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Stellla

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Stellla

Hallo,

 

Ich bin auf euer Forum gekommen,und dachte mir,das ich hier vielleicht ein Paar Meinungen hören könnte...

 

Zu meinem Problem..

 

Mein Mann lernte ich kennen ohne Schuppenflechte.Er hat die letzten Jahre mehrere Schicksalsschläge gehabt,Zuletzt als vor 3 Jahren sein Bruder verstarb mit 38 Jahren.Dann bekam er Anfangs sehr leichte Schuppenflechte,die sich jedoch immer mehr verstärkte.Er ging zum Arzt,bekam Salben ohne Ende aber es hilft nicht.

 

Mittlerweile hat er es sehr extrem am GANZEN Körper auch Intimbereich. Mir fällt es schwer Zärtlichkeiten mit ihm auszutaschen,zumal seine Wunden oft aufplatzen und er dann Schmerzen hat. Zum Arzt will er nicht mehr gehn,da ihm nichts half..Er kann nicht verstehn,das ich kein Sex mehr im mom mit ihm haben kann, da er meint,es sei nicht ansteckend..Sicher stimmt das, allerdings ist das so extrem bei ihm,das es mich auch wenn es mein Mann ist,schon etwas anekelt durch die offenen Wunden und ich es einfach nicht kann. Wie geht ihr als Angehörige damit um? Oder auch als betroffene Personen?

 

Würde ihm gerne helfen, aber ich bin kein Arzt. Ausserdem verändert sich auch sein Verhalten. Er ist sehr schnell gereitzt,wird aggresiv (nur Verbal). Vielleicht hat jemand einen guten Rat für mich.

 

Besteht überhaupt die Möglichkeit,das das jemals besser wird oder ganz verschwindet?

 

 

Lg

 

Stellla

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Guest Barb

Hallo, Stella,

 

erst einmal willkommen hier bei uns. Einen guten Anfang hast du gemacht, indem du dich hier erst einmal informierst. Mein erster Rat wäre, dass du kein schlechtes Gewissen haben musst, weil du Ekel empfindest. Hauterkrankungen sind nun mal nicht schön. Vielleicht reagierst du auch so, weil du heimlich das Gefühl hast, dass dein Mann gar nicht bereit ist, das Problem intensiver in Angriff zu nehmen. Die Aussage, dass Psoriasis nicht ansteckend ist, stimmt zwar, aber es gibt genug Therapien, die diese Krankheit lindern und das Ausmaß des Hautbefalls eindämmen können.

 

So ein bisschen habe ich aus deinen Zeilen entnommen, dass dein Mann eher danach lebt, dass er so ist und du das hinnehmen musst. Zufrieden scheint er mit seiner Situation auch nicht zu sein, was seine verbale Aggression erklären könnte. Fakt ist, dass die Schuppenflechte dem Betroffenen viel Zeit abverlangt, was die Hautpflege betrifft. Das kann manchmal schon nerven.

 

Vielleicht kannst du deinen Mann darum bitten, sich akut in eine Uni-Klinik einweisen zu lassen, in der er fachlich gut versorgt wird und einen Weg findet, später zu Hause gezielt die eingeleitete Therapie fortzusetzen. Die Möglichkeit, dass es ihm besser geht, besteht immer. Manchmal verschwindet sie eine Zeit ganz, aber Schübe sind nie auszuschließen, da man Psoriasis zum jetzigen Zeitpunkt nicht heilen kann.

 

Liebe Grüße

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H.-G.

Hallo Stella,

Ich grüße Dich.

Ich bin selbst seit 30 mit Pso geschlagen. Am ganzen >Körper, mal mehr mal weniger. Ich habe das Glück das mein Frau mit meiner Krankheit umgehen kann. Es ist nicht leicht, für niemanden.

Was deinen Mnn angeht, ganz schwer, er kann ja nichts dafür. Er denkt warum ich und keiner kann das nachvollziehen. Er muß lernen damit umzugehen.

Ich bin in einer Fachklinik (Tomesa) gewesen und bin zu Zeit  fast  erscheinungsfrei. Ich weiß aber auch das es jederzeit wieder los gehen kann.

 

Ich wünsche Euch beiden alles Gute

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Kringelblümchen

 

Würde ihm gerne helfen,aber ich bin kein Arzt..Ausserdem verändert sich auch sein Verhalten. Er ist sehr schnell gereitzt,wird aggresiv (nur Verbal) .Vielleicht hat jemand einen guten Rat für mich.

