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  1. Zunächst einmal Hallo, habe ich mich aus aktuellem Anlass (fragt jetzt nicht welchem ) hier angemeldet. Mir scheint es als fehlt zur Zeit eine einheitliche Linie sowohl unter Ärzten als auch Organisationen was die Bewertung des Risiko's für Menschen betrifft welche mit Biologika behandelt werden. Ich nehme seit ca. 1 1/2 Jahren Cosentyx und habe mich diese Woche nun mal eingehender darüber informiert (oder es versucht) wie es nun mit der Risikobewertung aussieht da ich nach wie vor Arbeiten gehe, es dabei allerdings schwierig ist die allgemeinen Vorsichtsmaßnahmen immer einzuhalten. Heute Morgen habe ich mit einem meiner Chefs gesprochen welcher glücklicherweise sehr verständnisvoll reagiert hat und der Meinung ist ich solle im Zweifel lieber erstmal zu Hause zu bleiben um das Risiko zu minimieren, den weiteren Ablauf werden wir noch besprechen und übernächste Woche ist dann sowieso erstmal Betriebsurlaub. Abgesehen davon dass auch hier im Forum anscheinend jeder Arzt den Usern etwas anderes rät möchte ich nun mal auf die Sachen eingehen die ich als widersprüchlich erachte. Im offiziellen Rundschreiben an die Hautärzte von PsoNet steht: "Nach Sichtung der verfügbaren Literatur und aller Daten, die wir aus den Registern und der Pharmakovigilanz kennen, weisen Patienten mit heutigem Sachstand unter folgenden zugelassenen Medikamenten bei bestimmungsgemäßer Anwendung kein erkennbar erhöhtes Risiko für/bei Virus-Infektionen auf: IL-17-, IL-23-und IL-12/23-Blocker, Fumarsäureester, Apremilast, Methotrexat." Quelle: https://www.psobest.de/wp-content/uploads/2020/03/RundschreibenPsoBestPsoNetCoronafinal1.0.pdf Hiernach besteht für Menschen welche mit Cosentyx behandelt werden kein erhöhtes Risiko. Das RKI benennt Risikogruppen wie folgt: "Personengruppen, die nach bisherigen Erkenntnissen ein höheres Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf haben: [...] Für Patienten mit unterdrücktem Immunsystem (z.B. aufgrund einer Erkrankung, die mit einer Immunschwäche einhergeht, oder wegen Einnahme von Medikamenten, die die Immunabwehr unterdrücken, wie z.B. Cortison) besteht ein höheres Risiko." Quelle: https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Risikogruppen.html Dies würde bedeuten dass ich doch ein erhöhtes Risiko habe da Cosentyx ein Immunsuppressiva ist (auch wenn es im Vergleich zu anderen nicht das Stärkste ist). Ich habe kurz gezweifelt ob Cosentyx auf vielen Internetseiten und Artikeln oft fehlerhaft als "Immunsuppressiva" betitelt wird, aber im Beipackzettel von Cosentyx unter Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen steht dass man sich informieren soll wenn "man gegenwärtig eine andere Psoriasis-Behandlung erhält, zum Beispiel mit einem anderen Immunsuppressivum". Zudem hat mein Hautarzt vor langer Zeit ebenfalls erwähnt dass so eine Wirkung vorhanden ist weil ich bei der Visite auf die Frage nach Nebenwirkungen erwähnte dass ich erstaunlich lange leicht erkältet war (1 oder sogar 2 Monate Schnupfen etc) und er dies damit begründete. in einem Artikel von Psoriasis-netz.de über die Coronasituation steht: "Wer wegen der Krankheit ein innerliches Medikament nimmt, gehört einer Risikogruppe an. Das heißt: Wenn jemand dann an Covid-19 erkrankt, kann das schwer verlaufen. Deshalb ist der eigene Schutz und der aller Leute ringsherum so wichtig." Quelle: https://www.psoriasis-netz.de/medikamente/coronavirus-psoriasis-medikamente.html Sehr allgemein formuliert was die Medikamente betrifft, aber eindeutig in Bezug darauf, dass die Einnahme das Risiko auf einen schweren Verlauf erhöht. Auch aus diesem Artikel ein Zitat von Christian Drosten höchstpersönlich : "Dann haben wir zusätzlich noch in allen Bevölkerungsgruppen wahrscheinlich ein höheres Risiko bei Grunderkrankungen. Das können Patienten mit Immunsuppression sein, mit Tumorerkrankungen. Es können aber auch Patienten mit metabolischen Grunderkrankungen sein, also Diabetiker, Personen, die einfach einen hohen Körperfett-Index haben. Und Personen, die auch aus anderen Gründen an Herz und Lunge vorgeschädigt sind." Auch hier wird von einem erhöhten Risiko ausgegangen. Mein Hautarzt antwortet auf meine telefonische Rückfrage heute wie folgt (Schwester hat mich zurückgerufen nachdem sie sich mit ihm besprochen hat): "Es besteht kein erhöhtes Risiko, ihre Informationen sind warscheinlich Fake-News." Mal ganz abgesehen davon dass er sich mit der Benutzung des Wortes Fake-News für mich für mich weniger glaubwürdig gemacht hat (ich hasse dieses Wort inzwischen einfach, wird inflationär verwendet) schienen sie mir wenig vorbereitet auf derartige Rückfragen. Ich bin wirklich niemand der Ärzte belehren will weil er mal was gegoogelt hat allerdings habe ich trotzdem erwähnt dass ich meine Rückfrage aufgrund der Informationen des RKI und des internationalen Psoriasis Council gestellt habe und nich aufgrund irgendeines beliebigen Youtube Kommentars. Darauf konnte die Schwester verständlicherweise nur entgegnen dass sie nur weitergibt was der Arzt gesagt hat. Trotzdem halte ich es nicht für eine professionelle Anwort... zum Schluss noch dies aus dem Beipackzettel von Cosentyx unter Punkt 4 - Nebenwirkungen "Sehr häufig (kann mehr als 1 von 10 Behandelten betreffen): Infektionen der oberen Atemwege [...]" In wiefern das relevant ist möchte ich jetzt nicht beurteilen, da der CoronaVirus jedoch die Atemwege befällt fällt es mir ehrlich gesagt schwer zu glauben dass diese Informationen so absolut gar keine Bedeutung haben soll. Wenn andere Krankheiten in genau der Körperregion vermehrt auftreten wäre es zumindest naheliegend dass auch der CoronaVirus in irgendeiner Weise leichteres Spiel bei Menschen hat die dieses Medikament nutzen. Ja, das sind nun die Dinge die ich gefunden habe und welche mich etwas ratlos zurücklassen. Ich bin bisher nicht in Panik verfallen und werde es auch nicht tun, trotzdem würde ich eher dazu tendieren dass ich ein erhöhtes Risiko habe und dementsprechend handeln sollte. Klar ist dies eine besondere Situation die es bisher so noch nicht gab, allerdings finde ich es doch sehr schade das ausgerechnet in einem medizinischen Bereich noch so eine uneinheitliche Vorgehensweise vorherrscht und Informationen sehr unterschiedlich weitergegeben werden. Ps: Wie wäre es eigentlich mal ein Subforum für Corona anzulegen? Das Forum scheint mir zwar schon relativ überladen damit und ich habe lange überlegt wo ich nun poste, aber das wäre vllt ganz sinnvoll weil es glaube ich im Moment das ist was die meißten von uns umtreibt
