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Sonnenschein66

Psoriasis an den Füssen

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Sonnenschein66

Hallo, wer hat Tipps für Psoriasis an den Füßen? Habe Risse an den Fußballen und Fersen. Cortison hat die Haut dünner gemacht, Risse wurden nicht besser. Außerdem schon Soriol, Multilind Silber und Ureasalbe ohne Erfolg benutzt. Vielen Dank schon im Voraus für Eure Antworten:)

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Tenorsaxofon

Versuch mal den Rügener Kreide Balsam. Nachdem ich den morgens und abends verwendet habe ist meine Hand endlich zugeheilt. Wichtig ist halt, dass du den Tag über reichlich eincremst.

Ich wüpnsche dir viel erfolg.

Gruß Anne

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Nüsschen

Viel pflegen und wenn möglich mit fettigen Cremes. Ich nehme die Lipidrocreme von Gehwohl mit Urea und Wollwachsalkoholsalbe (Lanae alcoholum uguenta aquosa SR) im Wechsel und gehe alle 4 Wochen zur Fusspflege.

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Guest

Pferdesalbe hat mir immer gut geholfen bei Rissen

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Kathi2018

Hallo, ich habe mich gerade angemeldet und wollte mich ein bisschen einlesen, da habe ich deine Frage entdeckt. Ich bekomme von der Hautärztin unter anderem Clobe Galen Salbe, damit habe ich mir über Nacht einen Fußwickel gemacht und zwar wird die Salbe auf die Risse aufgetragen, dann normale Frischhaltefolie gut darumwickeln und morgens wieder abmachen ( hat mir meine Hautärztin so empfohlen). Bei mir hatte es sehr gute Wirkung ( also nicht nach einem Mal, aber doch recht bald). Ansonsten vielleicht so einen Wickel mal mit einer anderen Salbe / Creme machen, die du zuhause hast.

Liebe Grüße,

Kathi2018

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Paula12

Hallo, bin neu hier im Chat.

Habe seit ca. 4 Jahren eine Schuppenflechte unter dem Fuß. Bis vor 4 Wochen dachte ich noch es ist eine Neurodermitis. Jedenfalls vermutete meine Hautärztin dies. Jetzt ist sie auf Schuppenflechte umgestiegen. Habe bisher in Abständen Globe Galen Salbe genommen und Eucerin Fußcreme zur Pflege. Es ging rauf und runter nach der Behandlung von Globe Gallen, mal wieder etwas besser, aber nur kurzzeitig. Insgesamt ist die "Schuppenflechte" gewachsen und zieht sich unter der halben Fußsohle lang. Beim laufen ist dies an manchen Tagen sehr unangenehm und schmerzlich. Jetzt nehme ich seit 2 Wochen Skilarence Tabletten. In der ersten Woche war alles i.o. bezüglich der Nebenwirkungen. Nach einer Woche hatte ich den ersten großen Flush am morgen. Hat eine Stunde angehalten. Jetzt in der Zeiten Woche bin ich bei 1-0-1 á 30mg. Habe nun seit zwei Tagen anhaltende Bauchkrämpfe und seit einem Tag Durchfall. Durch die Krämpfe werde ich nachts wach und schlafe dann nicht mehr ein, d.h. die letzten zwei Tage nur jeweils 4h geschlafen. Hat jemand mit den dauerhaften Krämpfen Erfahrung. Die halte ich nicht noch weitere Tage durch. Ich habe gestern und heute nur eine Tablette wegen der Krämpfe genommen und überlege komplett abzusetzen.

Lg Paula12

 

 

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    • An_Ra
      By An_Ra
      Ich schreibe dies in der Hoffnung, dass jemand von meinen Erfahrungen profitieren kann; ich verkaufe nix! Alles, was ich probiert habe kann durch einfache Googlesuche gefunden werden. Die Hersteller sind, glaube ich, egal.
       
      Meine Leidensgeschichte begann vor 2 ½ Jahren. Ich ging damals zu einem Hautarzt und bekam die Diagnose Dyshidrose. Diese Diagnose war falsch, die Behandlung deshalb logischerweise auch! Brennen, Jucken, Schwellung, Verhornung, es wurde immer schlimmer. Beim Gehen riss mir die Haut an den Füßen bis ins Fleisch auf, ich passte in keine Schuhe mehr und nachts konnte ich vor lauter Brennen an Händen und Füßen nicht mehr schlafen. Die alkoholische Kortisontinktur vom Hautarzt brannte, dass es mir die Tränen in die Augen trieb, ich hab es dann nicht weiter genommen. Zeitweise löste sogar Wasser einen Brennanfall aus.
       
      Kühlen tat gut. Ich hab mir aus einem Stoffrest Beutel genäht, mit rohem Reis befüllt und eingefroren. Leider erst viel später kam ich auf die Idee mir eine XXL-Gummiwärmflasche zu besorgen, mit kaltem Wasser zu befüllen und damit nachts meine Füße zu kühlen.
       
      Ich steh auf orthomolekulare Medizin. Auch wenn die Pharmaindustrie jetzt wieder im Viereck springt – ich hatte damit schon mehrmals Erfolg. Ich zog also meine schlauen Bücher und das Internet zu Rate, was da wohl helfen könnte. Gegen Dyshidrose fand ich nichts, wohl aber gegen Hautkrankheiten und Entzündungen – Zink.
       
