Die Selbsthilfegruppe in Neustadt am Rübenberge ist offen für Menschen mit Schuppenflechte, Neurodermitis und Rosazea. Bei den Treffen geht es darum, sich über Auswirkungen der Krankheit, Behandlungsarten und -hilfen auszutauschen – über Reha, Akut-Einweisung, Grad der Behinderung, Vorträge, Broschüren...
Die Treffen finden jeweils am zweiten Montag im Monat statt.
Eine Anmeldung ist nicht nötig. Die Organisatorin ist unter 05032-18 21 zu erreichen.
Die Einrichtung kann mit einem Rollstuhl erreicht werden.
Mehr Informationen gibt es hier.
13.07.2026 13:00
bis
15:00
Hallo Leute.
Als gelegentlicher und stiller Mitleser, möchte ich nun auch mein erstes Posting verfassen und habe dabei auch direkt eine generelle Frage: Wo fängt man an, wenn man eine Behandlung in Betracht zieht?
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Kurz zu meiner Person und dem bisherigen Verlauf:
Vermutlich kann ich mich glücklich schätzen, dass es bei mir derzeit auch ohne Behandlung halbwegs unter Kontrolle ist. Denke ich an meine schlimmste Zeit zurück, wo ich den Schuppenpanzer teilweise knapp einen halben Zentimeter dick auf den Knien und Ellenbogen hatte und jede Bewegung Risse und Blutungen dort verursacht hat, ist das derzeit Kinderquatsch mit Michael. Dennoch ist auch in dieser Form an kurze Hosen, T-Shirts oder gar Badeurlaub im Sommer nicht zu denken. Die Hände "muss" ich auch ständig verstecken, um meine Umwelt nicht zu "belasten". Hier mag das Problem aus falscher Eitelkeit primär eher ein psychisches sein, aber es ist, wie es ist. Der Zug ist vermutlich abgefahren, diesen geistigen Knacks noch mal zu berichtigen. Die Haare muss ich mir komplett abrasieren, sonst wuchert es darunter. Ich bade regelmäßig in Salz und reibe mich mit einer Urea-Creme ein. Beides Produkte von dm. Die können die Symptome zwar auch nicht beseitigen, ich habe aber das Gefühl, dass sie zumindest schlimmeres verhindern.
Zusätzlich habe ich das Glück (oder vielleicht auch Pech) praktisch niemals anderweitig krank zu werden. Bis auf 2-3 Erkältungen bin ich nun 25 Jahre lang verschont geblieben. Die einzige Praxis, die ich seither von innen gesehen habe, ist die vom Zahnarzt. Das bringt mich zu meinem Problem (was auch bei der Covid-Impfung schon nervte): Ich habe keinen Hausarzt... Entsprechend habe ich auch absolut keine Ahnung, wie das Prozedere hier abläuft.
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Ich meine mich erinnern zu können, dass man nicht einfach so zu einem Facharzt gehen darf. Der Hausarzt muss eine Überweisung schreiben, oder so. Stimmt das (noch)?
Und angenommen, ich habe dann diese erste Hürde überwunden und stehe irgendwann in der Praxis vom ausgewählten Hautarzt: Gibt es Red Flags, auf die man achten sollte? Als Mitleser hier im Forum meine ich den Tenor herausgelesen zu haben, dass bspw. Kortison-Präparate in keinem Fall eine gute Behandlungsmethode wären. Kurzeitig schlagen sie zwar erfolgsversprechend an, können aber nicht dauerhaft genommen werden und beim Absetzen bekommt man dann die volle Packung. In dem Fall sei es besser, ohne Behandlung weiter zu machen oder zu versuchen, einen anderen Arzt zu bekommen.
Wäre für etwas Aufklärung sehr dankbar.