis, nach der Operation ging es aber erst richtig los, vor allem an der Narbe. Mittlerweile ist der ganze Körper betroffen. Zuerst nahm ich an, das die Psoriasis so stark durch die Operation ausgebrochen ist. Aber nun denke ich das mein Körper sehr empfindlich auf die Platten in meinem Körper reagiert und es deswegen, trotz Behandlung, nicht besser wird. Kann das überhaupt sein, dass die Platten in Verbindung mit der Psoriasis stehen? Eigentlich sollten die Platten schon wieder raus-operiert werden, allerdings drücke ich mich vor der Operation, weil ich nicht eine noch stärkere Psoriasis bekommen möchte.
  5. Ein "Hallo" an alle ! Ich dachte mir, ich starte mal eine etwas umfassendere Umfrage zu den Themen Auslöser, Risikofaktoren & Allgemeines zur Zufriedenheit der ärztlichen Behandlung. Ich habe nach bestem Wissen & Gewissen aufgelistet was mir eingefallen ist - das heißt nicht, dass ich nicht was Wichtiges vergessen habe. Das kann ich dann eventuell noch nachträglich einfügen (hoffe ich, das ist die erste Umfrage welche ich hier starte und ich sage auch nochmal DANKE an Claudia für die Hilfe !). Bitte lest die Fragen ganz genau, denn ich unterscheide einmal zwischen Psoriasis und PSA und es gibt Felder in welchen ich explizit unterscheide zwischen Patienten ohne immunsupressierender Behandlung und denen mit immunsuppressierender Behandlung. Dann habe ich euch hier noch die etwas ausführlichere Variante der Antwortmöglichkeiten - falls jemand von euch nicht genau weiß in welche Sparte der Auslöser bzw. Risikofaktor gehört. Und ich sage es nochmal: das Risiko der Unvollständigkeit bleibt bestehen - ich bin leider kein Arzt. Streptokokken- Infektionen: Nasennebenhöhlenentzündung, Mandelentzündung, Angina, Scharlach, Mittelohrentzündung, Lungenentzündung, Meningitis (Hirnhautentzündung), Wundrose, Blasenentzündung, Nierenbeckenentzündung, Scheidenentzündung, Eileiterentzündung, Eierstockentzündung, Hodenentzündung, Prostataentzündung, Blinddarmentzündung, Karies, Sepsis, Lymphangitis,… Virus-Erkrankungen: Grippe, Herpes, Gürtelrose, Mumps, Masern, Windpocken, Polio, Tuberkulose, HIV, Röteln, Hepatitis, HPV (Humane Papillon Viren), EBV (Epstein-Barr-Virus), Pfeiffersches Drüsenfieber, FSME,… Andere Bakterien-Infektionen: Magenschleimhaut, Enterokokken, Borrelien, Chlamydien, Trichomonaden, Syphilis, Salmonellen, Tetanus, Diphterie,… Weitere Autoimmunerkrankungen: Sarkoidose, Lupus, Vitiligo, Morbus-Chron, Lichen sclerosus, Colitis ulcerosa, MS, Diabetes, Hashimoto, Morbus Bechterow,… Weitere Hauterkrankungen: Acne inversa, Vitiligo, Neurodermitis, Urtikaria,... Allergien: Sonnenallergie, Nickelallergie, Lebensmittelallergie,... Medikamente: Antibiotika, Beta-Blocker, ACE-Hemmer,... Verletzungen der Haut: Insektenstiche, Zeckenbiss, Schnitte, Kratzer, Nadeleinstiche z.B. Impfungen), Reibungspunkte (z.B. Gürtelschnalle), Sportverletzungen, Knochenbruch,… Operationen oder Eingriffe: Unter Vollnarkose, Teilnarkose (Spinalanästhesie), örtlicher Betäubung,… Hormone: Geburt - 6 Jahre, Vorpubertät (6-10 Jahre), Pubertät (ca. 10-16 Jahre), Pilleneinnahme, Schwangerschaft und Geburt, Stillen, Wechseljahre, andere Hormonumstellungen,... Starke psychische Belastung: Stress und dramatische Ereignisse (Unfall, Todesfall,...) Freie Radikale: Rauchen, Alkohol, Übergewicht, Sonnenbrand,… Viel Spaß! Liebe Grüße
  6. Sehr geehrter Herr Dr., Pso hat neben der genetischen Komponente immer auch einen Auslöser. Viele Ärzte suchen jedoch nicht danach, der Standardtext lautet: Damit müssen Sie leben, das ist chronisch, das ist nicht zu ändern, Nehmen Sie die Krankheit an. Andererseits gibt es in Unikliniken oder auch Reha-Klinikien Labors, CT usw., um der Krankheit auf den Grund zu gehen. Siehe hier auch Klinik Neukirchen Was kann und sollte man untersuchen lassen, um evtl. Auslöser zu erkennen. Mir ist hierbei sehr wohl die Problematik der Ärztebudgets klar. Aber trotzdem: Wo liegen oft Ursachen und kann etwas tun? Über eine Antwort würde ich mich sehr freuen.
  7. Hallo Frau Dr. Allmacher, ich gebe eine Frage weiter, die uns auf anderem Wege erreichte: ### Ich habe Psoriasis vulgaris bekommen nach ein Grippeimpfung im Jahre 2007. Im meiner Familie war bis dahin diese Hautkrankheit unbekannt. Kann ich mich weiter impfen lassen gegen Grippe oder werden die Impfungen sie verschlechtern? Warum habe ich die Krankheit nach der Impfung bekommen? Welche Stoffe soll ich nicht impfen lassen?
  8. pipistrello

