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Ärzte weigern sich Medikamente zu verschreiben

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gangstabeans

Einen wunderchönen guten Morgen liebe Leidensgenossen,

wie man der Überschrift bereits entnehmen kann, habe ich zurzeit das Problem, dass die Ärzte sich weigern mir beispielsweise Taltz zu verschreiben.

Begründung: Zu Teuer !

Meine Krankenkasse würde dies zu 100% übernehmen, es gibt nur keinen Arzt, der es mir verschreiben will.

Ich habe bereits alle Hautärzte in Frankfurt angerufen, entweder haben diese zurzeit einen Aufnahmestopp oder ich werde am Telefon  gefragt worum es geht. Wenn ich dann sage es geht um die Verschreibung eines Medikamentes für Schuppenflechte, ist entweder die nächste Frage: "Wie teuer ist dieses" oder "Wie heißt es denn". Anschließend heißt es da brauchen Sie gar nicht zu kommen, ist zu teuer.

Nun steh ich hier, seh meinen Schuppenflechten beim wachsen und gedeihen zu und bin absolut ratlos. Hab mit der Krankenkasse bereits telefoniert, diese sagt mir sie könne mir keine Ärzte nennen, die das Medikament verschreiben, da dies in ihrer Datenbank nicht hinterlegt ist. Ich kann beim besten Willen nicht nachvollziehen, warum Medikamente auf den Markt gebracht werden, die einem keiner verschreiben will !

Ich komme aus der nähe von Frankfurt am Main, hat jemand eine Idee wie ich an das Medikament kommen könnte ?

Im Krankenhaus (Uni Klinik) war ich auch schon, dort wurde mir gesagt, sie könnten keine Medikamente verschreiben.

 

Ich wäre für jeden Tipp echt dankbar, da ich mittlerweile fast am verzweifeln bin.

bearbeitet von gangstabeans

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Donna

Hallo gangstabeanss

Hat dir die Uni Frankfurt einen Grund genannt warum sie dir die Medikamente nicht verschreiben?

Ich bin in der Uni Erlangen in der Ambulanz. Die verschreiben mir meine Medikamente die ich brauche.

Warst du schon mal stationär in einer Hautklinik? Vielleicht bekommst du die Medis dann auf Umwegen.

Gruss Donna

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gangstabeans

Hey Donna,

 

die Uni Klinik sagte lediglich sie würden bzw. dürften keine Medikamente verschreiben.

Das wars.

Stationär war ich noch nicht in einer Klinik.

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sia

hallo gangstabeans,

hast du denn alle  Erstlinientherapien schon hinter dir? Was sagt dein Hautarzt/Rheumatologe zu dem du normal gehst? Hast du die Psoriasis-Sprechstunde in der Uni schon mal aufgesucht?

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Tatja

Hallo gangstabeans,

ich schliesse mich sia´s Frage mal an, was hast Du denn bisher an Medikamenten bekommen? In der Regel verschreibt der Arzt ein Medikament welches er für notwendig hält. Und auch eine Uniklinik verordnet Medikamente ebenso, wie ein niedergelassener Facharzt. Muss sicherlich einen Grund haben, warum Dir kein Arzt dieses, von Dir gewünschte Medikament, verschreiben möchte.

Warum muss es denn für Dich ausgerechnet dieses sein? Das würde mich mal interessieren.

 

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gangstabeans

Ich habe Cremes verschrieben bekommen, meist Kortison, da ich kein Kortison mehr haben will (Arme sind irgendwann immer aufgerissen), wurden mir insgesamt 19 andere Cremes verschrieben - Ohne Erfolg,

War dreimal bei meinem Hautarzt und einige male bei anderen. Der nächste wollte mir Kortison Tabletten verschreiben, da mir gesagt wurde, dass ich mit 26 definitiv keine Kortison Tabletten nehmen soll, habe ich dies abgelehnt.

in der Uni Sprechstunde war ich, dort wurde mir lediglich vorgeschlagen an einer Studie teilzunehmen. Da darunter auch ein Placebo ist und ausdrücklich daraufhin gewiesen wird, dass die Schuppenflechte dadurch auch schlimmer werden können, habe ich dies abgelehnt, da ich diese schließlich loswerden will und nicht noch verstärkt haben will.

