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Forum zu seborrhoischem Ekzem


Richaelmauer
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Richaelmauer

Hallo miteinander, :o

ich finde diese Plattform hier sehr gut, um sich zu informieren, Fragen beantwortet zu bekommen oder sich einfach nur den Kummer von der Seele reden zu können.

Ich bekam vor einigen Monaten auf der Kopfhaut starke Schuppenbildung, worauf dann zunächst die Diagnose Psoriasis gestellt wurde. Nachdem ich nun verschiedene Ärzte abgeklappert habe und mir jeder etwas anderes erzählen wollte, kam ich schließlich zu einem kompetenten Dermatologen, der eine andere Diagnose gestellt hat. Statt Psoriasis fühlt sich auf meiner Kopfhaut ein "seborrhoisches Ekzem" pudelwohl.

Da mir dieses Forum hier sehr gut geholfen hat, begab ich mich auf die Suche nach einem, das zu meiner "neuen" Krankheit passt. Fündig wurde ich dann mit

http://seborrhoisches-ekzem.de/se/forum/forum.php. Leider ist dieses Forum nicht so stark besucht, obwohl das seborrhoische Ekzem wohl weit verbreitet sein soll.

Vielleicht erging es anderen hier ähnlich wie mir, so dass ich einen Besuch dieser Seite nur empfehlen kann. Je mehr das Forum besuchen, desto mehr Erfahrungsberichte und "Heilungs"möglichkeiten werden verfügbar und desto besser kann Betroffenen geholfen werden.

(Ich hoffe, mein Post wird jetzt nicht als Schleichwerbung verstanden ;) )

Viele Grüße,

Michael

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Bei mir wurde seit Kindheit ein seborrhoisches Ekzem diagnostiziert. Klar ist jetzt, das war schon Schuppenflechte. Die Grenzen sind sehr fließend und eine genaue Diagnose ist, wenn es noch nicht so schlimm ist, schwer zu stellen. Das sind meine Erfahrungen.

Gruß Nettie

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  • 13 years later...

Vorab: Ich hatte keine eindeutige ärztliche Diagnose des seborrhoischem Ekzems. Nach Recherchen entsprach mein Krankheitsbild aber diesem.

Mit 12Jahren bekam ich sehr starken Juckreiz auf der Kopfhaut mit Folge von aufgekratzen Stellen. Die erste ärztliche Diagnose war "Kopfläuse" mit entsprechend Behandlung. Nachdem sich keine Besserung einstellte und mein Hausarzt keinen Rat wusste, ging es nochmal zum Dermatologen. An dessen Diagnose kann ich mich nicht mehr erinnern und ob daraufhin eine Behandlung erfolgte, weiß ich leider auch nicht mehr. Für meine Mutter war die Ursachenforschung damit beendet und "Hör auf zu kratzen" war  jahrelang die Lösung. Ich verfolgte diverse Ratschläge wie zB Jojobaöl oder Eukalyptusshampoo, um den Juckreiz zu stoppen. Alles ohne Erfolg und ich musste mich damit anfreunden mit permanent juckender Kopfhaut, aufgekratzen Stellen und entsprechenden Schuppen zu leben. Offen gestanden hinterlässt sowas auf Dauer auch psychische Spuren.

Tägliches Haarewaschen war jahrelang die einzige Milderung.

Mit Anfang 20 startete ich nochmals mit Besuchen beim Dermatologen. Ich bin mir nicht mehr sich, aber ich meine er diagnostizierte ein Ekzem und verschrieb mir "Topsym Lösung" - eine Tinktur, die per Pipette auf die betroffenen Stellen aufgetragen wird. Dazu noch "Stiprox Intensiv Shampoo". Mit den beiden Mitteln bekam ich erstmals das Kopfhautjucken und dessen Folgen in den Griff. Es ging nicht komplett weg, aber ich konnte es temporär eindämmen. Zumindest eine Zeit lang. Einige Jahre später wurde mir infolge eines Hausarztbesuches  noch eine andere Lösung verschrieben, die in der Apotheke zusammengestellt wurde (bestehend ausErythromecin, Citronensäure, Ethanol und gereinigtem Wasser). Das Mittel half auch gut, vergleichbar mit der Topsym Lösung. Leider immer nur temporär und ich hatte bei dem Mittel (bei Topsym noch mehr) das Gefühl, dass es schädlich für die Kopfhaut ist. Aber es half.

Eines Tages wurde mir bei einem Friseurbesuch nach dem Haarschnitt Haarwasser in die Harre massiert. Dieser Moment änderte alles, denn ich hatte über längere Zeit keine Kopfhautbeschwerden mehr! Ein paar Tage später merkte ich, wie der Juckreiz zurück kam. Also ging ich in die Drogerie und kaufte mir eine Flasche Haarwasser (konkret "Seborin Haarwasser" von Schwarzkopf, weil auf der Flasche noch "gegen Juckreiz" steht. Wahrscheinlich hilft jedes andere Haarwasser auf Alkoholbasis  genauso). Seitdem  ich dieses im unregelmäßigen 2-Wochen Rhythmus nutze, habe ich keine Kopfhautbeschwerden mehr. Kein Juckreiz, keine offenen Stellen. Nach 20 Jahren mit Kopfhautproblemen eine unbeschreibbare Erlösung für Körper und Seele!

Ich hoffe, dass meine Erfahrung dem ein oder anderen Leser hilft. Wenn ja, schreibt doch bitte auch ein Kommentar zu eurer Erfahrung.

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