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  1. Lilli1

    Otzela

    Hallo Leidensgenossen Ich habe noch nichts gefunden wer wieviel Otzela nimmt,kann mal jemand was dazu berichten ob 30-0-30 oder nur 30 mg genommen wird. Gruß Liili die erste
  2. Monika123

    Otezla

    Hallo, ich bin Monika und habe seit 25 Jahren Schuppenflechte. Jetzt bin ich 49 Jahre alt. Ich habe die letzten 4 Jahre MTX gespritzt nd ich war fast erscheinungsfrei.Hatte noch kleine Stelle aber damit konnte ich leben. Leider musste ich MTX absetzen weil ich seit mehren Monaten eine chronische Blasenentzündung bekommen habe. Die jetzt immer noch nicht weg ist. Seit ca. 6 Wochen bekomme ich nun Otezla. Ich bin leider nicht zufrieden damit. Mein ganzer Körper hat überall kleine Pso-Stellen. Ich habe das Gefühl das jeden Tag neue Stellen dazu kommen. Das einzige was sich verändert hat sind weniger Schuppen. Aber ich mag garnicht in den Spiegel sehen. Meine Ärztin sagt ich hätte irgendwo einen Infekt weil ich überall kleine Pünktchen habe. Leider werden die mit der Zeit größer. Ich soll zum Zahnarzt, HNO-Arzt usw. um rauszufinden ob alles ok ist. Als wenn das die Lösung wäre! Trotzdem möchte ich die sch... Schuppenflechte Weg bekommen auch mit Medikamente! Ich mag mich nicht mehr im Spiegel ansehen. Ich schäme mich für mein Aussehen. Das heißt im Sommer wieder mit Klamotten die Haut verstecken. Nicht mehr mit Kind ins Freibad. Andere mögen mit ihrer Schuppenflechte Schwimmen gehen. Ich aber nicht dafür ist es zu großflächig. Einen neuen Partner suchen... garnicht dran zu denken. ich Creme mich zusätzlich mit Daivobet ein. Klar gehen die Stellen weg. Aber sobald ich die Creme absetze drückt es wieder durch. Außerdem sollten die Tabletten es doch auch ohne Creme schaffen!?! kann ich noch auf Wirkung hoffen und wie lang sollte ich warten?
  3. Hallo zusammen, ich habe vor 5 Tagen mit Otezla begonnen. Nachdem ich Humira , MTX und Enbrel gar nicht ab konnte hat die Universität Lübeck Otezla empfohlen. Ich muss dazu sagen, ich komme auch Schwerin und die Hautärzte hier haben nicht wirklich Ahnung von Pso und PSA. Bin also froh endlich in Lübeck gelandet zu sein. An Nebenwirkungen beobachte ich : leichter Kopfschmerz ca. 1 Stunde nach der Einnahme , der aber nach 1 oder 2 Stunden wieder geht. starkes Sodbrennen. Dagegen nehme ich Omeprazol und zuletzt fühle ich mich entwas döschig , wenn ich das so beschreiben kann. Wie ein bißchen benebelt. Ich hoffe diese Nebenwirkungen gehen nach der Starterpackung weg. Hat von euch schon jemand Erfahrung mit Otezla ? Kann jemand die Nebenwirkungen bestätigen ? Und was mich noch interessieren würde ist , ob jemand schon länger Otezla nimmt und mir sagen kann ob sich die Nebenwirkungen nach der Eingewöhnung eingestellt haben. Ich bin hoffnungsvoll und zuversichtlich was Otezla angeht. So wenig Nebenwirkungen hatte ich bis jetzt bei keinem Medikament bzw. Biological. viele Grüße Steven aus Schwerin Mecklenburg Vorpommern
  4. Ich nehme im 3. Jahr Otezla. Leider hat die Wirkung etwas nachgelassen, und ich bekomme wieder Schübe, wenngleich abgeschwächter als ohne Otezla. Ich leide vor allem unter starken Sehnenschmerzen im Brust- und Rumpfbereich. Da ich nach diversen Basaliomen im Nasenbereich ständiges Nasenlaufen habe und sehr aufpassen muss, mir nicht allzu viele Infekte in diesem Bereich zuzuziehen, mache ich mir natürlich Sorgen, wie ich den jetzt vorgesehenen Wechsel zu Cosentyx vertragen werde. Mich würde auch interessieren, ob Cosentyx genau so gut bei Tendinitis wirkt wie Otezla. Haut- und nagelmässig hatte ich übrigens keinen Erfolg gehabt mit Otezla.
  5. Hallo liebe Leidensgenossen, vor ungefähr 1 1/2 Jahren entwickelte sich aus meiner normalen Psoriasis eine Psoriasis Arthritis und zwar in der rechten Hand. Zu Zeiten meiner "normalen" Psoriasis wurde ich erst ganz klassisch mit Cremes, später mit Fumaderm behandelt. Seit dem Fumaderm hab ich auch auf der Haut keine Schuppenflechte mehr. Nur die Nägel sind noch betroffen. Als dann die PSA anfing, bekam ich Otezla, welches aber nur halb so gut wirkte wie erhofft. Nun bekomme ich Stelara 90mg, welches auch nach der zweiten Spritze ihre Wirkung zeigt. Soweit ja alles gut... ABER Nun kommen mir und vor allem meiner Partnerin ziemliche Zweifel auf... Klar es hilft mir und die Schwellung sowie die Schmerzen in den Fingern sind echt besser geworden, doch wie sieht es bei den ganzen "harten" Medikamenten mit den Spätfolgen aus? Ich bin jetzt 26 und mache mir ziemliche Sorgen um meine Gesundheit. Außer Fumaderm hab ich bisher alles relativ gut vertragen. Hier und da mal ein wenig Kopfschmerzen und andere kleinere Nebenwirkungen, aber gesund kann das auf Dauer ja auch nicht sein oder? Die Nebenwirkungen von Stelara sind ja wirklich nicht ganz ohne! Ich würde ja gerne etwas softeres, natürliches verwenden, sowas wie Weihrauchkapseln. Doch habe ich ehrlich gesagt ziemlich Angst das es ohne Stelara alles wieder so schlecht wird wie davor. Wie steht ihr zu der Sache? Oder hat euch was "natürliches" auch geholfen? Liebe Grüße,
  6. Hallo an alle, ich möchte mich kurz vorstellen, ich bin Christian und 40 Jahre jung und habe seit 13 Jahren Schuppenflechte, anfangs nur auf der Kopfhaut, dann an den Ellenbogen usw. inzwischen auf dem Rücken bis zum Steiß, beide Kniescheiben, rechte und linke Bauchseite. Anfangs war ich noch in Behandlung das war vor ca. 10 Jahren, danach habe ich abgebrochen und versucht alternativen zu finden. Seit ca. 3 Jahren verwende ich eigene Salben, Bienenwachs/ Ringelblumen, dann alle drei Wochen Wechsel zwischen Ringelblume und Gänseblume. Die Schuppenflechte ist zwar nicht weck, aber der Juckreiz und die Schuppen sind bei weitem nicht so schlimm. Das belastende an der Schuppenflechte ist wohl das äußere Erscheinungsbild und die damit verbundenen Blicke der anderen. Nun nach all der Zeit habe ich mich wieder mit dem Thema beschäftig da neue stellen aufgetreten sind und bin bei Tremfya gelandet. Heute war ich nach all den Jahren mal wieder beim Hautarzt und wollte mir Tremfya verschreiben lassen, ich habe dazu auch ganz fleißig im Forum gelesen. Man hätte es mir verschrieben, ich habe dann aber doch wieder einen Rückzieher gemacht, es bleiben einfach zu viele offene Fragen. Stattdessen habe ich Rezepte für Otezela, Enstilar, Clobex und Soderm Lotio bekommen. Auch hierzu habe ich im Forum fleißig gelesen und mich darüber hinaus mit den Wirkstoffen beschäftigt. Aber auch hier habe ich das gleiche Problem wie bei Tremfya, das einzige was mich interessieren würde ist Enstilar. Zu Otezela bin ich mir einfach sehr unsicher, weil es doch sehr tiefgreifend ist und ich nicht weiß ob ich dieses Risiko eingehen möchte, vom Arzt bekam ich nur die Aussage „mir sind keine Nebenwirkungen bekannt“ die Patienten vertragen es gut. Dennoch hat mir die Aussage nicht gereicht, damit kann ich mich nicht zufrieden geben und bedenkenlos dieses Medikament einnehmen, weil ich nicht zwischen Nutzen und Nebenwirkungen abschätzen kann. Ich bin einfach zu tiefst verunsichert ob ich mir die Medikamente holen soll oder nicht. Vielleicht hat der ein oder andere eine gute Antwort für nicht. Christian
  7. Enekin

