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Tina_79

10 Tage Fasten bei Psoriasis Arthritis - Meine Erfahrungen

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Tina_79

Guten Tag,

mein Name ist Tina, ich bin 40 und habe seit 30 Jahren eine diagnostizierte Psoriasis Arthritis, die glücklicherweise immer wieder nur in Intervallen auftrat mit längeren Zeiten der völligen Symptomfreiheit. Betroffen waren eigentlich nur die Kniegelenke. Was mich immer gewundert hat ist, dass ich praktisch keine Schmerzen habe (und dafür bin ich sehr dankbar), sondern während eines Schubes einseitig ein Kniegelenk immer mehr anschwillt bis es so instabil wird, dass es Punktiert werden muss und Cortison mein Leiden zumindest zeitweise beseitigt. (Differenzialdiagnostisch wurde Borreliose bereits mehrmal ausgeschlossen.) Einige Monate war ich auch auf MTX eingestellt, habe es aber wegen Kinderwunsch nicht sehr lange genommen. Bei hartnäckigen Schüben wurde bereist mehrmals eine CSO mit Skleromat gemacht, das hat gut geholfen, aber ist ja jetzt seit einigen Jahren vom Markt. Hauterscheinungen (Psoriasis) habe ich glücklicherweise keine, nur eine stark atypische Veranlagung mit Neurodermitis in der Kindheit, aber seit ich beruflich an den Schreitisch gewechselt habe, ist das auch mit normalen Cremes gut im Griff.

Aktuell befinde ich mich wieder in einem Schub (nur linkes Kniegelenk, aber das frustet mich schon sehr). Ich wurde bereits 2x in den letzten 4 Wochen punktiert (inkl. Cortison) und beim nächsten Anschwellen steht def. eine RSO an. Szintigrafie zeigt zum Glück nur Entzündungsgeschehen in dem einen Gelenk.

Warum ich hier schreibe:

Ich fühle mich sehr allein mit meinem „Leiden“, auch wenn ich weiß, dass andere weit mehr betroffen sind als ich. Und ich möchte etwas tun, um meinen Behandlungserfolg zu steigern und am besten bis zum Tode symptomfrei zu sein (wenn ich auch weiß, dass die Veranlagung nach heutigem Wissenstand nicht heilbar ist). Gerne würde ich euch an meinem geplanten Vorhaben (Fasten + Ernährungsumstellung) teilhaben lassen und erhoffe mir durch die Verbindlichkeit des Schreibens Motivation und Durchhaltevermögen auf lange Sicht.

Nun zu meinem Vorhaben:

Ich möchte 10 Tage komplett fasten (nur stilles Wasser und Kräutertee). Bereits in der Vergangenheit habe ich einen starken Zusammenhang zwischen meiner (leider SEHR zuckerhaltigen Ernährung) und meinen Rheumasymptomen feststellen können. In Fastenzeiten war ich immer sehr schnell komplett symptomfrei (körpereigene Cortisonausschüttung, etc.). Leider habe ich das Fasten nie länger als 5 Tage durchgezogen und bin, nachdem es mir besser ging wieder komplett in alte Essengewohnheiten zurückgefallen. Das soll nun anders werden!

Seit Dienstag esse ich jeden Tag weniger. Morgen wird es nur noch einen Apfel geben und ab Samstag soll dann das Fasten beginnen. Gerne würde ich euch immer wieder ein Update dazu geben, wie es mir damit ergeht. Ich bitte darum keine Beschimpfungen hinsichtlich Verantwortungslos, etc. zu posten, sondern würde mich freuen von anderen Betroffen zu hören (positiv wie negativ), die von ihren Erfahrungen mit Ernährung und vielleicht auch Fasten berichten möchten. Zudem habe ich mir einige Bücher zum Thema Psoriasis/Entzündung/Rheuma und Ernährung bestellt, die ich in der Zeit plane zu studieren.

