Jump to content

Search the Community

Showing results for tags 'Ernährung'.



More search options

  • Search By Tags

    Type tags separated by commas.
  • Search By Author

Content Type


Forums

  • Allgemeines
    • Psoriasis
    • Psoriasis arthritis
    • Psyche
    • Rechtliches und Soziales
  • Therapien
    • Medikamente, Mittel, Therapien
    • Äußerlich
    • Innerlich
  • Drumherum
    • Alternatives
    • Ernährung
    • Hautpflege
  • Klinik, Reha, Kur & Urlaub
    • Der Weg in die Klinik und zur Reha
    • Kliniken
    • Totes Meer
    • Erholung im Ausland
  • Community
    • Neue stellen sich vor
    • Gruppen
    • Suche Betroffene
    • Treffen, Termine, Fernsehtipps
    • Am Rande bemerkt
    • Hobbylobby
    • Private Kleinanzeigen
  • Experten-Forum
  • Berlin's Forum
  • Nordrhein-Westfalen's Forum
  • Bayern's Themen
  • Bremen und umzu's Forum
  • parapsioriasis en plaques's Themen
  • Baden-Württemberg's Vorstellungsrunde
  • Baden-Württemberg's Themen
  • Schleswig- Holstein das Land zwischen den Meeren's Fragen und Tipps
  • Brandenburg's Forum
  • Rheinland-Pfalz's Forum

Blogs

There are no results to display.

There are no results to display.

Calendars

  • Termine
  • Berlin's Termine
  • Nordrhein-Westfalen's Termine
  • Bayern's Termine
  • Schleswig- Holstein das Land zwischen den Meeren's Termine

Categories

  • Checklisten
  • Community
  • Expertenchats
  • Anderes
  • Bayern's Dateien

Marker Groups

There are no results to display.


Find results in...

Find results that contain...


Date Created

  • Start

    End


Last Updated

  • Start

    End


Filter by number of...

Found 103 results

  1. 325 downloads

    Ratgeber für Psoriasis-Patienten, herausgegeben von der Firma Biogen-Idec
  2. Schlapunski

    Lactose intoleranz

    Hilfe, hilfe was soll man blos tun, um normal essen zu können???? Seit gut acht Jahren kämpfe ich mit Durchfällen. Ich kann doch nicht nur von Kartoffeln leben. In der Psorisol,2003, in Hersbruck ist bei der Suchdiät einiges zu Tage getreten, wovon ich keine Ahnung hatte.Keine Essig-Öl-tunke z.b. beim Brathering (wo die doch bei Bratkartoffeln sooo oberlecker sind) Keinerlei Kuh+Ziegemilchprodukte. Jetzt bin ich bei "StuZi" gelandet und habe einen kl. Lichtblick. StuZi ist eine Molke aus 1 Drittel Stuten+2 Drittel Ziegenmilch. Schmeckt richtig gut. habs auch schon mit Mandel,Reis+Hafermilch versucht. Das Leben als Psoriatiker ist verdammt teuer, wenn man erstmal Rentnerin ist.........! Keine Salatsoßen (die einem auch schmecken!) Keine Milch im Tee od. Kaffee. Keine Brech- od.Schneide-Bohnen, wegen des Capsains. --- Nun ist das alles noch nicht genug, dann kommt auch noch eine Wollwachsallergie dazu. Und in welchen Pflegemitteln, ja sogar in Seifenpräparaten ist bitte schön K E I N LANOLIN ???? Ich bekomme Brechreiz bei Menthol, Eukalyptus und Pfefferminzgeruch. Ok, noch trage ich meinen Kopf nicht unterm Arm. aber wer kennt all diese Symtomatic und hat das "Zaubermittel" parat? Vielen Dank, in herzlicher Verbundenheit mit liebem Gruß Schlapunski
  3. Rio86

    Hallo zusammen...

