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Beginn mit Skyrizi (Risankizumab)


Charlotte_20

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Charlotte_20

Hey ihr Lieben,

Ich bin seit einigen Monaten stille Leserin von vielen hochgeladenen Erfahrungsberichten und nun wollte ich selber mit Euch meinen Weg mit dem Medikament "Skyrizi" teilen (da es ja auch noch nicht so viele Berichte drüber gibt).
Kurz zu meiner Geschichte... Ich bin 21 und leide seit ca. meinem 10. Lebensjahr an Schuppenflechte (zu Beginn besonders stark am Kopf, Oberschenkel & Arme). Im Laufe der Jahre gab es immer mal wieder bessere Zeiten, aber natürlich auch die altbekannten Schübe, sodass ich mich an das Leben mit langen Oberteilen und wenig Haut im Sommer ziemlich gewöhnt habe. Natürlich habe ich im Laufe der Jahre zahlreiche Cremes (zu viel Cortison), Lichttherapie, Baden im Meersalz und vor einigen Jahren Fumaderm durchlaufen. Fumaderm musste ich allerdings nach einem Monat absetzen, da ich die Magenkrämpfe nichtmehr ausgehalten habe. Meine Eltern sind beide selber Ärzte (keine Hautärzte) und seit meinem 18. Lebensjahr stand der Beginn eines Biologica immer mal wieder im Raum, wovon meine Eltern jedoch nicht wirklich begeistert waren (auf Grund der ja doch reichlichen Nebenwirkungen, nicht unbedingt immer so dollen Langzeitstudien etc.). Seit einem guten halben Jahr ist allerdings mein persönlicher Leidensdruck und einfach der Wunsche "normale" Haut zu haben immer stärker geworden, sodass ich mich an zahlreiche Hautärzte gewandt habe, die mir (auf Grund der Ausprägung meiner Psoriasis) Skyrizi empfohlen haben. Nach diversen Schritten, die ich jetzt davor noch durchlaufen musste habe ich also gestern die ersten beiden Spritzen Skyrizi erhalten. Ich glaube keiner kann mich so gut verstehen wie Ihr: der Gedanke eine gute, gesunde, unbefallene Haut zu haben ist für mich mittlerweile so absurd und eine Art "Traumvorstellung", dass ich mir einfach kaum vorstellen kann keine Schuppenpflechte mehr zu haben und mich im Sommer einfach so zu kleiden, wie ich es möchte.

Lange Rede, kurzer Sinn. Bisher habe ich keine Nebenwirkungen verspührt (weder trockener Mund, noch dollen Juckreiz), konnte die Nacht nur irgendwie kein bisschen schlafen. Mein Hautarzt meinte, dass sich bei vielen Patienten schon nach einigen Tagen eine Veränderung der Haut zeigt, deshalb bin ich sehr gespannt. In vier Wochen bekomme ich dann die nächsten beiden Spritzen und dann jeweils im Abstand von drei Monaten. Ich will nicht so viel Hoffnung haben, da die Enttäuschung dann noch viel größer ist, aber ich werde Euch auf dem Laufenden halten und Euch (sobald es Veränderungen, Verschlechterungen etc. gibt) berichten.

Ganz liebe Grüße,

Charlotte

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Dasletztegeflecht

Hallo Charlotte

Kann ich alles super verstehen . Mir ging es jetzt seit ca. 46 Jahren so . Und dann hab ich Idiot mir letztes Jahr noch eine lilafarbene Chestefield Couch gekauft . Hab ich erst hinterher dran gedacht das man da jede Schuppe drauf sieht . Anyway . Jetzt nehm ich seit drei Wochen Skyrizie und die Schuppen auf der Couch sind schon viel weniger geworden . Natürlich hab ich noch den befall der Haut , aber es wird alles flacher . Im Moment bin ich total begeistert und happy und hab das Gefühl doch noch ein paar Jahre ohne die Flechte leben zu können. Ich wünsche dir das es dir genauso geht.

LG Rainer

 

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Charlotte_20

@Dasletztegeflecht
Freut mich, dass du schon eine Veränderung wahrnimmst. Dann wünsche ich dir weiterhin ganz viel Erfolg und dass es einfach von Woche zu Wocher besser wird.

Liebe Grüße,

Charlotte

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  • 3 months later...
  • 4 weeks later...

