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FredFeuerstein

Ich bin am Ende, weiss nicht mehr weiter.
Es juckt und schmerzt unerträglich!
Seit einigen Jahren quält mich ein Ausschlag auf der Kopfhaut. Es sind Pusteln von innen, die so richtig schmerzen. Daraus drücke ich dann immer wieder Eiter. Kaum ist das eine abgeheilt schon sind die nächsten da.
Am einem Fuß bilden sich am großen Zeh von tief in der Haut irgendwelche Pusteln, die verdammt arg jucken. Da kann ich mich nicht beherrschen so arg ist es, und kratze es wund.
Anfangs dachte ich es ist ein Pilz, Der Hautarzt sagt es ist Schuppenflechte. Er hat mir eine Cortisonlösung verordnet, die auch oberflächlich hilft, aber die nächsten bilden sich immer immer wieder von innen.
Habe mir MTX verschreiben lassen, jedoch den EIndruck es wird damit nur noch shlimmer. 
Ich weiss nimmer weiter.
Kennt jemand solche Befunde auf der Kopfhaut?

Danke

Fuss1.jpg

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Kopf2.jpg

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sia

Hallo FredFeuerstein, willkommen hier, auch wenn's ein unschöner Anlass ist.

Auch auf dem Kopf kann eine Psoriasis auftreten. Ich kann mir vorstellen, dass man ganz am Anfang völlig am verzweifeln ist. Das kennen hier viele. Hat dir dein Hautarzt denn noch weitere Info gegeben? Und wie lange nimmst du denn jetzt MTX? Tabletten oder Spritzen. 

Hast du dich schon zu der Krankheit informiert?

Das hilft dir zwar nicht akut, aber evt. dabei die richtige Behandlung für dich zu finden. Leider sind viele Ärzte - auch Hautärzte mit der Psoriasis heillos überfordert. Da kannst du froh sein, dass er schon mal Psoriasis erwähnt hat.

Lies dir doch mal DIESEN Artikel durch. Passt das?

Falls du in der Nähe einer Uniklinik wohnst kannst du mal schauen, ob es dort eine Psoriasis-Ambulanz gibt. Die kennen sich noch am ehesten damit aus. Und evt. ist sogar eine Akutklinik etwas für dich. Aber da kennen sich andere hier besser auf und du bekommst sicher noch weitere Tipps.

Auf jeden Fall gut, dass du weitere Hilfe suchst. Alles Gute weiter.

 

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Bibi

hallo, FredFeuerstein -

Willkommen auch von mir in diesem informativen Forum -

ich hatte jahrelang Kopf--Pso - aber so etwas habe ich nicht gehabt - 'nur' ständig entzündete Ohren durch das Kratzen - das war sehr schmerzhaft - habe dann mit Kortison getränkte Wattebäusche in die Ohren bekommen von meinem HNO - und dann kam sofort die Linderung - die Entzündungen kamen durch die Kratzerei auf dem Kopf - alles hat gejuckt -

ich weiss nur, dass Eiter leicht weitere 'Herde' entwickelt, wenn die Haut 'nebenan' schon betroffen ist -

ich meine, die Ursache müsste geklärt werden - es ist ein langer Weg, ich weiss - aber Aufgeben gilt nicht - glaube mir. Viele Menschen haben diese Symptome - lies dich hier auch mal im Forum durch und vor allen Dingen, suche dir Hilfe - sia gibt ja immer gute Ratschläge -

ansonsten habe ich ein 'brutales' Mittel, was mir hilft - z.B. bei einem Jucken hinter den Ohren oder an meinen Nasenflügeln - ist echt fies, Sprühmittel Softasept N und danach dann Diprosisgel auftragen - nach höchstens zwei Tagen sind die Stellen weg -

ich bekomme seit Jahren Humira verordnet, das sollte noch erwähnt werden - aber so einige Schwachstellen habe ich doch  - nicht schlimm -

und zum Ablenken gucke dich doch mal im Forum um - man kann sich amüsieren, Rätzel lösen, Kochrezepte einstellen usw.usw. -

ich hoffe, dass ich ein klein wenig helfen konnte -

nette Grüsse sendet - Bibi -

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FredFeuerstein

Vielen lieben Dank Sia & Bibi!

Bin heute in meiner Verzweiflung in die nächste große Stadt zu einem Hautarzt um eine zweite Meinung einzuholen. Der Prof. Dr. warf ein Blick drauf :
"Auf dem Kopf das ist Folikulittis und am Fuß das ist ein Pilz. Was nemen Sie? MTX? Wer hat ihnen denn das verordnet?"