    Suche nach Triggern

    Hallo zusammen, ich leide an einer sehr kleinflächigen Pso an Armen, Beinen, Bauch und Gesicht. Sie besteht seit langer Zeit, heilt nicht ab. Nach einem Arztwechsel wurde mir zum ersten Mal gesagt, dass bei dieser Art oft Infektionen oder Unverträglichkeiten die Pso weiter blühen lassen. Mein Hautarzt hat keinen Ergeiz, die Suche zu beginnen. Aber ich möchte doch die bestehenden Möglichkeiten austesten. Daher meine Frage: Bringt es mich weiter, Bluttests oder Untersuchungen auf eigene Kosten zu machen. Zum Beispiel: Gluten, Laktose, Histamin, IGe-Antikörper etc. zu prüfen? Allergietest etc. Wer hat Erfahrungen und kann mir Tipps geben? Danke
  9. Hallo Leute, habe nun seit August 2012 stärkere Schuppenflechte bekommen und es wurde im Dezember 2012 eine Schilddrüsenunterfunktion diagnostiziert... bekam kurz vor der verstärkten Pso Syntome (Antriebslosigkeit, Müdigkeit, Gewichtszunahme) einer Schilddrüsenunterfunktion... kann sie ein Grund für die Pso sein? Liebe Grüße Tanja
  10. Hallo zusammen, zunächst mal wünsche ich allen einen guten Start ins neue Jahr und natürlich viel Erfolg im Kampf gegen die Pso Ich bin schon häufiger auf der Suche nach Tips hier im Forum unterwegs gewesen und habe mich endlich mal dazu entschlossen, mich auch anzumelden. Psoriasis habe ich seit meiner Kindheit. Schlimm wurde es nach Windpocken und Scharlach, danach wurden alle Flecken zu Psoriasis. Damals war ich erst 7, grundsätzlich scheinen bei mir Infekte und Stress die Hauptauslöser für Schübe zu sein. Inzwischen bin ich 28 und stehe fest im Berufsleben, da wirkt sich das mitunter stark auf die Haut aus. Hauptsächliche behandele ich mit mit Salzbädern und (sehr dezent eingesetzt) Solarium, Calcipotriol und Cortison im Wechsel. Bei regelmäßiger Anwendung zeigen sich auch immer gute Erfolge, aber mit der Disziplin ist es manchmal so eine Sache... Vermutlich werde ich in nächster Zeit auch den Rat einer guten Homöopathin hier in der Nähe von FFM aufsuchen, in Kombination bei ihr auch einmal autogenes Training lernen, da das sicherlich ein gutes Ventil ist, um besser mit Stress umzugehen und an der eigenen Einstellung zu arbeiten. Zur Zeit überlegen mein Freund und ich, einen gemeinsamen Freund in Abu Dabhi zu besuchen und das mit einem Strandurlaub zu verbinden. Im Optimalfall finden wir ein gutes Hotel mit passendem Spa-Angebot - solltet Ihr Erfahrung haben, würde ich mich über Tips freuen! Genauso freue ich mich, hier mit Gleichgesinnten (klingt irgendwie positiver als "Leidensgenossen") Erfahrungen auszutauschen und Kontakte zu knüpfen, sofern es sich ergibt! Vielen Dank für all Eure Anregungen, die sich hier finden, und schöne Grüße! Kerstin
  11. Hallo Ihr Lieben, ich würde gerne einmal in die Runde fragen, was Ihr persönlich für die wahre Ursache Eurer Psoriasis haltet? Vielleicht ist es auch "nur" eine Ahnung oder ein Gefühl, mich interessiert das alles sehr. Vielen Dank vorab für Eure Antworten und liebe Grüße aus dem Rhein-Main-Gebiet. Melma PS: Gibt es eigentlich gar keine regelmäßigen Treffen in Rhein-Main, ich habe nichts dazu gefunden?
  12. colllinsmama

