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Flechteschuppen

Flechteschuppen mit Schuppenflechte

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Flechteschuppen

Ich bin der Neue und komme jetzt öfter: bin 47 und leide seit 3 Jahren an heftiger Psoriasis, die sich an meinen Handinnenflechten und mittlerweilen den Füßen (Fußsohlen, Hacken, Spann) zeigt. Doofes Ding! Ich habs wohl von meinem Vater geerbt, der die gleichen Symptome hat, bei ihm ists im Alter von 65 Jahren und fast zeitgleich wie bei mir ausgebrochen, wir leben 150km voneinader entfernt. Komisch.

Grüße aus dem Nordosten,

Alex

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Donna

Hallo Alex

Wilkommen bei uns Schuppis. Auf einen guten Austausch 

Hat es einen besonderen Trigger gegeben das  die PSO ausglöst hat?

Wie hast du die PSO bis jetzt behandelt und was gefunden das Lindert.

LG Donna

 

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Flechteschuppen

Hi Donna,

keine Ahnung, was der Auslöser war. Im Nachhinein hat sie (?) sich schon vor einigen Jahren angekündigt: meine Ellenbogen waren leicht schuppig. Ich hatte mich etwas gewundert, habs aber nicht weiter verfolgt, da es mir harmlos erschien.

Vor ca. 3 Jahren gings richtig los: trockene Stellen auf dem Spann -> Lichttherapie, +Jucken am Bein und ganz leichte Anzeichen von Psorasis auf den Fingerknöcheln und den Handinnenflächen. Ich bin seit Beginn bei einer sehr guten Hautärztin, zwischendurch (zweite Meinung) war ich zur Vorstellung und Diagnose in der Uni-Klinik Lübeck. Bislang habe ich Otezla, MTX (gespritzt und auch in Tablettenform)  etc. genommen: entweder habe ich das Medikament gut vertragen, hatte aber mit den Nebenwirkungen zu kämpfen (Otezla hat mich nach Einnahme 2 Tage ausgeknockt) oder die Mittelchen haben nicht angeschlagen. Seit ein paar Wochen nehme ich Fumaderm, hilft leider (auch) nicht: die Hautausschläge an den Handinnenflächen werden mehr/größer, zusätzlich sind jetzt auch die Fußsohlen befallen. Als nächstes steht dann wohl Biologika an. Mal schaun....

LG Alexander

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Donna

Hallo Alex

Leider muss man immer sehr lange probieren bis man das richtige Medikament hat . Auf gut deutsch man braucht viel geduld🙄

Es ist gut das du eine Hautärztin  hast mit der du zufrieden bist. Uni Klinik ist auch gut Bin in der Uni Erlangen und fahre sehr gut damit.

Wünsche dir viel Erfolg 

LG Donna

Edited by Donna

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Flechteschuppen

Ja, danke. Im Moment gehts noch mit der Geduld. Überlege grad, ob ich wieder MTX spritze und dann mit den Nebenwirkungen lebe...  Und: mein Befall ist ja recht harmlos im Vergleich zu anderen Betroffenen, aber schön ist was anderes. 😞

LG

Alex

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Donna

Vielleicht wäre ja mal eine Akutklinik Wie Bad Bentheim oder Hersbruck  was für dich? 

Mal Kliniken anklicken und dich durchlesen. 

LG Donna

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Flechteschuppen

Das hatte mir meine Hautärztin auch schon geraten; ich muss mal schauen, wann der Zeitpunkt günstig ist (in Bezug aufs Familienleben). Sind ja immerhin 3 Wochen...

LG Alex

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Donna

Die Akuteinweisung muß nicht zwinglich 3 Wochen sein. Die 3 Wochen was du meinst sind für eine Reha angesetzt.

Würde mich mal bei dem Arzt oder der KK  genauer informieren.

LG Donna

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clarus
vor 1 Stunde schrieb Donna:

Die Akuteinweisung muß nicht zwinglich 3 Wochen sein. Die 3 Wochen was du meinst sind für eine Reha angesetzt.

Würde mich mal bei dem Arzt oder der KK  genauer informieren.

LG Donna

Eine Akuteinweisung sind höchstens 2 Wochen, danach eine eventuelle Anschlussheilbehandlung (AHB) sind max. 3 Wochen!

Gruß

clarus

  • Thanks 1

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Flechteschuppen

Meine Hautärztin hat mir die Klinik bereits empfohlen und sprach von einer Dauer von 3 Wochen. Wie genau sich diese aufteilen haben wir noch nicht geklärt.

Wie nachhaltig/dauerhaft ist denn so eine Behandlung in der Klinik?

LG

Alex

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Donna

Was für eine Klinik hat dir den deine Ärztin den empfohlen?

Ich war mal in Hersbruck und das hat dann 1Jahr nachgehalten . Das ist aber bei jeden anders.