Die Erstlinientherapien habe ich hinter mir - Ohne Erfolg.

@Tatja der Grund für das Verweigern hatte ich bereits geschrieben. Es sei zu teuer.

Keine Sprechstundenhilfe wollte solche Infos von mir, wie ich schon geschrieben habe warne die einzigen Fragen welches Medikament es ist und wie teuer es sei. Das war alles was man von mir wissen wollte.

Ich habe auch nicht gesagt das es dieses sein muss (Erkennbar an dem Wort beispielsweise), allerdings sind mittlerweile Medikamente auf dem Markt, die Antikörper beinhalten und aufgrund der positiven Rezensionen würde ich diese gerne ausprobieren, in der Hoffnung, dass diese wirken. Verstehe nicht was an diesem Wunsch so absolut verkehrt sein soll !

 

Meine Frage war allerdings eine andere.  Ich wollte wissen, wo es Ärzte gibt, die bestimmte Medikamente (auch wenn SIe teuer sind) verschreiben.

Nehmt mir das bitte nicht böse, aber ich wollte nicht wissen ab wann ich welches Medikament verschrieben bekomme. Alles was am Telefon gesprochen wurde steht oben, außer einem "Hallo mein Name ist xxx" und ein "Ok trotzdem Danke, Tschüss", sind keine anderen Worte gefallen. Dementsprechend sind Antworten wie: Muss sicherlich einen Grund haben, warum Dir kein Arzt dieses, von Dir gewünschte Medikament, verschreiben möchte.  absolut fehl am Platz, zumal es 1. Nicht dieses eine Medikament gibt (da sind wir wieder bei beispielsweise) und 2. der Grund des Verweigerns bereits oben steht. Zu Teuer !!!

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Richard-Paul

Hallo gangstabeanss,

weist du überhaupt, wie teuer Taltz ist?

Weist Du wie hoch das Budget eines Arztes ist?

Ich verstehe nicht, (wie du schreibst) dass du einfach Ärzte und Kliniken anrufst, ob sie dir "ein" Medikament verschreiben! - Ich lehne alle Medikamente ab (mit 3 Monaten Ausnahme in 70 Jahren = "ASS 100" = wegen Blutverdünnung). - Wie meine PSO ausgesehen hat, kannst du in meinen Bildern nachschauen.

Ich wünsche dir gute Besserung

LG Richard-Paul

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sia
vor 30 Minuten schrieb gangstabeans:

wo es Ärzte gibt, die bestimmte Medikamente (auch wenn SIe teuer sind) verschreiben.

hmm, ich denke solche Ärzte wirst du nicht finden - das hoffe ich zumindest. Es ist sicher nicht einfach einen guten, gewissenhaften und für die eigene Person passenden Arzt zu finden. Viele hier werden dir davon viele Geschichten erzählen können. Aber ein Arzt der ohne weitere Untersuchungen, ohne Gespräche und ohne dich überhaupt zu kennen ein Medikament zusagt - ob teuer oder nicht kann nicht viel taugen. 

Auch die  Frage von Tatja die du so "absolut fehl am Platz" findest ist berechtigt. Auch ein Arzt muss sich (imo zum Teil zurecht) vor den Krankenkassen rechtfertigen. Z.B. muss ein Arzt auch beurteilen, wie schwerwiegend deine Psoriasis ist. Hast du denn schon MTX genommen? Wurde bestrahlt?

Du schreibst du warst "drei Mal beim Hautarzt und bei einigen anderen" - hast aber alle Erstline Therapien schon hinter dir und mehr als 20 Cremes ausprobier? Da kann irgendwie was nicht stimmen

Ich kann dir nur sagen, was ich machen würde (und auch vor Jahren gemacht habe): einen Hautarzt suchen bei dem ich das Gefühl habe, dass er weiß wovon er spricht. Auch, wenn das bedeutet, dass es evt. einige Zeit in Anspruch nimmt. 