    Nun auch hier gelandet...

    Hallo zusammen, ich heiße Steffi, bin 27 Jahre alt und leide seit meinem 14. Lebensjahr an Pso. Auslöser der Pso war damals ein Medikament gegen Bluthochdruck (Betablocker), weil ich eben genauso lange schon unerklärlich (und leider auch unbehandelbaren) hohen Blutdruck habe. Meine Mutter ist ebenfalls seit ihrer Jugend ganz schlimm von Pso und Psa betroffen. Eigentlich hat mich bis vor ca. 2 Jahren die Pso nicht wirklich hart getroffen. Es waren immer mal wieder kleinere Stellen vorhanden, die ich mit angerührter Creme aus der Apotheke behandelt habe - kein großes Ding. Vor meiner Schwangerschaft war die Pso etwas schlimmer, hat sich aber in der Schwangerschaft dann komplett vom Acker gemacht und kam auch jahrelang nicht bzw. kaum wieder. Seit 2 Jahren nun gerate ich von einem Schub in den nächsten. Betroffen bin ich an beiden Händen (sehr stark), an der Kopfhaut (komplett), Ohren, kleinere Stellen im Gesicht, Bauch, Rücken, Ellbogen, Beine vorne wie hinten - gott sei Dank überall nur punktuell (bis auf die Kopfhaut), meine größte Stelle ist etwas größer als ein 2-EURO-Stück (Ellbogen). Anders als meine Mutter, die leider großflächig davon betroffen ist. Behandelt habe ich die letzten Jahre eigentlich immer mit Daivobet Salbe - mit mal mehr, mal weniger großem Erfolg. Vor 4 Wochen war ich eine Woche im Urlaub und kam nahezu erscheinungsfrei zurück. Musste im Urlaub auch gar nix schmieren, außer Feuchtigkeitscreme. Eine Woche später hab ich dann leider ne Angina bekommen und musste Antibiotika nehmen, seitdem ist die Pso zurück wie sonst noch nie. Ständig entdecke ich neue Stellen, an denen sie auftritt und durchs Schmieren ergibt sich keine Besserung. Bislang war ich bei einem Hausarzt, der mal eben drüberguckt und ein Cremchen verschrieben hat. Kam ja damit auch ganz gut klar die letzten Jahre. Mit meinem aktuellen Zustand fühlte ich mich dort aber nicht mehr gut aufgehoben und war gestern bei einem neuen Hautarzt - von dem ich im übrigen sehr begeistert bin. Er guckte sich jede Stelle genauestens an, füllte mit mir Fragebogen aus und meinte am Ende des Gesprächs: "Wir versuchen es mit Fumaderm" - zusätzlich erhalte ich 2-3 Mal die Woche UVB-Bestrahlung. Habe nun gestern Abend meine erste Tablette Fumaderm Initital genommen - mehr dazu schreibe ich wohl besser im entsprechenden Forum. Meine Mutter hatte vor 3 Jahren eine Therapie mit Fumaderm nach 4 Monaten abbrechen müssen, da sie nicht mehr arbeiten gehen konnte in dem Zustand! Ich freue mich jedenfalls auf regen Austausch mit Leidensgenossen... Bis dahin, liebe Grüße
  13. imhinterkopf

    Hallo!

