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Lukrezia123

Jordanien, Kempinski Dead Sea

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Lukrezia123

Da ich über die Suche noch nichts über dieses Hotel gefunden habe, starte ich hier mal einen Pfad. Eine Galerie mit bildlichen Eindrücken habe ich für euch bereits angelegt: http://www.psoriasis-netz.de/community/gallery/album/1096-jordanien-kempinski-dead-sea/

 

Ich bin mit gemischten Gefühlen hergekommen, weil ich mir nicht ganz sicher war, wie optimal dieses Hotel tatsächlich für Hautpatienten ist, da ich gelesen habe (http://www.psoriasis-netz.de/therapien/totesmeer/totes-meer-jordanien.html), dass andere Gäste mutmaßlich mit ausgedehnter Psoriasis überfordert seinen. Allerdings sind wir bei GHA (wozu auch Kempinski gehört) in einem Hotel-Bonusprogramm und daher fiel die Wahl auf dieses Resort. Außerdem ist es mein erster Aufenthalt am Hotel Meer und wir bleiben auch nur für 11 Nächte, so dass das Risiko überschaubar war. Es sollte ja in erster Linie ein "Antasten" sein, wie gut das Tote Meer tatsächlich bei mir anschlägt.

 

Zunächst einmal zum Hotel selbst. Die Anlage ist weitläufig, schön und außerordentlich gepflegt. Herausragend ist der Service und die Freundlichkeit der Angestellten. Es wird einem jeder Wunsch von den Augen abgelesen und man fühlt sich wunderbar aufgehoben. Personal im Spa oder am Strand, das zwangsweise mit der eigenen Haut in Berührung kommt, erkennt Psoriasis gleich als solche, gibt sofort hilfreiche Tipps und hat auch keine Berührungsängste oder dergleichen. Ebenso wenig gibt es komische Blicke von anderen Gästen. Und das, obwohl meine Haut schlimm befallen war (Rumpf, Unterschenkel, Rückseite Oberschenkel, Unterarme). Es gibt auch andere Hautkranke hier, wobei diese deutlich in der Minderheit sind. Das Schöne hier im Hotel ist, dass wirklich alles an Klientel abgedeckt ist - eine absolut internationale Durchmischung und auch viele einheimische Familien, die den Freitag/Samstag hier verbringen. 

 

Der Strand selbst ist mit angenehm mit zwei Plätzchen zum Einmatschen. Die Strandboys bringen einem den Matsch allerdings auch in Schälchen direkt ans Meer und reiben einen auch damit ein. Es gibt keine textilfreie Zone am Strand, allerdings haben wir bei unserem Zimmer einen großen uneinsehbaren Balkon, der von Mittags bis zum Sonnenuntergang beschienen ist. 

 

Wir sind jetzt seit genau einer Woche da und das Ergebnis ist einfach nur phantastisch. Alle betroffenen Hautareale sind besser geworden, einige unterscheiden sich sogar nur noch, was die Pigmentierung angeht, sind aber ansonsten von der umliegenden Haut nicht zu unterscheiden. Leider bleiben nur noch vier Tage, aber zumindest weiß ich nun, dass das Tote Meer bei mir scheinbar einen sehr guten Effekt hat. Und beim nächsten Mal plane ich dann mehr Zeit ein... :cool:

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Hardy

Danke für Deinen Bericht...  Viel Erfolg weiterhin in diesem schönen Hotel....  (Ich war nebenan im Mövenpick).

Alles Gute für Dich:

 

Hardy

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Lukrezia123

Hallo Hardy,

 

das Mövenpick sieht auch sehr schön aus! An einigen Stellen kann man ja hinüberschauen... :) Und Deine Berichte hier im Forum habe ich natürlich gelesen! 

 

Schönen Abend! 

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Richard-Paul

Ich benutze diesen Thread mal, weil ich nicht verstehe, warum nicht mehr PSO-ler - die hier in diesem guten Forum lesen - diese Gelegenheit nutzen, mehr Linderung - wenn nicht sogar Heilung - erfahren können.

Lukrezia hat alles wunderbar beschrieben und viele von Euch würden doch auch einen Zuschuss von den Krankenkassen bekommen; - somit kann es doch nicht nur am Geld liegen!? 

 

Meine Vermutung: es liegt allein daran, dass viele unseren Medien glauben, wie schlecht oder gefährlich es dort am Toten Meer ist. - Und jeder der dort hinfährt, stellt fest, dass es ganz anders (schöner) ist.  

 

Ich selbst war (aber nicht wegen der PSO) dort auf der israelischen Seite (genau gegenüber am See, vom Dead Sea Spa Hotel ); - leider nur einen Tag, weil wir vorzeitig abreisen mussten, wegen des heftigen Wintereinbruchs (was in dieser Form nur alle 100 Jahre vorkommt).

Wenn ich meine PSO noch hätte, würde ich sofort ans Tote Meer fliegen.

 

LG

Richard-Paul  

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Lukrezia123

Wintereinbruch klingt ja abgefahren! :) Zu welcher Jahreszeit wart ihr denn am Toten Meer? 