    Ich bin 26 Jahre alt und mich begleitet seit meinem 15 Lebensjahr die Schuppenflechte! Mal mehr...mal weniger...und ausprobiert hab ich schon so einiges, was mir die Hautärzte empfohlen! Anfang 2012 nahm ich 15 kg Gewicht ab durch einen Ernährungsumstellung und erzielte somit schon eine Linderung meiner Psoriasis. Ende letzten Jahres machte ich einen Befindlichkeitscheck bei einem Ernährungsberater/Vitalstoffrainer, welcher mir darauf eine 2monatige Kur verschrieb...basierend auf hochwertigen Aloe-Vera Produkten. Innerhalb dieser Kur lag mein Erfolg bei einem 50% Rückgang der Flechte...mittlerweile an einigen Stellen schon komplett! Der Grund für meine Anmeldung ist, dass ich dieses positive Erlebnis mit euch teilen will! Hat hier denn schon jemand ähnliche Erfahrungen gemacht mit Aloe-Produkten, ganz ohne Kortison? Schöne Grüße, Rio
  4. Masreya

    Ernährung?

    Wie soll ich mich ernähren hab schon seit 10 Jahren pso und jeder Arzt sagt was anderes :/
  5. Gibt es Tees, die Patienten mit Psoriasis oder Psoriasis Arthritis empfohlen werden können?
  6. Guest

    Pagano-Kochbuch

    Hallöchen, hat hier einer im Forum schon das Pagano-Kochbuch? Mich würde sehr interessieren, ob es sich lohnt, es zu bestellen. Viele Grüsse Gina
  7. Bommerlinda

    Erfahrung Paleo Diät?

    Halli-Hallo, gönne mir heute einen Goggle-Nachmittag und bin auf die Paleo Diät gestoßen. Hat von Euch schon jemand positive Erfahrungen sammeln dürfen? Wäre wirklich lieb von Euch, wenn sich der eine oder andere dazu äußern könnte. Momentan, trotz Sonne, baden usw. "flippt" meine Pso wieder einmal rum Seit 2 - 3 Wochen sind auch meine Füße betroffen, obwohl ich rund um die Uhr entweder barfuß laufe oder in FlipFlops "rumlatsche", zwar nur drei Plaques in der Größe des alten 5 Mark Stückes, aber das reicht mir schon Und das Schlimme, auch 3 meiner Fingernägel durften wieder dran glauben und eigentlich finde ich nichts schlimmer, als ungepflegte Fingernägel/Hände. Hatte mir in der Vergangenheit auch schon einmal Gelnägel "verpassen" lassen, aber die fanden keinen Halt, weil sich der Nagel ja hebt und so trage ich die Fingernägel nun immer extrem kurz und creme den ganzen lieben langen Tag mit einer Urea Lotion, damit sie nicht noch trocken und krümelig werden. Ich habe zwar auch schon Tropfen verschrieben bekommen, aber die brachten rein gar nix. Vielleicht sollte ich noch erwähnen, damit keiner denkt, ich hätte hier nur eine Diät im Sinn, dass ich auch schon Fumaderm eingenommen habe, aufgrund der aufkommenden Nebenwirkungen, ich hätte sterben wollen und eigentlich bin ich jemand, der sich nicht anstellt, habe ich die Einnahme abgebrochen. Angemischte Cremes, Kortison ect. brachten bei mir keinen nachhaltigen Erfolg. einmal nicht gecremt und alles explodierte. Ich benutze daher zur Zeit nur eine Lotion mit 10% Urea, um die Haut weich zu halten. Die brennt zwar anfangs an den erkrankten Stellen, aber das nehme ich gern in Kauf. Also, wenn mir jemand seine Erfahrung mit der Paleodiät mitteilen möchte, ich würde mich riesig freuen! Ansonsten beginne ich einfach in den nächsten Tagen damit und werde berichten Ungesund scheint sie ja auf keinen Fall zu sein. Wünsche euch eine schöne sonnige Woche
  8. Einen schönen guten Tag, wir alle wissen, dass bei jedem die Pso unterschiedlich reagiert. Aus diesem Grund möchte ich hier meine Besserung aufgrund meiner Ernährungsumstellung schildern. Respektive in der Hoffnung, dass es auch einigen von Euch helfen könnte. Weil ich abnehmen will und mit meiner Low Carb Diät im letzten Jahr sehr gute Erfahrungen gemacht habe (15kg in vier Monaten), begann ich am 10.01.2011 wieder mit der Diät. Ich bin mir nicht sicher ob es für diese Art eine spezielle Benennung gibt (wie beispielsweise LOGI oder so ähnlich), daher beschreibe ich diese kurz in meinen Worten: Ich achte in erster Linie auf meinen Kohlehydrateverbrauch, dass ich den Tagesverbrauch von 20g nicht überschreite und das einschließlich Getränke (d.h. Tabu sind: Brot, Reis, Nudeln und ähnliches). Schon in den Anfängen habe ich eine Besserung festgestellt habe - besser als allein durch meine BetaGalen-Salbe. (Aufgrund der hohen Nachfrage nach der Diät in meinem Freundeskreis entsteht noch eine i-net Seite, welche ich in diesem Thema bei Fertigstellung publizieren mit dem genauen Handling und natürlich auch mit Tipps und Rezeptvorschlägen.) Da ich von ungeduldiger Natur geprägt bin und die Herde so schnell wie möglich loswerden will, habe ich mir überlegt, den Heilungsprozess mit zusätzlichen Nahrungsergänzungen zu beschleunigen, welche hier im Forum und auch außerhalb vorgeschlagen wurden - unabhängig ihrer Bewertungen. Ich meine, Nahrungsergänzungen können ja in Summe auch für meinen Körper nicht schaden - auch wenn es wegen der Pso untauglich sei. Also habe ich mir Omega-3-Kapseln, Zink und Magnesium besorgt, welche ich gemäß empfohlenem Tagesverbrauch zu mir nehme. (Nagut... für meine Nägel nehme ich noch Biotin zu mir - aber ich denke nicht, dass dies wegen der Pso relevant ist.) Mir ist aufgefallen, dass ich dem Rückgang der Herde fast zusehen kann. Einige kleinere Bereiche sind sogar schon ganz weg und aus Flecken sind nur noch Punkte geworden. Allerdings muss ich fairerweise dazu schreiben, dass die meisten meiner Erscheinungen (bis auf einer Ausnahme & meiner Kopfhaut) aus kleineren Flecken (zwei bis fünf Zentimetern Durchmesser) bestehen. Gerne stehe ich in diesem Thema Rede und Antwort und würde mich riesig freuen, wenn es jemand ausprobiert - und es natürlich wirkt.
  9. Sushi