 

Besteht überhaupt die Möglichkeit,das das jemals besser wird oder ganz verschwindet?

 

 

Lg

 

Stellla

Liebe Stellla,

 

willkommen hier! Zum Einen: ja, es besteht die Möglichkeit, dass es besser wird. Auch dass es ganz verschwindet, zumindest für eine Weile. Allerdings ist die Wahrscheinlichkeit, dass das von alleine passiert, seeeehr gering. Aber es gibt wirklich noch viel mehr als Salben für die Behandlung, zumal so ein starker Befall für Salben eigentlich sowieso nicht mehr infrage kommt. Wie Barb schon sagt - Einweisung in eine Akutklinik oder eine Reha wären bestimmt gut. Mir hat meine Reha damals in jeder Hinsicht sehr geholfen (und die Schuppen waren zu 99% weg, für eine Weile). Heute nehme ich Tabletten (Fumaderm) und bin damit zufrieden. Für die Chance auf eine gute Behandlung muss er aber eben doch wieder zu einem Arzt gehen.

 

Was die Aggressivität angeht, so fürchte ich, die Gründe sind ein Mix aus sexueller Frustration, weil er eben keinen Sex kriegt, der physischen (und psychischen) Belastung durch die Krankheit und die Angst, für Dich nicht mehr attraktiv genug zu sein. Dazu die Befürchtung, dass es eher schlimmer als besser wird... Ich hoffe, die Informationen hier helfen Dir bzw. Euch, wieder zuversichtlicher zu werden, was eine erfolgreiche Behandlung angeht. Und Dir, Deine Ekelgefühle etwas abzubauen. Ich finde Deine Reaktion normal, und denke auch nicht, dass Du deswegen ein schlechtes Gewissen haben musst. Aber ich weiß auch, wie unglaublich gut, tröstend und erlösend es sich anfühlt, wenn der Partner sich aus der Pso nicht viel macht, und wie verletzend es ist, wenn man aufgrund der Krankheit als unattraktiv gesehen wird, so verständlich das auch ist.

Wenn er viele offene Stellen hat, solltet Ihr die Haut gut gepflegt halten, das mildert das Aufbrechen. Vielleicht kannst du ihm dabei helfen, denn das ständige Eincremen (täglich, oft mehrmals) nervt wirklich. Im besten Fall kannst Du dabei Berührungsängste abbauen und ihr habt wieder mehr Körperkontakt. Hat er denn auch Juckreiz? Der macht auch echt aggro, da kann ich ein Lied von singen... Umso wichtiger, dass er in ordentliche Behandlung kommt. Pso ist eben kein rein kosmetisches Problem, das muss man auch erstmal verinnerlichen.

 

Ich hoffe so, dass Ihr über all das reden und einen guten Weg einschlagen könnt!

Alles Gute!

Kringelblümchen

Edited by Kringelblümchen
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Kuno

Hallo Stella,

auch ich möchte Dich hier begrüßen. Die Hinweise, die Du bekommen hast, kann ich nur unterstreichen. Sie enthalten meines Erachtens alle wesentlichen Gesichtspunkte. Es ist aber auch klar, dass es bei der Umsetzung noch einiger Schritte bedarf. Manchmal ist es gut bei Gesprächen eine dritte Person dabei zu haben, der ihr beide vertraut und die ein wenig vermitteln kann. Wenn das nicht möglich ist, können auch Eheberater und Psychotherapeuten helfen, die gleichsam als "Übersetzer" im Gespräch helfen können, wo die Dinge festgefahren sind. Natürlich müssen beide für ein solches Gespräch offen sein.

 

Unterstreichen möchte ich auch noch, dass bei allen schwereren Verläufen Salben zwar immer noch eine wichtige lindernde Funktion haben, aber nicht ausreichen. Sowohl eine Akutbehandlung bei heftigem Befund als auch eine Reha-Maßnahme können dazu beitragen durch intensivere Maßnahmen einen Wendepunkt zu starten. Es gibt immer wieder eine Chance auf Besserung, auch wenn es keine Heilung gibt. Aber das steht ja schon in den anderen Beiträgen.