    Otezla und Depressionen?!

    Hallo Leute, wollte mal hier fragen wer eventl.unter Otezla,nach langer Einnahme Stimmungsschwankungen bzw Depressionen oder Panikattacken als Nebenwirkungen bei sich festgestellt hat. Ich nehme seit 03-2016 Otezla. Hat damals bei mir sofort angeschlagen.Ohne Nebenwirkungen, die Haut war rein,der juckreiz wae weg.Nun nach 14 Monaten, leide ich plötzlich unter Panikattacken.Depression will ich nicht sagen. Nun ist bekannt das Otezla Depressionen auslösen kann,bzw gab es auch unter Otezla in der Studienzeit zu Suizidfällen kam. Als ich das gelesen habe, war das natürlich ein grosser schock fur mich. Habe direkt Otezla abgesetz,und hatte noch mehr Angst. Ich muss an der Stelle erwähnen das ich auch an Colitis Ulcerosa erkrank bin. Bekomme hierfür noch einmal im Monat Entyvio intravenös.Dieses soll laut meinen Ärzten nicht in die psyche greifen,aber bekannt sei Otezla. In dem ganzen jahr als.ich beide Medikamente einnahm,ging es mir super wie nie zuvor. Dachte das Entyvio wirkt auch,aber falsch. Nachdem ich Otezla nun abgesetz habe ist mein colitis wieder aktiv. Das heisst,Otezla hat bei mir für beide krankheiten gewirkt. Für mich ein Allheilmittel. Zudem ging auch mein juckreiz weg.Diese haben nun auch angefangen, obwohl ich keine Plaque-stellen habe. Die Uniklinik für dermatologie ist der Meinung das es bei mir nich durch Otezla ausgelost worden sei,die Panikattacken. Wenn dies so wäre,dann hätte dies sich direkt in den ersten Wochen bemerkbar gemacht,aber nicht nach 14-15 Monaten. Daher meine Frage an euch, wer hat noch eventl. solche erfahrubgen gemacht? Wie sieht es bei euch aus mit Otezla nach einem jahr oder länger? Schöne Grüsse an alle..
  8. Genetic

    Otezla und Magenprobleme

    Hallo Zusammen! Ich habe eine Frage an euch vieleicht kann mir jemand weiterhelfen. Ich nehme nun schon seit etwa 2 Jahren Otezla und bis jetzt ging es mir ziemlich gut dabei aber in letzter Zeit habe ich ziemlich starke Probleme mit meinem Magen und der Verdauung, ständig blähungen magenbrennen, druchfall und übelkeit. Kann das sein das ein Medikament 2 Jahre keine Probleme macht und dann auf einmal diese Nebenwirkungen? bin mir nicht sicher ob diese Symptome nun vom Otezla kommen oder ich sonst eine unverträglichkeit habe die ich bis jetzt nicht hatte... vieleicht Gluten? Hat jemnand ähnliche erfahrungen mit Otezla oder Alegmein mit Psoriasis und Magenprobleme?
  9. Torti