Dir wurde vorgeschlagen an einer Studie teilzunehmen. Das hast du abgelehnt. Ich denke, ich hätte da mit gemacht. Erstmal wird man bei so einer Studie sehr gut vor-untersucht, dann wird man gut überwacht. Sollte eine Krankheit sich unerträglich verschlechtern wird man aus einer solchen Studie heraus genommen -  das fordert schon die Ethikkommission. 

Und ein Tipp am Rande - manchmal macht auch der Ton die Musik....

 

bearbeitet von sia
ergänzt
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Tatja

@Richard-Paul, es gibt diverse Gründe, warum manche Medikamente teurer sind als andere, nichts desto trotz werden sie verschrieben obwohl sie teuer sind.

@gangstabeans, solche Gespräche führe ich weder am Telefon noch mit einer medizinischen Fachangestellten (früher Arzthelferin) sondern mit dem Arzt der mich behandelt. Und da sitze ich dann persönlich. Mein Arzt verschreibt, wie die meisten Fachärzte auch "teure" Medikamente, an Patienten, bei denen er sich überzeugt hat, das sie ihnen helfen könnten.

Sia hat zurecht gefragt, was Du bisher erhalten hast, lesen kann man nur Salben.

Wenn Du fragst, welcher Facharzt "teure" Medikamente verschreiben kann: Jeder. Er wird es dann ausreichend begründen können gegenüber der Krankenkasse.

 

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arni

Da möchte ich den Fragesteller gerne mal in Schutz nehmen. Wobei die Antworten der Community nicht ganz falsch sind. 

Es gibt unzählige Hautärzte die eine Verschreibung von teuren Medikamenten schlicht weg verweigern. Da wird einem knallhart ins Gesicht gesagt, dass man sich dafür eine andere Praxis suchen sollte. Stattdessen wird man unzähligen Salben und Cremes nach Hause geschickt. Und wenn diese nicht helfen, steht man als Patient alleine da. Und wir wissen alle, wie "dünnhäutig" diese Erkrankung einen Menschen kann. Und was verzweifelte Suche nach Hilfe ist.  Das Netteste was ein Arzt dann sagen kann ist, dass man eine Überweisung zur Hautklinik bekommt. Somit ist die Praxis einen teuren Patienten los. 

Es ist auch Realität, dass nicht wenige Hautärzte kaum Ahnung von Schuppenflechte haben und Ihr Wissen über Kortison nicht hinausgeht. 

Wenn man niedergelassene Hautärzte "durch" hat, dann gibt es nur den Weg in die Klinik. Aber nicht direkt mit der Frage ins Haus fallen, ob man bestimmte Medikamente verschrieben bekommt. 

Auch ambulanten Kliniken werden erst einmal ein Behandlungsschema durchziehen. Die Geduld muss man aufbringen. Natürlich ist die Frage erlaubt, ob die Klinik positive Erfahrungen mit Biologicals oder anderen innerlichen Medikamenten hat. Aber damit kann wohl niemand zu Beginn einer neuen Behandlung rechnen. 

 

 

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Tatja
vor 26 Minuten schrieb arni:

Da möchte ich den Fragesteller gerne mal in Schutz nehmen. Wobei die Antworten der Community nicht ganz falsch sind. 

Es gibt unzählige Hautärzte die eine Verschreibung von teuren Medikamenten schlicht weg verweigern. Da wird einem knallhart ins Gesicht gesagt, dass man sich dafür eine andere Praxis suchen sollte. Stattdessen wird man unzähligen Salben und Cremes nach Hause geschickt. Und wenn diese nicht helfen, steht man als Patient alleine da. Und wir wissen alle, wie "dünnhäutig" diese Erkrankung einen Menschen kann. Und was verzweifelte Suche nach Hilfe ist.  Das Netteste was ein Arzt dann sagen kann ist, dass man eine Überweisung zur Hautklinik bekommt. Somit ist die Praxis einen teuren Patienten los. 