    Psoriasis unter 25, was mir hilft

    Hallo Zusammen, Ich bin ganz neu hier. Ich habe schon seit meinem 4. Lebensjahr Psoriasis. Demnach habe ich schon einige Arztbesuche und Therapien hinter mir. Darunter waren Eigenbluttherapien, Kortisonbehandlungen und Aufenthalte in der Uniklinik mit Bädern und UV-Bestrahlungen. Ende vom Lied war, dass es nur kurzweilige Erfolge waren und ich hinter her schlimmer als vorher aussah. Es hat sehr lange gedauert, bis ich einen Weg gefunden habe die Schuppenflechte ganz gut in den Griff zu kriegen. Ich finde grade wenn man noch so Jung ist, sollte man mit Kortison und Co. vorsichtiger sein. Sie zerstören die ganze Haut und wenn man es absetzt kommt es doppelt so schlimm zurück. Ich habe schon seit langem die Nase voll, von den ganzen Hautärzten. Gehe dort nur noch zur Hautkrebsuntersuchung hin, da ich durch die ganzen UV-Therapien oft verbrannt war. Seit gut 3 Jahren therapiere ich mich selber und hab für mich rausbekommen, was mir gut tut. Ein wichtiger Ansatz ist die Ernährung gewesen. Bei mir hat schon sehr gut geholfen meinen Fleischkonsum zu reduzieren und weniger zuckerhaltig Lebensmittel zu essen. Ganz darauf verzichten kann und will ich auch nicht. Ich versuche so gut es eben geht es zu vermeiden. Fisch hingegen tut mir super gut. Wichtig ist auch eine gute Pflegecreme. Habe endlich was gefunden, was auch wirklich einzieht und nicht wie ein Film auf der Haut haften bleibt. Noreva "Duo Skin" aus der Apotheke ist spitze. Dadurch, das meine Haut so trocken ist, zieht normale Body Lotion nicht ein. In dieser Creme ist ein Wirkstoff drin, der bewirkt, dass die Creme selbst bei der trockensten Haut einzieht. Allerdings kosten 200ml auch 12€. :-/ Seit einem Jahr kam auch noch Psoriasis Athritis hinzu. Hab es im Handgelenk. Ein tolles Mittel sind hochdosierte Weihrauchtabletten. Sie mindern die Entzündungsherde im Körper und sorgen gleichzeitig dafür, dass man stressresistenter wird. Des weiteren verzichte ich auf Kleidung aus Kunstfasern wie Acryl oder Polyester. Die Haut kann nicht atmen und man schwitzt vermehrt. Sollte ich mal einen akuten Schub haben, hilft mir auch alle 14 Tage ein Besuch im Solarium. Bevor jemand aufschreit wie schlimm das Solarium ist, kann ganz entspannt bleiben. Ich habe Rücksprache mit meiner Ärztin gehalten. Wenn man in Maßen ins Solarium geht ist es Ok. Rede hier jetzt nicht von Grillhähnchen Bräune. Ich habe gesehen, dass in den Foren die Antipsoriasis Creme sehr umstritten ist. Ich selber nutze sie mit großem Erfolg. Und das ganz ohne Kortison. Oft wird behauptet, dass diese Creme ein Böses Geschäft ist. Dem kann ich nicht zustimmen. Anstatt die Creme zu kaufen, konnte ich sie erstmal testen. Auf Anfrage bekommt man eine Probe geschickt. Ansonsten hat die Creme auch ihren stozen Preis von 50€ bei 130ml. Ich bin froh nach sehr langer Zeit einen Weg gefunden zu haben ohne Chemiebombem mit der Psoriasis fertig zu werden. Ich wünsche euch allen, dass ihr auch einen Weg findet, um ein beschwerdefreies Leben zu führen so gut es eben geht. Natürlich würde ich mich über Tips eurerseits sehr freuen. :-)
  10. hanna89