    Umstieg von Otezla auf Cosentyx

    Hallo zusammen, ich nehme jetzt seit Juni 2015 Otezla. Nach ca 2 Wochen war alles weg. Das blieb dann ca 4 Monate so. Dann kamen leichte Schübe. Diese konnte ich dann mit Salben wieder in den Griff bekommen. Mein Zustand ist zwar immer noch besser als es vor Otezla der Fall war, aber es wird mit jedem Monat ein Stück schlechter. Und cremen will ich aus logischen Gründen einfach nicht mehr. Also ist Otezla zumindest für mich in Zukunft keine Lösung mehr. Deshalb will ich im Herbst/Winter auf Cosentyx umsteigen. Die Unterstüzung meines HA hab ich dafür. Mich interessieren natürlich von den Leuten die es nehmen folgendes: * Hilft Cosentyx auch gegen Pso auf dem Kopf? * Wie lange hat es gedauert bis die Pso verschwunden war? * Ihr müsst ausser den Spritzen nichts mehr zusätzlich machen, Cremen, Bestrahlung, usw.....? * Von denen die es schon länger nehmen, hält der Zustand der Besserung dauerhaft an? Seit wie lange schon? * Welche Nebenwirkungen habt ihr wenn? Vielen herzlichen Dank für eure Antworten und Hilfe. Liebe Grüße Thorsten
  10. Fussballfan

    Otezla scheint langsam zu wirken

    Huhu ihr lieben, ich glaube das Otezla fängt langsam an zu wirken. Die schmerzen werden langsam weniger, ich hoffe mal da kommt noch ein bißchen was. Nehme das Mittel ja nun seit Anfang Juli . Zur Haut kann ich noch nicht wirklich was sagen , ich habe an den alten Stellen teilweise wieder kleine " Pickelchen " , aber ein richtiger Schub scheint das nicht zu sein. Gruß Fussballfan
  11. Liebe Leute, bisher war ich hauptsächlich passiv hier im Forum unterwegs und habe viele wertvolle Infos und auch Ermutigungen erhalten. Dafür vielen Dank. Nun will ich selber etwas berichten, und zwar meine Erfahrungen mit Biologika. Vielleicht interessiert es ja jemanden. Ich bin 49 Jahre alt, Nichtraucher, normalgewichtig und halbwegs sportlich. Pso habe ich seit meiner Jugend, lange nur leicht bis mittelschwer und mit Salben in den Griff zu bekommen. Vor rund 15 Jahren kam eine Gelenkbeteiligung dazu. Seit wenigen Jahren wurden sowohl Haut als auch Gelenke deutlich schlimmer. Äußere Faktoren für diese Schübe kann ich gar nicht erkennen. Dann habe ich mich für eine systemische Therapie enschieden und in relativ geringen Abständen Vieles ausprobiert und aufgrund mangelnder Wirkung oder starker Nebenwirkungen wieder abgesetzt: Fumaderm, MTX, Otezla (Apremilast). Vor einem Jahr - nach langem Zögern - das erste Biologikum: Cosentyx, was nach kurzer Zeit die Haut extrem verbesserte und die Psorias-Arthritis komplett ausschaltete. Nach etwa acht Monaten ließ die Wirkung allerdings nach, gleichzeitig traten sehr blöde NW auf: Haarwurzelentündungen (kleine Pickel) am ganzen Körper, Hautausschläge und -rötungen, sowie neue Pso-Stellen, zum ersten Mal auch im Gesicht, und die Kopfhaut war wirklich sehr stark betroffen. In einer Tagesklinik wurde ich dann auf Taltz umgestellt; obwohl ein anderer Wirkstoff, wird hier ja dasselbe Interleukin wie bei Cosentyx gehemmt. Trotzdem versprachen sich die Ärzte einen Erfolg. Der blieb leider aus, die NW wurden nur noch schlimmer. Gleichzeitig begann meine Psyche extrem zu leiden. Immer wieder depressive Phasen, manchmal fühle ich mich sehr antriebslos, könnte nur heulen. Dazu habe ich hier einen Forumsbeitrag geschrieben. Ich habe diese seelische Krise bisher nur auf die Krankheit geschoben, vor allem auf den Frust, dass die anfängliche exzellente Wirkung des ersten Biologikums so schnell nachgelassen hat bzw. die Haut sogar noch verschlimmerte. Inzwischen habe ich - auch nach der Lektüre einiger Forumsbeiträge hier - den Verdacht, dass die depressiven Phasen auch eine Nebenwirkung des Biologikum sein könnte. (Weiß da jemand mehr?) Jedenfalls bin ich nun von Taltz auf Tremfya umgestiegen. Ohne Pause. Meine Dermatologin meinte, das würde nahtlos gehen. Also habe ich vor fünf Tagen meine erste Tremfya-Spritze bekommen. Noch gibt es natürlich keine Veränderungen, aber ich bin voller Hoffnung, dass dieses noch neuere Biologikum hilft und die NW zurück gehen werden. Ich werde versuchen, hier regelmäßig zu berichten. Vor allem im Hinblick auf die Nebenwirkungen und die Psyche könnte das vielleicht von Interesse sein? Eventuell gebt mir doch bitte ein Zeichen (Kommentar oder Daumen-hoch), ob ich mein "Tremfya-Prototokoll" weiterführen soll. So viel auf die Schnelle. Herzliche Grüße in die Runde, Euer Hubertus
  12. Hallo zusammen, ein kleiner Bericht von mir. Nachdem ich Otezla 8 Monate lang in 2017 genommen habe und meine Gelenke erst nach Kortisonspritzen schlagartig für angenehme 4 Monate Ruhe gegeben haben, geht es für mich weiter voran. Ich habe mir nach einem kleinen Ärgernis mit meinem bisherigen Rheumatologen (er ist orthopädisch ausgerichtet) eine Zweitmeinung in der Hautklinik Heidelberg und jetzt noch in der Rheumaambulanz Innere Medizin in der Uniklinik Heidelberg eingeholt. Mein Rheumatologe und ich setzten Otezla im Okt 2017 ab. Vor allem, weil die Gelenke keinen Nutzen davon hatten. Im November sollte ich dann auch MTX weglassen, weil das die Gelenke nicht mehr beeinflusste. Ich war von der Idee nicht gerade begeistert weil er mich seit Jahren sehr gut kennt und auch begleitet und er weiss, dass er indirekt mit dem MTX meine Haut in den Griff bekommen hat und ich nur noch selten zum Hautarzt musste. Dass ein Rheumatologe das Thema Haut jetzt nicht so auf dem Schirm hat, kann ich ja noch nachvollziehen. Wenn ich ihm aber sage, dass ich das Mittel generell aber wegen der Haut brauche und das alternativlose Absetzen einer Basistherapie für Schuppenflechte im Winter an sich schlecht ist und in meiner immer noch andauernden angespannten Lebenssituation (berufsunfähig) speziell nun wirklich kacke ist, dann fühle ich mich mit meinen eigenen Erfahrungen nicht ernst genommen. Und ärgere mich dann umso mehr, dass ich dem klein beigegeben habe und recht behalten soll. Denn nach 2 Gaben ohne MTX legte die Haut kräftig los. An Stellen, die noch nie betroffen waren, was mich besonders erschreckt hat. Gut, dass ich noch MTX Tabletten da hatte (habe die dann irgendwann wieder genommen) und auch wirklich zügig sowohl einen Termin in der Uniklinik HD (Haut) bekommen hattee und parallel dazu auch einen bei meinem selten aufgesuchten Hautarzt etwas später. Ergebnis im Februar 2018: wieder MTX. Diesmal s.c und siehe da, die Haut ist nach 6 Wochen wieder so gut wie heile. Ein paar Salben vom niedergelassenen Hautarzt und Anerkennung und Abnicken in Sachen Selbstversuch Pofalte mit Heilerde, Brustfalte mit Heilerde und Wasserstoffperoxid und Fingernägel mit Wasserstoffperoxid abgeholt...hehe... Die Hautklinik hat mich dann in die Rheumaambulanz überwiesen weil ich ganz leise und ganz neu meine Hände gespürt habe...da geht was los - war meine Prognose. Hatte seit Dez. jedoch leider 2 Termine dringend absagen müssen. Gestern dann der Termin und ich bekomme Humira zum MTX. Ärztin hat super zugehört und erklärt. Infos für den Hausarzt erhalten. Mir hat besonders gut gefallen, dass sie auf meine Rosacea eingegangen ist und das Carpaltunnelsyndrom, was ja regelmässig im Zusammenhang mit Pso/PsA steht. Mir ist dann gedämmert, dass ich ja in der Inneren war, also beim internistischen Rheumatologen gelandet war ;-). Dort werde ich auch mal mein Bindegewebe / Lipödem und die Augen ansprechen. Und evtl nehme ich an einer Studie teil, die darauf abzielt, wie die rheumatologische Versorgung hier im Umkreis optimiert werden kann. Weil durch die Wartezeiten auf Diagnosen/Termine wertvolle Zeit verstreicht. So. Jetzt schaue ich mal ob und welche Nebenwirkungen ich bekomme unter Humira. Es soll ja zügig anschlagen wenns anschlägt und man hat viele Erfahrungen damit. Schmerzen sind leicht präsent und auch lebbar aber die sind ja dann ein guter Indikator, ob es hilft. Weiter gehts von vorne ;-) Gruß
  13. MathiasM