 

Viele Grüße von Kuno

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Stellla

Hallo Ihr Lieben.-))

 

Erstmal Danke für die Antworten.-) Was mein Mann angeht ,so habe ich auch mit ihm gesprochen,das er doch vielleicht mal in eine Klinik oder Kur gehen soll.er lehnt das komplett ab.er resigniert..sagt es würde ihm sowiso nichts helfen und er habe sich damit abgefunden..gleichzeitig verlangt er das aber auch von mir..Ich stehe hinter ihm keine Frage ,nur es ist halt wirklich sehr sehr krass ..und es wird immer schlimmer..Ich habe keine Ahnung davon, nur auch Angst,das wenn es unbehandelt bleibt,das vielleicht noch anderes daraus entstehen könnte.Er ist denke ich sehr gereizt,wegen der Schuppenflechte,auch wenn er das nicht zugibt.oder auch weil keine Intimitäten mehr stattfinden im Moment..Ich wünsche mir das sich das ändert,nur hab ich damit im Moment noch starke Probleme,zumal er auch nichts mehr versuchen will,damit es beser werden könnte..Gespräche durch dritte,kann ich ganz vergessen.macht er nicht mit..leider.Er cremt sich oft ein,aber ich glaube nicht oft genug,sonst würde es doch nicht so aufplatzen.Jucken tut es ihn nicht,aber er ist sehr oft am krubbeln,wegen der überschüssigen Haut..

 

 

..Trotzdem vielen Dank für eure Antworten..

Edited by Stellla

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malgucken

Hallo Stellla,

 

ich glaube dir, dass du dir Sorgen machst. Aber vielleicht muss er sich erstmal selber mit der zunehmend stärker auftretenden Erkrankung arrangieren? Ist vielleicht aggressiv, weil er selbst mit seinem Hautbild unzufrieden ist?

 

Eine Phase des "Nichts-Tuns" hab ich früher auch einmal bewusst eingelegt. Ich konnte es einfach nicht ertragen, dass damals keine Salbe bzw. Lichttherapie anschlug. Den Aufwand mit dem ständigen Eincremen war ich einfach leid. Der ausbleibende Erfolg verstärkte den Effekt erheblich. Ich fühlte mich buchstäblich nicht wohl in meiner Haut und wollte nicht schon wieder umsonst hoffen. :(

Ich brauchte einiges an Zeit, um wieder Mut für neue (innerliche) Therapien zu finden. Je mehr da von außen auf mich eingeredet wurde, um so mehr hab ich abgeblockt.

 

Auf jeden Fall kam dann irgendwann der Moment, wo ich es nochmal angepackt habe und mit einer systemischen (innerlichen) Therapie begonnen habe. Und dann kamen auch so langsam die Erfolge. Jeder kleine Erfolg machte mir anfangs wieder neuen Mut und es ging auch mit meinem Wohlbefinden bergauf.

 

Vielleicht ist dein Mann in so einer Phase wie ich sie von mir beschrieb?

 

Übrigens, wenn der Arzt bei schwerem Befall ständig nur Salben verschreibt, sollte dein Mann - wenn er dann wieder einen neuen Anlauf zur Behandlung nimmt - doch mal über einen Arztwechsel nachdenken.

 

Ich wünsch dir viel Geduld, diese für dich schwierige Situation zu ertragen.

 

Es grüßt dich

 

Kati

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Matze S

Liebe Stella,

 

zunächst einmal tut es mir natürlich unendlich leid für Dich und Deinen Mann, dass seine Pso Euch so große Probleme bereitet.

 

Für sein Verhalten habe ich allerdings null Verständnis! Wenn man alleine ist, gut, dann kann man sich mit so einer Krankheit hängen lassen. Aber doch nicht wenn man jemanden hat wie Dich, die einen unterstützt, die mit einem fühlt und die sich genauso sehr wünscht, dass die Pso endlich besser wird.

 

Im Zweifelsfall musst Du ihm halt einfach "die Pistole auf die Brust setzen". Klingt jetzt sicher blöd, weil man so etwas in einer Partnerschaft eigentlich nicht tun sollte. Bloß, wenn er sich derart hängen lässt wie Du schreibst, braucht er ganz einfach mal einen kräftigen Tritt in den Hintern. Von daher bitte ihn nicht weiter, sondern fordere von ihm, dass er wieder zum Arzt geht. Nur so kann er die Pso irgendwann in den Griff bekommen. Und wenn er's nicht für sich tun will, dann soll er's wenigstens für Dich tun.