Also auf los gehts los 🙂

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malgucken

Hallo Tina, 

Ich lese auf jeden Fall hier mit. 😉

Bin gespannt, ob du das Fasten durchhälst und welche Ergebnisse du damit erzielst. 

Dafür drück ich dir die Daumen. 👍

Es grüßt dich 

Kati 

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Lupinchen

Wenn Du das schaffst und es Dir etwa bringt...why not. Ich habe immer nur 5 Tage früher durchgehalten, somit war das Aufbauen danach auch nicht so lang. Geholfen für meine damalige Pso hat es nicht, ich fühlte mich nur irgendwie....beschwingt. Bei meiner jetzigen PsA esse ich, wenn es irgendwie geht gesund. Kasteien tue ich mich nicht, habe eh nix mit zu viel an Gewicht zu tun und ich muss als Allergiker auf soviel verzichten, da muss sündigen auch mal sein. 

Ich habe auch urplötzlich vor vielen Jahren, hatte schon leichte PsA, ein dickes Knie im Urlaub bemerkt das auch Schmerzen verursachte und ich schon beim laufen usw. eingeschränkt war. Leider haben alle Therapieversuche von Arava bis Biologika nicht viel geholfen. Es trat ein was ich befürchtet hatte. Mein Knie ist stark beschädigt und eine Arthrose kam später auch dazu. Manchmal half nur Punktieren und Kortisonspritzen. Damit habe ich aber lange pausiert, bis vor 3 Wochen, hat mir auch super gut getan. Ich würde es aber nicht so oft machen lassen, es birgt doch einige Gefahren. Bin gerade beim 8. Biologika und hoffe das es mal länger wirkt. Bin da aber auch nicht ungeduldig. Ob eine RSO hilft musst Du ausprobieren, es hält oft nicht lange vor.

Was aber wichtig bei PsA ist!!! rechtzeitig, am besten gleich, mit einer Basistherapie anfangen. Bei Dir liegt der Anfang ja schon lange zurück. Das hat zumindest bei mir verhindert das ich schon ein neues Kniegelenk brauche. Die Entzündungen lassen sich ggf. aufhalten durch Fasten, Kurkuma oder Weihrauch, die Gelenkzerstörung aber nicht. Am Anfang bei leichten Beschwerden sicher eine Zeit sinnvoll. Die sogenannten Schübe hatte ich am Anfang auch und dann wieder eine Weile Ruhe. Jetzt ist es ein Dauerschmerz, mal mehr mal weniger und auch mal ein Schub dazwischen. Ein normales Knie, also nicht dick, kenne ich seid Jahren nicht mehr. Zzt. ist es aber aushaltbar.

Lg. Lupinchen

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Tina_79
vor 13 Minuten schrieb Lupinchen:

Die sogenannten Schübe hatte ich am Anfang auch und dann wieder eine Weile Ruhe. Jetzt ist es ein Dauerschmerz, mal mehr mal weniger und auch mal ein Schub dazwischen. Ein normales Knie, also nicht dick, kenne ich seid Jahren nicht mehr. Zzt. ist es aber aushaltbar.

Ich danke euch für die schnellen Antworten.

Vor dem was du (Lupinchen) schilderst habe ich große Angst: das die PsA ein Dauerzustand wird.

Da ich ganz leicht Übergewichtig bin, wird die Ernährungsumstellung hoffentlich auch darauf einen positiven Effekt haben - und somit ja auch die Kniegelenke schonen durch weniger Gewicht. Ich habe mir aber vorgenommen mich in dieser Zeit nicht zu wiegen, um meine Zielrichtung beizubehalten. Gewichtsverlust soll wenn nur ein positiver Nebeneffekt sein. Das ist NICHT mein Ziel.

Mein Ziel ist SYMPTOMFREIHEIT und damit für mich ein deutlicher Gewinn an Lebensqualität.

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Tina_79

Tag 0

Kennt ihr das auch? 

Immer zwei Tage nachdem ich Cortison ins Knie gespritzt bekommen haben (40mg Triam) werde ich ganz rot und warm im Gesicht. 