  2. Bei längeren Reisen während der Therapie von Cosentyx® sind bei der Mitführung des Medikamentes vor allem zu beachten - Kühlung - Bescheinigung über die Mitführung - Möglicherweise eingeschränkte Bezugsmöglichkeiten im Ausland - Kostenerstattung für im Ausland gekaufte Medikamente Eine gute Darstellung der Informationen bietet der Hersteller in folgendem pdf-Dokument: 394499_FAQ_Cosentyx Reisen.pdf ------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- Von Zahnimplantationen während der Therapie mit Cosentyx® wird abgeraten. Was sonst vor und nach Operationen zu beachten ist zeigt eine Übersicht vom Hersteller: 387301_FAQ_Cosentyx vor und nach Operationen.pdf --------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- Schwangerschaft, Vaterschaft und Stillzeit sowie Cosentyx®, Informationen vom Hersteller: 386118_FAQ_Cosentyx Schwangerschaft Vaterschaft Stillzeit.pdf
  3. Stand: 12. September 2020 Ich hatte zu Begin meiner Therapie mit Cosentyx® schnell guten Erfolg, aber auch neurodermitisartige, juckende Hautveränderungen in den Armbeugen und einen entzündeten kleinen Finger (siehe hierzu auch früheren Blog-Beitrag). Nachdem ich im Juli 2017 wegen einem grippalen Infekt den Spritzenabstand auf 5 Wochen verlängert hatte und die Haut nicht negativ reagierte, blieb ich versuchsweise bei einem (ca.) 5 Wochenabstand. Auch mit dem größeren Spritzenabstand von 5 Wochen blieb und ist mein Hautzustand für mich sehr zufriedenstellend und stabil. Spritzenintervalle: Vom 13.03.2017 (Beginn der Therapie) bis 14.9.2017 nach "offiziellem" Behandlungsplan, Wirkung zeigte sich bereits nach den ersten Spritzen, ab 14.7.2017 5 Wochen Abstand wegen Erkrankung und dann versuchsweise zur Nebenwirkungsverringerung , dann 29.12.2017 - 04.02.2018 5 Wochen und 2 Tage Abstand 04.02.2018 - 14.03.2018 5 Wochen und 3 Tage Abstand 14.03.2018 bis 27.06.2018 jeweils 5 Wochen Abstand zw. den Spritzen; ab 6.6.18 atypische Lungenentzündung (siehe hierzu früheren Blog-Beitrag) 27.06.2018 - 15.08.2018 7 Wochen Abstand 15.08.2018 - 26.09.2018 6 Wo. 26.09.2018 - 01.11.2018 5 Wo. und 1 Tag 01.11.2018 - 06.12.2018 5 Wo. 06.12.2018 - 04.01.2019 4 Wo. und 1 Tag 04.01.2019 - 10.02.2019 5 Wo. und 2 Tage 10.02.2019 - 11.03.2019 4 Wo. und 1 Tag 11.03.2019 - 01.05.2019 7 Wochen und 2 Tage (größerer Abstand wegen fiebrigem Infekt der oberen Atemwege). Antibiotikum: Wegen einem fiebrigen Infekt der oberen Atemwege Einnahme des Antibiotikums Amoxicillin-ratiopharm 1000 mg Filmtabletten dreimal täglich eine vom 15.4. bis 21.4.2019. 01.05.2019 - 01.06.2019 4 Wo. und 3 Tage 01.06.2019 - 10.07.2019 5 Wo. und 4 Tage (am li. Oberarm drei kleine, neue, leicht schuppende Hautbereiche) 10.07.2019 - 07.08.2019 4 Wo.;26.7. die Stellen am li. Oberarm sind weg (Daivobet Anwendung) 07.08.2019 - 06.10.2019 8 Wo. und 4 Tage, langes Intervall wg. Erkältung ab 22.8. und Kortison-Infusionen vom 16.9. bis 20.9. wg. akutem Tinnitus 06.10.2019 - 12.11.2019 5 Wo. und 2 Tage, wg. Grippeschutzimpfung etwa in Intervallmitte am 23.10. 12.11.2019 - 10.12.2019 4 Wo., wieder auf die vorgesehenen Intervalllänge gegangen, da Hautzustand nicht voll befriedigend, Unterschenkel stark betroffen, eine Reihe kleiner Stellen an Oberschenkeln, Rücken und Kopf, "neue" stecknadelkopfgroße Stellen an Unterarmen und Oberschenkeln 10.12.2019 - 22.01.2020 6 Wo. und 1 Tag, ab 28.12.2019 Bronchitis mit Kopfschmerzen und Fieber, vom 3.1.-10.01.2020 Antibiotikum Amoxicillin 1000 mg 3 x tägl. (siehe entsprechenden folgenden Blog-Beitrag), daher die Zeitspanne bis zu den nächsten Spritzen wiederum ausgedehnt. Hautzustand wie im vorhergehenden Absatz 12.11. - 10.12.2019 beschrieben. 17.01.2020 Hautarzttermin, PASI von 7,7 bestimmt und neues Cosentyx-Rezept und Daivobet-Salbe verordnet. 22.01.2020 - 26.02.2020 5 Wochen 26.02.2020 - 27.04.2020 8 Wo. und 5 Tage, vom 12.3. bis 18.3. Antibiotikum wegen Bronchitis genommen, Auslöser der Bronchitis war eine Verkühlung bei einer Wanderung. Außerdem "Abwarten" wegen Verunsicherung durch SARS CoV 2 (Corona-Virus) und die Pandemie. 27.04.2020 erstmalig nur eine 150 mg Spritze Cosentyx injiziert, bis 18.05.2020 3 Wochen Abstand (würde bei 2 Spritzen = 300 mg Secukinumab einem Abstand von 6 Wochen entsprechen), siehe hierzu auch meinen diesbezüglichen Blogbeitrag https://www.psoriasis-netz.de/community/blogs/entry/4062-cosentyx-secukinumab-individuelle-erhaltungsdosis-finden/ 18.05.2020 150 mg Secukinumab, bis 08.06.2020, 3 Wochen Abstand Hautzustand bis auf kleine Stellen an Hüfte und Kopf und die hartnäckigen, flächigen Stellen an den Unterschenkeln recht gut. Die Unterschenkel haben sich im Vergleich zum Jahresanfang gebessert. Hängt eventuell mit konsequenterer Behandlung mit Daivobet und dem Tragen von Kompressionsstrümpfen (wg. Venenschwäche) zusammen. Kleine, ein Millimeter große, neu auftretende Stellen an den Armen konnten zwischenzeitlich mit kurzzeitiger Daivobet-Anwendung zum Verschwinden gebracht werden. 08.06.2020, 150 mg Secukinumab, bis 09.07.2020 4 Wochen und 3 Tage Abstand. Etwa in der Mitte, 24.06.2020, erfolgte die erste (von zwei) Impfung gegen Gürtelrose mit dem Totimpfstoff Shingrix. Nach der Impfung schmerzte an der Einstichstelle der Oberarm, besonders bei Druck; Impfung sonst gut vertragen. Hautzustand ist stabil. Großes Blutbild unverändert. 09.07.2020, 300 mg Cosentyx (Secukinumab) aufgrund des zuvor größeren Abstands, bis 26.07.2020 2 Wochen und 3 Tage Abstand. 26.07.2020, 150 mg Secukinumab, bis 10.08.2020 2 Wochen und 1 Tag Abstand. Hautzustand unverändert - die Psoriasisstellen an den Unterschenkeln gehen trotz Daivobetbehandlung nicht weiter zurück. 10.08.2020, 150 mg Secukinumab, bis 11.09.2020 4 Wochen und 4 Tage Abstand. Zweite Shingrix-Impfung am 27.08.2020. 11.09.2020, 300 mg Cosentyx (Secukinumab) aufgrund des zuvor größeren Abstands wegen der Impfung, Hautzustand unverändert, bis .2020 Wochen und Tage Abstand.
