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oldkaeptn

Hallo zusammen,

nach nunmehr 6 Jahren mit MTX hat die Wirkung bei mir nachgelassen.
Parallel wurden die Nebenwirkungen immer stärker, abhängig von der Dosierung.

Seit 2 Wochen nehme ich nun Otezla und warte auf die Wirkung.
Aber nach Information meines Arztes und eigener Recherche kann das ja 4-6 Monate dauern.

Fraglich ist wie ich die Übergangszeit überstehe, denn das MTX ist bereits abgesetzt und derzeit nehme ich zusätzlich noch Prednisolon.
Dessen Dosierung verringere ich aber nach und nach, daher hoffe ich das der Abbau des einen Präparates und die Wirkung des Anderen sich nicht zu weit auseinander liegen.

Bisher vertrage ich das Otezla recht gut, ob es Wirkung zeigt kann ich durch das Prednisolon derzeit leider noch nicht sagen.
Dazu müsste ich das Prednisolon mal ein paar Tage weglassen, aber ich denke damit warte ich noch 1-2 Wochen.

Hat schon jemand Erfahrung mit dem Umstieg von MTX auf Otezla ?

Gruß

Oldkaeptn

 

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Pfui Spinne

Ahoi Oldkaeptn,

MTX und Otezla können grundsätzlich auch gleichzeitig genommen werden, was sich beim Medikamentenumstieg für eine Übergangsphase anbietet.

Also könnte MTX möglicherweise vorübergehend wieder angesetzt werden, wenn es nicht schon zu lange abgesetzt war. Hängt natürlich auch von den von dir erwähnten Nebenwirkungen ab und davon, ob MTX zuletzt überhaupt noch Wirkungen für dich gebracht hat.

Gruß

Pfui Spinne

 

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oldkaeptn

Hallo Pfui Spinne,

stimmt, aber irgendwie bin ich nun froh das die Nebenwirkung des MTX weg sind, die haben schon sehr genervt.
Und gebracht hat es auch nichts mehr.

Mal abwarten wie sich das Otezla bewährt.

Gruß

Oldkaeptn

 

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falk75

Hallo Oldkaeptn

Mich würde Mal interessieren wie die Nebenwirkungen ausgeschaut haben bei dir? Und hast du dafür auch Folsäure genommen ?Wie oft hast du dich gespritzt? Da bei mir auch ein Medi Wechsel im Raum steht , wäre ich dankbar! 

Danke und gute Besserung. 

Falk 75

 

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oldkaeptn

Hallo Falk 75,

bei mir waren es hauptsächlich Übelkeit bis zum ständigen Brechreiz, gerötete tränende Augen und ein permanenter übler Geschmack im Mund, so als hätte man rostige Nägel gekaut.
Mit Erhöhung der Dosierung stiegen auch die Nebenwirkungen, ich habe zum Schluss 27,5 mg wöchentlich gespritzt.
Folsäure habe ich dazu auch genommen.

Und bei Bedarf noch zusätzlich Celebrex 200 gegen die Schmerzen.

Gruß

Oldkaeptn

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falk75

Hallo Oldkaeptn. 

Danke Erstmal für deine Antwort. Solche NW habe ich nicht , dafür hilft es nicht mehr bei mir. Mich würde interessieren wie deine Eindrücke von otezla sind . Habe die Werbeunterlagen vom Arzt bekommen und würde aber gern wissen wie es wirklich hilft und welche NW mich da erwarten. Habe letzte Woche einen Versuch mit Taltz hinter mir. Musste aber die Behandlung wegen Herzrhythmus Störungen abbrechen. Nun steh ich halt vor dem Problem das es bald kein Medikament mehr gibt. Otezla wäre da vielleicht eine Alternative. Hab nur gehört das dieses Medikament nicht gerne bei psychisch labilen Menschen nicht verschrieben wird. Hab nämlich das Problem das ich durch Enbrel Depressionen bekommen habe. Vielen Dank für deine Antwort

Alles gute

Falk. 

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oldkaeptn

Hallo Falk,

bisher vertrage ich Otezla sehr gut, ich bin jetzt in der sechsten Woche.
Nebenwirkungen habe ich bis jetzt so gut wie keine, gelegentlich mal Kopfweh. Aber das muss nicht zwingend daher kommen.

Ob es hilft kann ich derzeit nur schwer beurteilen, denn ich nehme noch Cortison parallel ein. Ich reduziere das Cortison wochenweise und versuche so die Zeit zu überbrücken, die das Oetzla benötigt um zu wirken.