Heute esse ich noch einen Apfel und ab morgen soll es dann losgehen. Ich bin sehr motiviert, frage mich aber schon, wie es wird zwischen Haushalt, Arbeit und Kinder. Pandemiebedingt darf ich glücklicherweise von Zuhause arbeiten.

Viele Grüße 

Tina

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kuzg1

Guten Morgen, 

es wird anstrengend, aber mit guten Erklärungen an die Kids durchaus machbar. Ich habe gerade mal wieder 13 Tage Fasten hinter mich gebracht, um mein Hautbild zu verbessern und um im Anschluss auf möglichst alle Weizenprodukte zu verzichten. Quasi als Entwöhnungsmaßnahme. Erfolge sind sichtbar, entzündete Stellen sind deutlich blasser. Hier ein paar Tipps, welche - für mich! - immer wieder hilfreich für´s Fasten sind: 

Achte beim Trinken auf Natriumarmes, möglichst Sauerstoff angereichertes Wasser. 

Teesorten: Stiefmütterchentee, Brennesseltee, Löwenzahntee. (diese sorgen für gute Ableitung diverser im Körper angesammelter Gifte. Täglich mindestens ein Liter. (Während der ganzen Zeit des Fastens und ein bissel darüber hinaus.)

Nach drei Tagen fasten zusätzlich morgens - mittags - abends 1/4 Liter Gemüsebrühe, vorzugsweise Zucchini-Brühe (ohne Bröckchen, also reine Brühe; nur mit wenig Salz abschmecken).

Ab Tag 6 täglich bis zu einem Liter Sojamilch oder Hafermilch oder Reismilch.

Nach dem Fasten nicht gleich wieder drauf los mampfen [ 🤪 ], sondern mit leichter Aufbaukost beginnen. 

Hoffe Du stehst es gut durch, hast viel von dem herzlich gewünschtem Erfolg - ich drücke die Daumen. ✊ ✊

Liebe Grüße - Uli 😎

P.S.: oben beschriebene Tipps habe ich mir unter anderem in der Akutklinik Friedensburg in Leutenberg/Thüringen angeeignet. Hervorragende Hautklinik mit Kinderbetreuung - falls dies mal eine Option für Dich werden müsste. 

P.P.S.: Es schadet nicht, wenn Du während der Fastenzeit ergänzend Omega3 Kapseln und Vitamin C + Zink zu Dir nimmst. 

Edited by kuzg1
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s9874471

Lese mit großem Interesse mit. Bitte berichten! Ich drücke die Daumen!

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Tina_79
vor 53 Minuten schrieb kuzg1:

Achte beim Trinken auf Natriumarmes, möglichst Sauerstoff angereichertes Wasser. 

Teesorten: Stiefmütterchentee, Brennesseltee, Löwenzahntee. (diese sorgen für gute Ableitung diverser im Körper angesammelter Gifte. Täglich mindestens ein Liter. (Während der ganzen Zeit des Fastens und ein bissel darüber hinaus.)

Nach drei Tagen fasten zusätzlich morgens - mittags - abends 1/4 Liter Gemüsebrühe, vorzugsweise Zucchini-Brühe (ohne Bröckchen, also reine Brühe; nur mit wenig Salz abschmecken).

Ab Tag 6 täglich bis zu einem Liter Sojamilch oder Hafermilch oder Reismilch.

Vielen Dank für die Tipps und die Ermutigung!

Kannst du mir folgende Fragen beantworten (gehöre zu denen die gerne die Gründe und Zusammenhänge verstehen 😉 )

  • Warum O2 angereichertes Wasser?
  • Kann man die Tees aus selber machen (Brennnesseln, Löwenzahn, ...) trocknen und dann aufkochen (oder sogar frisch verbrühen)?
  • Ich hatte eigentlich vor nur Tees und Wasser zu mir zu nehmen, damit der Darm einmal richtig zur Ruhe kommt. Was wären Argumente für Gemüsebrühe?
  • Und das mit der Sojamilch, etc. erschließt sich mir gar nicht. Was soll/kann das bewirken?