Morgen kann ich die verordnete Lösung und Creme abholen. Kann es kaum erwarten.

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Bibi

hallo, FredFeuerstein -

mir wurde auch mal ein Pilz und die Salbe dafür verordnet - ich habe mich geweigert und habe gesagt, dass ich noch nie einen Pilz hatte - naja, es wurde dann eine Kultur angelegt und ich habe Recht gehabt - es war kein Pilz - lasse das unbedingt untersuchen, denn die Salben gegen Pilz sind nicht ungefährlich -

die Nagelveränderungen wurden durch die PSO verursacht - und werden es immer noch, trotz Humira - aber damit kann ich gut leben - meine Fusspflegerin gibt alles -

ja und was wird nun mit dem MTX - sollst du es absetzen ? Was hat dein Arzt gesagt ?

Nette Grüsse sendet - Bibi -

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Philipp

Hallo Fred!

Hat denn wenigstens einer der beiden Hautärzte eine Kultur angelegt um eine Pilzinfektion auszuschließen oder zu bestätigen? Mein damaliger Hautarzt hat das immer gemacht wenn er mir Prednisolon in hoher Dosis verordnet hat. Auch wenn er sicher war, dass es kein Hautpilz ist – was auch nie der Fall gewesen ist.

Bei MTX muss man leider sehr geduldig sein. Ich konnte damals erst nach 8 Wochen überhaupt eine Besserung erkennen. Nach 12 Wochen war es dann endlich eine deutliche Besserung.

VG

Philipp

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Bibi

hallo, Philipp -

mal etwas ganz anderes -

ich habe schon überlegt, ob ich dir eine private Nachricht schreiben sollte  -

nun warte ich mal lieber die Reaktionen ab hier im  Forum - weisst du, mich macht hin- und hergewirre deines Forumsbildes echt nervös -

nur meine Meinung - bitte nicht böse sein -

nette Grüsse sendet - Bibi -

 

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Fuchs

Hallo Fred Feuerstein, 

dein Beitrag liest sich echt gruselig. So geht es meiner Pustulosa auch. Sie juckt grausam. Da ich aber gern in meiner Hexenküche immer Neues probiere, habe ich hier im Forum 2 Artikel eingestellt, im  Thema: Alternativen. damit du nicht so lange suchen mußt, habe ich es nochmal eingestellt. Aber die Antwortbeiträge dazu wären auch interessant. Suche es dir doch mal heraus. 

 


Seit einer Woche bin ich mit einer neuen Mixtur aus meiner "Hexenküche" am Probieren. Vor zwei Wochen mixte ich eine Avocado und den Inhalt einer Vit-B- Komplex-Kapsel, trug den Mix auf Kopfhaut - die sich jetzt bildenden Plaque-Stellen weichen gut ab, angenehm kühlend auf der Kopfhaut, das Jucken läßt nach - und den pustulösen Fußsohlen auf. Die Füße mit Folie umwickelt, mind. einen halben Tag lang wirken lassen. Läuft sich wie auf Matsch, die Pustulosa auf den Fußsohlen ist aber nicht mehr schlimmer geworden. Den Mix so lange auf der Kopfhaut lassen, wie ausgehalten wird - riecht verstärkt nach Avocado, Haare mit Haube so lange abdecken. Dann auswaschen. Das Haar fühlt sich seidig an.

Diese Woche hatte ich noch einen Tee-Löffel voll Imkerhonig zugefügt. Der Honig ist wieder mal der Bringer, wie so oft. Die entzündeten Stellen auf der Kopfhaut werden kleiner.

Und meine Fußsohlen heilen jetzt auch ab -- ohne Cortimixturen. Das nenne ich Erfolg.

Wers probieren möchte, viel Erfolg wünsche ich.

20. Februar 2010

Als meine Schuppenflechte zum Ersten mal auf der Kopfhaut auftauchte, behandlungsresistent wurde, mir die Haare dadurch ausfielen, suchte ich auf dem Natursektor nach Möglichkeiten, wie ich die Entzündung zum Rückzug zwinge.

Ich mixte also einen halben Liter Buttermilch, 3 Eßlöffel Honig, 50 ml Leinöl und 2 Eigelb 5 min. lang im Mixer, bis eine Emulsion entstand. Das ist wichtig, denn sonst trennen sich die Bestandteile wieder.