Es ist auch Realität, dass nicht wenige Hautärzte kaum Ahnung von Schuppenflechte haben und Ihr Wissen über Kortison nicht hinausgeht. 

Wenn man niedergelassene Hautärzte "durch" hat, dann gibt es nur den Weg in die Klinik. Aber nicht direkt mit der Frage ins Haus fallen, ob man bestimmte Medikamente verschrieben bekommt. 

Auch ambulanten Kliniken werden erst einmal ein Behandlungsschema durchziehen. Die Geduld muss man aufbringen. Natürlich ist die Frage erlaubt, ob die Klinik positive Erfahrungen mit Biologicals oder anderen innerlichen Medikamenten hat. Aber damit kann wohl niemand zu Beginn einer neuen Behandlung rechnen. 

 

 

arni,

da magst Du sicherlich recht haben, dass für einige Dermatologen Hauterkrankungen wie PSO oder auch Neurodermitis nicht lukrativ sind. Das findet sich leider auch in anderen Fachrichtungen.

Ebenso gibt es Ärzte, die weniger oder zurückhaltender als andere verschreiben. Letztendlich mag ich das als Außenstehender nicht beurteilen, warum jemand etwas verschrieben bekommt oder nicht und woran es liegt, dass keine weiterführende Therapie angeboten wird.

Trotzdem ist es-aber nur meine Meinung-unklug,  längst die Praxen zu laufen und zu fragen, ob man ein bestimmtes Medikament bekommt. Dann würde ich mir überlegen, mich in eine Akutklinik überweisen zu lassen, wenn der Befall sehr stark und der Behandlungswunsch so groß ist.

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Richard-Paul
vor 1 Stunde schrieb Tatja:

@Richard-Paul, es gibt diverse Gründe, warum manche Medikamente teurer sind als andere, nichts desto trotz werden sie verschrieben obwohl sie teuer sind.

Tatja, ich war selbst eine kurze Zeit in der Medikamentenforschung tätig!

Wie andere hier schon richtig geschrieben haben, wenn die Preise (wie Taltz) in diese astronomische Höhe (siehe: Waldfee) steigen [die Forschung], dann kann ein gewissenhafter Arzt sie nicht einfach am Telefon verschreiben.

LG Richard-Paul

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arni

Keine Frage! Mit der Tür ins Haus zu fallen, ist sicherlich nicht der richtige Weg. 

Ich habe es aber auch schon ähnlich praktiziert. Hatte es aber anderes formuliert.

Nach einigen Enttäuschungen von Hautärzten und einen steigenden Leidensdruck, wollte ich auch keine Zeit mehr verplempern mit Dermatologen die Null Ahnung haben. Ein Klinikaufenthalt war aus familiären Gründen zu diesem Zeitpunkt nicht machbar. 2 Kliniken wollten mich umgehend da behalten. Ich habe Hautärzte angerufen und direkt am Telefon gefragt, ob sie spezielle Kenntnisse über die Behandlung mit Pso haben. Und ob sie Erfahrungen im Umgang mit Biologicals usw. hätten. Dabei fielen dann bereits 80% durchs Raster. 

Und Du hast zu 100% Recht. Wenn der Verlauf sehr schlimm ist, würde ich an Stelle des Fragestellers mich auch direkt an eine Klinik wenden. Aber auch dort kann er nicht erwarten, dass er das gewünschte Medikament sofort erhält. Auch dort muss man sich zuerst auf eine evtl. andere Behandlung einlassen. Und manchmal wird man überrascht und eine bestimmte Kombination der Therapien bringen eine deutliche Besserung. 

 

 

bearbeitet von arni

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Tatja
vor 18 Stunden schrieb Richard-Paul:

Tatja, ich war selbst eine kurze Zeit in der Medikamentenforschung tätig!

Wie andere hier schon richtig geschrieben haben, wenn die Preise (wie Taltz) in diese astronomische Höhe (siehe: Waldfee) steigen [die Forschung], dann kann ein gewissenhafter Arzt sie nicht einfach am Telefon verschreiben.