 

Viel Erfolg dabei!!!

 

 

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Stellla

Danke nochmal für eure Antworten.-)

 

In dem Punkt kann ich sagen was ich will,er hört darauf nicht..zumindest im Moment nicht.Ich bin seid 16 Jahren zusammen mit ihm,egal was war,ich stand zu ihm.Nur in diesem Fall bin ich völlig machtlos..leider..Mir hat aber der Zuspruch von euch sehr geholfen.Ich werde wohl erstmal weiter abwarten müssen,wie er sich entwickelt und berreit ist Therapien anzunehmen..

 

Ich wünsche euch von Herzen alles gute ,und ich finde es toll,das man auch als Nicht selbst betroffene sich bei euch melden kann,und soviel Unterstützung bekommt..Danke dafür..Ich wusste mir einfach keinen Rat mehr selber...

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Lelle

Hallo Stellla,

 

ich selber habe auch einige Hautärzte durch und muss leider sagen, viele sind bei Pso überfordert. Daher kann ich meinen Vorrednern nur beipflichten das dein Mann bzw. ihr beide in eine Fachklinik geht.

 

Die Resignation deines Mannes kann ich nachvollziehen, habe diese auch hinter mir. Je nach Tiefe des Lochs in dem er sich grad befindet sollte man auch die Hilfe eines Psychologen in Erwägung ziehen. Psyche und Haut hängen stark zusammen.

 

Dir und deinem Mann alles Gute... und wenn er es nicht schafft... bleib du stark und steh zu ihm.

 

Lieben Gruß

Lelle

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Kurkuma

Hallo Stella,

 

ich glaube nicht dass die Pso das Hauptproblem ist. Klar erschwert es die Situation, aber wenn es deinen Mann so aus der Bahn wirft, dann sollte er vorallem seine Psyche mal angehen. Die Schicksalsschläge hat er vielleicht nie wirklich verarbeitet. Hier könnte vielleicht eine Psychologe weiterhelfen. Und wer weiß: Wenn die Psyche wieder besser ist, dann wird vielleicht auch die Pso besser. Es gibt auch systemische Therapien wo die Familie (also auch du) mit einbezogen werden. Vielleicht hilft dir das dann ja auch besser mit der Situation umzugehen.

 

Ansonsten kann es auch helfen das Vertrauen und die Bindung wieder zu stärken. Unternehmt doch mal etwas schönes zusammen. Es gibt ja schließlich noch vieles mehr als das Liebesleben. ;) Ein Trip ins Warme würde vielleicht das Gemüt und die Pso verbessern und das ganz ohne das flaue Gefühl einer Therapie bei deinem Mann. Ich vermute nämlich, dass die Ablehung einer Therapie auch irgendwo daher rührt, dass er sich denkt "Ich brauche fremde Hilfe, also schaff ich es nicht selbst und bin kein richtiger Mann". Solche Gedanken treffe ich öfters an, auch wenn sie natürlich Quatsch sind. Frustration kommt aber oft genau daher. Dass man mit einer Situation überfordert ist und sich nicht eingestehen will, dass man es aus eigener Kraft nicht schafft. Am schlimmsten ist dann oft noch Mitleid. Sprich wenn du, so lieb du es auch meinst, Mitleid hast oder ihm Tipps gibst, kann das noch eher nach hinten los gehen. Mitgefühl ist gut, Mitleid meist nicht. Dein Mann denkt wahrscheinlich er ist eine große Last für dich und da können Worte oft nicht vom Gegenteil überzeugen, weil man in bestimmten Denkmustern drin steckt.

 

Vielleicht also einfach mal die Pso gar nicht so groß zum Thema machen, sondern einfach mal etwas Neutrales vorschlagen wie einen gemeinsamen Urlaub oder ähnliches. Wichtig ist ja auch, dass du wieder einen klaren Kopf bekommst und lockerer wirst, denn dein Mann merkt ja auch, dass dich das belastet. Also tut mal was für euch. Zur Not kannst du ja auch allein den Anfang machen.