Freue mich auf deine Antworten. 

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kuzg1
vor 29 Minuten schrieb Tina_79:
  • Warum O2 angereichertes Wasser?
  • Kann man die Tees aus selber machen (Brennnesseln, Löwenzahn, ...) trocknen und dann aufkochen (oder sogar frisch verbrühen)?
  • Ich hatte eigentlich vor nur Tees und Wasser zu mir zu nehmen, damit der Darm einmal richtig zur Ruhe kommt. Was wären Argumente für Gemüsebrühe?
  • Und das mit der Sojamilch, etc. erschließt sich mir gar nicht. Was soll/kann das bewirken?
  • Hierüber streiten sich die Gelehrten - der ich nicht bin! Ich nehme an, dass der zusätzliche Sauerstoff in den Blutkreislauf gelangt. Wichtiger ist "natriumarm", da der Körper mit Natrium, welches im Überfluss über Lebensmittel aufgenommen wird genug zu tun hat. Daher sollte mensch auch möglichst wenig Salz seiner Nahrung zufügen.
  • Kann man sicher trocknen (frisch weiß ich nicht!), aber da Du morgen beginnen willst empfiehlt sich ein Kauf in einer guten Apotheke. 
  • Dein Körper braucht verschiedene Mineralien, welche in Tees und Wasser nicht unbedingt enthalten sind. Zudem besteht bei Zucchini die geringste Gefahr für allergische Reaktionen, da so gut wie keine Allergene vorhanden sind. 
  • Dein Körper braucht neben Mineralien auch Eiweiße - hier empfiehlt sich - auch bezogen auf leichtes Übergewicht (wie bei mir 🥺) pflanzliches Eiweiß, was zu dem eine deutliche Cholesterinsenkung bewirkt. (Viel Cholesterin >>> höhere Entzündungswerte, bzw. -gefahr im Körper). 

Ich bin kein Experte, sondern beschreibe nur meine Erfahrungen und Erkenntnisse. Kann bei jedem anders sein. 😉

LG - Uli 

  • Confused 1

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Tenorsaxofon
vor 6 Stunden schrieb kuzg1:
  • Hierüber streiten sich die Gelehrten - der ich nicht bin! Ich nehme an, dass der zusätzliche Sauerstoff in den Blutkreislauf gelangt. Wichtiger ist "natriumarm", da der Körper mit Natrium, welches im Überfluss über Lebensmittel aufgenommen wird genug zu tun hat. Daher sollte mensch auch möglichst wenig Salz seiner Nahrung zufügen.
  • Kann man sicher trocknen (frisch weiß ich nicht!), aber da Du morgen beginnen willst empfiehlt sich ein Kauf in einer guten Apotheke. 
  • Dein Körper braucht verschiedene Mineralien, welche in Tees und Wasser nicht unbedingt enthalten sind. Zudem besteht bei Zucchini die geringste Gefahr für allergische Reaktionen, da so gut wie keine Allergene vorhanden sind. 
  • Dein Körper braucht neben Mineralien auch Eiweiße - hier empfiehlt sich - auch bezogen auf leichtes Übergewicht (wie bei mir 🥺) pflanzliches Eiweiß, was zu dem eine deutliche Cholesterinsenkung bewirkt. (Viel Cholesterin >>> höhere Entzündungswerte, bzw. -gefahr im Körper). 

Ich bin kein Experte, sondern beschreibe nur meine Erfahrungen und Erkenntnisse. Kann bei jedem anders sein. 😉

LG - Uli 

Über den Zusatz von Sauerstoff im Wasser gibt es tatsächlich unterschiedliche Meinungen. Mit deiner Vermutung liegst du allerdings falsch, denn sonst müsste meiner (Sauerstoff im Blut) im grünen Bereich sein.

Frischer Teezusatz (Brennesel und dgl.) wirkt stärker. Der Haken ist halt, dass nicht jeder einen eigenen Garten hat und vom Wegrand und so würde ich keinen Löwenzahn usw. verwenden.