LG Najana

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Flechteschuppen

Meine Hautärztin hat mir die Fachklinik auf Sylt empfohlen. In 2 Wochen habe ich den nächsten Termin bei ihr, da werden wir die Details besprechen, damit ich dann Anfang November eingewisesen werden kann.

LG Alex

Edited by Flechteschuppen

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Donna

Hallo Alex

Hat deine Hautärztin mit der Klinik ihre Erfahrungen gemacht weil sie dir di Empfiehlt?

Es wäre schön wenn du uns dann deine Erfahrungen damit mal schreiben könntest wenn du da warst.

LG Najana

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Flechteschuppen

Hi Najana,

das erfahre ich dann beim nächsten Termin. Ich vermute mal, dass es u.a. an der Entfernung liegt (komme aus dem Nordosten). Ich werde berichten...

LG

Alex

  • Like 1

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    • Pedi
      By Pedi
      Hallo zusammen,
      Ich bin auch neu hier und empfinde gerade große Achtung für viele hier. Viele Geschichten, die ich hier gelesen habe machen mich betroffen. Unter PSO leide ich seit 3 Jahren. In den Handinnenflächen und unter den Füßen. Mit einer kleinen schuppige Stelle in der Hand hat es angefangen. Die Hautärztin behandelte auf Pilz. Die Flächen wurde größer. Die andere Hand war plötzlich auch betroffen und schließlich die Füße. Nach einer Biopsie war es dann klar. PSO. Zunächst Salben alles was ihr auch durch habt. Dann Tabletten. Jedes Mal die Hoffnung das wird jetzt helfen. Alle 14 Tage zur Blutabnahme. Die Nebenwirkungen machten mich fertig. Ich hatte auch kein persönliches Gespräch mehr mit der Ärztin denn bis zum Behandlungszimmer bin ich gar nicht mehr vorgedrungen. Die "Behandlung" fand nun nur noch in der Laborniesche statt. Neben mir andere Patienten. In der gesamten Zeit war meine Haut nur ein einziges Mal fast heil. Das lag scheinbar an einem Urlaub an der Nordsee und dem Fussbädern in dieser. Okay, ich habe einen mächtigen Respekt vor diesen Nebenwirkungen dieser Tabletten weil ich überhaupt nicht einschätzen kann ob sie mir langfristig schaden. Die Hautärztin kam mit MTX um die Ecke und ich habe gestreikt. Ich ging über zur Selbstbeobachtung. Jeglicher Stress ist schlecht  meine Haut blüht dann und ich fühle mich erschöpft, antriebsarm und depressiv. Einige Lebensmittel lasse ich weg. Dasselbe Spiel. Ihr kennt das zur Genüge. Meiner Psyche geht es nicht gut. Sandalen im Sommer, Yoga in Socken, Baumwollhandschuhe wenn's ganz schlimm ist sonst kann ich nicht arbeiten. Jetzt gerade war ich zur Behandlung bei einer Heilpraktikerin. Hat viel Geld gekostet, aber sie hatte auch einen Teilerfolg. Hier im Forum habe ich ein Rezept für eine Salbe gefunden. Sheabutter, Färberdistelöl, Honiglinsen. Die ist super, sie hilft mir. Leider habe ich für euch keine helfenden Ideen. Ich bin auf euch angewiesen. Ich wünsche euch allen alles Gute.
      Viele Grüße, Pedi
       
       
    • An_Ra
      By An_Ra
      Ich schreibe dies in der Hoffnung, dass jemand von meinen Erfahrungen profitieren kann; ich verkaufe nix! Alles, was ich probiert habe kann durch einfache Googlesuche gefunden werden. Die Hersteller sind, glaube ich, egal.
       
      Meine Leidensgeschichte begann vor 2 ½ Jahren. Ich ging damals zu einem Hautarzt und bekam die Diagnose Dyshidrose. Diese Diagnose war falsch, die Behandlung deshalb logischerweise auch! Brennen, Jucken, Schwellung, Verhornung, es wurde immer schlimmer. Beim Gehen riss mir die Haut an den Füßen bis ins Fleisch auf, ich passte in keine Schuhe mehr und nachts konnte ich vor lauter Brennen an Händen und Füßen nicht mehr schlafen. Die alkoholische Kortisontinktur vom Hautarzt brannte, dass es mir die Tränen in die Augen trieb, ich hab es dann nicht weiter genommen. Zeitweise löste sogar Wasser einen Brennanfall aus.
       
      Kühlen tat gut. Ich hab mir aus einem Stoffrest Beutel genäht, mit rohem Reis befüllt und eingefroren. Leider erst viel später kam ich auf die Idee mir eine XXL-Gummiwärmflasche zu besorgen, mit kaltem Wasser zu befüllen und damit nachts meine Füße zu kühlen.
       
      Ich steh auf orthomolekulare Medizin. Auch wenn die Pharmaindustrie jetzt wieder im Viereck springt – ich hatte damit schon mehrmals Erfolg. Ich zog also meine schlauen Bücher und das Internet zu Rate, was da wohl helfen könnte. Gegen Dyshidrose fand ich nichts, wohl aber gegen Hautkrankheiten und Entzündungen – Zink.
       