 

 

Liebe Grüße

 

Robert

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sgbhd

In dem Punkt kann ich sagen was ich will,er hört darauf nicht..zumindest im Moment nicht.Ich bin seid 16 Jahren zusammen mit ihm,egal was war,ich stand zu ihm.Nur in diesem Fall bin ich völlig machtlos..leider..Mir hat aber der Zuspruch von euch sehr geholfen.Ich werde wohl erstmal weiter abwarten müssen,wie er sich entwickelt und berreit ist Therapien anzunehmen..

 

@Stella

 

vllt erstmal meine Situation: mein Mann behandelt  bis zu drei Mal täglich  meine PSO Capitis- er ist kein bisschen fies davor- und cremt und salbt ohne zu klagen.Ganz ehrlich- immer wenn ich die Bilder von meiner Kopfhaut sehe, wunder ich mich darüber. Es sieht einfach nur schlimm aus.

 

Dass Dein Mann keine Lust mehr auf niedergelassene Hautärzte hat, kann ich sehr gut nachvollziehen- ausser Kortisonen fällt den meisten nichts ein-

und das ist in der Regel nicht wirklich gut.

 

Wenn ihr die Möglichkeit habt, solltet ihr gemeinsam ans Meer fahren - Ägypten ist am Roten Meer einfach nur gut- die Stellen heilen innerhalb kurzer Zeit ab - und ihr könnt relaxen. auch in Bezug auf Sexualität. Und 2 Wochen kosten 700.- HP

 

Und event. lässt sich Dein Mann dann überzeugen, eine Therapie z.B. in Bad Bentheim zu machen- die Patienten sind meistens viele Monate erscheinungsfrei.

 

Liebe Grüsse

Siggi

Edited by sgbhd

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Claudia

Alles, was meine Vorredner geschrieben haben, muss ich nicht wiederholen – sehr viele gute Gedenken und Tipps sind schon darin. Was mir noch einfällt: Hat er Freunde? Wenn die mit ihm reden würden, ist das vielleicht anders als in Eurer Partnerschaft. Wär' nur so 'ne Idee.

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Stellla

Hallo Nochmal.-))

 

Ich rede mir den Mund fusselig,das er zum Artzt gehen soll.oder eine Therapie..zumal er täglich sagt,das es ihn belastet,aber er ignoriert das total...

 

Zitat..Die können mir sowiso nicht helfen..Mitlerweile ist es so,das er richtig grosse Stellen am ganzen Körper hat.Am Anfang waren es kleinere Stellen..Sie nässen stellenweise auch..

 

Am ganzen Körper..Am schlimmsten ist es am Kopf und an den Beinen..Heute sagte er,das er das Gefühl hat,das seine beine dicker werden und weh tun,ich weiss nicht ob das damit zusammen hängen kann..Desweitern ist er Arbeitslos und hat starke Probleme Arbeit zu finden,da ihn einge Arbeitgeber ablehnten,weil man es auch sehr im Gesicht und an den Händen bei ihm sieht..Ich will euch aber nicht zur Last fallen,bin sehr dankbar für eure Antworten..Möchte auch nochmal betonen,das ich hinter ihm stehe..würde ihn deswegen nicht verlasssen,aber ich bin damit echt überfordert,da er keinen Rat annimmt..

 

Zitat.

Hat er Freunde? Wenn die mit ihm reden würden, ist das vielleicht anders als in Eurer Partnerschaft. Wär' nur so 'ne Idee.

 

 

 

Psychologe lehnt er auch ab,und was sein Freundeskreis angeht,so kapselt er sich davon auch immer mehr ab..aus Scham.obwohl er das gar nicht müsste..Ich hab einfach Angst,das dadurch vielleicht noch andere Krankheiten entstehen könnten,da es so extrem bei ihm ist..Ich bin mitlerweile auch an dem Punkt,wo ich mir denke,,vielleicht gar nichts mehr zu sagen,da er darauf sowiso nicht eingeht..Keine Ahnung..Mir wird nur übrig bleiben abzuwarten,und zu hoffen,das er von sich aus was unternimmt..Ich möchte euch allen nochmal Danken! .-)

 

LG

 

Stella

Edited by Stellla

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Stellla

Hallo Nochmal.-))

 

Ich rede mir den Mund fusselig,das er zum Artzt gehen soll.oder eine Therapie..zumal er täglich sagt,das es ihn belastet,aber er ignoriert das total...