    Apremilast

    Hallo Ihr, Ja, ich hab Schluß gemacht. Erst mal endgültig. Nein, nicht mit ihr. Sondern mit den Tabletten. Nach 13 Monaten Teilnahme an der Phase-III-Studie "ESTEEM" für das neue Medikament Apremilast vom amerikanischen Hersteller Celgene habe ich die Studie beendet, in Absprache mit der mich betreuenden Oberärztin der Dermatologischen Klinik des Universitätsspitals. Auf die Option einer bis zu weiteren 4 Jahren dauernden Verlängerungphase verzichte ich. Ich werde es mir verkneifen, hier zu beschreiben, mit welchem Mechanismus Apremilast wrkt oder mit was es verwandt ist. Wer unbedingt nachlesen will, findet genügend Material dazu im Web. Es ist jedenfalls in Tablettenform, zu nehmen morgens und abends. Was man im Web und anderswo so liest, waren die bisherigen Studienergebnisse wohl recht ermutigend - bei PSA sogar einiges besser als bei der Plaque-Pso. Daß das Medikament bei mir nicht ausreichend gewirkt hat, heißt nicht, daß es bei Euch genauso sein muß, wenn es auf den Markt kommt. Das wird vermutlich gegen 2015 sein. Ich allerdings war nur mäßig zufrieden mit den Ergebnissen bei mir. Eingestiegen bin ich in die Studie mit einem PASI von satten 22. Der bewegte sich im gesamten Studienverlauf dann zwischen 9 und 12. Nur mit einer langen Runde UV-B-Bestrahlungen über mehr als 5 Monate ließ er sich bis auf 3,7 drücken - um ein paar Wochen später wieder bei 10 zu sein. Nun ist Schluß, und wenn die Genehmigung der Krankenkasse bzw. der SVK da ist - auf gut schweizerisch: Kostengutsprache - werde ich auf Stelara umsteigen. War jemand von Euch auch bei einer der Apremilast-Studien mit dabei? Wie waren Eure Behandlungserfolge so? Würde mich freuen, von Euch zu hören. Viele Grüße aus dem schön verschneiten Graubünden, Mathias
  14. Tulipa

    Otezla auch bei Nagelpsoriasis?