  4. Cosentyx® - Informationen des Herstellers zu Transport und Lagerung der Fertigspritze und des Fertigpens: Transport u Lagerung 360543_FAQ_Cosentyx.pdf
  5. Laut Gelber Liste - https://www.gelbe-liste.de/suche?term=secukinumab - gibt es 24 Cosentyx Präparate: Suche _ Gelbe Liste.pdf Cosentyx® 150 mg Injektionslösung in einem Fertigpen Cosentyx® 150 mg Injektionslösung in einer Fertigspritze Cosentyx 150 mg ACA Injektionslösung in einem Fertigpen Cosentyx 150 mg Axicorp Injektionslösung in einem Fertigpen Cosentyx 150 mg Axicorp Injektionslösung in einer Fertigspritze Cosentyx 150 mg Canoma Injektionslösung in einem Fertigpen Cosentyx 150 mg Canoma Injektionslösung in einer Fertigspritze Cosentyx 150 mg CC Pharma Injektionslösung i. e. Fertigpen Cosentyx 150 mg CC Pharma Injektionslösung i. e. Fertigspritze Cosentyx 150 mg European Injektionslösung in e. Fertigpen Cosentyx 150 mg European Injektionslösung in e. Fertigspritze Cosentyx 150 mg Haemato-Pharm Injektionslösung in einem Fertigpen Cosentyx 150 mg Haemato-Pharm Injektionslösung in einer Fertigspritze Cosentyx 150 mg kohlpharma Injektionslösung in einem Fertigpen Cosentyx 150 mg kohlpharma Injektionslösung in einer Fertigspritze Cosentyx 150 mg NMG Pharma Injektionslösung in einem Fertigpen Cosentyx 150 mg Orifarm Injektionslösung in einem Fertigpen Cosentyx 150 mg Orifarm Injektionslösung in einer Fertigspritze Cosentyx 150mg Abacus Inj.-Lsg. in e. Fertigpen Cosentyx 150mg Abacus Inj.-Lsg. in e. Fertigspritze Cosentyx 150mg Eurim Inj.-Lsg. i. e. Fertigpen Cosentyx 150mg Eurim Inj.-Lsg. i. e. Fertigspr Cosentyx 150mg Paranova Injektionslösung in einem Fertigpen Cosentyx 150mg Paranova Injektionslösung in einer Fertigspritze --------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- Chargenrückruf Cosentyx® 150 mg, „Abacus“ Laut Gelber Liste gab es 2019 für eines der 24 Präparate einen Chargenrückruf, nämlich für Cosentyx® 150 mg Abacus in einem Fertigpen, siehe: Chargenrückruf Cosentyx 150 mg, „Abacus“ _ Gelbe Liste.pdf https://www.gelbeliste.de/rueckrufe/chargenrueckruf-cosentyx-150-mg-abacus
  6. Die GELBE LISTE informiert. Artikel als pdf-Download: Keine TB-Reaktivierung durch Secukinumab _ Gelbe Liste.pdf aus https://www.gelbe-liste.de/nachrichten/secukinumab-keine-tuberkulose-reaktivierung
  7. GrBaer185 >100 Beiträge Benutzer 238 Beiträge Beitrag melden Geschrieben 12. Juli 2017 Schlage mich seit über 40 Jahren mit der Psoriasis herum, die zuletzt immer schlimmer wurde. Mit einem Pasiscore von 34,3 und einem DLQI von 22 lies ich mich dann doch von meinem Dermatologen von einer Behandlung mit Cosentyx überzeugen, da der Hautzustand unerträglich wurde. Die ersten beiden Spritzen (es sind immer zwei Spritzen auf einmal, da die Wirkstoffmenge für eine Anwendung auf zwei Spritzen verteilt ist - warum??) erhielt ich am 13.03.2017 - ich nehme an einer Studie beim Dermatologen teil und wollte mich (diesmal) nicht selber spritzen, da es mir beim MTX zuletzt unangenehm war. Seit dem 5. Spritzentermin am 10.04. sollte der Abstand vier Wochen betragen. Da ich einen fiebrigen Infekt mit zweimal abends 38,7 °C Temperatur und etwas Schleim auf den Bronchien/Lunge links hatte ( Symptome gingen nach Antibiotikum weg), war der 6. Termin erst am 15.5. und wegen Terminschwierigkeiten der 7. Termin erst wiederum nach 5 Wochen am 19.6. Der Dermatologe meinte, eine Woche mehr sei nicht relevant, der Abstand sollte aber nicht größer als 6 Wochen sein. Von einem Absetzen von Cosentyx wegen geringer Nebenwirkungen riet er mir ab, da unklar sei, ob Cosentyx nach einer Pause wieder gut anspreche. Ich hatte zu beginn trockene Lippen und die Haut an den ehemaligen Psoriasisstellen war pergamentartig. Im Leistenbereich heilte die Psoriasis nicht ab, die Haut war weiterhin rot und riss teilweise ein - Antipilzcreme half da, ebenso wie zwischen zwei Fingern, wo die Haut juckte und trocken-rissig war. Der Lippentrockenheit hat sich normalisiert, die früheren Psoriasisherde sind kaum noch von der "normalen" Haut zu unterscheiden, habe das Gefühl, dass die Haut trockener ist. Außerdem das Gefühl geschwollener Augenlieder und ein Jucken in den Armbeugen und der Oberschenkelinnenseite (gerade die wenigen Stellen, die zuvor nicht von der Psoriasis betroffen waren). Ich habe 3 Kilogramm zugenommen und frage mich, ob das vielleicht an Wassereinlagerungen liegen könnte. Erstmals ist bei mir nach einem stechenden Schmerz beim Aufstehen vom Küchentisch ein Plicasyndrom diagnostiziert worden und in der Linken Hand habe ich zeitweise ein kribbeln in den Fingern (Verdacht auf Karpaltunnelsyndrom, neurologisch nicht erhärtet, vermute nun eher Folge von Fehlhaltung der Schultern, Muskelverspannung). Ich frage mich allerdings auch, ob vielleicht doch ein Zusammenhang mit den Cosentyx-Spritzen besteht. Die Psoriasishaut hat sich bereits nach dem ersten Spritzentermin angefangen zu bessern und ich bin seit einigen Wochen erscheinungsfrei (bis auf die nun neuen roten Pünktchen nach Kratzen aufgrund des Juckreizes in den Armbeugen (s.o.). Fußnägel haben begonnen normal nachzuwachsen. Zuvor hatte ich eine sehr stark ausgeprägte Psoriasis die im Begriff war in eine Erythrodermie überzugehen. Ich trage seit langem wieder kurze Hemden und konnte erstmals wieder unbeschwert ins Schwimmbad und an den Badesee gehen - super. Bin gespannt, was mein Dermatologe zu meiner neuen Hautbaustelle in den Ellenbeugen und der Oberschenkelinnenseite sagen wird. Der Entzündungsparameter CRP, der vor der Behandlung mit Cosentyx immer sehr hoch war, ist nun erstmalig seit langer Zeit wieder mit 3,0 mg/l im