 

Ein gewissenhafter Arzt sollte niemals Medikamente verschreiben, egal wie billig oder teuer, an Menschen, die er nicht persönlich kennt.

Wenn Du in der Medikamentenforschung tätig warst Richard-Paul, dann ist Dir ja bekannt, wie sich die Preisgestaltung bei neuen Medikamenten zusammensetzt. Taltz ist vergleichsweise günstig gegenüber anderen Medikamenten, die regelmäßig verschrieben werden.Manchmal zögern Ärzte, neue Medikamente, die idR häufig teuer sind zu verschreiben, weil einfach Erfahrungen fehlen.

bearbeitet von Tatja
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butzy
Am 30.10.2017 um 07:55 schrieb gangstabeans:

Ich habe bereits alle Hautärzte in Frankfurt angerufen, entweder haben diese zurzeit einen Aufnahmestopp oder ich werde am Telefon  gefragt worum es geht. Wenn ich dann sage es geht um die Verschreibung eines Medikamentes für Schuppenflechte, ist entweder die nächste Frage: "Wie teuer ist dieses" oder "Wie heißt es denn". Anschließend heißt es da brauchen Sie gar nicht zu kommen, ist zu teuer.

 

Du schreibst das sich Ärzte weigern würden dir ein Medikament zu verschreiben.

Anscheinend hast du ja bisher "nur" mit den netten Arzthelferinnen gesprochen  und es nicht für nötig erachtet dich mal um einen Termin bei einem Arzt zu bemühen.

So geht dass natürlich nicht. Als Arzt würde ich dir auch nicht auf einem Telefonanruf hin ein Medikament verschreiben. Bei meinem Hausarzt bekommen ich auch nur meine Dauermedikation ohne Arztbesuch verschrieben. Bei jeder anderen Erkrankung möchte er mich sehen.

Außerdem wird (so weit mir bekannt) bei chronischen Erkrankungen und bei teuren Medikamente das Budget des Arztes nicht voll belastet, sonst würde ja ein Stelara oder Humirapatient eine ganze Praxis stilllegen.

Gruß Uwe

 

bearbeitet von butzy
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Richard-Paul
vor einer Stunde schrieb Tatja:

 Taltz ist vergleichsweise günstig gegenüber anderen Medikamenten, die regelmäßig verschrieben werden.

Lt. Waldfee vom 18. Juli 2017 kostet Taltz: ".... Über den hohen Preis von 11.611,24 Euro ist auch die Apothekerin gestolpert ( Kasse bezahlt )..."

In deinen weiteren Ausführungen stimme ich dir zu.

LG

Richard-Paul

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malgucken
Am 31.10.2017 um 11:45 schrieb butzy:

Als Arzt würde ich dir auch nicht auf einem Telefonanruf hin ein Medikament verschreiben. Bei meinem Hausarzt bekommen ich auch nur meine Dauermedikation ohne Arztbesuch verschrieben. Bei jeder anderen Erkrankung möchte er mich sehen.

So geht es mir auch, Uwe. Und ich finde das auch richtig so.

Allerdings kenne ich die Vorgehensweise, wenn man mal den Hautarzt z.B. gewechselt hat. Der "Neue" verschrieb jeweils anfangs immer Salben u.ä..

Ich bin froh, seit fast 10 Jahren eine gute Hautärztin zu haben. Musste leider vorher eine Weile suchen. ;)

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BVB

Hallo

Mein Hautarzt hat mir MTX verschrieben , aber die Wirkung war gleich Null. Habe ihn dann auf Humira angesprochen, was er aber gleich mit den Worten das ist zu teuer um es zu verschreiben. Wurde  an die Hautklinik Tübingen überwiesen und habe das Medikament ohne Probleme bekommen und bin seit einem Jahr erscheinungsfrei. Ich denke man sollte nicht immer gleich aufgeben und mit Freundlichkeit kommt man manchmal schneller ans Ziel

 

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