Das Gemix kippte ich mir auf den Kopf, massierte es ein, Plastikhaube und Tuch trüber, eine halbe Stunde wirken lassen. Die Haube ist wichtig, weil Wärme entsteht, der Mix dadurch gut wirkt. Achtung: Durch die Wärme stinkt die Buttermilch. Na und: es wirkt gut. Das hab ich 1 mal pro Woche gemacht. Der Honig wirkt entzündungshemmend, die Buttermilch enthält B-Vitamine, das Eigelb pflegt entzündete Haut, das Leinöl sorgt dafür, daß die schuppige Haut aufgeweicht wird. Die Kopfhaut brauchte 5 Jahre, bis Erfolge sichtbar wurden. Die Haare wuchsen wieder. Mittlerweile sind meine Locken so dicht, daß sie kaum zu bändigen sind.

Nur noch 2 mal im Jahr wird meine Kopfhaut durch die Frühjahrs- und Herbstschübe auffällig, juckt, ist entzündet. Aber nicht mehr so schlimm wie in den 80-iger und 90-iger Jahren . Hier hat mir die Natur echt einen Dienst erwiesen. Denn mit meinem Buttermilchmix, und wenn es wirklich notwendig wird, dem Alpicort, habe ich einen Weg gefunden, daß die Schuppenflechte-Stellen auf der Kopfhaut nicht den Sieg davon tragen.

 

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Edited by Fuchs
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    • Supermom
      By Supermom
      Hallihallo,
      dieses Jahr komme ich irgendwie auf keinen grünen Zweig mehr...
      Nachdem ich im Januar aus dem Simponie schleichen musste, weil es einfach nicht mehr wirken wollte, die kalte Lungenentzündung mich aus dem Rennen nahm und überhaupt alles coronamäßig blöd lief... Startete ich einen Versuch mit Embrel, erfolgslos... nun Humira und zusätzlich fährt die Rheumatologin das MTX wieder hoch (was ich hoffte los zu sein) aber es bleibt ein Dauermuskelkater, ein steter schmerzhafter Druck in Gelenken, Muskeln, Sehnen... und ich bin sooooo müde. Die Schilddrüse hat ihre Arbeit auch irgendwie eingestellt und mein Herz geht in Sprüngen... Alles wird geradet ständig kontrolliert und versucht mit Medikamenten in ein Gleichgewicht zu bekommen.
      Manno!!!! Kaum, dass ich über die 50er Hürde gehüpft bin, werd ich zum Frack.
       
      Ich arbeite so gern.. aber in letzter Zeit kann ein Arbeitstag zu einem Berg werden, den ich irgendwie nicht erklommen bekomme... Mag mich selber nicht mehr.
       
      So fertig mit Jammern, jetzt koche ich mir einen Tee und dann gehts in den Wald, dem Sonntag noch ein wenig Sinn geben. Herzlichen Dank fürs "Zuhören"
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      By achilles28
      Was Denkt ihre ,
      Ich glaube auch ,Das Man durch Ernährung Schuppenflechte Besiegen kann !
      Hat Jemand Erfahrung ,schon Wissen gesammelt .Der durch Weck lassen Zucker und Weizenmehl , Erfolge hatte .
    • An_Ra
      By An_Ra
      Ich schreibe dies in der Hoffnung, dass jemand von meinen Erfahrungen profitieren kann; ich verkaufe nix! Alles, was ich probiert habe kann durch einfache Googlesuche gefunden werden. Die Hersteller sind, glaube ich, egal.
       
      Meine Leidensgeschichte begann vor 2 ½ Jahren. Ich ging damals zu einem Hautarzt und bekam die Diagnose Dyshidrose. Diese Diagnose war falsch, die Behandlung deshalb logischerweise auch! Brennen, Jucken, Schwellung, Verhornung, es wurde immer schlimmer. Beim Gehen riss mir die Haut an den Füßen bis ins Fleisch auf, ich passte in keine Schuhe mehr und nachts konnte ich vor lauter Brennen an Händen und Füßen nicht mehr schlafen. Die alkoholische Kortisontinktur vom Hautarzt brannte, dass es mir die Tränen in die Augen trieb, ich hab es dann nicht weiter genommen. Zeitweise löste sogar Wasser einen Brennanfall aus.
       
      Kühlen tat gut. Ich hab mir aus einem Stoffrest Beutel genäht, mit rohem Reis befüllt und eingefroren. Leider erst viel später kam ich auf die Idee mir eine XXL-Gummiwärmflasche zu besorgen, mit kaltem Wasser zu befüllen und damit nachts meine Füße zu kühlen.
       
