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Hallo zusammen,

ich lese hier schon länger immer mal wieder mit, nun möchte ich auch eine persönliche Erfahrung mit euch teilen.

Ich bin 58 Jahre alt, die Schuppenflechte wurde vor ca. 10 Jahren diagnostiziert. Betroffen sind bei mir vor allem Hände und Füße, wo ich immer wieder Hautverdickungen mit darauf folgenden schmerzhaften Ragaden entwickelt habe.

Auch der Nacken und der untere Hinterkopf, sowie die Ohren und Ellbogen  sind befallen, aber deutlich weniger stark.

Bis vor 2 Jahren hatte ich starkes Übergewicht, dann nahm ich knapp 50 Kilo ab. Das Gewicht hat sich seither bei 58 Kilo auf 168 eingependelt.

Im Zuge  der Abnahme habe ich meine Ernährung verändert, esse keinen Zucker in Form von Süßigkeiten/ Kuchen mehr, weniger Nudeln, Brot und Reis, dafür mehr Gemüse und Salat. Auch Fleisch esse ich in moderaten Mengen. Die Abnahme selbst erfolgte durch Kalorienzählen und Sport.

Etwa nach einem halben Jahr und 25 Kilo Gewichtsverlust wurden meine bis dahin völlig zerrissenen Hände und Füße erkennbar besser. 

Medikamente hatte ich in den letzten beiden Jahren vor der Abnahme nicht mehr genommen, zuvor hatte ich mit diversen Cremes von Hautarzt, Cortison und Fumaderm nur kurzzeitige leichte Besserung erreicht und sie deshalb abgesetzt.

Im weiteren Verlauf der Abnahme heilten zunächst meine Füße erstmals seit Ausbruch der Krankheit völlig ab. Die Hände wurden besser, brauchten aber weitere 6 Monate, bis alle Risse verschwunden waren und die Pusteln und Verdickungen weg blieben. 

Seit nunmehr 2 Jahren sind Hände und Füße symptomfrei. Der Nacken- und Kopfbereich ist noch leicht betroffen (Rötung und gelegentlicher Juckreiz), die Ellbogen sind wieder glatt.

Meine Ernährung und den Sport habe ich beibehalten, den Zuckerverzicht ebenfalls. Mein Hautarzt sieht einen Zusammenhang zwischen der starken Abnahme und der Symptombesserung.

Ich weiß natürlich, dass der Zustand nicht von Dauer sein muss und dass es durchaus längere schubfreie Phasen geben kann.

Dennoch möchte ich diese Erfahrung gerne teilen. Für mich sind bereits diese beiden Jahre ein Geschenk. Vielleicht gibt es ähnliche Erfahrungen?

Paloma

 

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Hallo Paloma,

ich hatte ähnliches bei einem Heilpraktiker erlebt, der mir ausser seine homöopatischen Tropfen auch den Verzicht auf Zucker vorgeschlagen hatte. Ob es nun die Mittel oder die Zuckerdiät war weiss ich nicht, aber ich hatte viele Jahre bis auf kleine Stellen Ruhe. Alleine dadurch habe ich auch ein paar Kilos abgenommen.

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hallo, Paloma -

wie ich sehe, ist es dein erster Eintrag hier -

Willkommen - ich hoffe, du fühlst dich wohl in diesem informativen Forum -

dein Eintrag ist interessant -

ich meine allerdings, dass bei sehr übergewichtigen Menschen auch viel Wasser eingelagert wird in den Gelenken und dadurch kann es dazu kommen, dass es Risse und Entzündungen gibt -

du hast ganz viel geschafft - weiter so - wie ich immer sage, Aufgeben gilt nicht -

nette Grüsse sendet - Bibi -

 

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    • Piet_Schuppenflechte-immun
      By Piet_Schuppenflechte-immun
      Diagnose Schuppenflechte. Eine unheilbare Krankheit. 
       
      Das war die Aussage meines Hausarztes als ich im Alter von 6 Jahren war. Seitdem sind über 25 Jahre vergangen und habe habe vermutlich wie so viele von Euch jegliche Therapien durchgemacht. Von Kortison über Teersalben, Lichttherapien und Salzbäder. 
       