Normbereich ( < 5,0 mg/l). Zu Nebenwirkungen schrieb ich auch: >100 Beiträge Benutzer 293 Beiträge Beitrag melden Geschrieben 2019 Mai 30 Hallo Prinz, das ist sehr interessant. Ich habe unter Cosentyx auch rote, entzündete Haut in meinen Leisten bekommen, hatte früher trotz starker Psoriasis dort nie was. Dachte zuerst an einen Hautpilzbefall, mein Dermatologe verneinte dies und verschrieb mir eine rezeptierte Salbe mit Hydrocortison und Zink: Hydrocortison Mikronisiert 0,5 g Clotrimazol Mikronisiert 0,5 g Pasta Zinci Mollis 49,0 g Das war schon Nov. 2017, hat geholfen, die Hautveränderungen kamen aber wieder, haben mich jedoch nicht wesentlich beeinträchtigt. Aktuell habe ich guten Erfolg bei der Leistenbehandlung mit trocknen der Leisten nach dem Duschen/waschen mit dem Haartrockner und dünnem Auftragen von Penaten Baby Wundschutzcreme, auch da ist wieder Zinkoxid drin. VlG Zitieren Viele Grüße GrBaer GrBaer185 >100 Beiträge Benutzer 293 Beiträge Beitrag melden Geschrieben Mai 30 (bearbeitet) Mit meinen Cosentyx-Spritzen (nehme ich weiter) hatte ich auch mal einige wenige "Eiterpickel" an den Oberschenkeln, derzeit nicht mehr. Ich hatte juckende, rote Haut in beiden Ellenbeugen, ähnlich Neurodermitis, ist jetzt auch weg. Ich bin zumeist mit der Dosierung "off label" niedriger, d.h. ich habe den Spritzenabstand um rund 25 % verlängert, von 4 Wochen auf rund 5 Wochen. Siehe hierzu auch: und https://www.psoriasis-netz.de/community/blogs/entry/3950-spritzenintervall-verlängern/ und https://www.psoriasis-netz.de/community/blogs/entry/3993-meine-spritzenintervalle-mit-cosentyx/?tab=comments#comment-12825 bearbeitet Mai 30 von GrBaer185
  8. Secukinumab (Cosentyx®), IL-17A Rezeptor Impfungen mit Totimpfstoffen: Jederzeit möglich; im Idealfall Immunisierung mind. 2, besser 4 Wochen vor Therapiebeginn abschließen. Bei laufender Therapie: Verabreichung in der Mitte des Behandlungsintervalls Impfungen mit Lebendimpfstoffen: Keine Impfungen während Therapie (FIa) Impfungen mind. 4 Wochen vor bzw. frühestens 2 Monate nach Therapie Kommentar: 2 Wochen nach Einzeldosis keine eingeschränkte Immunantwort nach Influenza- und Meningokokken Impfung (FI-A) [142] Wiedergegeben nach dem Downloadinhalt des vollen Artikels "Impfen bei Immundefizienz" unter: https://link.springer.com/article/10.1007%2Fs00103-019-02905-1 ------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- Empfehlenswert zu lesen ist auch folgendes PDF-Dokument des Herstellers: NOVARTIS - Häufige Fragen: Cosentyx® - Impfungen unter Secukinumab: 387124_FAQ_Cosentyx_0 Impfen.pdf
  9. Nach einer Bronchitis mit hohem CRP-Wert im April 2019, die sich erst durch das Antibiotikum Amoxicillin 1000 mg, 3 x tägl., besserte, war ich das Jahr über soweit gesund, bis es mich am 28.12.2019 wieder "erwischte". Es fing nachmittags mit etwas eitrigem Schleim im Hals an, der etwas "süsslich" schmeckte. Ich schonte mich und trank Tee, nahm Hausmittel. Trotzdem, zwei Tage später hatte ich schon 38 °C und fühlte mich richtig schlapp, dazu kamen Kopfschmerzen, erst einseitig, dann eher vorne und diffus im ganzen Kopf. Die Temperatur war morgens niedriger, stieg im Laufe des Tages an und erreichte auch nach fünf Fiebertagen immer noch Werte von 38 °C (am dritten mindestens 38,3 °C und am vierten Tag 38,6 °C, jeweils rektal gemessen - auf mein Stirn-/Ohrthermometer ist kein Verlass). Daneben hustete ich vor allem morgens "gelbgrünen" Schleim ab. Mein Internist und Hausarzt hatte leider erst am 2.1. wieder Sprechstunde. Das Abhören ergab ein leicht "raues" Atemgeräusch und mir wurde ein Hustensaft aufgeschrieben. Der Arzt machte mir Hoffnung, dass es diesmal ohne Antibiotikum vorbeigehen würde. Für den Fall, dass die Beschwerden und das Fieber nicht bis zum Wochenende besser würden oder sich verschlimmerten, erhielt ich vorsorglich ein Rezept über Amoxicillin 1000 mg, wie bereits im April 2019 verordnet. Nachdem ich am 3.1. mittags wiederum 38 °C und immer noch Kopfschmerzen hatte und keine Besserung sich abzeichnetet, schluckte ich zum späten Mittagessen die erste Antibiotikum-Tablette. Bereits am Samstag, 4.1. ging es mir erheblich besser und die Kopfschmerzen verschwanden. Nach der atypischen Lungenentzündung und der Bronchitis im April 2019 ist dies bei mir nun die dritte Lungen-/Bronchien-Infektion unter Cosentyx® die der Antibiose bedarf. Ein kausaler Zusammenhang mit der Secukinumab-Therapie ist nicht zwingend nachweisbar, zumal aufgrund einer früheren Fumarat-Therapie die Lymphozytenzahl sich immer noch nicht vollständig erholt hat. Der Artikel https://www.deutsche-apotheker-zeitung.de/news/artikel/2018/04/10/cosentyx-koennte-chronisch-entzuendlichen-darmerkrankungen-verschlechtern gibt mir aber sehr zu denken mit seinen Ausführungen: "Secukinumab ist ein vollständig humaner monoklonaler Antikörper... Er richtet sich selektiv gegen das proinflammatorisch wirkende Interleukin-17A (IL-17A), das eine wichtige Rolle bei Immunreaktionen gegen Bakterien und Pilze an Körpergrenzflächen spielt." Ist bei mir durch das Cosentyx® nun die Immunreaktion gegen Bakterien dermaßen eingeschränkt oder verringert, sodass ich anfälliger gegenüber bakteriellen Infektionen der "Lungengrenzfläche" bin?
  10. Der aktuelle (17.02.2020) Preis von COSENTYX® FERTIGPEN 150 mg für die 3x2 Stück Packung beträgt Brutto 5173,49 Euro. Bei der "Erhaltungs-" Therapie von alle 4 Wochen 2 Spritzen mit 150 mg ergibt dies einen Monatspreis (4 Wochenpreis) von 1724,50 Euro und einen Jahrestherapiepreis von 365 Tagen geteilt durch 28 (4 Wo.) mal dem Monatspreis gleich 22480 Euro Jahrestherapiemedikamentenkosten.