Was mich jetzt aber interessieren würde. Pflanzliches Eiweiß?

Gruss Anne

 

Edited by Tenorsaxofon
Ergänzung
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kuzg1
vor einer Stunde schrieb Tenorsaxofon:

Was mich jetzt aber interessieren würde. Pflanzliches Eiweiß?

Hallo Anne, 

für Dich eine kleine Liste pflanzlicher Eiweiße (Proteine): 

  • Quinoa, Amaranth, echter Buchweizen, Hanfsamen, Sojasamen und Spirulina
  • Hülsenfrüchte wie z.B. Sojabohnen und deren Erzeugnisse (Miso, Natto, Tempeh, Tofu), Bohnen allgemein, Linsen, Erbsen, Süsslupine, Erdnüsse
  • Nüsse und Samen (Walnüsse, Cashewkerne, Haselnüsse, Mandeln, Sonnenblumenkerne, Kürbiskerne)
  • Getreide - insbesondere Reis, Mais, Hafer, Weizen, Roggen, Dinkel, Gerste und Hirse
  • Sprossen

(aus: www. ) genauen Link setze ich hier nicht, denn sonst werden mir ggf. Werbeabsichten unterstellt. 🙈 Ich habe bei Google "pflanzliche Eiweiße" eingegeben - da findet sich für jeden was. 👍😙

Natürlich sollte sich jede*r einen Überblick über die Nahrungsmittel verschaffen, welche für sie/ihn bekömmlich ist, denn so manches - wie eben bei mir Weizen - kann durchaus kritisch, bspw. aufgrund von Allergenen (Nüsse! 😬 ) betrachtet werden. 

Liebe Grüße - Uli ;) 

 

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Tenorsaxofon

@kuzg1

da ich, auch wenn es sich für mich fast nicht mehr lohnt, immer noch meinen Schrebergarten bewirtschafte, sind natürlich viele Sachen immer ganz frisch und Bio auf dem Teller. Manches von dir aufgeführte kenne ich allerdings nicht.

Da weder in meinem Buch, in dem auch die einzelnen Vitamine aufgeführt sind, zwischen tierischem und pflanzlichem Eiweiß unterschieden wird, war ich etwas irritiert. Im Ernährungstagebuch wird in diesem Punkt auch kein unterschied gemacht. ( kann ich jedem empfehlen)

Danke für die Info

Gruss Anne

 

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Tina_79

Hallo,

heute ist Tag 1 meines Fastens.

Es geht mir bisher sehr gut, Motivation ist hoch, Hungergefühl hält sich in Grenzen und die Vereinbarkeit mit allen anderen Verpflichtungen ist am Wochenende auch regelbar - deshalb hatte ich extra den Samstag zum Starten gewählt. Erstes Geburtstagsfrühstück ohne Essen und viele Erklärungen auch gut überstanden. Der Versuch auf die Waage zu steigen ist deutlich größer als etwas zu essen.

Zudem habe ich meine Zielsetzung noch einmal umformuliert: Ich möchte wieder alles was mir wichtig ist schmerzfrei und bewegungsfrei tun können. 

@kuzg1: Natriumarmes Flaschenwasser (allerdings ohne O2) trinke ich. Dazu Brennnesseltee aus dem Bioladen und frischen Ingwertee (je eine sehr große Tasse).

Freue mich schon auf die Besserung, die beim Fasten bei mir bisher immer eintrat, denn momentan laufe ich noch mit Stützen und das Knie ist noch etwas geschwollen.

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Tina_79

Tag 2

Alles gut soweit. Meine erwarteten Kopfschmerzen sind bisher komplett ausgeblieben. Hunger ist auch ertragbar. Mein Knie wird deutlich besser. Motivation stimmt. Habe angefangen Pausen der Achtsamkeit in meinen doch immer wieder vollen und trubeligen Familienalltag einzubinden. Mal schauen, wie es im Arbeitsalltag morgen wird.