    Hallo zusammen, weiss jmd, ob Otezla auch bei Nagelpsoriasis helfen kann? Vielleicht hat jmd Erfahrungen diesbzgl machen können. Herzlichen Dank vorab
  15. Guten Tag, da ich die Biologika Simponi und Cimzia absetzen musste, da mein Immunsystem verrückt spielte, sprich ein Infekt nach dem anderen, habe ich seit nunmehr knapp 3 Monaten nur MTX gespritzt. Nach knapp 2 1/2 Monaten kamen die Beschwerden in den Gelenken und auch Schuppenflechte zurück. Nun schleiche ich seit 3 Tagen das Präparat Otezla ein, welches seine volle Wirkung leider erst nach mehreren Monaten entfallten soll. Zum ersten Mal in meinem Krankheitsverlauf habe ich seit knapp 5 Tagen so etwas wie einen Schub (habe u.a. Beschwerden beim Auftreten, Laufen, geschwollener Zeh, Gelenk unter im vorderen Mittelfuß). Arcoxia, welches ich bei Bedarf nehmen kann, hilft leider auch nicht, sodass ich mich telefonisch an die Urlaubsvertretung meiner Rheumatologin gewandt habe. Dort erklärte man mir, dass man einen Cortisonstoß geben könnte, sprich eine hohe Dosis Cortison, welche dann langsam wieder ausgeschlichen wird. Den Akuttermin könnte ich in zwei Tagen wahrnehmen. Meine Frage ist, wer hat Erfahrungen mit einem Cortisonstoß? Ist es wirklich sinnvoll oder soll ich evtl. noch zuwarten bis der Schub evtl. von allein nachlässt? Was ist, wenn die Cortisonwirkung nachlässt und das Otezla noch nicht wirkt? Gewöhnt sich der Körper evtl. an das Cortison und benötigt bei jedem neuen Schub wieder eine Stoß? Überwiegen die Nebenwirkungen der Wirkung?
  16. erikagrof

    Nebenwirkungen Otezla

    Guten Abend, ich wollte meine Erfahrungen hier teilen mit Otezla.Ich habe leider heftige Nebenwirkungen.Durchfall den ganzen Tag und daraus resultierend müde und so schlapp, dass ich kaum arbeiten kann. Heute war Tag 8 und habe ich die Entscheidung getroffen,dass ich das Medikament absetze. Ich habe versucht, die Ärztin zu kontaktieren. Ohne Erfolg, keine Antwort auf meine Mail und Anrufe. Sorry wegen etwas zu viel jammern. Einen schönen Abend noch an alle!
  17. Zander59

    Hallo ich stelle mich mal Vor

    Hallo leidens Genossen/inen. Ich war vor Jahren schon mal hier angemeldet als ich Fumaderm verschrieben bekommen habe. Was nicht so gut war für meinen Körper, nach 10 Wochen musste ich abbrechen vom Artzt aus da ich nur noch mit Entzündungen zu tun hatte. Habe es dann geschaft mit viel Ruhe und Gelassenheit meine PSO im Griff zu bekommen. Jetzt ist sie wieder richtig da,leider bekomme ich sie nicht mehr in Griff....so blieb mir nichts mehr über mein Hautartzt auf zusuchen. PSO,von mir ist jetzt wieder überall. Füße, Beine, Knie....Arme, Ellenbogen besonders schlim, Hände, Po, Bauch ,Rücken und im intim bereich....... Mein Hautartzt war geschockt ,da er so mich noch nie gesehen hat. ER hat mir OTEZLA auf geschrieben...ich hatte ihn drauf angesprochen. ich hoffe das es.... Hilft So das zu mir
  18. Hallo Frau Dr. Allmacher, gehört Otetzla zu den Biologica? Danke für die Antwort.
  19. Hallo Frau Dr. Allmacher, da mein Hautbild nicht mehr mit Fumaderm zufriedenstellend ist (siehe meine vorherige Frage), schlug meine Ärztin mir Otezla (Apremilast) als neue Therapie gegen die Psoriasis vulgaris vor. Welche Erfahrungen haben Sie bzw. Ihre Patienten mit dieser Therapie? Mich interessieren dabei vor allem die Erfolgsaussichten sowie wie stark Nebenwirkungen, welche als sehr häufig angegeben werden: Durchfall und Übelkeit, auftraten und wann diese i.d.R. bei den Betroffenen nachgelassen haben. Vielen Dank im Voraus für Ihre Bemühungen! Kati
  20. Hallo Leute, jetzt ist es soweit heute am 19.07.2015 nehme ich Otezla seit 8 vollen Tagen und bin mittlerweile bei der Höchstdosis von 2x 30mg angelangt. Ich wollte ja wie bereits geschrieben mich täglich in der Startphase melden, aber es hat sich nicht täglich was ergeben ausserdem ist meine Firma letzte Woche umgezogen und da war ich dann nicht mehr im Stande täglich mich an den Computer zu sitzen. Ich nehme als Vergleichsfoto meist mein rechtes Bein, da die Pso da am meisten vorhanden ist. Also nun der Reihe nach: Start beim neuen Hautarzt war nach mehrjähriger nicht medizinischer Begleitung dann im Juli 2014, also vor ziemlich genau 1 Jahr und zwar in diesem Zustand: Dann bekam ich von ihm eine Puva Behandlung und dazu für den Körper Daivobet und Daivonex dazu für den Kopf Momegalen. Das im Prinzip jezt für 1 Jahr, das hat mich dann auf diesen Zustand im Winter 2014gebracht: Durch fehlende Sonne und auch durch die Beendigung der Puva nach ich meine 35 Sitzungen, wurde die Pso dann wieder etwas schlimmer. Meine Haut an den Beinen ist recht dünn geworden, das Kortison zeigt halt auch andere Wirkung und auch die Puva ist durch das erhöhte Hautkrebsriskio (200x höher), keine Dauertherapie. Dann bekam ich vom Doc vor knapp 2 Wochen Otezla. Am 11.07.2015 habe ich mit der Einnahme begonnen, in diesem Startzustand: Heute früh am 19.07.2015 ist mein Zustand nach mittlerweile 8 Tagen und der erreichten Höchstdosis von 2x 30mg täglich folgender: Nebenwirkungen? Vorab ich gehöre zu den Menschen die nur alle 2-3 Tage Stuhlgang haben, das hat sich geändert, die ersten 4 Tagen musste ich ziemlich genau 30 Minuten nach der Einnhame auf die Toilette, aber kein Durchfall. Das hat sich mittlerweile reguliert, jetzt muss ich zwar 1x täglich aber irgendwann am Tag. Aber das ist das einzige. Keine Kopfschmerzen, keine Magenschmerzen, kein Durchfall, keine Erkältungserscheinungen. Mir geht es blendend, nix aber auch gar nix habe ich durch die Tabletten. Und ich kann eigentlich täglich einen besseren Hautzustand beobachten. Auch noch wichtig, seit der ersten Einnahme habe ich die Cremes komplett eingestellt. Nur Otezla sonst nix. Auch ich hatte Anfangs Bedenken und Angst, aber völlig unnötig, wie schon andere geschrieben haben, Otezla ist ein Wundermittel und ich kann euch allen nur raten, wenn ihr es vom HA bekommt, nehmt es !!! Ich werde hier zumindest jedes Wochenende was schreiben und Bilder reinstellen, wöchentlich kann man Veränderungen schon sehen, täglich ist das eigentlich nicht möglich. Ich melde mich dann nächste Woche wieder, Danke fürs Lesen und wenn ihr Fragen habt, dann nur her damit. Liebe Grüße Thorsten
  21. schuppi*123