Aber Verbesserungen der Haut kann ich schon feststellen, bei den Gelenken habe ich manchmal Zweifel.
Aber, das kann ja noch kommen.

Gruß

Oldkaeptn

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falk75

Hallo Oldkaeptn

Das freud mich zu hören dass es dir besser geht und das Medikament hilft bei dir. War nun noch einmal bei einem anderen Arzt um eine zweite Meinung einzuholen. Und er sagte das gleiche. Er meinte auch das dieses Präparat für mich zu gefährlich sei. Die eventuell entstehenden Nebenwirkung wäre für einen mit meiner Verfassung zu gefährlich. Es freud mich für dich das du damit Erfolg hast und wünsche dir, daß es dir möglichst lange hilft und deiner Krankheit etwas eindämmen kann und du auch bei den Gelenken Erfolge verbuchen kannst. 

Alles gute weiterhin. 

Gruß Falk. 

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Linnda

Hallo zusammen,

ich musste nach 18 Jahre MTX wegen gravierender Nebenwirkungen absetzen, nahm dann eine zeitlang nur Cortison. Die Psoriasis-Arthritis verschlechterte sich danach nur sehr langsam, die Hauterscheinigungen war aber nach 6 Monaten gravierend. Dann Otezla: für mich ein Segen. Wie ich erfuhr, wirkt es auf die Gelenke bei Pso-Arthritis noch besser als auf die Haut. Stimmt mit meinen Erfahrungen überein.

Mein Rheumatologe fragt mich bei jeder Neuverordnung nach Depressionen. Hab ich nicht,  im Gegenteil. Dadurch, dass es mir endlich gut geht (besser als unter MTX), steigt auch meine Stimmung. Cortison nur noch 3 mg, gelegentlich Diclofenac wegen schmerzender Füße.

Aber wie gesagt: Depressionen können unter Otezla wohl verschlimmert werden.

Alles gute wünscht Linnda

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Lilli1

Das kann ich nicht bestätigen. Wenn man weniger Schmerzen hat ist man doch auch besser drauf zumindest Ich. Mir gehts jetzt im Sommer echt gut im Herbst ist es schlechter aber zu ertragen.

 

Schöne Grüße 

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Lilli1

Mich hat noch nie ein Rheumatologe gefragt oder darauf hingewiesen das man davon Suizid gefährdet ist oder werden kann. Ich kann das nicht bestätigen. 

 

Schöne Grüße Lilli 

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oldkaeptn

Also ich nehme Otezla nun seit Mai, diesen  ich fühle mich "pudelwohl", bisher....

Derzeit bin ich antriebslos, zu nichts zu motivieren usw... 
So stelle ich mir eine beginnende Depression vor; Erfahrungen habe ich damit  bisher keine.

Das kann natürlich auch an der dunklen Jahreszeit und dem Job zu tun haben, aber Otezla kann ja wohl auch diese Begleiterscheinungen haben.

Weder mein Rheumatologe noch mein Hausarzt haben bisher mal danach gefragt oder darauf hingewiesen.

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Claudia

Ahoi @oldkaeptn

wie geht's dir denn inzwischen?

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murmeltheo
Posted (edited)

Hallo zusammen.

Ich bin mit Otezla nicht zufrieden. In den ersten 4 Wochen wurde die Haut besser und auch die Schmerzen weniger und ich war begeistert.

Leider hielt die Freude nicht lange an. Nach nunmehr 5 Monaten Einnahme habe ich schlimmere Haut als zuvor und auch noch heftigere Gelenkbeschwerden und Schmerzen.

Ich werde noch dieses Jahr wieder in die Fachklinik eingewiesen und hoffe auf ein neues Medikament. Habe auch leichten Bluthochdruck, was die Suche nach einem passenden Medikament erschwert.

Wer hat ähnliche Erfahrungen? Was nehmt ihr nach Otezla?