    Mir ist gerade aufgefallen, dass ich mich noch nie vorgestellt habe, deshalb will ich das jetzt mal tun, auch wenn ich schon eine Weile hier angemeldet bin. In meiner Familie ist Psoriasis ziemlich verbreitet, ein Großteil meiner Familie hat es. Bei mir begann die Hauterkrankung zeitgleich mit meiner ersten schwer depressiven Episode. Ich habe es zuerst ignoriert, weil ich es nicht wahrhaben wollte und mich lange Zeit vor einer Behandlung gedrückt. Vor einiger Zeit habe ich das ganze dann doch mal in Angriff genommen. Durch die familiäre Vorbelastung war ich schon vorher sehr mit der Krankheit vertraut und war deshalb auch gar nicht so gewillt eine Behandlung anzufangen, weil hier kaum etwas irgendwem jemals geholfen hat ^^ Aber das ist ja bei jedem anders und jetzt bin ich dabei, die Hauterkrankung nicht mehr zu ignorieren sondern mal wahrzunehmen und zu behandeln. Ich sehe einen Zusammenhang zwischen meiner psychischen Befindlichkeit und der Psoriasis. Ich habe auch Angststörungen, Zwänge und so was, jetzt habe ich mit Yoga angefangen und gehe joggen, in Therapie bin ich eh schon seit Ewigkeiten. Stress gilt ja auch soweit ich weiß als ein Auslöserfaktor. Ich versuche zu vermeiden, dass die Hauterkrankung mich noch schlechter fühlen lässt als ich mich eh schon meistens fühle ^^ und gehe ganz offen damit um. Ich bin sehr froh dieses Forum hier gefunden zu haben und da ich momentan viel Zeit habe, werde ich sicher etwas aktiver werden Liebe Grüße!
  14. IMMI

    Nase und Gesicht

    Jetzt hat es mich im Gesicht und Nase erwischt ,der letzte Schb war am 1März Augen behandelt mit Salbe , 3Wochen später Hinterwand Infakt wo ich mir nicht sicher bin ob Schuppenflechte auch mitAuslösersein kann ,seit gut 1Woche schlimm Nase und Gesicht wie Schnupfen läuft raus und Kristaliesiert auf Nase , es fing innen mit winzigen Stellen an ,die aber immer wieder weg gingen bis zu diesen Ausbruch , kann Stress und Angst sowas extrem auslösen es brennt schmerzt fürchterlich , ich war so froh das nach Jahren Hände und Fusssohlen heil waren durch Zinksalbe dialon . und nun das , wer hat erfahrungswerte Danke und Liebe Grüsse Immi
  15. Hallo @ alle, erst einmal: Die Seite bzw. das Forum gefällt mir außerordentlich gut. Zu meiner Person (ganz kurz): Seit Geburt leide ich an Neurodermitis. Hatte ich quasi schon überall am Körper. Kenne das volle Programm: Cortison äußerlich, innerlich, diverse Kuraufenthalte usw., usw. Bis 2010 wusste ich gar nicht, dass Neurodermitis und Pso gemeinsam auftreten können. Bei wem ist das auch so? Was war eurer Meinung nach der Auslöser dafür, dass die Pso auch noch mit dazu kam? Wie wurde bei euch der Beweis für die Pso erbracht? Momentan muss ich intern Cortison nehmen, habe aber Aussicht auf eine AHB (nach Klinik akut), hoffe, dass ich dann wenigstens davon wegkomme. Freue mich auf eure Antworten. MaunaLoa
  16. Gast