Ich laufe mittlerweile das zweite Jahr in Kleidern Rum und muss ehrlicherweise sagen, dass ich schon fast vergessen habe, wie es ist, immer zu überlegen,  wie man sich bei der Hitze anzieht.  Ich drücke euch die Daumen, dass es euch auch so hilft wie mir 🍀🍀🍀

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  • 2 months later...

Ich bin seit einem Jahr mi Skyrizi am Start. Es hat bis zur 2. Spritze gedauert, aber dann sind fast alle meine Pso-Stellen zurückgegangen. Ab und an hab ich noch ein paar kleine Stellchen. Aber kein Vergleich. Nebenwirkungen sind sehr gering, meist nur leichtes Schwindelgefühl am Spritztag. Aber kein Vergleich zu allem anderen was man sich so angetan hat. Für mich ist das Zeug einfach nur sensationell. Ich wünsche Dir, dass es genauso erfolgreich bei Dir ist.

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  • 1 month later...
Am 29.11.2020 um 11:02 schrieb Cantaloop:

Ich bin seit einem Jahr mi Skyrizi am Start. Es hat bis zur 2. Spritze gedauert, aber dann sind fast alle meine Pso-Stellen zurückgegangen. Ab und an hab ich noch ein paar kleine Stellchen. Aber kein Vergleich. Nebenwirkungen sind sehr gering, meist nur leichtes Schwindelgefühl am Spritztag. Aber kein Vergleich zu allem anderen was man sich so angetan hat. Für mich ist das Zeug einfach nur sensationell. Ich wünsche Dir, dass es genauso erfolgreich bei Dir ist.

Hallo Cantaloop,

wie sieht es denn bei dir mit Müdigkeit bzgl. Nebenwirkungen aus?

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Cantaloop

Ich hab keine Nebenwirkungen, vielleicht am Tag der Spritze ein weeeeenig müder. Aber kaum spürbar.

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    • Cantaloop
      By Cantaloop
      Ich habe mich an Abbvie gewandt, um Infos zum Thema Skyrizi und Impfung zu erhalten. Die haben zwar umgehen telefonisch reagiert, konnten aber leider aus rechtlichen Gründen mir als Laien wenig sagen. Da die Impfung mit nicht mit lebenden Erregern durchgeführt wird, ist es ähnlich wie bei der Grippeschutzimpfung. Allerdings ist die Datenlage sehr dünn, so dass man sich nicht zu konkreten Aussagen festlegen will. Es kam der Tipp, sich an den behandelnden Arzt zu wenden. Der hat andere Informationsmöglichkeiten. Und das werde ich nun machen. Die nächste Spritze wird es Anfang März geben.
      Ich halte Euch auf dem Laufenden.
    • Flosse
      By Flosse
      Guten Tag und Hallo,
      am 27.01.21 habe ich die ersten Spritzen bekommen.
      Muss dazu sagen, ich lasse mir die Spritzen verabreichen. Scheue mich das selbst zu machen.
      ca. 1 Woche danach:
       trockene Lippen, eine leichte Müdigkeit, einen  rauhen Hals wie vor einer Halsentzündung, leichte Schluckbeschwerden, immer wieder kurze Niesatacken,
      im Schlaf sind so warme Wellen durch den Körper gegangen, erste positive leichte Verändewerungen sichtbar.
      ca. 2 Wochen danach:
      trockene Lippen, morgens und tagsüber trockener Husten (als wenn ich rauchen würde), Gefühl auf der Lunge, als wenn man im kalten Sport im Freien macht und sich angetrengt hat,leichter Kopfdruck aber nicht immer, positve Veränderungen der Haut sind sichtbar.
       4 Wochen später am 24.02.2021 die nächsten Spritzen bekommen.
      die vor beschriebenen Nebwirkungen sind weiterhin da.
      Jetzt etwa 6 Wochen danach, sind von den Nebenwirkungen folgende gblieben:
      die trockenen Lippen, der Druck im Kopf (morgens beim Aufstehen immer, und sonst Tagsüber immer wieder auftretend)
      Fühle mich insgesamt nicht so leistungsfähig wie vorher, dass kann aber auch mit an meiner pflegerischen Tätigkeit liegen.
      Meine Frau hat Pflegestufe 3 und braucht quasi eine 24 Std. Betreuung..
      Das Erscheiningsbild meiner Haut hat sich schon wesentlich gebessert.
      Nächster Termin für die Spritzen ist im Mai.
       