 

Zitat..Die können mir sowiso nicht helfen..Mitlerweile ist es so,das er richtig grosse Stellen am ganzen Körper hat.Am Anfang waren es kleinere Stellen..Sie nässen stellenweise auch..Er reibt sich auch zuwenig ein.manchmal 1 mal am Tag,dann Tage gar nicht.wenn ich ihn einreiben will,sagt er immer jetzt nicht..dabei müsste er das mehrmals täglich tun..Ich weiss nicht wiso er das macht..bin ratlos..

 

Am ganzen Körper..Am schlimmsten ist es am Kopf und an den Beinen..Heute sagte er,das er das Gefühl hat,das seine beine dicker werden und weh tun,ich weiss nicht ob das damit zusammen hängen kann..Desweitern ist er Arbeitslos und hat starke Probleme Arbeit zu finden,da ihn einge Arbeitgeber ablehnten,weil man es auch sehr im Gesicht und an den Händen bei ihm sieht..Ich will euch aber nicht zur Last fallen,bin sehr dankbar für eure Antworten..Möchte auch nochmal betonen,das ich hinter ihm stehe..würde ihn deswegen nicht verlasssen,aber ich bin damit echt überfordert,da er keinen Rat annimmt..

 

Zitat.

Hat er Freunde? Wenn die mit ihm reden würden, ist das vielleicht anders als in Eurer Partnerschaft. Wär' nur so 'ne Idee.

 

 

 

Psychologe lehnt er auch ab,und was sein Freundeskreis angeht,so kapselt er sich davon auch immer mehr ab..aus Scham.obwohl er das gar nicht müsste..Ich hab einfach Angst,das dadurch vielleicht noch andere Krankheiten entstehen könnten,da es so extrem bei ihm ist..Ich bin mitlerweile auch an dem Punkt,wo ich mir denke,,vielleicht gar nichts mehr zu sagen,da er darauf sowiso nicht eingeht..Keine Ahnung..Mir wird nur übrig bleiben abzuwarten,und zu hoffen,das er von sich aus was unternimmt..Ich möchte euch allen nochmal Danken! .-)

 

LG

 

Stella

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cancri49

Hallo Stella, ich glaube auch, dass es ganz gut für ihn wäre, wenn Du das leidige Thema bei ihm nicht mehr ansprichst. Es nervt ihn und er hat wohlmöglich das Gefühl, bevormundet zu werden. Was ich auch noch wichtig finde: such für Dich einen professionellen Austausch zu diesem Thema. Selbsthilfegruppe oder besser noch einen Psychotherapeuten, wo Du Dich aussprechen kannst und Feedback bekommst. So kannst Du neue Ansätze finden, mit der Krankheit Deines Mannes umzugehen.

Ich wünsche Dir alles Gute und neue Perspektiven, lg. Cancri49.

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Donna

Hallo Stella 

Dein Mann muss merken,das was er tut in erster Linie für sich tut und nicht für andere.

Hat er keinen besten Freund mit dem du mal sprichst. Der nach gegebener Zeit mit ihm redet.

Solange würde ich ihn die Zeit geben,die er braucht.

Ich selber habe PSO und PSA .Es ist schwierig Hilfe von aussen vor allem von nicht Betroffenen anzunehnen

Ich tu mich leichter mit Betroffenen zu sprechen und Rat anzunehmen.

Ich wünsche dir viel Kraft und gib nicht auf. :daumenhoch:

LG Donna :D

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Supermom

...wäre es vielleicht mal möglich mit ihm zusammen hier rein zu schauen...mal gemeinsam abends in den Chat zu kommen?

 

...gemeinsam in die Therme Schwimmen gehen, das Eincremen zu einem liebevollen gemeinsamen Spaß werden zu lassen...

...ihm Hautwohlfühlmomente schaffen ohne das er merkt es geht hauptsächlich darum?... manchmal kommt dann die Erkenntnis von allein, dass man was tun kann, was einem die Lebensqualität verbessern würde...

 

Wenn ich etwas beim Angetrauten erreichen will :) ...dann ist es immer besser... er denkt am Ende, es war seine Idee...das erfordert ein wenig Diplomatie, ist aber gewinnbringend für Beide... :D

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Guest Barb

besser noch einen Psychotherapeuten, wo Du Dich aussprechen kannst und Feedback bekommst

Ich fürchte, dass dann nur die Symptome (sie) behandelt werden, nicht die Ursache (er). Die Krankenkasse wird auch eher bereit sein, die Kosten für einen an schwerer Psoriasis Erkrankten zu übernehmen, als für mitleidende Partner. Außerdem sollte man nicht vergessen, wie viel Zeit bis zu einem Termin bei einem  Psychotherapeuten vergehen kann. Und ob dann auch die Chemie stimmt zwischen Therapeut und Patient, ist auch nicht gesichert. Der Weg kann sehr lang sein.

