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die eule

Winterkälte und erstmalig Pso im Gesicht

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die eule

Liebe Gemeinschaft.

Ich bin in einem für meine Psoriasis besonderen Winter.

Nach dreimaligem (zumindest temporären) Erfolg mit der Anwendung von Ciclosporin bei schwerer Pso war es dann vergangenen Herbst soweit: Der Therapieerfolg war futsch, das Hautbild schlimmer als zuletzt ohne Therapie und die Nebenwirkungen stark. Gewundert hat mich das nicht, nach mehrmaligem Versuch ist es ja nicht unüblich, dass sich eine Art "Toleranz" einstellt. Allerdings stehe ich nun kurz vor meinem Staatsexamen und habe mit meiner Dermatologin (auf meinen ausdrücklichen Wunsch hin!!) beschlossen, den Winter ohne systemische Therapie zu meistern. Meine Angst war zu groß, mit neuen Therapien (OMG DROHT MIR DA ETWA JETZT ERSTMAL MTX??) rumzuexperimentieren, in einer Zeit wo ich mich einfach drauf verlassen können muss gut zu funktionieren, fit zu sein und täglich mein Lernpensum zu schaffen.

Das ging dann gut bis ca. Weihnachten, nach Absetzen vom Ciclosporin gabs erstmal ein paar Wochen eine WUNDERHAUT :) so schön und erscheinungsfrei.
Mit der Weihnachtszeit, der Festtagsvöllerei und der bitterlichen Kälte und dem zunehmenden Druck in der Prüfungsvorbereitung nimmt meine Psoriasis nun ganz neue Formen an.

Mein Kopf und mein Gesicht sind erstmalig befallen, das ist wirklich stark für mich. Dauernd quatschen mich Menschen an, wie krank ich aussehe...


Hinzu kommt: Ich fahre täglich eine Stunde Fahrrad und der eiskalte Wind fegt mir über die Haut. Ich verdecke mein Gesicht schützend und creme wie verrückt. Aber es ändert nichts, ich reagiere sehr stark auf die Kälte und alles ist trocken! trocken trocken trocken. Ich finde einfach keine guten Präparate. Was spendet eurer Gesichtshaut im Winter und unter extremem Kältebedingungen den nötigen SCHUTZ und was versorgt eure Haut mit ausreichend FEUCHTIGKEIT?
Habt ihr gute Erfahrungen?


Vielen Dank und liebe Grüße,

die eule

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      Hallo,
      ich bin durch Zufall auf dieses Forum gestoßen, weil ich auf der Suche nach Menschen bin, die ein ähnliches Problem haben/hatten. Ich weiß nicht mal genau, ob mein Symptom typisch für Psoriaisis ist, aber ich will nichts unversucht lassen ... .
      Ich (30) habe seit ca. 5 Monaten ein extremes Problem mit meinen Lippen:
      In den vergangenen Wintermonaten (ab Oktober 2007) waren sie bereits etwas angriffen und trocken, was sich jedoch mit Pflegeprodukten relativ eindämmen ließ. (Ich muss erwähnen, dass ich vorher nie Probleme mit meinen Lippen hatte.)
      Im März bekam ich dann Pfeiferisches Drüsenfieber (was mittlerweile durch Bluttests nachgewiesen wurde), das ich mir auch tatsächlich von einem Erkrankten durch einen Kuss zuzog, der nach eigener Aussage auch schon ein Kribbeln in den Lippen bezüglich einer bevorstehenden Herpeserkrankung (die dann auch ausbrach) hatte. Da ich mein Freund schon öfter Herpes hatte und ich mich nie angesteckt habe, hatte ich diese Befürchtung auch diese Mal nicht.
      3 Tage nach der Ansteckung bekam ich extreme Grippesymptome und sowohl meine Oberlippe als auch die Unterlippe trockneten so stark ein, dass ich den Mund kaum noch bewegen konnte. (Vielleicht weil die Viren durch die bereits spröden Lippen sich hier festgefressen haben?) Mit eintrocknen meine ich, dass sie wirklich extrem an Substanz verloren hatten und tief eingedellt waren.
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      Es ist wie ein Teufelskreislauf: Die Schuppen lösen sich irgendwann, es sieht 1-2 Tage okay aus, dann kann man die Haut tief eindellen und sie bildet sich nicht zurück und 2-3 Tage später wird auch diese Hautschicht wieder abgestoßen.
      Seit 5 Monaten nun schälen sich meine Lippen. Ich muss täglich mehrmals die abstehenden Fetzen mit einer Hautschere abschneiden und fühle mich auch in der Öffentlichkeit nicht mehr wohl. Wenn ich esse oder trinke, wird die absterbenden Haut weiß, es setzen sich Salbenreste überall ab und es sieht einfach unappetitlich aus. Subjektiv ist mein Leidensdruck auf einer Skala von 1-10 oft bei 9,9, weil ich kein normales Leben mehr führe. Ich bin von einem lebenslustigen Menschen zu einem kontaktscheuen Menschen mit Selbstmordgedanken „mutiert“. Ich gehe nicht mehr unbefangen auf Menschen zu und verstecke mich oft zu hause.
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      Im Internet habe ich schon „Leidensgenossen“ entdeckt, deren Beiträge aber meist veraltet sind und ich sie daher nicht mehr kontaktieren kann.
      Kennt irgendjemand das von mir (vielleicht zu ausführlich) beschriebene Problem?
      Kann mir jemand einen Spezialisten empfehlen?
      Ich bin für alle Tipps dankbar!
      Rainy days
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