    Weizenunverträglichkeit

    "Das Böse im Brot" http://www.deutschlandfunk.de/weizenunvertraeglichkeit-das-boese-im-brot.740.de.html?dram:article_id=417810 Da hier öfters von glutenfreier Ernährung gesprochen wird, stelle ich den Artikel mal ein. Es geht nicht um Psoriasis, aber es wird u.a. über einen Zusammenhang zwischen Weizen und Autoimmunerkrankungen gesprochen. Es gibt da noch viele "könnte's", aber dennoch interessant. Hoffentlich gibt es da bald Ergebnisse. VG hanna89
  11. Hallo ihr Lieben, wollte hier kurz meinen Krankheitsverlauf schildern: bin 27 und vor ca. 7 Jahren begannen sich auf meiner Haut am Bauch sowie auf der Kopfhaut rote Stellchen zu bilden, die als Schuppenflechte diagnostiziert wurden. Im Sommer wurde es besser, im Winter schlechter. Ich war natürlich beim Arzt, mal hier mal da. Hauptsächlich wurden mir Cortison-Salben verschrieben, die mir wenig genützt hatten. Es wurden immer mehr Stellen und sie wurden größer. Ich versuchte eine Vitamin D?oderB? Salbe (Daivonex - zu empfehlen), die auch bei längerfristiger Anwendung etwas Besserung brachte und bei deren Absetzen kein heftiger Schub folgte. Die Schuppenflechte wurde im Winter 12/13 so groß, dass mir meine Hautärztin eine systematische Tabletten-Therapie (Fumaderm) verschrieb. Nun hat sich letztes Jahr die Schuppenflechte, obwohl Sommer war und ich die Tabletten nahm, immer mehr verschlimmert. Es bildeten sich richtig viele und große Stellen am Körperstamm und auch Arme und Beine waren betroffen. Ich war hilf- und ratlos. Die Fumaderm bereiteten mir außerdem körperliche Beschwerden. Ich suchte nach alternativen Behandlungsmöglichkeiten und entschied mich im Herbst für einen Heilpraktiker, den ich nat. zahlen musste, aber den Versuch war es wert. Er checkte mich und stellte eine "Übersäuerung des Organismus" fest. Behandlung war eine Ernährungsumstellung (verbunden mit einigen homöopathischen Entgiftungsmitteln) nach dem einfachen Prinzip: es gibt Lebensmittel, die werden vom Körper sauer (s) verstoffwechselt, und Lebensmittel, die werden basisch (b) verstoffwechselt. Egal was man isst, es sollte eben ausgeglichen sein (Bsp. Tomate b + Nudeln/Reis s). Fleisch ist z.B. sehr stark säurebildend. Wenn man dieses Prinzip verfolgt, resultiert am Ende automatisch eine gesunde, ausgewogene Ernährung. Nachdem ich mich endgültig dafür entschied, setzte ich die Fumaderm ab und ich ernährte mich nach diesem Prinzip. Es zeigte sich eine deutliche Besserung und ich fühlte mich körperlich wesentlich besser. Aktuell habe ich nur noch kleinste Stellen auf dem Kopf und im Intimbereich, der Rest ist weg... grandios... ich freu mich, mir geht es gut und ich fühl mich gesund. Wenn ihr Fragen habt, nur her damit. Ansonsten rate ich euch auch den Schritt zu einem Heilpraktiker o.Ä. zu gehen ! Ich wünsche euch alles Gute und gute Besserung. LG
  12. Hallo bin noch ziemlich neu hier, Habe die erfahrung mit meinem geschwister verglichen bei dem es an der selben stelle aussbrach und zum artzt ist und schon nach 2 monaten keine lebensqualitaet mehr geniessen konne durch eine enorme vershlechterung des krankheitsbildes. Da ich nicht zum Artzt bin bekam ich die chance ganz bewusst mit diaeten zu experimentieren. Ich lebe nun schon seit mehr als 4 jahren annaehrend beschwerdefrei. Ich Lebe so Vegan wie moeglich, wegen v b12 goenne ich mir 1 mal die woche einen nicht vegi doener. zu hause esse ich nur nussmusse