    Otezla - keine Wirkung bis jetzt...

    Hallo, Ihr Lieben! Nehme jetzt schon die vierte Woche Otezla und ich kann immer noch keine Wirkung feststellen.....es heißt ja, dass nur 30 % der Leute darauf ansprechen... Wem geht es genauso bzw. wer musste die Therapie auch wegen ausgebliebener Erfolge abbrechen? Oder meint ihr ich soll noch ein paar Wochen warten? Viele liebe Grüsse, Tanja
  22. moni57

    Otezla - Nebenwirkungen

    Hallo, nach langem Stöbern in diesem Forum habe ich mich heute dazu entschlossen mich hier zu registrieren. Es sind ja doch schon einige hier dei Erfahrungen mit OTEZLA haben----nun zu meinem Anliegen: Nehme seit dem 20.06.2015 Otezla,(wegen PSA) bin also heute bei Tag 11 angekommen. Ich habe seit dem 2. Tag mit starken Nebenwirkungen zu kämpfen u. a. Durchfall und Übelkeit. Bis zum heutigen Tag hält der Durchfall an und zwar sehr extrem. Kann mir vielleicht jemand sagen wie lange diese Nebenwirkungen erfahrungsgemäß anhalten??? Ich möchte nämlich bald in den Urlaub fahren, und dort sich dann immer in der Nähe eines WC`s aufhalten zu müssen ist auch nicht gerade toll... Danke schon mal
  23. Josc