  11. Allen über 60jährigen (als Indikationsimpfung allen über 50 Jahre) empfiehlt die STIKO die Impfung mit dem adjuvantierten Herpes-zoster-Subunit-(HZ/su-)Impfstoff Shingrix® zur Verhinderung von Herpes zoster (HZ) und postherpetischer Neuralgie (PHN), siehe hierzu z.B. Aerzteblatt Herpes Zoster Impfung a1182.pdf https://www.aerzteblatt.de/archiv/208216/Herpes-zoster-Wer-wie-geimpft-werden-sollte Etwa in der Mitte eines Cosentyx®-Spritzenintervalls, am 24.06.2020, erfolgte für mich die erste (von zwei) Impfung gegen Gürtelrose mit dem Totimpfstoff Shingrix. Nach der Impfung schmerzte an der Einstichstelle der Oberarm, besonders bei Druck; Impfung sonst gut vertragen. Hautzustand ist stabil. Zweite Shingrix-Impfung erfolgte am 27.08.2020. Es gab wieder eine Reaktion an der Einstichstelle, Druckschmerz, sodass ich etwa zwei Tage nachts nicht auf dem Oberarm liegen konnte. Sonst gut vertragen. Mit der nächsten Cosentyx®-Spritze warte ich noch etwas. Zu den Abständen der Impfung zu den Cosentyx-Spritzen siehe meine Blog-Einträge https://www.psoriasis-netz.de/community/blogs/entry/4008-impfungen-bei-therapie-mit-cosentyx/ und https://www.psoriasis-netz.de/community/blogs/entry/3993-meine-spritzenintervalle-mit-cosentyx/
  12. schwabenpanda

    Cosentyxtherapie - Angst vor Corona-Virus

    Ich bekomme seit Mitte letzten Jahres Cosentyx wegen Psoeiasis. Das Medikament hat gut angeschlagen und ich bin Erscheinungsfrei. Nun mache ich mir grosse Sorgen wegen des Corona Virus der ja nun auch in Deutschland angekommen ist. Soll ich mich Zuhause einschließen? Geht ja nicht. Ich überlege ernsthaft Cosentyx ab zu setzten. Würde das überhaupt etwas bringen? Wie lange dauert es bis mein Immunsystem wieder normal funktioniert?
  13. GrBaer185

    November 2017

    GrBaer185 >100 Beiträge Benutzer 240 Beiträge Beitrag melden Geschrieben 24. November 2017 Hallo miteinander, es würde mich interessieren, wie es Euch mit Cosentyx weiter ergangen ist? Hat der gute Behandlungserfolg angehalten? Habt Ihr Nebenwirkungen? Wie lange sollt Ihr Cosentyx weiter spritzen? Ich selber spritze mich heute das 12. Mal. Haut im Vergleich zu davor sehr gut. Nebenwirkung ein Jucken und kleine Pickelchen in den Armbeugen. trockene, rissige Haut am kleinen Finger rechts und Entzündung/ rote Haut in der Leiste. Dermatologe meint, es sehe wie Neurodermitis aus und hat mir eine Zinksalbe mit Hyydrokortison verschrieben. Kleine, linsengroße Hautstellen mit Verhornungsstörungen an Wade und Fuß. Mal trockene, schuppende Hautstelle an Stirn. Allgemein scheint die Haut trockener als vor der Cosentyx-Therapie zu sein. Und etwa drei Kilogramm habe ich zugenommen. Geschrieben 24. November 2017 Hallo Donna, vielen Dank für die schnelle Antwort! Wie lange hast Du im Juni ausgesetzt? Wie lange war da der Abstand zwischen den Spritzen? Hast Du dann normal weiter gespritzt, dass heißt alle 4 Wochen oder zunächst den Abstand verkürzt wie beim Therapiebeginn? Aus welchen Gründen wurde Dir das Aussetzen vor der OP empfohlen und wie lange vor der OP durftest Du nicht gespitzt haben? Ich wünsche Dir weiterhin guten Erfolg und keine Nebenwirkungen. GrBaer185 >100 Beiträge Benutzer 241 Beiträge Beitrag melden Geschrieben 26. Dezember 2017 Schöne Weihnachten Jeannette. Wie sieht es bei Dir aktuell mit Wirkung und Nebenwirkungen aus? Spritzt Du Cosentyx in erster Linie wegen einer Psoriasis-Arthritis und daher 150 mg? Laut Beipackzettel werden bei Plaque-Psoriasis 2 Spritzen mit je 150 mg, also zusammen 300 mg als Einzeldosis empfohlen. GrBaer185 >100 Beiträge Benutzer 241 Beiträge Beitrag melden Geschrieben 24. November 2017 Hallo Heike, wie geht es Dir aktuell? Durch Cosentyx ist meine Psoriasis am Kopf ganz verschwunden. Haare sind bei mir als Mann eh schon lichter, habe da keinen Haarausfall beobachtet Ich würde an Deiner Stelle aber mal den Dermatologen ansprechen wegen dem Haarausfall. Es gibt auch Nebenwirkungen die selten sind und jeder Patient reagiert anders. Für Cosentyx gibt es noch nicht so viel Erfahrung und alle Beobachtungen im Zusammenhang mit der Therapie sollten gemeldet werden. GrBaer185 >100 Beiträge Benutzer 241 Beiträge Beitrag melden Geschrieben 26. Dezember 2017 Schöne Weihnachtsfeiertage zusammen, das Problem mit trockener haut und Juckreiz, vor allem in den Armbeugen, Kniekehlen und Oberschenkeln hab ich auch. Teilweise springt mir die Haut an den Fingern auf. Mein Dermatologe hat mir dafür eine Salbe rezeptiert. Dafür ist die Psoriasis praktisch verschwunden. Cosentyx spritze ich nun alle 5 Wochen. Ich wünsche schon mal allen einen guten Rutsch!
  14. Cosentyx® – Unterschiede zwischen Fertigpen und Fertigspritze und Hinweise zur Applikation vom Hersteller: Fertigspritze u Fertigpen 398445_FAQ_Cosentyx.pdf
  15. Stand: 23. August 2020 Suche und Findung der individuellen Erhaltungsdosis von Secukinumab Der Hersteller von Cosentyx gibt ein festes, starres Therapieschema für die Behandlung der Psoriasis mit Secukinumab vor. Individuelle Besonderheiten werden (können) nicht berücksichtigt werden. Auch die Erhaltungstherapie nach der Einleitungsphase wird durch ein festes Schema von 300 mg alle 4 Wochen bestimmt. Individuellen Eigenschaften und Besonderheiten der Anwender von Cosentyx wird nicht/kann nicht Rechnung getragen werden: - Eine Person mit 50 kg Körpergewicht wird nach dem selben Schema behandelt wie eine mit 100 kg Körpergewicht. - Eine Person, bei der die Halbwertszeit (HWZ) von Secukinumab im Organismus 20 Tage beträgt bekommt die selbe Dosis wie eine Person bei der die HWZ 35 Tage beträgt. - Der individuelle Interleukin 17A Spiegel des Patienten wird nicht/kann nicht(?, Kosten?) bestimmt werden. Die Dosis richtet sich also nicht nach der Höhe eines Laborwertes (so wie dies zum Bsp. bei Diabetes der Fall ist, wo die Insulinmenge dem Serum-Glukosespiegel angepasst wird). - Die Dosis wird nicht dem Schweregrad der Erkrankung oder etwaigen Krankheitsschüben angepasst. - Ein Absetzen oder Ausschleichen der Therapie oder eine Therapiepause nach erfolgter Remission der Psoriasis-Erscheinungen ist nicht vorgesehen. - Die Therapie wird solange als Erhaltungstherapie fortgeführt, solange es die unerwünschten Nebenwirkungen zulassen. - Unerwünschte Nebenwirkungen (UNW) sind oft dosisabhängig, statt eine Therapie wegen Nebenwirkungen