 

Letztendlich ist es sehr schwierig, einem Menschen zu helfen, der das nicht zulassen kann oder will. Man darf dabei auch nicht vergessen, dass einem Menschen, der ständig eine Strickleiter zu dem im Keller festhält, auch mal lahme Arme bekommt.

 

Liebe Grüße

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Guest
Was deinen Mnn angeht, ganz schwer, er kann ja nichts dafür.

 

Für die Macke im genetischen Code nicht, aber für die Ignoranz und den Glauben, dass sein Weib diese Seuche unbehandelt ertragen soll.

 

 

So ein bisschen habe ich aus deinen Zeilen entnommen, dass dein Mann eher danach lebt, dass er so ist und du das hinnehmen musst.

 

Für sein Verhalten habe ich allerdings null Verständnis!

 

Hallo Nochmal.-))

 

Ich rede mir den Mund fusselig,das er zum Artzt gehen soll.oder eine Therapie..zumal er täglich sagt,das es ihn belastet,aber er ignoriert das total...

 

 

Mein Therapievorschlag als langjährig ausgebildeter Küchenpsychologe

 

Nicht die Pistole auf der Brust, sondern ne Panzerfaust vor seiner Rübe, dass könnte helfen?

Und wenn er nicht will, sich in seiner Krankheit suhlt, dann hilft diese Therapie dir.

 

Ein Mädel hier aus unserer Truppe hat in ihrer Signatur so oder so ähnlich stehen: "Hinfallen ist keine Schande, aber den Arsch nicht wieder hoch kriegen schon"

 

In diesem Sinne viel Glück

 

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MikeLawrey

Liebe Stella,

 

die Situation hört sich wirklich nicht gerade einfach an. Du möchtest ihm gerne helfen (zu seinem und zu eurem Wohl), kannst aber nicht mehr tun als ihm Möglichkeiten aufzuzeigen. Letztendlich muss er aber den letzten Schritt gehen und für sich selbst herausfinden, wie er mit der Situation zurecht kommt, was ihm hilft etc.

 

Psychologische Hilfe abzulehnen, kann ich gut verstehen. Habe ich damals auch, weil ich mir sagte "Ne, ich will das selbst schaffen".

 

Mittlerweile gibt es so viele verschiedene Möglichkeiten Psoriasis zu behandeln, die es vor einigen Jahren noch nicht gab. Daher ist die Aussage "Es bringt oder hilft ja eh nichts" erst einmal nicht ganz wahr ;) Er nimmt es nur so wahr, weil es bisher nicht besser wurde. Psoriasis ist aber leider keine Krankheit, wo man ein oder zwei Mal zum Arzt geht und damit hat es sich dann auch. Psoriasis fordert vom Patienten viel Geduld mit sich selbst. Es dauert nun einmal, bis Stellen kleiner werden. Das geht nicht von heute auf morgen. Teilweise dauert es auch, das richtige Mittel für sich zu finden. Es gibt genug Kliniken, die auf Psoriasis spezialisiert sind. Es gibt mittlerweile einige Biologics, die allgemein gut gegen Psoriasis helfen (Humira, Stelara etc.).

 

Wir können hier nur allgemeine Ratschläge geben. Aber eins steht fest: ER muss was tun. Je früher, desto besser. Denn er wird sich nicht wohler fühlen mit der Zeit und sein Zustand wird nicht automatisch besser. Die Arbeitslosigkeit ist natürlich eine weitere Belastung, die man wirklich nicht vertragen kann. An erster Stelle sollte aber die eigene Gesundheit stehen. Letztendlich ist sie das wichtigste im Leben ;)

 

Dir kann man nur viel Kraft und Durchhaltevermögen wünschen. Lass dich bitte nicht herunterziehen, sondern lebe weiter. Es reicht, wenn einer von beiden depressiv und mies gelaunt ist :) Wenn es dir hilft: Du bist hier im Forum sicherlich jederzeit herzlich Willkommen! Jeder von uns hat seine eigene Geschichte und seine eigenen Erfahrungen mit Psoriasis gemacht und wird dir so gut es geht zur Seite stehen.

