Die Rheuma-Liga Rheinland-Pfalz lädt zu einer Online-Veranstaltung über "Rheuma bei Kindern" ein. Die Veranstaltungen finden online über Microsoft Teams statt, so dass Betroffene aus ganz Deutschland teilnehmen können.
Referen ist Dr. Boris Hügle, Chefarzt der Kinder- und Jugendrheumatologie im Rheumazentrum Rheinland-Pfalz.
Anmeldungen gehen an: info@rheuma-liga-rlp.de
Die Veranstaltung ist kostenlos.
06.05.2026 14:00
Hallo zusammen,
kurz zu mir, ich bin 19 Jahre alt und habe seit ich denken kann Psoriasis.
Meine Psoriasis hat einen sehr aggressiven Verlauf, verschlechtert sich also kontinuierlich und nicht in Schüben. Außerdem verläuft sie sehr großflächig am ganzen Körper, setzt sich aber auch in Ohren, Nase etc. fest (PSA ist ausgeschlossen).
Bisher wurde ich aufgrund meines Alters hauptsächlich mit Cremes und Licht behandelt, bei meinem letzten Aufenthalt in der Akutklinik wurde mir jedoch meine erste Initial-Therapie in Form von Fumaderm verordnet.
Das Fumaderm hat anfangs zu einer schleichenden Verbesserung der Haut geführt, trotz Steigerung der Dosis blieb dieser Effekt schon bald aus, dennoch hat sich die Psoriasis dank des Medikaments einige Zeit überhaupt nicht verschlechtert. Die Herde waren zwar vorhanden, aber kein Jucken, keine Schuppung, keine Schmerzen - für mich die schönste Zeit seit langem.
Nach etwa 4-5 Monaten setzte die kontinuierliche Verschlechterung der Haut wieder ein.
Nun zu meiner Frage: Da vermutlich bald ein neuer Behandlungsansatz folgen wird, möchte ich natürlich nicht unvorbereitet sein, wenn es darum geht was als nächstes "ausprobiert" werden soll. Und würde daher ganz gerne wissen was Ihr mir so vorschlagen würdet?
Meine Situation ist momentan so, dass ich eigentlich in die Akutklinik gehen sollte, nur leider absolut nicht kann, da ich dieses Jahr meinen Schulabschluss schreibe und es mir während der Schulzeit definitiv nicht leisten kann, mehrere Tage fern zu bleiben.
Aus diesem Grund kann ich mir auch nicht vorstellen, bis zum Abitur eine sehr zeitintesive oder eine an einen bestimmten Ort (z.B. Klinik) gebundene Therapie zu beginnen.
Ich würde mir wünschen, dass jemand möglicherweise einen Behandlungsansatz kennt, der zu meiner Situation passt. Ich könnte mich dann ausreichend darüber informieren und diesen meinem Hautartzt vorschlagen kann. Davon erhoffe ich mir die nächste Zeit so weit es geht beschwerdefrei überstehen zu können.
Ich bedanke mich schonmal im Vorraus für alle Antworten und bitte um Verständis für Formfehler, etc., dies ist mein erster Post in deisem Forum. Wenn es irgendwelche Fragen gibt werde ich selbstverständlich darauf eingehen.