abzubrechen, könnte eine Dosisverringerung die UNW reduzieren und tolerierbar machen bei möglicherweise dennoch zufriedenstellendem Therapieerfolg. Nötig wären differenziertere Studien, welche die oben beschriebenen Sachverhalte berücksichtigen. Die kosten allerdings Geld und Zeit und könnten schwierig im Design sein, vielleicht besteht auch kein ausreichendes Interesse an weitergehenden Studien. Eine Übersicht zu bisherigen Studien habe ich im nächsten Blog-Beitrag tabellarisch zusammengestellt, siehe: https://www.psoriasis-netz.de/community/blogs/blog/818-cosentyx-secukinumab/ Leicht könnte die Einzeldosis von 300 mg Secukinumab, die bei der Erhaltungstherapie alle 4 Wochen gespritzt wird, auf zwei Dosen zu 150 mg Secukinumab alle 2 Wochen aufgeteilt werden, denn die 300 mg Dosis liegt ohnehin schon in der Form von 2 Spritzen mit je 150 mg in der Verpackung vor (wohl aus produktionstechnischen oder applikationstechnischen Gründen). Dies hätte den Vorteil, dass der Secukinumab-Spiegel im Organismus über die Zeit gleichmäßiger wäre. Für dieses Dosierungsschema wurde allerdings keine Zulassungsstudie durchgeführt und somit auch keine Zulassung erteilt. Folglich kann es auch nicht vom Hersteller "empfohlen" werden. Ärzte müssten ein derartiges Therapieschema "auf die eigene Kappe nehmen", es hätte versicherungsrechtliche Konsequenzen und auch die Krankenkassen könnten Einwände erheben, da ja der Therapieerfolg eines solchen Schemas nicht durch Studien belegt ist und keine entsprechende Zulassung besteht. Daher sehe ich es so, dass in dieser Situation nur der Patient für sich selber handeln kann (mit oder ohne "stillschweigender"/informeller/inoffizieller Zustimmung des behandelnden Arztes). Solange die Therapieintervalle verlängert und damit die Dosis, im Vergleich zum durch die Studie vorgegebenen Therapieschema, verringert wird, sollte man auf der sicheren Seite sein und das Therapierisiko sogar verringern. Verschlechtern könnte sich nur der Therapieerfolg im Vergleich zu der höheren Standarddosierung. Patientenberichte hier in der Community des Psoriasis-Netzes berichten, dass auch längere "Spritzenpausen" (z. Bsp. wegen Operationen oder Erkrankungen) nicht von einem Psoriasis-Schub begleitet wurden, sondern der Hautzustand stabil blieb und die Therapie nach der Pause einfach fortgeführt werden konnte. Hierfür spricht auch die Halbwertszeit von Secukinumab von rund 4 Wochen. Die Cosentyx Fachinformation vom August 2020 ( https://www.fachinfo.de/pdf/020597) führt dazu auf Seite 13 aus: "Die mittlere Eliminationshalbwertszeit bei Patienten mit Plaque-Psoriasis wurde auf Grundlage einer populationspharmakokinetischen Analyse auf 27 Tage geschätzt und lag über alle Psoriasis-Studien mit intravenöser Gabe hinweg in einem Bereich von 18 bis 46 Tagen." Ausgehend von einer Halbwertszeit von 4 Wochen ist nach 4 Wochen noch die Hälfte (50 %), nach 8 Wochen somit immer noch die Hälfte der Hälfte, also ein Viertel (25 %) und nach 12 Wochen immer noch ein Achtel (12,5 %) der "ursprünglichen" Menge Secukinumab im Organismus. Man könnte also sagen, Secukinumab schleicht sich aufgrund der relativ langen Halbwertszeit quasi von selber langsam aus (exponentieller Abfall) und seine Wirkung ist nach 4 Wochen nicht plötzlich weg. Fazit: Zu prüfen ist, ob längere Abstände zwischen den Einzeldosen individuell vorteilhaft für das Nebenwirkungsprofil sind. Eine Dosisreduktion durch Intervallverlängerung stellt möglicher Weise eine Alternative zum Therapieabbruch aufgrund unerwünschter Nebenwirkungen dar. Eine Aufteilung der Einzeldosis von 300 mg auf zwei zeitlich versetzt gespritzte 150 mg "Teildosen" könnte Vorteile bringen sowohl bezüglich der unerwünschten Nebenwirkungen als auch der Wirksamkeit von Secukinumab, da der Wirkstoffspiegel im Organismus dann kleinere Schwankungen und einen höheren Minimalwert vor der nächsten Spritze aufweist. Über eine rege Diskussion meiner Gedankengänge würde ich mich sehr freuen. Siehe auch meinen Beitrag im Forum: Cosentyx 1/2 Dosis (150 mg) alle 2 Wochen spritzen?
  16. Cosentyx®- Voruntersuchungen und Therapiemonitoring, Informationen des Herstellers: Vorunters u Therapiemonitoring 386700_FAQ_Cosentyx.pdf
  17. Stand 23. August 2020 Übersicht zu Studien zum Biologicum Cosentyx® (Wirkstoff Secukinumab) Die Fachinformation (Zusammenfassung der Merkmale des Arzneimittels/SmPC - summary of product characteristics ) der Novartis Pharma für Cosentyx® 150 mg Injektionslösung in einem Fertigpen (Stand August 2020), gibt sehr interessante Informationen zum derzeitigen Studienstand aus Sicht von Novartis Pharma. Sie ist als pdf-Dokument unter https://klinischeforschung.novartis.de/medikamente/cosentyx/ , bzw. direkt unter https://www.fachinfo.de/pdf/020597 einsehbar und kann heruntergeladen, gedruckt und gespeichert werden. Laut dieser Fachinformation wurde die Sicherheit und Wirksamkeit von Secukinumab in vier randomisierten, doppelblinden, placebokontrollierten Phase-III-Studien an Patienten mit mittelschwerer bis schwerer Plaque-Psoriasis beurteilt. Wirksamkeit und Sicherheit von Secukinumab 150 mg und 300 mg wurden entweder im Vergleich zu Placebo oder im Vergleich zu Etanercept bewertet. Etanercept ist ein Tumornekrosefaktor-Antikörper (TNF-Antikörper), den die Firma Pfizer unter dem Namen Enbrel® vertreibt. Laut Wikipedia sind Biosimilars von Etanercept zum einen Erelzi® (Sandoz / Hexal – EU seit 2018) und Benepali® (Biogen- EU seit 2018). Eine weitere Studie mit Secukinumab (Studienkurzname SCULPTURE) untersuchte das kontinuierliche Behandlungsregime im Vergleich zu einem Regime mit „Wiederholungsbehandlung nach Bedarf“. Ferner wurden Studien zur Wirkung von Secukinumab bei Nagel- und Kopfhautpsoriasis, bei palmoplantarer Plaque Psoriasis, bei Psoriasis-Arthritis, bei ankylosierender Spondylitis und Plaque-Psoriasis bei Kindern und Jugendlichen durchgeführt. Im Folgenden ein unvollständiger Versuch einer tabellarischen Übersicht der Studien zu Secukinumab anhand der Fachinformation (Details bitte dort nachlesen): Nr. Studienbezeichnung Zahl ausge­werteter Patienten Studiendesign Bemerkungen 1 ERASURE 738 150 mg oder 300 mg Secukinumab für Studie 1 und 2: Placebo Non-Responder wechseln in Woche 12 in Verum-Gruppe; bis zu 52 Wochen Nachbeobachtung; 40 % der Teilnehmer bearbeiteten das Psoriasis Symptom Diary© 2 FIXTURE 1306 150 mg oder 300 mg Secukinumab gegenüber Etanercept und Placebo 3 FEATURE 177 150 mg oder 300 mg Secukinumab Fertigspritze gg. Placebo Dauer 12 Wochen 4 JUNCTURE 182 150 mg oder 300 mg Secukinumab Fertigpen gg. Placebo Dauer 12 Wochen 5 SCULPTURE 966 150 mg oder 300 mg Secukinumab und Erhaltungsregime gg. „Wiederholungsbehandlung bei Bedarf“-Regime Dosis 150 mg oder 300 mg in den Wochen 0, 1, 2, 3, 4, 8 und 12, dann Aufteilung auf die zwei Regime 6 CLEAR 676 300 mg Secukinumab gg. Ustekinumab Ustekinumab: Handelsname Stelara®; Hersteller Janssen-Cilag, ist ein humaner monoklonaler Antikörper gegen die Zytokine Interleukin-12 (IL-12) und Interleukin-23 (IL-23) und seit Januar 2009 zugelassen.