jeglicher art auf einem sehr luftig gebackenen knaeckebrot aus kastanienmehl. Saeure base ernaehrung sollte ein begriff sein. Das problem ist ja auch das wir unsere atmosphaere mit co2 anreichern und uns somit chronisch ueberseuern, ich denke das das die ursache fuer recht viele beschwerden heutzutage sein koennte.... Ich esse keinen fisch mehr. nach dem letzten tunfisch bekam ich unmittelbar nach verzehr juckreitz was ich auf das quecksilber oder generell schwermetallbelastungen zurueckfuehre, weil mir fischoelkapseln eher keine beschweden verursachten. diese nehme ich aber auch nicht mehr... Olivenoel, Viel frisches gemuese am besten nicht kochen direckt roh ein zwei scheiben frische pilze auf die Nussmus knaeckes(Pilze enthalten vermehrt furmarsaeure) KEINE Kohlenhydrate (Weiss ist schwer wenn dann so wenig wie moeglich) Sowie !!!! industrieller Zucker NO GO!!!! (Chemikalien und der gleichen brauche ich hoffentlich erst garnicht zu erwaehnen. alles so rein und unbelastet wie moeglich)Selbst bei feigen gettrocknet bekam ich das jucken weil die vitamin zuckermischung nicht stimmt, und das obwohl gettr. feigen als basischtes lebensmittel ueberhaupt gelten. Es gibt Menschen die verzichten selbst auf industriell bearbeitete nahrung, wei oele und fette in den rohstoffen beim durch das bearbeiten bersten der zellwarnd freigesetzt werden mit luftsauerstoff reagieren(ranzig werden) und dem koerper nach der oxidation mehr schaden als nuetzen. Diesen schritt musste ich noch nicht gehen. bei mir klappts so ganz gut. Ungesaettigte oele und Fette (Nuesse jeglicher art ) und Frische nicht zu suesse fruechte (ich ess kiwis oder kacktussfeigen)sowie frisches ungekochtes gemuese (Ich esse wurzeln jeglicher art , tomaten, avocados )sind erlaubt. Wer sich mit kortisonbehandeln will hat ein problem, wers muss leider auch. Denn ist klar um sich in die balance zu bringen ist es quatsch seinen koerpereigenen kortisol pegel zu senken in dem man von aussen kortison zu gibt. das problem ist halt auch ganz klar das solche gepuschten entzuendungsherde sehr langsam erst wieder abheilen. Dumm nur das in dem Forum meist Leute sind bei denen die schulmedizin schon viel schaden angerichtet hat. aber vielleicht hilfts ja dem einen oder anderen doch noch auf den rechten weg.
  13. Hi Leute, Ich komme gleich zur Sache. Ich bin fast untergewichtig und muss eigentlich zunehmen. Allerdings, schiebt die PSO gerade wieder. Natürlich pünktlich zum guten Wetter damit ich auch dieses Jahr wieder depressiv in der Ecke hocken darf ;( Ja, ich bin grad richtig schlecht gelaunt mal wieder. Und ich denke, dass es auch damit zu tun hat, dass ich derzeit versuche zuzunehmen, weil ich wirklich arg dünn bin. Und nun schaue ich im Internet und es findet sich wirklich jedes Lebensmittel auf einer "Kannst du essen" und gleichzeitig auf einer "lass es bleiben" Liste. Hier steht das, dort steht das. Sparen sie Kolehydrate...... emmm ja das geht nicht dann verschwinde ich,. Ich finde garnichts über Menschen die einerseits zunehmen müssen bzw eher viel essen sollten und PSO-Schübe vermeiden wollen. Etwas komisch ausgedrückt hab ich mich vieleicht aber ich bin wie gesagt derzeit echt angeschlagen. ;/ Vielleicht kann ja jemand was feines dazu sagen oder mir einen Gesunden "Zunehm-Ernährungs-Plan" nahelegen der eine Besserung der PSO begünstigt.Ich muss mindestens 3500 kcal am Tag essen. LG Dirk
  14. Pusteblümchen