    Hallo an alle Forenmitglieder

    Vor 20 Jahren erhielt ich die Diagnose Psoriasis. Es folgte ein Marathon durch die Möglichkeiten der Schulmedizin, die Symptome zu lindern. Zahlreiche stationäre Aufenthalte konnten das Symptombild jeweils nur vorübergehend abmildern, u.a. auch, weil von einer dauerhaften Kortison-Behandlung abgeraten wird. Mit der Zeit setzt man sich als Betroffener natürlich mit der Krankheit, den Möglichkeiten und auch mit den Ursachen auseinander. Dabei fiel mir auf, dass Informationen zu Letzterem sich im Kern auf "genetische Veranlagung" und "multifaktorielle Bedingungen" beschränken. Gleichzeitig scheint sich der Schwerpunkt der Forschung auf die Symptombehandlung zu konzentrieren, während die Ursachen nach meiner Wahrnehmung lediglich einer Randnotiz gleichen. Heute weiß ich, dass bei mir die Krankheit Folge einer iatrogenen Überreaktion meines Immunsystems ist. Iatrogen bedeutet, durch ärztliche Behandlung verursacht. Ich finde es gut und wichtig, dass es Selbsthilfe-Foren für Betroffene gibt. Beim stöbern und lesen hier im Forum bin ich auf folgende Zeilen in einem Artikel gestoßen: "Die Nationale Kontakt- und Informationsstelle zur Anregung und Unterstützung von Selbsthilfegruppen (NAKOS) teilte dem Psoriasis-Netz mit, dass es aus der Datenbank vertrauenswürdiger Internetforen gestrichen wurde. Der Schutz der Privatsphäre sei nicht gewährleistet und die Werbung im Psoriasis-Netz sei zu dominant." Ich persönlich bin der NAKOS dankbar für ihre Arbeit und die Informationen. Ich finde es gut, dass Foren, die sich mit der menschlichen Gesundheit beschäftigen insbesondere auf pharmazeutische Produktinformationen überprüft werden. Dazu würde mich die aktuelle Meinung anderer Forenmitglieder interessieren. Jeremy
  17. Chrissi

    Möchte mich gerne vorstellen.......