      Ich steh auf orthomolekulare Medizin. Auch wenn die Pharmaindustrie jetzt wieder im Viereck springt – ich hatte damit schon mehrmals Erfolg. Ich zog also meine schlauen Bücher und das Internet zu Rate, was da wohl helfen könnte. Gegen Dyshidrose fand ich nichts, wohl aber gegen Hautkrankheiten und Entzündungen – Zink.
       
      Ich ließ mir eine Packung Zink + Histidin (15 mg) aus dem Supermarkt mitbringen. Allzu große Hoffnungen hatte ich nicht, aber ich musste was versuchen. Eine Stunde nach der Einnahme ließ das Brennen deutlich nach und es hielt vier Stunden an. Wiederholung brachte das gleiche Ergebnis. Der Rest war eine Rechenaufgabe. Ich habe mir dann höher dosierte, preiswertere Kapseln (Zink + Histidin, wegen der besseren Verwertbarkeit, eingenommen immer mit Milchprodukten) besorgt und nahm 100 mg täglich – zwei Monate lang, dann reduzierte ich nach und nach auf 25 mg. Das ganz schlimme Brennen kam nicht wieder.
       
      Nebenwirkungen? Ja. Meine Nachtblindheit ist verschwunden. Ich habe keine trockene Haut mehr, der Cremeverbrauch musste um 2/3 gesenkt werden. 🙂 hab ich die Kosten für das Zink schon wieder drin.
       
      Es ging mir also besser, aber von gut war ich noch weit weg. Ich ging zu meinem Hausarzt, er verschrieb mir eine kortisonhaltige Fettcreme und untersuchte alles, was man mit Blutuntersuchungen raus kriegen kann (Hormone, Schadstoffe, Nährstoffmangel). Alles im grüner Bereich.
       
      Und erst dann, ich hatte mal wieder Google befragt, kam ich darauf, was ich wirklich habe - Psoriasis pustulosa. Jetzt hatte ich einen ganz anderen Ansatzpunkt! Ghee, meinte eine – ich steh nicht so auf Esotherik – Sheabutter eine andere in einem Forum. Naturkosmetik - schon eher, das hab ich ausprobiert und es war gut. Nur die Konsistenz hat mir nicht gefallen.
      Ich mischte nun selbst:
      1 Eßl. Sheabutter, 1 Eßl. Bienewachs (Linsen) und 2 Eßl. Färberdistelöl
      Im Wasserbad schmelzen, unter Rühren im kalten Wasserbad abkühlen
      2 – 3 x täglich ein erbsengroßes Stück auf jeder Fußsohle verteilen.
       
      Und jetzt besserte es sich wirklich. Kortisonsalbe – weg! Kalte Wärmflasche – weg! Reisbeutel – weg! Auch optisch verbesserte sich viel. Die Hände waren ganz in Ordnung, nur gelegentlich ein kleines Bläschen, kein Problem. An den Füßen feilte ich 2 x wöchentlich vorsichtig die schlimmsten Verhornungen ab. Manchmal juckte es, Bläschen deutlich weniger, die Schwellung klang ab, kein brennen mehr.
       
      Eigentlich hätte ich damit leben können – eigentlich. Dann las ich von einer, die sich Hyaluronsäure spritzen ließ und damit alles wegbekommen hatte. In den USA würde das wohl öfter gemacht. Keine Ahnung, ob mein Hausarzt das gespritzt hätte, der nächste freie Termin war erst drei Monate später und solange wollte ich nicht warten. Ich habe mir Hyaluronsäurekapseln besorgt (500 – 700 kda, 200 mg). Schon nach wenigen Tagen besserten sich meine Füße weiter, die Rötungen verschwanden auch. Sandalentauglich!!!
       
      Das war vor einem halben Jahr, seither ist es stabil. Weiterhin nehme ich täglich eine Kapsel Zink + Histidin, ein Hyalurosäurekapsel und schmiere 2 x täglich meine selbstgemischte Salbe drauf. Einmal pro Woche feile ich vorsichtig. Ganz weg ist es nicht, aber eher ein kosmetisches Problem.
       
      Vor drei Wochen habe ich mir die Linola Fußmilch mit dem ph-Wert 4 gekauft und creme damit meine Füße. Ich meine, seitdem habe ich immer weniger zu feilen. Vielleicht ist ja doch was dran, dass man mit zunehmendem Alter ein Problem mit dem ph-Wert bekommt?
       
      Ich hoffe für alle Betroffenen, dass wenigstens etwas Hilfreiches dabei ist. Gute Besserung!
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