Edited by murmeltheo
Fehler

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rehti

Hallo, ihr Lieben,

ich möchte mich zu diesem Thema äußern, da auch ich von MTX auf Otezla gewechselt habe. Ich habe seit 2005 Psoriasis, seit 2014 Psoriasis arthritis. Ab diesem Zeitpunkt habe ich MTX genommen, zunächst in Tablettenform, dann Spritzen (beides 1x wöchentlich). Unter MTX war meine Haut superglatt und die Gelenkschmerzen bis auf ein bis zwei Schübe im Jahr weg. Aber auf Grund meiner schlechten Leber- und Nierenwerte mußte ich MTX absetzen.
Meine Hautärztin verschrieb mir daraufhin im April 2019 Otezla. Die anfänglichen Nebenwirkungen (Übelkeit, Durchfall, Kopfschmerzen, Abgeschlagenheit) hielten ca. 3 Wochen an und waren echt gravierend. Wie in der Packungsbeilage beschrieben und auch von der Ärztin erklärt, kann es bis zu 6 Monate dauern, bis das Medikament seine Wirkung entfaltet. Und bei mir scheint es auch diese 6 Monate voll ausnutzen zu wollen. 🙄
Jedenfalls konnte ich den kompletten Sommer über die luftigen Sachen vergessen, meine Haut sieht aus wie Streuselkuchen ...
Aber ich bin entschlossen, bis zum Oktober durchzuhalten und erst dann über Alternativen nachzudenken.
Ist jemand von euch auch Diabetiker wie ich und hat Sensoren zur Blutzuckermessung durch Scannen, die wegen der Pso nicht halten?

So, das wärs erst mal für heute.
LG an alle!