 

 

... es liegt allein daran, dass viele unseren Medien glauben, wie schlecht oder gefährlich es dort am Toten Meer ist. - Und jeder der dort hinfährt, stellt fest, dass es ganz anders (schöner) ist.  

LG

Richard-Paul  

 

 

Was die Sicherheitsbedenken angeht, so kann ich bestätigen, dass im Bekanntenkreis einige ängstlich reagiert haben, als ich meinen Urlaub in Jordanien angekündigt habe. Und auf den ersten Blick scheint es tatsächlich so zu sein, dass aufgrund der Lage direkt eingekeilt zwischen Westjordanland, Syrien, Irak und Saudi-Arabien Terrorgefahr besteht. Doch Fakt ist, dass in Jordanien seit Jahrzehnten Frieden herrscht und die Sicherheitsvorkehrungen hier auf einem sehr hohen Level sind. Hardy wird bestätigen können, dass das Risiko in den Resorts gegen Null geht, da alles abgeriegelt und bewacht ist. Es wird sogar das Gepäck durchleuchtet und man muss durch eine Sicherheitschleuße, bevor man ins Hotel gelangt. 

 

Im Anhang noch ein Foto, da ich heute morgen aufgenommen habe. Leider habe ich's versäumt, "Vorher-Fotos" zu machen, aber man kann denke ich ganz gut erkennen, wie ausgedehnt die Psoriasis war. Die Haut ist nun ganz glatt und weich, lediglich die Pigmentierung unterscheidet sich noch von der "normalen" Haut. Beim Drüberstreichen fühlt man keinen Unterscheid - und das ist das Ergebnis nach 7 Tagen Meer & Sonne!  :daumenhoch:

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Edited by Lukrezia123

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Richard-Paul

Wir waren Ende Februar 2015 dort! - Auch bei uns sind einige nicht mitgefahren, - aus Angst. Wir waren in ganz Israel und mehrmals im Westjordanland und auf den Golanhöhen. 

 

Was die Terrorgefahr angeht behaupte ich, dass diese derzeit hier im Umkreis zwischen München - Paris - Brüssel größer ist, als am Toten Meer.

Die - geschätzten - Entfernungen (jeweils zur Grenze dieser Länder) zu Syrien = gut 100 km; zu Saudi-Arabien = 150 km; zu Irak = 350 km; - wobei diese Grenz-Gebiete noch in den "ruhigeren" Zonen liegen. - Wenn Du noch dort unten bist, frage mal, ob es im Umkreis deines Hotel schon mal Anschläge oder dergleichen gegeben hat?! - Alles, was du zur Sicherheit in den Hotels schreibst, kann ich genauso bestätigen.

Ich, persönlich, habe mich stets sicher in Israel gefühlt (was alle anderen der Gruppe danach genauso bestätigt haben).

 

Es freut mich, dass es Deiner Haut gut geht.

 

LG

Richard-Paul

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Lukrezia123

Danke, Richard-Paul! Auch, wenn es am Montag schon wieder zurück geht, weiß ich nun, was ich in Zukunft bei einem schlimmen Schub machen werden - irgendwie eine Reise ans Tote Meer organisieren. :)

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Lupinchen

Danke, Richard-Paul! Auch, wenn es am Montag schon wieder zurück geht, weiß ich nun, was ich in Zukunft bei einem schlimmen Schub machen werden - irgendwie eine Reise ans Tote Meer organisieren. :)

Versuche es doch mal via Stat. Reha-Antrag. In Jordanien ist es zzt. sicher noch relativ sicher, in Israel ist eigentlich immer Krieg...irgendwie. Früher war das Gebiet am TM noch eingezäunt und streng bewacht. Lange her. Der Aufenthalt dort ist sicher nicht gefährlicher als wenn man nach Ägypten oder Türkei fährt, nur der Weg dorthin ist eben nicht immer ungefährlich. Ich habe für mich entschieden zzt. nicht dorthin zu fahren. Wie die politische Lage sich entwickelt muss man eben abwarten.

 

Gruß Lupinchen

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Hardy

Dir noch einen schönen letzten Tag und gute Rückreise....  Es freut mich für Dich, dass Du einen guten Erfolg hattest, wenn die Zeitspanne auch relativ gering ausgefallen ist ;-)

Die Erfahrungen für die Zukunft hast Du sicher und wirst es beim nächsten Aufenthalt bei der Organisation leichter haben....

 

Möge der Erfolg lange anhalten!!

 

Hardy

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      Die Selbsthilfegruppe Ostheim vor der Rhön veranstaltet 2019 die 18. jährliche Gruppenreise an das Tote Meer.

      Wir fliegen ab Frankfurt/Main und München(auch Berlin ist möglich) am 11. Mai 2019.
      Buchungen sind individuell möglich für 21, 24 oder 28 Tage.

      Im Zuge der letzten Reisen hat sich eine Art „Selbsthilferunde“ unter den Betroffenen entwickelt. „Alte Hasen“ und „Frischlinge“ tauschen sich aus.

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