(Quelle: Wikipedia) 7 TRANSFIGURE 198 150 mg oder 300 mg Secukinumab bei Nagel Psoriasis gg.Placebo 8 GESTURE 205 150 mg oder 300 mg Secukinumab bei palmoplantarer Plaque Psoriasis gg. Placebo 9 102 300 mg Secukinumab bei mittelschwerer bis schwerer Kopfhautpsoriasis gg. Baseline 12 Wochen, mögliche Fortsetzung bis zu Woche 24 Psoriasis-Arthritis (PsA): drei randomisierte, doppelblinde, placebokontrollierte Phase-III-Studien mit 1999 Patienten, 29 %, 35 % bzw. 30 % zuvor mit TNFα-Inhibitor behandelt PsA-Studie 1 (FUTURE 1) 606 10 mg/kg Secukinumab intravenös in den Wochen 0, 2 und 4 und anschließend 75 mg oder 150 mg subkutan monatlich ab Woche 8 bei 60,7 % gleichzeitig MTX; 24 Wochen, d.h. rund ein halbes Jahr PsA-Studie 2 (FUTURE 2) 397 75 mg, 150 mg oder 300 mg Secukinumab in den Wochen 0, 1, 2, 3 und 4, anschließend die gleiche Dosis in monatlichen Abständen Bei 46,6 % gleichzeitig MTX; 24 Wochen, d.h. rund ein halbes Jahr PsA-Studie 3 (FUTURE 5) !? 996 150 mg oder 300 mg Secukinumab od. Placebo subkutan in den Wochen 0, 1, 2, 3, und 4, anschlie­ßend die gleiche Dosis in monat­lich­en Abständen gg. 150 mg Secukinu­mab subkutan einmal monatlich (ohne wöchentliche Startdosen) bei 50,1 % gleichzeitig MTX AS-Studie 1 (MEASURE 1) 371 bei ankylosierender Spondylitis AS-Studie 2 (MEASURE 2) 219 bei ankylosierender Spondylitis AS-Studie 3 (MEASURE 3) 226 bei ankylosierender Spondylitis PREVENT 555 Doppelblinde, placebokontrol­lierte Phase-III-Studie zweijährige Kernphase und weitere zweijährige Verlängerungsphase Pädiatrische Psoriasis-Studie 1 162 niedrige Dosis Secukinumab gg. hohe Dosis Secukinumab gg. Placebo gg. Etanercept Pädiatrische Psoriasis-Studie 2 84 offene, zweiarmige, parallele, multizentrische Phase-III-Studie, mittelschwere bis schwere Psoriasis Alter 6 bis < 18 Jahren Tabelleninhalt zusammengestellt nach Informationen aus der Fachinformation (Zusammenfassung der Merkmale des Arznei­mittels/SmPC) der Novartis Pharma für Cosentyx® 150 mg Injektionslösung in einem Fertigpen (Stand August 2020), https://www.fachinfo.de/pdf/020597 , Einzelheiten bitte dort nachlesen. Die Fachinformation von Novartis für Cosentyx® 150 mg , Stand August 2020, zum Downloaden: FachInfo Aug2020 Cosentyx® 150 mg Injektionslösung in einem Fertigpen.pdf Dieser Blogbeitrag als pdf-Download: Cosentyx Studienuebersicht 23Aug2020.pdf
  18. Stand 19.10.2020 Zeitlicher Verlauf der Secukinumab-Menge im Körper Um den Verlauf, den Erfolg und unerwünschte Nebenwirkungen einer Therapie mit Secukinumab (Cosentyx®) besser verstehen zu können, ist es interessant den zeitlichen Verlauf der Konzentration von Secukinumab im Körper zu betrachten. Aufgrund der vielen individuellen Einflussfaktoren auf Resorption, Elimination und Wirkung von Secukinumab kann dies im Folgenden nur stark vereinfacht, näherungsweise und qualitativ geschehen. Durchgängig kann natürlich, da die Wirkung von Secukinumab auf individuelle Menschen und nicht z. B. auf standardisierte Zellkulturen untersucht wird, nur eine Wahrscheinlichkeit für das Eintreten eines bestimmten Ergebnisses, bzw. eine gewisse Bandbreite für Messwerte angegeben werden. Die Aussagen haben keine universelle Gültigkeit und Einzelfälle können und werden sehr wohl größere Abweichungen zeigen. Zur Verdeutlichung der allgemeinen Situation in den Naturwissenschaften und der Medizin möchte ich das Beispiel der Körpergröße eines Menschen nennen. Für Babys kann die zu erwartende Körpergröße im Erwachsenenalter nur mit einer Wahrscheinlichkeit vorhergesagt werden. Diese Wahrscheinlichkeit wird von einer Verteilungskurve (-funktion) mathematisch beschrieben (Gaußsche Glockenkurve). Männer werden im Durchschnitt größer werden als Frauen, es gibt aber auch viele Frauen, die größer sind als viele der Männer. Absolute Vorhersagen für ein Individuum sind nicht möglich, sondern nur die Angabe von statistisch ermittelten Wahrscheinlichkeiten. Letztendlich muss bei der Einzelperson im Erwachsenenalter mit einem Maßband nachgemessen werden. Als „normal“ wird dann ein Messwert bezeichnet, der häufig vorkommt. Eine Körpergröße von 1,60 m für einen Mann und von 1,90 m für eine Frau sind dann auffallend, da nicht häufig vorkommend, aber völlig natürlich vorkommende Körpergrößen die keinen Krankheitswert haben müssen (aber auch da gibt es wieder Ausnahmen). In der Forschung bewegt man sich an der Grenze des mehr oder weniger bekannten Wissens und über diese Grenze hinaus im Bestreben neue Erkenntnis zu erlangen und die Wissensgrenze zu verschieben. Dies gilt auch insbesondere für die medizinische und pharmakologische Forschung und die Entwicklung neuer Wirkstoffgruppen, wie z. B. die der Biologika. Die allgemeine große Komplexität und die Schwierigkeit von pharmakokinetischen Aussagen für Wirkstoffe, insbesondere bei nicht vollständig bekannten Stoffwechselvorgängen und bei einer zudem begrenzten Zahl untersuchter Probanden und Patienten, zeigt sich auch bei Secukinumab. Die pharmakokinetischen Eigenschaften können sich bei unterschiedlichen Krankheitsbildern mehr oder weniger unterscheiden. Für die Betrachtung des zeitlichen Verlaufs der Konzentration von Secukinumab im Körper interessant sind die in der Cosentyx® Fachinformation (von Novartis Pharma https://www.fachinfo.de/pdf/020598 ) auf Seite 13 unter Punkt 5.2 getroffenen Aussagen zu den pharmakokinetischen Eigenschaften von Secukinumab. Hier heißt es unter anderem: „Die meisten pharmakokinetischen Eigenschaften, die bei Patienten mit Plaque-Psoriasis, Psoriasis-Arthritis und ankylosierender Spondylitis beobachtet wurden, waren ähnlich.