    Urgeschmack-Paleo-Diät

    http://www.urgeschmack.de/
  15. Hallo allerseits! Ich habe mich soeben angemeldet und schildere hier nun mein Problem. Ich habe seit Oktober 2013 Schuppenflechte, seit meinem 19. Lebensjahr. Davor hatte ich schon mehrere Jahre lang immer wieder kleine Bläschen an den Händen, die ich für ein dishydrotisches Ekzem hielt (was es nun ist, hat sich nie aufgeklärt). Ich war bei mehreren Ärzten, die die Schuppenflechte zunächst gar nicht erkannt haben oder mich nach 2 Minuten mit der schlichten Diagnose "Ekzem" aus dem Behandlungszimmer geschubst haben. Schließlich wurde mir dann Momegalen Salbe verschrieben, die nicht geholfen hat. Auch nach weiteren Nachfragen bei der Ärztin, die mir dies verschrieb, merkte ich, dass sie ein Ratespiel betrieb und mir wahllos irgendwelche Medikamente verschreiben wollte, die bei Irgendwelchen Hautproblemen eventuell helfen könnten, mich aber weder aufklären noch kompetent beraten konnte. Ich versuchte daraufhin, einen Termin in einer darauf spezialisierten Klinik zu erhalten. Unmöglich als Kassenpatient. Durch meine Hausärztin konnte ich aber eine stationäre Behandlung im März 2014 erwirken. Zu dem Zeitpunkt hatte sich die Psoriasis bereits auf meine Hände, Füße, Beine und meine Intimzone sowie meine Kopfhaut ausgebreitet. Der Krankenhausaufenthalt war der Horror. Man wurde menschenunwürdig behandelt (wenn man überhaupt behandelt wurde, der Begriff ist noch sehr nett ausgdrückt). Die Assistenzärzte, die teilweise noch nichtmal richtig Deutsch konnten, sagten wörtlich es sei "lächerlich, dass ich mit so einem "geringen" Befall statinär dort" wäre und dass es "peinlich" wäre, dass die anderen Hautärzte mir nicht helfen konnten. Das war ein Eigentor, da mir im Krankenhaus auch keiner helfen konnte. Mir wurde Folgendes verordnet: Eine Cremé, die mit F beginnt (leider habe ich den Namen vergessen) morgens und Daivonex abends. Lustigerweise steht im Krankenhausbrief, dass eine Behandlung mit völlig anderen Medikamenten fortgeführt werden soll, die ich im Krankenhaus nie erhalten habe und von denen ich noch nie etwas gehört habe. Und zwar " Dermatop Fettsalbe" abends und "Silkis Salbe" morgens. Ich hoffe, es handelt sich um Austauschprodukte, aber da die Hälfte meines Briefes fehlerhaft ist, will ich mich lieber nicht darauf verlassen. Des Weiteren wurden meine Werte vertauscht und in meinem Brief steht irgendwas von Urinuntersuchungen - ich habe nie Urin abgegeben. Die Ärztin hat sogar nochmal gefragt nach dem Urin bei der Übergabe des fertigen briefs (sie wusste also, dass das im Brief stand) und als ich verneinte, hat sie ihn mir trotzdem schweigend übergeben, ohne den Fehler zu erwähnen. Ob meine anderen Werte echt sind, konnte nie geklärt werden. Das Statement des Krankenhauses dazu: "Tja, da kann man jetzt auch nichts mehr machen." Kleiner Rat am Rande: Bitte liebe Leute, besucht niemals das Josef Hospital in Bochum. Dieser Haufen von gebrochen sprechenden "Ärzten" ist an Inkompetenz ist nicht zu übertreffen. Sowas habe ich noch nie erlebt. Über den Aufenthalt könnte ich ein Buch schreiben... und es wäre eine Horror Story. Aber ich schweife ab... hier sind meine Fragen an euch. Es würde mir viel bedeuten, wenn mir endlich jemand helfen könnte nach