Viele Grüße und einen sonnigen Sonntagnachmittag euch.

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Tina_79

Tag 3

Gestartet mit Kopfschmerz und einem vollen beruflichen Kalender - ächz. Aber durchgehalten 😀 Hunger mit Wasser und Tee gestillt. Am Abend: Kopfschmerz ist wieder weg (das kenne ich sonst nicht so, normalerweise hält das 2-4 Tage an).

Heute in der Mittagspause zum ersten mal wieder eine kleine Radrunde gedreht. Knie ist komplett abgeschwollen - juhuuu!

Parallel lese ich bzgl. PsA und Ernährung und so langsam kristallisiert sich für mich ein Weg heraus, den ich versuchen möchte in den nächsten Wochen und Monaten zu gehen. Frei nach dem Motto "Versuch macht kluch".

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Waldfee

Hallo Tina-79,

ich drücke Dir die Daumen, daß Du Dein Programm durchhältst. Es ist bestimmt nicht einfach, zumal Du auch dabei arbeiten gehst.
In Leutenberg habe ich die Erfahrung des Fastens auch mehrfach gemacht, aber da war man ja in einer Klinik und dazu überwacht. Kuzg1 hat Dir ja berichtet, wie es dort lang geht. Man hat auch dann keinen Hunger mehr, dafür war die Zeit für mich mit dem langsamen Kalorienaufbau schlimmer. Ich wünsche Dir jedenfalls Durchhaltevermögen, damit Du am Ende Deinen gewünschten Erfolg genießen kannst. LG Waldfee

 

 

 

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Tina_79

Ich danke dir Waldfee.😊

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Tina_79

Tag 4

Puhh. Heute fiel mir das Fasten deutlich schwerer. Häufig war ich kurz davor einfach aufzugeben. Mein Kreislauf ist im Keller, vielleicht auch, weil ich letzte Nacht häufig durch die Kinder geweckt wurde. Zum Glück war mein beruflicher Kalender und die ToDo-Liste wieder voll. Eine gute Ablenkung.

Geholfen haben mir die Fragen:

  • Was willst du wirklich?
  • Würde es dir nach einer Mahlzeit wirklich dauerhaft besser gehen?

Sowie der feste Wille meine, in den letzten Jahren stark nachgelassene, Selbstdisziplin wieder aufzubauen. Zudem erfreue ich mich an meiner neu gewonnenen Beweglichkeit und würde die, bei klarem Verstand, nicht für einen Schokoriegel oder 'ne Packung Kekse wieder hergeben! 

Edited by Tina_79

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Tina_79

Tag 5

Nun habe ich mich heute doch auf die Waage gestellt und war etwas geschockt, da ich in den letzten 4,5 Tagen schon 6 Kilo abgenommen habe. Das ist mir doch zu viel zu schnell. Von daher werde ich meine Fastenzeit vorzeitig am Sonntag beenden und direkt in die Ernährungsumstellung einsteigen.

Ansonsten merke ich (leider) keinen Energieschub, sondern habe eher etwas Kreislaufprobleme bei kleiner körperlicher Belastung.

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Tina_79

Nachklang zum Tag 5

Nachdem mein Blutdruck gestern so niedrig war, dass ich mich einige Mal auf den Boden setzen musste, habe ich meine Fastenzeit doch vorzeitig abgebrochen (und einen Apfel sowie ich Tasse selbstgemachte Brühe getrunken). Doch davon will ich mich nicht entmutigen lassen, anscheinend braucht mein Körper momentan doch eine paar Nährstoffe um den Alltag zu bestehen und dann ist es eben so. Trotz allem haben mir die vergangenen Tage nicht nur körperlich sondern auch seelisch/spirituell sehr gut getan. 

In den kommenden Wochen möchte ich lernen anders zu essen. Am Anfang etwas strenger, danach sind Ausnahmen aller Art erlaubt, denn eine Selbstkasteiung soll es ja nicht werden. Ich habe mir eine 5-spaltige Liste erstellt mit Dingen die ich täglich essen "darf" bis hin zu Sachen, die ich nur im Ausnahmefall essen "möchte". Vielleicht find eich ja heraus, ob es bestimmte Dinge gibt, die meine Symptome wieder aufflackern lassen (z.B. Nachtschattengewächse).