 

Herzliche Grüße und halte die Ohren steif,

 

Mike

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Donna

Hallo Stella

Hoffe du liest hier noch. Würde mich sehr interessieren wie es mit euch beiden Inder Zeit weiterging?

Ist dein Mann immer noch so Ignorant.Würde mich sehr freuen mal wieder etwas von dir zu hören.

Gruss Donna :)

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    • Claudia
      By Claudia
      Hallo Ihr,
      die Nordseeklinik auf Sylt hat nun auch eine Therapie im Programm, die einen stärkeren Fokus auf Haut und Psyche hat. Gelesen habe ich das in einer Regionalzeitung – aber lest selbst:
      https://www.sylter-spiegel.de/in-deutschland-einzigartig/
    • wuraider
      By wuraider
      Guten Tag!
      Vor ein paar Wochen hat es bei mir bei den Ellebnbogen angefangen und nun ist fast mein ganzer Körper inkl. Kopfhaut,Hände und Füsse von Psoriasis befallen.An den Händen ist es besonders schlimm und es haben sich schon Hautrisse gebildet die sehr schmerzhaft sind.
      Ich arbeite seit 10 Jahren im gleichen Betrieb und hatte zwischendurch zwei Nervenzusammenbrüche durch Umstände in der Firma erlitten und bin psychisch sehr angeschlagen und desshalb auch in Behandlung bei einem Psychologen.Den letzten Zusammenbruch hatte ich ca vor einem Monat und eine Woche später kam dann zu allem noch die Psoriasis zum Vorschein.
      Mittlerweile kann ich Nachts kaum noch schlafen und bin innerlich sehr nervös.
      Da ich in meinem Beruf als CNC Mechaniker mit Kühlemulsionen,Oelen und Reinbenzin in Kontakt bin und sehr viel mit den Händen arbeiten muss ist es durch die Schmerzen an den Händen momentan unmöglich den Beruf weiter auszuüben.
      Jedenfalls hat die Firma kein Verständnis.Da ich in letzter Zeit dadurch Krank geschrieben wurde (Nervenzusammenbrüche und Psoriasis) bekam ich schonmal ne Kündigungsandrohung wegen zu vielem Fehlen in der Firma.
      Ich bin recht verzweifelt und weiss nicht mehr weiter.Nächste Woche habe ich endlich einen Termin beim Hautarzt bekommen und hoffe auf Hilfe.
      Mein Psycholog hat mir geraten die Firma zu wechseln,aber in diesem psychischem Zustand und mit Psoriasis kann ich unmöglich etwas Neues in Angriff nehmen.
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      Jedenfalls bin ich sehr auf das Geld angewiesen und kann mir eine Kündigung nicht leisten.
      Ich hoffe nun,dass mich der Arzt vorübergehend Arbeitsunfähig schreiben kann,so dass mir die Firma nicht kündigen kann/darf und so weiterhin mein monatlichen Lohn erhalte.
      jedenfalls bin ich froh,dass ich dieses Forum gefunden habe..........
    • Fluchtfahrzeugfahrer
      By Fluchtfahrzeugfahrer
      Hallo liebe Leute
      Um das vorweg gleich mal zu klären: ich habe keine PSo sondern ein Seborrhoisches Ekzem im Gesicht. Leider gibt es kein spezielles Forum für SE.. mmhh oder habe ich da etwas übersehen??... na auf jedenfall schaue ich schon eine lange Zeit immer mal wieder auf dieser Seite sowie im Forum vorbei und habe mich heute dazu entschlossen mich anzumelden... naja, nun... nicht einfachso... ich bin einfach grade etwas arg verzweifelt, ich kann tun was ich will, ich bekomme es nicht in den griff.. das Ekzem geht mir immer mehr an die psyche... neeeiiin, es juckt nicht, es blutet nicht und lässt sich manchmal sogar ganz kurz wegzaubern ... aber es sitzt im gesicht und es zeigt sich wann es will und ich komme mir immer hilfloser vor... würde mich also freuen wenn sich hier noch andere SE Leidensgenossen zum Austausch finden würden ...natürlich auch PSOler, also meldet euch
      grüßle
      Jonas
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