      Ich ließ mir eine Packung Zink + Histidin (15 mg) aus dem Supermarkt mitbringen. Allzu große Hoffnungen hatte ich nicht, aber ich musste was versuchen. Eine Stunde nach der Einnahme ließ das Brennen deutlich nach und es hielt vier Stunden an. Wiederholung brachte das gleiche Ergebnis. Der Rest war eine Rechenaufgabe. Ich habe mir dann höher dosierte, preiswertere Kapseln (Zink + Histidin, wegen der besseren Verwertbarkeit, eingenommen immer mit Milchprodukten) besorgt und nahm 100 mg täglich – zwei Monate lang, dann reduzierte ich nach und nach auf 25 mg. Das ganz schlimme Brennen kam nicht wieder.
       
      Nebenwirkungen? Ja. Meine Nachtblindheit ist verschwunden. Ich habe keine trockene Haut mehr, der Cremeverbrauch musste um 2/3 gesenkt werden. 🙂 hab ich die Kosten für das Zink schon wieder drin.
       
      Es ging mir also besser, aber von gut war ich noch weit weg. Ich ging zu meinem Hausarzt, er verschrieb mir eine kortisonhaltige Fettcreme und untersuchte alles, was man mit Blutuntersuchungen raus kriegen kann (Hormone, Schadstoffe, Nährstoffmangel). Alles im grüner Bereich.
       
      Und erst dann, ich hatte mal wieder Google befragt, kam ich darauf, was ich wirklich habe - Psoriasis pustulosa. Jetzt hatte ich einen ganz anderen Ansatzpunkt! Ghee, meinte eine – ich steh nicht so auf Esotherik – Sheabutter eine andere in einem Forum. Naturkosmetik - schon eher, das hab ich ausprobiert und es war gut. Nur die Konsistenz hat mir nicht gefallen.
      Ich mischte nun selbst:
      1 Eßl. Sheabutter, 1 Eßl. Bienewachs (Linsen) und 2 Eßl. Färberdistelöl
      Im Wasserbad schmelzen, unter Rühren im kalten Wasserbad abkühlen
      2 – 3 x täglich ein erbsengroßes Stück auf jeder Fußsohle verteilen.
       
      Und jetzt besserte es sich wirklich. Kortisonsalbe – weg! Kalte Wärmflasche – weg! Reisbeutel – weg! Auch optisch verbesserte sich viel. Die Hände waren ganz in Ordnung, nur gelegentlich ein kleines Bläschen, kein Problem. An den Füßen feilte ich 2 x wöchentlich vorsichtig die schlimmsten Verhornungen ab. Manchmal juckte es, Bläschen deutlich weniger, die Schwellung klang ab, kein brennen mehr.
       
      Eigentlich hätte ich damit leben können – eigentlich. Dann las ich von einer, die sich Hyaluronsäure spritzen ließ und damit alles wegbekommen hatte. In den USA würde das wohl öfter gemacht. Keine Ahnung, ob mein Hausarzt das gespritzt hätte, der nächste freie Termin war erst drei Monate später und solange wollte ich nicht warten. Ich habe mir Hyaluronsäurekapseln besorgt (500 – 700 kda, 200 mg). Schon nach wenigen Tagen besserten sich meine Füße weiter, die Rötungen verschwanden auch. Sandalentauglich!!!
       
      Das war vor einem halben Jahr, seither ist es stabil. Weiterhin nehme ich täglich eine Kapsel Zink + Histidin, ein Hyalurosäurekapsel und schmiere 2 x täglich meine selbstgemischte Salbe drauf. Einmal pro Woche feile ich vorsichtig. Ganz weg ist es nicht, aber eher ein kosmetisches Problem.
       
      Vor drei Wochen habe ich mir die Linola Fußmilch mit dem ph-Wert 4 gekauft und creme damit meine Füße. Ich meine, seitdem habe ich immer weniger zu feilen. Vielleicht ist ja doch was dran, dass man mit zunehmendem Alter ein Problem mit dem ph-Wert bekommt?
       
      Ich hoffe für alle Betroffenen, dass wenigstens etwas Hilfreiches dabei ist. Gute Besserung!
    • Towanda
      By Towanda
      Ich war heute beim Hautarzt, weil meine Hände und Füße sehr schlimm aussehen. Letzte Woche konnte ich kaum laufe, weil die offenen Schrunden an den Fersen sehr schmerzten. Eine gute Freundin (sehr erfahren inner Wundbehandlung) hat mir Blasenpflaster empfohlen. Da ist hydoxxx drin, hab deb genauen Begriff vergessen, das hat sehr geholfen. Die Pflaster sind dick, diese Polsterung hat den Schmerz sehr gelindert. Heute Morgen nach drei Tagen Pflaster abgemacht. Schrunden waren zu. 
    • Minchen87
      By Minchen87
      Ein herzliches Hallo an alle 😊
      Im Jahr 2017 bekam ich die Diagnose Morbus Crohn und ein Jahr später Psoriasis Pustulosa Palmoplantaris. Zu Beginn bekam ich lediglich Kortison in hohen Mengen. Danach Neotigason je 30mg pro Tag. Neotigason hat es etwas verbessert aber ich war nie Schmerzfrei. Seit Montag (02.03.20) bekomme ich Tremfya. Daher meine Frage:
       
      Wer leidet unter Psoriasis Pustulosa Palmoplantaris und hat positive Erfahrungen mit Tremfya gemacht? Wie lange hat es gedauert bis die Wirkung eingesetzt hat? 
      Liebe Grüße 
      Euer Minchen 
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