Demnächst habe ich einen Hausarzttermin und werde das Ganze auch mit ihm noch einmal ansprechen. Zudem habe ich seit kurzem alle paar Wochen eine telefonische Beratung mit einer Therapeutin, da ich einige "Lebensthemen" 'mal angehen will. 

Damit wäre das Thema des Beitrags "10 Tage Fasten" abgeschlossen. 

Mein Fazit: Auch wenn ich das Fasten vorzeitig abgebrochen habe, bin ich mit dem Ergebnis sehr zufrieden. Meine Symptome sind komplett weg (allerdings hatte ich auch vor kurzem eine Cortisoninjektion). Und jetzt beginnt eine neue spannende Phase. 

Ich grüße alle hier herzlich und freue mich auch von anderen Lebenswegberichten zu hören.

Viele Grüße

Tina

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Olaf72

so ich habe auch mal angefangen :)

nach Rücksprache mit meinem Arzt und Diabetologen habe ich am Samstag das essen eingestellt :) gestern hatte ich wirklich Probleme mit dem Appetit und musste mich ablenken. Heute sieht das schon echt besser aus, kaum Hunger und Appetit nur leichte Kopfschmerzen.  

Stiefmütterchentee, Brennesseltee, Löwenzahntee schmeckt mir sogar.  Ich bin stark motiviert und hoffe mein Ziel zu erreichen. Diabetologe ist auch gespannt wie es sich auf die Diabetis auswirkt (dauerhaft) er hofft, das die Resistenz evtl. gebrochen wird.

LG Olaf

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malgucken

Da hast du dir was vorgenommen, Olaf! Vielleicht war der erste Tag schon der Schwerste? 😉Ich drücke dir auf jeden Fall die Daumen und hoffe, dass du Erfolg hast. 👍

Melde dich doch mal, wie es dir damit geht. 

Liebe Grüße Kati 

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Tina_79

Hallo Olaf,

ich habe seit dem Fasten meine Ernährung umgestellt (so gut wie nie industrie. Zucker, viel Gemüse, Obst, ...) und es geht mir wirklich deutlich besser. Wenn ich manchmal vor einer "Versuchung" stehe, stelle ich mir nicht mehr die Frage "Gönne ich mir das?" sondern "Was gönne ich mir hier eigentlich?". Ganz, ganz selten esse ich ein kleines Stück Kuchen oder trinke eine halbe Tasse Kaffee mit Milch. Mittlerweile merke ich sehr schnell was mir gut tut und habe gar keine Lust mehr mir etwas zu gönnen, was mir einige Sekunden den Kick im Mund bereitet und danach geht es mir über Stunden nicht so gut.

Freue mich, weiter von dir zu hören und wünsche dir viel Erfolg bei deinem Vorhaben!

Viele Grüße Tina

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Olaf72

mal ein kleines update :)

endlich darf ich die Brühe trinken, es war geschmacklich super nach Wasser und Tee. Hungergefühl habe ich kaum und das verwundert mich echt. Blutzucker ist fast ok, soll Langzeitinsulin absetzen und zu den eigentlichen Mahlzeiten messen und max. Korrekturspritzen (also keine Insulin- Zufuhr). Bin so echt gut drauf, Kopfschmerzen sind weg. Was mir extrem fehlt ist mein Kaffee :) 

Ich hoffe es bleibt alles so :)

LG Olaf

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kuzg1
vor 4 Stunden schrieb Olaf72:

Was mir extrem fehlt ist mein Kaffee :)

Die erste Tasse "nach" dem Fasten wird fürchterlich schmecken. 😂

Super, dass Du das durchziehst - ich drücke Dir weiter die Daumen und wünsche viel Erfolg! ✊✊

LG - Uli 🤗

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