      Ich ließ mir eine Packung Zink + Histidin (15 mg) aus dem Supermarkt mitbringen. Allzu große Hoffnungen hatte ich nicht, aber ich musste was versuchen. Eine Stunde nach der Einnahme ließ das Brennen deutlich nach und es hielt vier Stunden an. Wiederholung brachte das gleiche Ergebnis. Der Rest war eine Rechenaufgabe. Ich habe mir dann höher dosierte, preiswertere Kapseln (Zink + Histidin, wegen der besseren Verwertbarkeit, eingenommen immer mit Milchprodukten) besorgt und nahm 100 mg täglich – zwei Monate lang, dann reduzierte ich nach und nach auf 25 mg. Das ganz schlimme Brennen kam nicht wieder.
       
      Nebenwirkungen? Ja. Meine Nachtblindheit ist verschwunden. Ich habe keine trockene Haut mehr, der Cremeverbrauch musste um 2/3 gesenkt werden. 🙂 hab ich die Kosten für das Zink schon wieder drin.
       
      Es ging mir also besser, aber von gut war ich noch weit weg. Ich ging zu meinem Hausarzt, er verschrieb mir eine kortisonhaltige Fettcreme und untersuchte alles, was man mit Blutuntersuchungen raus kriegen kann (Hormone, Schadstoffe, Nährstoffmangel). Alles im grüner Bereich.
       
      Und erst dann, ich hatte mal wieder Google befragt, kam ich darauf, was ich wirklich habe - Psoriasis pustulosa. Jetzt hatte ich einen ganz anderen Ansatzpunkt! Ghee, meinte eine – ich steh nicht so auf Esotherik – Sheabutter eine andere in einem Forum. Naturkosmetik - schon eher, das hab ich ausprobiert und es war gut. Nur die Konsistenz hat mir nicht gefallen.
      Ich mischte nun selbst:
      1 Eßl. Sheabutter, 1 Eßl. Bienewachs (Linsen) und 2 Eßl. Färberdistelöl
      Im Wasserbad schmelzen, unter Rühren im kalten Wasserbad abkühlen
      2 – 3 x täglich ein erbsengroßes Stück auf jeder Fußsohle verteilen.
       
      Und jetzt besserte es sich wirklich. Kortisonsalbe – weg! Kalte Wärmflasche – weg! Reisbeutel – weg! Auch optisch verbesserte sich viel. Die Hände waren ganz in Ordnung, nur gelegentlich ein kleines Bläschen, kein Problem. An den Füßen feilte ich 2 x wöchentlich vorsichtig die schlimmsten Verhornungen ab. Manchmal juckte es, Bläschen deutlich weniger, die Schwellung klang ab, kein brennen mehr.
       
      Eigentlich hätte ich damit leben können – eigentlich. Dann las ich von einer, die sich Hyaluronsäure spritzen ließ und damit alles wegbekommen hatte. In den USA würde das wohl öfter gemacht. Keine Ahnung, ob mein Hausarzt das gespritzt hätte, der nächste freie Termin war erst drei Monate später und solange wollte ich nicht warten. Ich habe mir Hyaluronsäurekapseln besorgt (500 – 700 kda, 200 mg). Schon nach wenigen Tagen besserten sich meine Füße weiter, die Rötungen verschwanden auch. Sandalentauglich!!!
       
      Das war vor einem halben Jahr, seither ist es stabil. Weiterhin nehme ich täglich eine Kapsel Zink + Histidin, ein Hyalurosäurekapsel und schmiere 2 x täglich meine selbstgemischte Salbe drauf. Einmal pro Woche feile ich vorsichtig. Ganz weg ist es nicht, aber eher ein kosmetisches Problem.
       
      Vor drei Wochen habe ich mir die Linola Fußmilch mit dem ph-Wert 4 gekauft und creme damit meine Füße. Ich meine, seitdem habe ich immer weniger zu feilen. Vielleicht ist ja doch was dran, dass man mit zunehmendem Alter ein Problem mit dem ph-Wert bekommt?
       
      Ich hoffe für alle Betroffenen, dass wenigstens etwas Hilfreiches dabei ist. Gute Besserung!
    • Towanda
      By Towanda
      Ich war heute beim Hautarzt, weil meine Hände und Füße sehr schlimm aussehen. Letzte Woche konnte ich kaum laufe, weil die offenen Schrunden an den Fersen sehr schmerzten. Eine gute Freundin (sehr erfahren inner Wundbehandlung) hat mir Blasenpflaster empfohlen. Da ist hydoxxx drin, hab deb genauen Begriff vergessen, das hat sehr geholfen. Die Pflaster sind dick, diese Polsterung hat den Schmerz sehr gelindert. Heute Morgen nach drei Tagen Pflaster abgemacht. Schrunden waren zu. 
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