den vielen Enttäuschungen. - Hat eine Ernährungsumstellung euch geholfen? Ich habe gelesen, dass es helfen könnte, die Ärzte meinten das Gegenteil (denen ich allerdings auch nicht mehr vertraue). - Konntet ihr Veränderungen der Nägel anders als mit Fumaderm behandeln? Oder ist das der letzte Ausweg? - Kann ich Fumaderm eventuell wieder absetzen nachdem alles abgeklungen ist und bei neu auftretenden Schüben dann wieder versuchen, mit Cremés ein komplettes Ausbrechen zu verhindern? - Was sind die stärksten Cremés, die ihr kennt? - Was sagt ihr zu "Dermatop" (eventuell Äquvalenzpräparat zu Daivonex?) und "Silkis"? Die (vermutlichen?) Austauschprodukte konnten mir ja nicht helfen.. - Was hilft euch außerhalb der üblichen Medikamente beim Kampf gegen die Psoriasis? Sport, Bewegung, bestimmte Nahrungsmittel oder Beschäftigungen? - Wie färbt ihr eure Haare mit Psoriasis? - Wie wascht ihr eure Haare mit Psoriasis? - Wie pflegt ihr die betroffenen Stellen generell (außerhalb der direkten Behandlung)? - Wie enthaart ihr eure Beine mit Psoriasis? - Kennt ihr gute Hautärzte für Kassenpatienten in Bochum und Umgebung? Ich freue mich auf eure Antworten! Vielen Dank im Voraus! Eure Loury
  16. Hallo zusammmen, ich habe mich nunendlich dazu entschieden, mich anzumelden, da mir eine dicke Frage auf den Lippen brennt, zu der es hier im Forum leider viel zu wenig zu lesen gibt. Aus meiner Verzweiflung heraus und meiner Erkenntnis, dass meine Pso sehr eng mit meiner Ernährung zusammenhängt, habe ich mir das oben genannte Buch gekauft. Die ersten Seiten sagen mir genau das, was schon immer meine Vermutung ist. Leider finde ich niemanden, der das Buch kennt und mit dem man sich austauschen könnte. Nun die Frage hier ins Forum. Wer kennt es und wer hat mal versucht, danach zu leben? Ich habe bisher erst 1/3 des Buches gelesen und kämpfe mich allmählig vor. Leider gibt es das nur in englischer Sprache und darin war ich nie gut. Aber ich bemühe mich und hoffe demnächst auch das komplette Buch diskutieren zu können. Ich hoffe auf eure Unterstützung. Bonki
  17. Hallo Ihr Lieben, jetzt mach ich doch noch einen "eigenen" Thread auf... Kleine Info zu mir: ich habe seit Kleinkindalter Neurodermitis und vor etwa 15 Jahren hat sich als Erbe meines Vaters noch die Schuppenflechte hinzugesellt. Kortison und Vitamin D3 Salben und Bestrahlung sind ja da erstmal die Standartantworten der Mediziner. Hilft alles leider nur, so lange man es anwendet und in meinem Fall auch nur so begrenzt, dass ich eigentlich nie wirklich erscheinungsfrei war, seit vor etwa drei bis vier Jahren der heftigste Schub meines bisherigen Lebens eingesetzt hat. Davor hatte ich einige Jahre relative Ruhe mit vereinzelten kleinen Stellen Pso, die sich allerdings schnell wieder verzogen und seltener mal einem milden Neuroschub. Der aktuelle Schub, der jetzt schon drei Jahre anhält, fing an wegen starkem Stress, der leider in den Jahren nicht unbedingt weniger wurde, sondern eher im Gegenteil. Hinzu kamen diverse Krankheiten mit Antibiotika Einnahme, die ihr übriges taten. Kleinere und größere Herde zieren also meinen Körper im wahrsten Sinne des Wortes von Kopf bis Fuß. Kortison und Vit D3 erwiesen sich als einigermaßen wirkungslos und regelmäßige HA Termine für Bestrahlungen