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Medikation mit Stelara Spritzen


pollen64
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Hallo Leidensgenossen,

 

erst mal kurz vorstellen. Obwohl ich nicht selbst betroffen bin mit Psoriasis sondern mein lieber Mann der gerade 56 Jahre alt ist und seit 6 Jahren darunter leidet und ich versteht sich mit ihm habe kein normales Leben mehr.  Bis vor 2 Jahren bekam er nur Salben verschrieben von den Hautärzten, der sein Qual nur noch vermehrten und nichts brachten. Vor 2 Jahren haben wir einen Dermatologen kennengelernt, der uns Fumaderm empfohlen hat und haben sofort mit dieser Behandlung begonnen. Eigentlich bis jetzt zufrieden aber der Arzt in unserem Wohnort zu dem wir seit einem Jahr hingehen macht es uns nicht einfach. Setzt die Therapie mal runter und rauf . Fumaderm ist nicht gerade eine günstige Medikation so das er uns immer wieder damit anspricht ab und an den Dosis zu reduzieren. Und auf Dauer einen anderen Behandlung anspricht. Bisher hatte er es mit 3 Tabletten am Tag im Griff aber seit er vom Arzt empfohlene Dosis auf 2 Tabletten reduziert hat, bekam er blitzartig die verschwundenen wunden zurück. Der Befall ist im ganzen Körper außer im Gesicht. Jetzt nimmt er wieder die alte Dosis von 3 Tabletten weiter aber das zieht sich jetzt bis alles wieder weg ist. Wir haben heute hier in dieser Forum gelesen, und auch gehört von Stelara Spritzen die auch gut helfen sollen. Wer kann uns darüber aufklären?? 

 

Bitte meldet euch ich bin so verzweifelt und kann ihm nicht helfen

 

schöne Grüße 

 

Pollen64

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Hallo Pollen64,

eigentlich klingt der Vorschlag, die Dosis zu reduzieren, nach einem vernünftigen Arzt. Wenn Dein Mann aber mit 3 Tabletten gut zurechtkam und bei 2 Tabletten die Stellen wiederkamen, scheint 3 Tabletten doch die beste Dosis zu sein.

 

Schlägt der Arzt denn die reduzierte Dosis wirklich wegen der Kosten vor? Günstiger (von den innerlichen Medikamenten) nämlich ist eigentlich nur MTX.

 

Stelara ist von Fumaderm preislich schon sehr weit weg. Außerdem aber sollte man, bevor man Stelara & Co nimmt, schon mehrere andere innerliche Medikamente und eine PUVA-Therapie ausprobiert haben – nicht nur der Kosten wegen, sondern weil die Therapien schon auch vielen helfen und jahrzehntelang erforscht sind.

 

Ich würde sagen: Wenn Dein Mann mit 3 Tabletten Fumaderm gut zurechtgekommen ist, würde ich darum kämpfen und nicht unbedingt nach Neuem suchen.

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Hallo Claudia,

 

danke für deine Antwort. Ja es ist uns jetzt leider klar geworden, dass es wirklich wegen der Kosten reduziert wurde, da er jedesmal uns schlechten gewissen einjagt, wie teuer diese Medikamente sind. Denn die Krankenkassen würden bei solch teuren Medikamente immer alternativ günstigere Medikamente vorschlagen es sei den man ist Privat Patient. Das ist eigentlich sehr unfair. Na ja unsere Vorherige Ärztin in Euskirchen hatte uns von MTX berichtet, falls er mit Fumaderm nicht zurecht kommen sollte würde sie den MTX vorschlagen. Aber er kam ja mit Fumaderm gut zurecht bis jetzt. Außerdem hatten wir im Internet einige Beiträge von MTX gelesen. Nach mehrere Tagen recherchieren, haben wir erfahren, dass  MTX Krebs erregendes Präparat sei. Darum kommt das für uns nicht in Frage. Aber du erwähnst von eine PUVA- Therapie, was ist das für eine Therapie? bis jetzt haben wir nichts davon gehört. Also du meinst Stelara ist teurer als Fumaderm aber das gute was ich gehört habe ist, das das als Spritze gemacht wird nicht so wie bei Fumaderm jeden Tag Tabletten einnehmen. Nach 3 Monaten die zweite Spritze usw. vielleicht ist das ein Versuch wert. Da mein Mann immer bis 17.Uhr arbeitet ist es schwierig ab dieser zeit nach Euskirchen zu fahren zu dem ersten Arzt, von der wir eigentlich sehr zufrieden waren. Die Ärztin dort meinte bei Fumaderm, müssen wir selbst einschätzen wie oft am Tag er den nehmen muss. Schließlich kennt der Patient sein Körper am besten sagte Sie. Aber der Arzt hier am Ort ist anderer Meinung. Er selbst bestimmt immer wie viel er davon nehmen soll. Darum gibt es immer Probleme. Ich glaube wir müssen doch nach andere Orte fahren, da es hier kein anderen Hautarzt gibt. Ist echt sehr mühsam um ein Termin zu bekommen wann wir beide hin können. Ich arbeite auch in 2 Schichten nach Plan, und muss leider immer mit ihm hinfahren, da er nicht ausreichende Deutschkenntnisse besitzt. Das erschwert uns auch noch das Leben als hätten wir nicht genug Stress. Zur Zeit nimmt er ja wieder 3 Tabletten am Tag, aber es wird nicht besser. Wir denken er müsste als erst wieder den Dosis höher setzen bis auf 4 oder 5 und dann nach 1 bis 2 Wochen wieder auf 3 reduzieren. Aber der Arzt lässt uns das ja nicht machen der kontrolliert immer die Einnahmen und dem entsprechend verschreibt er uns immer alle 3 Monate 100 Tabletten. Darum kommen wir damit nicht aus. Also selbst austesten können wir bei ihm nicht. Was würdest du den Vorschlagen? was wir machen sollen ich bin echt ratlos

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Das ist ärgerlich wenn der Arzt meint, er muss hier der Krankenkasse auf Kosten der Gesundheit und Lebensqualität Deines Mannes sparen helfen. Ich würde auch wenn es mühsam ist, den Arzt wechseln. Vielleicht kann ja jemand im Forum eine Arzt in Eurer Gegend empfehlen.

Ich habe nach jahrelangen Kortisonbehandlung und PUVA Therapien von meinem Arzt Stelara empfohlen und schließlich auch verschrieben bekommen. Ich habe jetzt die 2. Spritze hinter mir: Es ist unglaublich! Seit Jahrzehnten endlich beschwerdefrei und ich brauch keine Salben und nichts mehr - nur alle 3 Monate eine Spritze. 

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ja ist es auch danke für dein Mitgefühl. Also wir haben beschlossen einen anderen Arzt aufzusuchen wie du auch meinst. Und da wollen wir auch mal die Stelara Spritze nachfragen, mal sehen ob es für ihm auch gut geeignet ist. Termin habe ich erst ende August bekommen mal sehen was daraus wird. Bin echt sehr gespannt. Werde danach wieder berichten wie es war. Schön hier den Herz auszuschütten. Danke an alle die meinen Beitrag gelesen oder geschrieben haben.

 

:)

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