      Mein Hautarzt dokumentuiert schon lange meinen Krankheitsverlauf mit Bildern.
      Er hat mir versprochen Bilder zu schicken, leider habe ich noch keine  erhalten. So kann ich leider den Fortgang nicht ins Netz stellen.
      Weil von mir selbst habe ich nie Bilder gemacht, will mich gar nicht so sehen.
       
      Zur Corona Impfung habe ich mich angemeldet.
      Mein Hautarzt hat mir ein Zeitfenster von 6 Wochen nach Spritze (das wäre jetzt) und 3 Wochen vor Spritze gegeben.
      Wie muß zeitliche Abstand mindestens zwischen den beiden Corona Impfungen sein ?
      Grüße aus dem verregneten Gießen.
    • Claudia Liebram
      By Claudia Liebram
      Psoriasis vulgaris ist die Form der Schuppenflechte, die am meisten vorkommt. Man sagt, dass 80 Prozent aller Psoriasis-Kranken diese Variante haben. Ein anderer Name für diese Form ist Plaque-Psoriasis. Als Plaques werden die Stellen an sich bezeichnet.
      Symptome
      Im Anfangsstadium sieht die Psoriasis vulgaris aus wie ein kleiner aufgekratzter Mückenstich. Die Stellen sind rot und bald von kleinen, weißlichen Schuppen bedeckt. Kratzt man diese Schuppen ganz vorsichtig ab, kommt irgendwann ein kleiner Tropfen Blut zum Vorschein – blutiger Tau genannt.
      Größere Stellen sind oft scharf begrenzt. Das heißt, dass ein Rand gut zu erkennen ist und nicht alles sanft nach außen ausläuft. Viele Betroffene klagen außerdem über einen Juckreiz.
      Typische Stellen der Psoriasis vulgaris sind
      am „Stamm“ – also am Oberkörper, an Beinen und Armen am Ellbogen und an den Knien die Kopfhaut (Psoriasis capilitii), Stellen, in denen dicht benachbarte Haut miteinander in Berührung kommt (z.B. die Beugenflächen bei Psoriasis inversa), die Handinnenflächen und Fußsohlen (Psoriasis palmarum et plantarum) im Genital- oder Analbereich Im Prinzip kann die Psoriasis vulgaris aber überall auftreten.
      Typen
      Die Psoriasis vulgaris wird in zwei Typen unterteilt. Typ I ist die, die vor dem 40. Lebensjahr beginnt und oft auch bei Familienmitgliedern zu finden ist. Typ II ist die, die erst nach dem 40. Geburtstag beginnt und bei der keine Familienmitglieder betroffen sind.
      Es gibt aber auch eine andere Einteilung, die noch nicht so alt ist und einfacher klingt: Da steht Typ 1 für eine Schuppenflechte, die immer da ist (also chronisch) und Typ 2 für die wellenartig, also schubweise auftretende Psoriasis.
      Therapie der Psoriasis vulgaris
      Die gute Nachricht: Die ganz überwiegende Zahl der Psoriasis-Medikamente ist für die Behandlung der Psoriasis vulgaris entwickelt und getestet worden. Die schlechte Nachricht: Viele Betroffene müssen erst ausprobieren, welche Arzneimittel bei ihnen hilft.
      Basistherapie: Das ist die Grundlage. Egal, was für eine andere Behandlung du machst – eine Basistherapie solltest du immer beibehalten. Gemeint ist eine gründliche Hautpflege mit Cremes etc., zum Beispiel mit Harnstoff oder mit anderen Inhaltsstoffen, die deiner Haut gut tun. Die Basistherapie musst du leider meist selbst bezahlen. Sprich am besten mit deinem Hautarzt oder in der Apotheke einmal ausführlich darüber.
      Äußerliche Therapie: Damit sind Salben, Cremes und einfach alles gemeint, was man von außen auf die Haut aufträgt. Und: eine Lichttherapie.
      Innerliche Therapie: Damit sind Tabletten, Kapseln, Spritzen oder Infusionen gemeint – eben alles, was man dem Körper über den Mund oder in einer Kanüle zuführt.
      Mehr darüber erfährst du im Bereich "Behandlung der Schuppenflechte".
      Auf einer eigenen Seite zeigen wir noch mehr Schuppenflechte-Bilder:
      Tipps zum Weiterlesen
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