    Hallo, ich bin neu hier. Dieses Forum hilft schonmal, weil man sieht, daß man nicht alleine ist. Bei mir fing die Sache vor einigen Jahren eigentlich ganz harmlos mit ab und an mal ein paar Bläschen an den Fingern. Die habe ich immer mit einer Nadel aufgestochen und damit war die Sache erledigt. Im Urlaub wurde es immer ein bißchen schlimmer, aber trotzdem noch leicht ignorierbar. Dann kam vor 2 Jahren die unerwartete Trennung von meinem Mann und dann fing ein echter Leidensweg an, der mich immer depressiver und die Ärzte immer reicher gemacht hat. Dabei verlief das alles bisher auf 3 völlig verschiedenen Wegen: 1. Die Haut: Die Bläschen an den Händen wurden immer mehr, vor ca. einem Jahr fingen dann auch die Füße an, was letztendlich dazu führte, daß ich vor 3 Monaten nicht mehr laufen konnte und in eine Hautklinik eingewiesen wurde. Dort wurde dann die Diagnose Psoriasis Pustulosa gestellt (nach zwischenzeitlich 4 Hautärzten). 2. Der Rücken: Seit ca. 2 Jahren bin ich Dauergast beim Orthopäden. Besonders abends habe ich so schlimme Rückenschmerzen, daß ich manchmal heulend vor Schmerzen von der Couch ins Bett quäle, tagsüber ist es dafür ganz O.K. Bisher helfen nur kurzzeitig starke Schmerzmittel. Ein MRT brachte keine Diagnose. 3. Die Genitalien: Seit 2 Jahren Dauerbehandlung wegen "chronisch rezidivem, therapieresistenten Vaginal-Pilz", ich habe alle Mittel durch bis hin zu Tabletten, die mich fast umgebracht haben- ohne Erfolg, es hilft nur Kortison! So, und jetzt stöbere ich in diesem Forum und so langsam aber sicher drängt sich mir der Verdacht auf, daß das alles irgendwie PSO sein kann. Kann das wirklich sein? Da sich mein Leben nur noch um diese Krankheiten dreht bzw. diese mir mein Leben nehmen (kein Sport, kein Tanzen, kein Sex, nur noch in Birkenstock rumrennen - nur Schmerzen, Salben, Tabletten usw.), bitte ich wirklich um ernsthafte und seriöse Hilfe - an Wunder glaube ich nicht! Grüße, Chrissi P.S. Wie kann man denn einen Beitrag in verschiedene Themen einstellen?
  18. Jaaaa dann fange ich mal an. Ich bin 35 und hatte meinen ersten Schub als ich mit meinem zweiten Sohn schwanger wurde. Danach war so wenig übrig das ich nie etwas tun musste. Zum Ende des Winters hatte ich immer ein paar kleine Flecken die aber mit der ersten Frühlingssonne verschwanden. Jetzt hat es mich total erwischt. Im Gesicht hat es angefangen, danach verlief es schnell nach unten. Dienstag vor anderthalb Wochen hat es angefangen. Inzwischen sehe ich aus als hätte ich Masern oder ähnliches. Mein Hautarzt hat Montags Akkutsprechstunde nur leider nicht in den Ferien. Man liest ja dann viel was der Auslöser sein könnte. Eins sprang mir ins Auge. Nicht ausreichend behandeltes Scharlach. Mein Sohn hatte es vor ungefähr vier-sechs Wochen, ich war zwei Tage richtig krank aber da es von alleine verschwand wurde es nicht behandelt. Also tippe ich darauf. ... Ja und nun muss ich noch warten und hoffen das es bald besser wird. Da wäre schön meine erste Frage; Wenn es tatsächlich durch Scharlach ausgelöst wurde kann es dann "von allein" zurück gehen und gibt es da eine "Regel" wie lang es dauert? Vielen Dank schon mal und allen einen schönen Karfreitag.
  19. Hallo Ihr Lieben, Ich bin relativ neu hier und bin echt so dankbar das ich dieses Seite beim Stöbern im Net gefunden habe. Ich leide erst relativ kurz (ca. 4 Monate) unter konstanten Schüben (hauptsächlich Handinnenflächen und vereinzelt Fingern) unter der pustulösen PSO. Mein Hausarzt vermutet nun auch noch die PSO Arthritis da ich auch sehr häufig Schmerzen in den Gelenken habe. Eine normale Schuppenflechte, also ohne Pusteln habe ich an verschiedenen Stellen...ebenfalls fängt ein Nagel an zu tüpfeln. Ich vermute mal die ganze Geschichte ist bei mir seinerzeit ausgebrochen, weil ich unter enormen psychischem Stress stand. Ich bin alleinerziehend und lebe in Trennung und denke das die daraus entstandenen Ängste & Sorgen einfach zuviel für mich waren. Aber wer weiß es letztlich schon. Mit Beginn der ersten Pusteln habe ich mich noch nicht so wirklich daran gestört ...als es dann immer schlimmer wurde muß ich gestehen, dass ich echt wahnsinnig geworden bin. Die Herde haben sich vergrößert, meine Hände sind angeschwollen,Dieser Juckreiz und dann nicht kratzen dürfen...schrecklich Es gab Tage der Hoffnung in denen sich alles in Richtung Besserung der Pusteln entwickelte und plötzlich am nächsten Morgen waren sie wieder da ...Aber das kennt ihr ja bestimmt alles und ich will auch nicht rumjammern und naja....mittlerweile habe ich diesen Zustand so häßlich er auch aussieht, weitestgehend akzeptiert. Seit 4 Wochen nehme ich ebenfalls Schüssler Salze , die auch erfolgreich die Herde etwas in ihrer Größe verändern. Auch meine Borrtesch Kapseln tun gutes dazu, dass sich meine Haut mittlerweile zwischen den schüben wieder etwas schneller regeneriert. Ich schmiere fleißig Daivobet und frage mich allerdings wozu?!? Wirklich helfen tut's mir nicht und nun habe ich auch gelesen dass man es bei der pustulösen Form nicht anwenden darf? Ist meine Hautärztin dann so schlecht informiert???? Nun bin ich auch auf Emu, Nachtkerzen und Co Öle im Net gestossen womit wir zu dem eigentlichem Grund meines Themas kommen ...sorry wenn ich darfür so ausgeholt habe Ich frage mich: Sollte ich dann das Daivobet Gel absetzen um nur natürlich zu behandeln? Nicht falsch verstehen ich glaube an das eine und das andere, und zuviel will ich auch nicht machen, aber eben auch nichts unversucht lassen. Das einzige was ich nicht weiß, kann ich damit was verkehrt machen, wenn ich beides nehme? Wirkt die Natur überhaupt im Zusammenspiel mit Cortison und Vitamin D3? Meine Hautärztin meint ich kann nach dem eincremen mit Daivobet ruhig normale Pflege anwenden. Mich würde in dem Zuge mal interessieren wie ihr alle die Pusteln behandelt? Ich freu mich auf eure hoffentlich zahlreichen Antworten und Erfahrungen Viele Grüße & schönes WE Anja
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