“ Die meisten Eigenschaften waren also ähnlich, d. h. häufige Ähnlichkeiten mit mehr oder minder großen Abweichungen. Zur Resorption, also der Aufnahme von Secukinumab in den Blutkreislauf, heißt es in der Fachinformation: „Bei gesunden Probanden wurden zwischen 2 und 14 Tagen nach einer subkutanen Einzeldosis von 300 mg in flüssiger Formulierung Spitzenkonzentrationen von Secukinumab im Serum von 43,2 ± 10,4 µg/ml erreicht.“ Die Formulierung „Bei gesunden Probanden“ lässt auf eine Phase I Prüfung mit relativ wenigen, freiwilligen, gesunden Versuchspersonen schließen. Wie oft, ob z. B. täglich, die Secukinumab Serumkonzentration laboranalytisch bestimmt wurde und so bei jedem einzelnen Probanden die Spitzenkonzentration von Secukinumab im Serum und der Tag des Erreichens dieser bestimmt wurde, ist mir unklar. Die erreichten Spitzenkonzentrationen liegen zwischen 32,8 µg/ml und 53,6 µg/ml (folgt aus ± 10,4 µg/ml), also im Bereich von 43,2 µg/ml plus oder minus 24 Prozent (rund einem Viertel). „Nach einer subkutanen Einzeldosis von entweder 150 mg oder 300 mg bei Patienten mit Plaque-Psoriasis wurden gemäß einer Analyse der Populationspharmakokinetik 5 bis 6 Tage nach Gabe Spitzenkonzentrationen von Secukinumab im Serum von 13,7 ± 4,8 µg/ml bzw. 27,3 ± 9,5 µg/ml erreicht.“ Das genaue Vorgehen und die genauen Randbedingungen und Annahmen bei der Analyse sowie die Patientenanzahl werden nicht genannt. Vermutlich wurde hier im Mittel nach 5 bis 6 Tagen die Spitzenkonzentrationen von Secukinumab erreicht, ob die Spanne ebenfalls wie oben genannt von 2 bis 14 Tagen reichte, ist unklar. Die Spitzenkonzentration von Secukinumab im Serum lag im Mittel bei 13,7 µg/ml (für 150 mg Einzeldosis) und 27,3 µg/ml (für 300 mg Einzeldosis) plus oder minus rund 35 Prozent (unklar ist hierbei, ob es sich um die absolute Schwankungsbreite der Messwerte handelt oder um eine statistische Schwankungsbreite innerhalb derer z. B. 90 Prozent aller Messwerte liegen). „Die Pharmakokinetik von Secukinumab nach Einzel- und Mehrfachgabe bei Patienten mit Plaque-Psoriasis wurde in mehreren Studien ermittelt, in denen intravenöse Dosen von 1 × 0,3 mg/kg bis 3 × 10 mg/kg und subkutane Dosen von 1 × 25 mg bis zu mehrfachen Dosen von 300 mg angewendet wurden. Die Exposition verhielt sich über alle Dosierungsregimes hinweg dosisproportional.“ Dosisproportional bedeutet einen linearen Zusammenhang, auch Linearität genannt, zwischen der verabreichten Dosis und der Verfügbarkeit des Medikaments im Körper nach der Aufnahme. Ist die Geschwindigkeit der Vorgänge der Resorption, Verteilung oder Elimination der aktuellen Konzentration des Wirkstoffs proportional (in gleichen Zeiträumen findet die gleiche prozentuale Änderung der Konzentration statt), so spricht man von Kinetik 1. Ordnung. Dies bedeutet für die Elimination eine exponentielle Konzentrationsabnahme mit einer konstanten Halbwertszeit. Die Konzentration C des Arzneimittels im Serum in Abhängigkeit von der Zeit t kann dann mit Hilfe einer e-Funktion (natürliche Exponentialfunktion, die Basis der Potenz ist die auch Eulersche Zahl genannte, irrationale Zahl e = 2,7182... ) mathematisch beschrieben werden: C(t) = C0 ∙ e-ket C0 ist hierbei die Anfangskonzentration zum Zeitpunkt t = 0 und ke ist die Eliminationskonstante für das untersuchte Arzneimittel unter den spezifischen Bedingungen (individuelle Einflussgrößen z. B. Nierenfunktion, Stoffwechselbesonderheiten, Enzymaktivität, usw.). Es gilt ferner mit der Halbwertszeit t1/2, der Zeit nach der die Konzentration auf die die Hälfte abgenommen hat: ke = ln(2) : t1/2 Im folgenden Diagramm 1 ist die exponentielle Abnahme der Konzentration für eine Halbwertszeit von t1/2 = 4 Wochen dargestellt. Vereinfachend wurde dabei angenommen, dass die verabreichte Dosis unmittelbar in das Serum übergeht (dies entspricht nicht der Realität bei Secukinumab, da dieses nicht intravenös, sondern subkutan gespritzt wird: Spitzenkonzentrationen nach 2 bis 14 Tagen, bzw. 5 bis 6 Tagen laut Fachinformation). Diagramm 1: Exponentielle Abnahme (Kinetik 1. Ordnung) der Medikamentenkonzentration bei einer Halbwertszeit von t1/2 = 4 Wochen. Bei wiederholter Applikation kommt zu der noch im Körper vorhandenen Medikamentenmenge immer wieder (regelmäßig) eine neue Dosis hinzu. Das Diagramm 2 stellt wiederum vereinfacht (Annahme der unmittelbaren Aufnahme der Dosis in das Serum) den theoretischen Verlauf der Secukinumab-Menge bei dem vom Hersteller für die Plaque-Psoriasis empfohlenen Therapieschema dar. Diagramm 2: Vereinfacht dargestellter, zeitlicher Verlauf der Medikamentenmenge im Körper beim vom Hersteller empfohlenen Therapieschema Nach rund 30 Wochen wird näherungsweise ein Steady-State („stetiger“ oder „stationärer Zustand“) erreicht, mit in diesem Fall der doppelten Spitzenmenge-Secukinumab (2 Einheiten) wie zu Therapiebeginn (1 Einheit). Dies stimmt mit der dies bezüglichen Aussage der Fachinformation überein: „In Datensimulationen betrugen die Spitzenkonzentrationen im Steady-State (Cmax,ss) nach subkutaner Anwendung von 150 mg oder 300 mg 27,6 µg/ml bzw. 55,2 µg/ml. Die populationspharmakokinetische Analyse legt nahe, dass unter monatlichen Dosierungsregimes der Steady-State nach 20 Wochen erreicht wird.“ Die in der Fachinformation bei der subkutanen Anwendung von 300 mg Secukinumab genannte Spitzenkonzentration im Steady-State von 55,2 µg/ml entspricht recht gut dem doppelten, weiter oben genannten erreichten Spitzenwert von 27,3 ± 9,5 µg/ml nach einer subkutanen Einzeldosis von 300 mg bei Patienten mit Plaque-Psoriasis. Die relative Höhe (relativ zur Höhe der Einzeldosis) des Steady-State hängt hierbei von der Halbwertszeit und dem zeitlichen Abstand der Wiederholungsdosen ab. Betrachtet man die absolute Höhe des Steady-State, z. B. in µg/ml, so ist dann auch noch die Größe der einzelnen Dosen (z. B. 150 mg oder 300 mg) zu berücksichtigen. Hier der Blogbeitrag als pdf-Datei zum Download: Zeitlicher Verlauf Secukinumab im Koerper.pdf Die Diagramme wurden mit folgender Excel-Datei erstellt: Cosentyx Abbau Diagramm HWZ 4 Wo 1 Tag Auflösung.xlsx
  19. Cosentyx – Informationen und Einschätzungen des Herstellers im Rahmen der aktuellen Situation zu COVID-19 und zu Infektionen mit SARS-CoV-2: Covid-19 415825_FAQ_Cosentyx.pdf
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