    Wundermittel Otezla

    Hallo liebe Community, ich hab mich extra hier angemeldet, um euch einmal meinen Werdegang der Schuppenflechte zu erzählen und natürlich speziell auf Otezla einzugehen. Der Beitrag soll Leuten helfen, die selbst davor stehen Otezla zu bekommen oder sich informieren wollen. Ich selbst kenne die Situation, dass man kurz vor Behandlung eines Medikamentes jeden Beitrag über dieses Thema aufsaugt. Nun zu mir. Ich bin 23 Jahre, männlich und habe seit meinem 10. Lebensjahr Schuppenflechte. Für den Auslöser meine Schuppenflechte gibt es geteilte Meinungen. Es kann zum einen das emotionale Erlebnis von der Geburt meines Bruders gelegen habe. Eigentlich ist dies auch eher nebensächlich, da die Schuppenflechte immer ausbrechen kann und sie nun mal jetzt da ist. Die Schuppenflechte habe ich vererbt bekommen von meinem Großvater mütterlicherseits, der gleich starke Flechten vorweisen konnte. Da mein Vater auch unter sehr leichter Psoriasis leidet, war ich immer doppelt gefährdet. Die Schuppenflechte hat sich von dem 10 bis 18 Lebensjahr nur an Stirn, Nacken und Ohren niedergeschlagen. Auch damals, in den jungen Jahren mit leichter Schuppenflechte, hatte mich besonders diese über den Verlauf der Pubertät stark eingeschränkt. Diese, ohnehin nicht einfache Zeit für Eltern und Kind während der Kopf Waschmaschine spielt, wurde die Schuppenflechte mit einer Kortison Creme behandelt und ich hatte die Unterstützung von einem Heilpraktiker. Ab dem 18 Lebensjahr ist die Schuppenflechte in Richtung Füße gewachsen. Dabei wurden auch alle Fuß- und Fingernägel beeinträchtigt. Es sind kleine Herde entstanden, die Schubweise zum Frühling, immer größer wurden. Es wurde nun langsam aber stetig eine mittelschwere Psoriasis. Um den Schüben entgegenzuwirken habe ich, leider, von meinem alten Hautarzt Kortison Tabletten erhalten. Als es meinem Körper nach ca. 1 Monat Tabletten eher allgemein schlechter ging, bin ich in ein kleines Tief verfallen, was mich in eine gewisse Egal-Haltung versetzt hat. Die Schuppenflechte wurde immer schlimmer und mir war es eigentlich auch egal. Zu mindestens habe ich dies nach außen vertreten: "Wird schon passen". Innerlich sah es natürlich ganz anders aus. Nach dem emotionalen Tief habe ich es mit 19 / 20 Jahre wieder aufgenommen, natürlich hat sich die Schuppenflechte, in der Zeit, nicht verbessert, sondern wurde immer schlimmer. Darauf folgend habe ich, bei meinem alten Hautarzt, Baden + Bestrahlung verschrieben bekommen. Leider hat das Baden eine allergische Reaktion ausgelöst, was mich Nacht und Tag kratzen lies. Nein, es war nicht einfach nur ein "Jucken", es war eher als mein Körper nur aus Mückenstichen bestünde. Darauf folgend habe ich mir selbst Fenistil Tropfen geholt, diese haben aber leider 0 Wirkung gezeigt. Nach ca. 1 Woche war das Jucken auch vorbei. Darauf folgend wollte ich gerne nur die Bestrahlung fortsetzen, dieses wurde mir leider von dem besagten Hautarzt verwehrt. "Dies würde nicht funktionieren, ich kann Ihnen Fenistil Tropfen aufschreiben...". Da fühlte ich mich doch ein wenig veräppelt. Leider beharrte der Arzt auf seine Mittel und wollte mir auch keine Alternativ-Behandlung anbieten, so sind wir dann wieder bei Kortison Tabletten und Kortison Cremen angelangt. Die Behandlung auf dieser Art fortzusetzen hat mich leider in keiner Art und Weise befriedigt und mir auch keine Perspektive verliehen. Die Schübe waren so schlimm geworden, dass ich der Schuppenflechte beim Wachsen zuschauen konnte – sozusagen wie der Wiese mit dem Rasen im Sommer, ihr versteht schon. Nach diesem Hautarzt-Debakel bin ich wieder in ein emotionales Tief gefallen. "Die Hautärzte können mir oder wollen mir nicht helfen und Besserung ist auch nicht in Sicht - EGAL!". Langsam und allmählich wurde ich 21 und meine Haut war mit ca. 35% befallen. Die Schübe sind zum Glück etwas weniger geworden und ich habe wieder Mut gefasst es wieder anzugehen. Ich habe dann, die einzig richtige Entscheidung, getroffen, einen neuen Hautarzt zu nehmen. Diesen habe ich auch über das Portal http://www.jameda.de/erfolgreich gefunden. Ab diesem Zeitpunkt ging es bergauf! Natürlich musste ich erstmal die normalen Durchläufe durchleben. Cremen, nur Bestrahlung etc. - Da die Schübe nun wieder zugenommen haben, hat der Hautarzt die Situation erfasst und wir haben mit Fumaderm begonnen. Leider habe ich dieses nicht vertragen können. Sehr starke Bauchkrämpfe habe mich nach dem Fumaderm Initial heimgesucht - ca. 2 Stunden nach der Einnahme. Die Höchstdosis habe ich nie erreichen können. Damit war dies dann leider, in Absprache mit meinem Hautarzt, auch beendet worden. Zwischendurch habe ich natürlich noch neue Cremen, auch ohne Kortison, Lotionen, UVB Kamm etc erhalten. Nachdem nun alle Therapien fehlgeschlagen sind, ich nun auch langsam 22 1/2 Jahre war und die Schuppenflechte ca. 50% meiner Haut bedeckte, ging es mit dem "harten Zeug" los. Die erste Idee war MTX, welches ich nach Recherche aber aktiv abgelehnt habe, bedingt durch die mögliche Impotenz - hey ich bin 23, da hat man doch noch was vor. Darauf folgend habe ich von meinem neuen Hautarzt eine Überweisung zu einem Hautzentrum in einem Klinikum erhalten. Leider musste ich dann folgend 6 Monate auf einen Termin warten. Als ich den Termin Ende April 2015 dann endlich erhielt, wurde ich zu einem stationären Aufenthalt eingewiesen. Auf diesen Termin sollte ich auch nochmals 3 Monate warten, da ich mich aber bereitgestellt habe als "Springer" (wenn ein Bett spontan frei wird) zu agieren, habe ich innerhalb 1 Woche die Einweisung erhalten. Ich wurde innerhalb von 7 Tagen stationär komplett auf den Kopf gestellt. Röntgen, Ultraschall, Tumore, Rheuma, Hautproben, Nieren, Leber etc.. Besuch vom Chefarzt der innerhalb 30 Sekunden meinen schwere Psoriasis begutachtet und nur das Wort "Otezla" in den Raum warf. Ich konnte natürlich zu diesem Zeitpunkt damit noch nichts anfangen. Im Klinikum gestartet, habe ich Otezla erhalten. Natürlich habe ich mich über diese Mittel in der Klinikum-Zeit erkundigt und war sehr glücklich und angetan, dass ich die Möglichkeit habe ein solch neues Mittel zu erhalten. In Deutschland ist es erst seit Anfang des Jahres zu erhalten (noch nicht im Großhandel), in Amerika bereits seit letztem Jahr 2014. Zugeben, ich war sehr euphorisch über diese Mittel und habe endlich wieder Perspektive schöpfen können! Meine einzige Angst war, dass die gleichen Nebenwirkungen, wie bei Fumaderm auftreten könnten. Schließlich stand in der Beschreibung und in den Studien, das Durchfall, Erbrechen, Kopfschmerzen oder auch Gewichtsverlust, eines er häufigsten Nebenwirkungen sind - wobei das Letzte ich eher als Vorteil angesehen habe . Darauf hin habe ich Otezla genommen und habe am Anfang mit 10mg gestartet, dieses wurde jeweils um 10mg jeden Tag erhöht, die wiederum immer in 2 Tabletten aufgeteilt waren. Starterpaket, wie vorne drauf stand. Bis zu der Höchstdosis von 60mg die mit 2 Tabletten, morgens und abends, eingenommen werden. Die Klinikum-Zeit war auch schnell vorbei und ich habe die Höchstdosis halten können. Es sind nun ca. 4 Wochen Einnahme von Otezla um und ich könnte weinen vor Glück. Meine Schuppenflechte ist sicherlich noch nicht komplett weg. Aber ALLE Flechten sind teilweise stark zurückgegangen, kaum oder eher wenig schuppig und es fühlt sich fast wie normale Haut an. Dabei habe ich 0 - also wirklich 0,0000000 / Periode 0 - Nebenwirkungen. Überhaupt keine. Mein Hautarzt redet bereits von einer Revolution in der Behandlung von Schuppenflechte und ich hätte nie gedacht, dass es mir mal wieder so gut gehen kann. Ich kann jeden Tag Besserung spüren und sehen, die Tabletten beeinträchtigen mich nicht. Ich fühle mich fit, attraktiv und einfach nicht mehr wie ein Sonderling. Wenn die Besserung so weiter gehen, bin ich in den nächsten 4 Wochen erscheinungsfrei - obwohl der aktuelle Stand schon mehr als befriedigend ist. Ich muss mein Bett nicht mehr jeden Tag absaugen / schütteln und fühle mich nicht wie zu Weihnachten, wenn der Schnee rieselt. Bzw. Stopp, Weihnachten ist ja schon lange kein Schnee mehr. Egal. Otezla ist leider, mit 4000€ für 168 Tabletten / reicht ca. 2 1/2 Monate, sehr teuer und somit kann es nicht direkt mein Hautarzt verschreiben. Ich erhalte eine Überweisung und muss damit bei dem Klinikum das Rezept abholen. Ist aber kein Problem. Das ist auch wirklich das erste Mal, dass ich es wertschätzen kann in Deutschland zu leben, wo jeder Kieselstein ein eigenes Reglement oder Gesetz hat. Ja - ohne diese Gesetze wären wir wohl nicht alle Plficht-Krankenversichert. In unzähligen amerikanischen Foren wird debattiert, wie Otezla finanziert werden kann, da dort die Krankenversicherung keine Pflichtversicherung ist. Ich kann Otezla nur begrüßen und hoffe es findet noch schneller und leichter Einkehr in den Großhandel. Jeder der eine mittlere bis schwere Psoriasis hat, soll die Möglichkeit erhalten. Ja es war sicherlich ein langer und schwerer Weg und es gehört auch immer ein wenig Glück dazu. In meinem Fall war es der Chefarzt, der im richtigen Moment das richtige Wort gesagt hat: "Otezla". Er hätte auch jedes anderes Medikament erwähnen können oder, wie der Oberarzt, auf die Weiterführung von Bestrahlung bestehen können. Es gibt sicherlich auch noch andere Medikamente ( z.B. Stelara) welches auch eine Besserung hervorbringen kann. Bei mir war es nun Otezla. Ich habe, wie angekündigt, in diesem Text meinen Werdegang erzählen dürfen und von Otezla berichtet. Darüber hinaus, hoffe ich auch, dass ich Leute erreichen kann die auch in einem emotionalen Tief stecken und nun wieder neue Hoffnung schöpfen. Kopf hoch und sagt der Schuppenflechte den Kampf an - es lohnt sich! Ich möchte zudem noch kurze Eckdaten zu meiner Person loswerden, damit ggf. die Verträglichkeit eingeschätzt werden kann. Ich bin als Sternzeichen Fische und bin definitiv sehr emotional geprägt. Der schlimmste Feind meiner Schuppenflechte ist sicherlich der Faktor Stress. Da ich selbständig bin, ist dies sicherlich in manchen Situationen auch erhöht. Zudem bin ich leicht übergewichtig und habe ein Hang zur Schokolade. Rauchen und / oder Drogen sind kein Thema für mich und Alkohol trinke ich max. 2x im Monat (1-2 Bier). Sport / Fitnessstudio probiere ich mehr zu treiben, ist bedingt durch meine Arbeit / Selbständigkeit leider nicht so einfach. Ich bin 175cm und wiege ca. 85kg. Wenn ihr es bis hier hin geschafft habt durchzuhalten, herzlichen Glückwunsch. Vielen Dank für eure Zeit und Aufmerksamkeit. Gemeinsam stark gegen die Psoriasis.
  24. Bikerboy