      Leider hat nichts nachhaltig gewirkt und sich über die Jahre weiter verschlimmert. 
       
      Er als ich mich mit Mitte 20 intensiver mit Alternativen Behandlungsmethoden beschäftigt habe und meine Säule auf 3 - Säulen aufgebaut habe,
       
      1. Körperliche Entgiftung
      2. gesunde Ernährung 
      3. Hautpflege
      Konnte ich meine Schuppenflechte um ein Vielfaches lindern. 
       
      Teilweise war ich sogar lange Zeit erscheinigungsfrei. Je nach Lebenssituation kam sie hin und wieder jedoch zurück. 
       
      Das Erreichte hat mir aber soviel Kraft und Hoffnung gegeben, meine Erfahrungen zu teilen und vielleicht auch Euch wieder Mut im Kampf gegen Psoriasis zu geben! 
       
       

    • EddiJ
      By EddiJ
      Ich finde diese ganze Regasinum Diskussion ja recht interessant, aber ich wundere mich immer wieder, zu welchen Maßnahmen Leute greifen, um ihre Schuppenflechte in den Griff zu kriegen.
      Da wird wirklich nichts unversucht gelassen und jeder gibt zu, dass er unter der Psoriasis unendlich leidet. Nur auf das Naheliegendste, nämlich die Ernährung wird nicht wirklich umfassend geachtet.
      Seit meinem Selbstversuch weiß ich, dass Ernährung und Schuppenflechte 1 zu 1 zusammenhängen. Es mag sein, dass jeder ein paar andere Stoffe hat, die bei ihm auslösend sind, aber es gibt diese Auslöser, man muss sie nur finden.
      Ich habe ja meinen Weg beschrieben (4 Wochen eine einseitige langweilige Basisernährung, die garantiert nicht auslösend ist, z. B. Reis und Fisch (Lachs oder Seelachs, nur gesalzen)), danach war die Flechte weg.
      Seitdem habe ich viele Lebensmittel wieder dazugenommen, Ergebnis: Die Flechte ist immer noch weg. Ich kann alle Milchprodukte essen, Fleisch von guter Qualität (Bio), Gemüse, Obst aus dem Garten (oder Bio), Kartoffeln, Nudeln, Eier, sogar Alkohol (Bier). Lediglich scharfe Gewürze, Geschmacksverstärker, Natriumglutamat, Fertignahrungsmittel, Glukosesirup (leider auch Speiseeis) und Wein meide ich.
      Warum so schwer, wenn es doch auch einfach geht??? Ich verstehe Euch alle nicht.
      Gruß
      EddiJ (aufdemjetztwahrscheinlichallerumhackenwerden)
    • Guest Paul
      By Guest Paul
      Hallo Betroffene,
      eigendlich gehört dieses Thema unter Ernährung, aber es ist für uns doch eigendlich von zentraler Bedeutung. Es sind Lebensmittel, die doch fast jeder in erheblichem Maß zu sich nimmt, vor allem wenn er "gesund" oder vegetarisch leben will.
      Ich bitte alle diese Lebensmittel auf ihre Bedeutung im Hinblick auf die Psoriasis zu testen. Diese Lebensmittel müssen getrennt getestet werden. Wenn jemand diese Lebensmittel oft ißt, sollte er diese 2 Wochen wegzulassen, wenn er sie nicht so oft ißt kann er sie ja mal täglich essen z.B. täglichen Tomatensalat u. die Wirkung beobachten.
      Ihr braucht keine Angst zu haben. Auch wenn durch dieses Experiment die Schuppenflechte zunimmt wird sie dann relativ schnell ausheilen, wenn Ihr die wichtigen Auslöser wegläßt. ich habe die Erfahrung gemacht, das die Ernährung wieder ziemlich normal sein kann, wenn der Entzündungsschub beendet ist.
      Schreibt dann bitte hier im Forum über die Ergebnisse.
      Viele Grüße
      Paul Lindner

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Willkommen in der Community für Menschen mit Schuppenflechte und Psoriasis arthritis. Ohne Werbung, ohne Tracking, aber mit ganz viel Herz 💛

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