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    • Marc_1986
      By Marc_1986
      Hallo zusammen, 
      ich nehme jetzt seit Anfang November Otezla und bin inzwischen bei Woche 9 angelangt. Die Nägel scheinen sich etwas zu bessern, ein Zeh schmerzt weniger, andere jedoch nach wie vor. 
      Was mir Sorgen bereitet ist die Haut. Hier ist noch keine großartige Verbesserung sichtbar. Die Kopfhaut schuppt vielleicht etwas weniger, aber nicht wesentlich. Nach wie vor bilden sich jeden Tag neue Schuppen. Und auch die Rötung an den Beinen hat sich nicht verbessert. Dafür blühen Stellen im Intimbereich wieder stark auf.
      Wann habt ihr eine deutliche Verbesserung der Haut bemerkt? In der Packungsbeilage steht ja zwischen der 6. und 8. Woche. Da bin ich nun ja drüber hinaus. Habe Angst, dass nach Fumaderm nun auch Otezla wirkungslos bleibt. 
      Liebe Grüße Marc 
    • Supila
      By Supila
      Hallo ihr lieben !
      ich habe mich grade eben frisch registriert und möchte mich einmal kurz vorstellen. Ich bin 21 Jahre alt und leide seit frühster Kindheit an schuppenflechte. Zunächst an der Kopfhaut, seit Beginn der Pubertät auch an den ganzen Körper. Seit ca 2-3 Jahren hat sich die Psoriasis aber an Schienbeine, Arme, Kopfhaut und hinter den Ohren "gefestigt". Ich habe schon sehr viele Therapien für mein Alter hinter mir. Nach meiner Diagnose vor ca 15 Jahren fing es mit jahrelanger Kortisontherapie in Form von Cremes an. Als ich ca 13/14 war und Psoriasis anfing sich am restlichen Körper auszubreiten, bekam ich teersalben dazu. Mit ca 16/17 waren die Plaques so schlimm das ich eine bädertherapie mit anschießender Bestrahlung verschrieben bekam. 3x wöchentlich. Zu der Zeit war ich noch Schülerin und es war zeitlich noch machbar. Als ich dann meine Ausbildung anfing, konnte ich das aus zeitlichen Gründen nicht mehr wahrnehmen. Für die Kopfhaut bekam ich bei einem anderen Dermatologen salicylsäure verschrieben und für den Körper wurden viele verschiedene Cremes ausprobiert die alle nicht geholfen haben. Die Säure half zwar, jedoch war es nicht einfach die Säure allein richtig aufzutragen. Mein Arzt verschrieb mir dann fumaderm, eine Wirkung sah ich nicht wirklich aber dafür hatte ich sehr starke Nebenwirkungen wie brennen und Rötung der Haut, starke Bauchschmerzen, Stimmungsschwankungen etc. Über eine Kur würde mit meinem Arzt auch gesprochen, allerdings ist dies Wegen meiner Ausbildung nicht möglich. Meine Mutter erfuhr eine Zeit lang später von fitline, mir würde ein sogenannter "zellreset" gut tun. Das half zwar, allerdings nur solange ich streng danach gelebt habe und das war erstens preislich nicht erschwinglich und zweitens.. ja wie soll ich sagen.. menschenunwürdig. Das einzige was ich essen könnte, worauf meine Haut nicht reagiert ist hänchenfleisch. Davon ernährte ich mich 6 Wochen lang ausschließlich weil es meiner Haut guttat und ich ja auch mal wissen wollte wie es ist ohne Psoriasis. Aber nach den besagten 6 Wochen könnte ich kein Hänchen mehr sehen. Ich aß wieder normal und versuchte mich endlich damit abzufinden das ich niemals frei von schuppenflechte sein werde. Dann probierte ich eine Creme die mir für den Körper sehr gut half, Sodas ich am Körper nahezu frei von schuppenflechte war. Sie heißt sorion. Mit richtiger Anwendung kam ich mit einer Tube für eine Woche aus. Das negative war, dass eine Tube ca 20€ kostet und man sie selbst zahlen muss. Zudem ist die Konsistenz nicht grade praktisch, sie stinkt und ruiniert die Klamotten, Sodas man sie höchstens nachts auftragen konnte -> sie half dann nicht wirklich. Nach einem weiteren Hautarzttermin verschrieb mir eine andere Dermatologin das medikament otetzla. Eig war ich gekommen um die Spritze "talz" zu bekommen. Die Ärztin meinte aber ich hätte dafür noch zu wenig und man müsste erst andere Therapien ausprobieren um die Spritze von der Krankenkasse bezahlt zu bekommen. 
      Jetzt nach ca 6 Wochen bin ich nahezu Psoriasisfrei, die einzig blöde sind nur die Nebenwirkungen, die die Einnahme nicht mehr möglich machen (stake Glieder und muskelschmerzen, weswegen auch Krankenhausbesuche nötig waren und ständig bin ich krank). Bin jetzt seit 10 Wochen erkältet und mein Arbeitgeber freut das gar nicht. Ich liege zur Zeit wieder flach mit Grippe. Seit Samstag nehme ich kein otetzla mehr und spüre wie die schuppenflechte wieder zurückkommt und mich wieder "verhässlicht" (ihr wisst was ich meine). Das fühlt sich nicht gut an.
      So und jetzt komme ich zum eigentlichen. Am letzten Freitag war ich erneut beim Hautarzt und er verschrieb mir MTX, 12,5mg per fertigspritze mit folsäure am nächsten Tag. Das habe ich noch nie genommen, noch nie davon gehört etc. Ich fragte mir alles mögliche nach, vor allem die Nebenwirkungen waren für mich wichtig.Er meinte nur:,,Außer ein wenig trockene Haut macht es eig keine Probleme!" Und damit ging ich glücklich aus die Praxis. Ich erzählte meiner Mutter davon und die meinte nur das es eine Art Chemotherapie ist und mir Das mir Haare und Zähne ausfallen können. Ich bin seitdem so geschockt, auch von meinem Arzt, ich soll morgen meine erste Spritze nehmen. Habe alles übers Wochenende gegooglet. Ich habe schreckliche Angst vor dem Haarausfall. Stimmt das ? Ich meine jz habe ich mir auch den Beipackzettel angeguckt und es steht drauf, aber wie wahrscheinlich ist das wirklich ? Und wenn ja, sind das vereinzelt kahle Stellen wie bei ner Chemotherapie? Oder werden die Haare nur dünner ? Ich habe ziemlich dickes Haar, die mittlerweile sehr lang sind (fast bis zum Bauchnabel) und würde sie ungern wegen dem MTX opfern. Wie sind eure Erfahrungen mit MTX? Gegen Übelkeit habe ich schon gar keine Angst mehr, davon habe ich viel gelesen.
      Ich bedanke mich recht herzlich an alle die sich die Mühe gemacht haben diesen langen Text zu lesen. ich hoffe er war nicht zu lang. Ich bedanke mich auch schonmal an alle Antworten  
      LG Supila
    • Linnda
      By Linnda
      Hallo zusammen,
      Ich nehme Otezla nun seit Juli 2016. 2 Jahre hat es wirklich gut geholfen, so dass ich die Nebenwirkungen (leichte Übelkeit und Durchfälle) gern in Kauf nahm. Die Gelenkbeschwerden besserten sich deutlich, die Haut  zufriedenstellend. Nach 2 Jahren dann wieder neue Arthritis-Schübe, Verschlechterung des Hautzustandes, dafür keine Nebenwirkungen mehr. Jetzt, nach 2 Jahren und 8 Monaten,  werde ich auf Enbrel umsteigen müssen.
      Hat jemand von Euch so einen Wirkungsverlust erlebt? Beim Stöbern hatte ich eher den Eindruck, dass Otezla wegen der Nebenwirkungen abgesetzt wurde.
      Linnda
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