    Psoriasis

    Hallo! bin 45 und habe seit 30 Jahren Psoriasis. bis 2016 war die Pso halbwegs zu ertragen , dennoch lästig. Daher nahm ich Otezla. Aber da wurden die Herde erst ganz schlimm und immer mehr und da wurde mir Dez 2016 Taltz verordnet. ui, nach der ersten Spritze war nach 4 Tagen alles weg!!!! Nebenwirkungen bis jetzt Einstichstelle am Bauch Schmerzt lange nach, bissi geschwollen und juckt etwas. habe die injektionen jetzt am Oberschenkel, da ich seit Beginn ein Bauchdrücken spüre , vermute von der Muskulatur, ich beobachte dies. ich muss sagen , dass ist eine Tolle Sache!
  25. relativ_nett

    Moin!

    Moin! Ich (35) leide seit 21 Jahren an Psoriasis ohne Gelenkbeteiligung mit jetzt beginnenden Tüpfelnägeln und ständigen Exazerbationen. Behandlung mit Fumaderm, Sekukinumab, Ustekinumab, Ustekinumab+MTX, Adalinumab frustran. (dennoch PASI von 15 trotz Kombination mit Cortison-Lokaltherapie.) Aktivierung etwa im 2-Monats-Zyklus mit Juckreiz 8-10/10. Seit drei Wochen Aprimelast in Kombination mit UV-B 3x/Wo. Seit einer Woche ohne Cortison. Warte auf den nächsten Schub, im Moment kriechender Guttata-Typ. Rechne mit Berufsunfähigkeit und beginne gerade erst mit der eigenen Krankheitseinsicht. Mal sehen wie weit ich damit komme. (Und vielleicht bin ich ja doch nicht der einzige Mensch, dem die ganzen tollen und vorallem teuren Medikamente nichts brachten.) Seid gegrüßt!
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