sind zeitlich einfach nicht drin. Wie bei vielen anderen hat sich im Urlaub mit Sonne, wenig Stress und viel Omega 3 Fettsäuren im täglich verspeisten Fisch das Hautbild enorm verbessert. Gesunde Ernährung ist mir grundsätzlich sehr wichtig und auch wenn das Aufspüren von Nahrungsmittelunverträglichkeiten mit Hilfe eines vom Arzt erstellten Planes sicher einfacher ist, denke ich, dass mit ein bisschen Aufmerksamkeit und Organisation jeder Mensch in der Lage ist, auf seinen Körper zu hören und die Konsequenzen daraus zu ziehen. Die Lebensmittel, die mir mein Körper nicht so schnell verzeiht, sind Getreide- und Milchprodukte, Nachtschattengewächse und der böse Alkohol. Vor zwei Jahren hörte ich auf zu rauchen und nahm zur Entgiftung Katzenkrallensud, mit dem hübschen Nebeneffekt, dass sich die Haut besserte. Leider habe ich die Einnahme nicht konsequent fortgesetzt und mich vor etwa drei Monaten durch erhöhten Leidensdruck erst wieder an die Wirkung erinnert. Also habe ich den Vorschlag des Arztes, es mit Biologicals zu probieren dankend abgelehnt und beschlossen, es in Eigenregie zu probieren. Nach einer Erstverschlimmerung wird meine Haut nun von Tag zu Tag besser. Als mich letzte Woche eine Stirnhöhlenvereiterung in die Knie zwang gab mir meine Ärztin ein Ultimatum von zwei Tagen, in denen ich entweder selbständig eine Verbesserung bewirken könne, ansonsten sollte ich ein Antibiotikum einnehmen. Also hab ich mir beim Imker meines Vertrauens Propolistropfen besorgt und stellte begeistert fest, dass nicht nur die Erkältung, sondern auch die Haut immer besser werden. Lange Rede, kurzer Sinn: die aktuelle Routine besteht aus täglich 3 x 20cl Katzenkrallensud und 3 x 25 Tropfen Propolistropfen vor den Mahlzeiten. Ab und an wird zusätzlich noch eine Golden Milk (Pflanzen"milch") mit Kurkuma nach ayurvedischem Rezept in den Speiseplan integriert und ansonsten weitestgehend auf Nachtschattengewächse, Getreide-, Milchprodukte und Alkohol verzichtet. Fertiggerichte und Zuckerzeugs mag ich ohnehin nicht besonders, daher fällt es mir nicht allzu schwer, darauf zu verzichten. Kaffee und Kippe nach dem essen wegzulassen war anfangs deutlich schlimmer... Aber man hat ja nur einen Körper und der dankt es mir ganz offensichtlich. Vielen Dank für's lesen, Anregungen, Fragen und Kommentare sind herzlich willkommen!
  18. Blume1938

    Ernährung

    Hallo ich habe Produkte aus Weißmehl,Kuhmilch,Fleisch und Wurst vom Schwein und Rind für mich seit 2 Jahren gestrichen. Außerdem verzichte ich auf Eier und möglichst Zucker und meine Haut dankt es mir !
  19. Hallo, ich bin neu hier und bin auf der Suche nach Menschen die mir etwas beantworten können. Erfahrungen, Gemeinsamkeiten, Unterschiede, Experimente. Zu mir: Ich selbst habe seit meiner Kindheit Psoriasis am Kopf. Inzwischen auch in den Ohren und ein Fleck an der Lippe. Dass ich Psoriasis habe, weiß ich erst seit letztem Jahr. Vor ca. 2 Jahren wurde bei mir Multiple Sklerose diagnostiziert. Seitdem beschäftige ich mich mit Autoimmunerkrankungen, Ernährung, Entspannung, Sport, Schlaf, Meditation, EBV, nehme an Studien teil etc. Fumarsäure ist inzwischen auch als MS Medikament zugelassen. Es gibt diverse Autoimmunerkrankungen in meiner Familie. Alle haben was anderes. Erschreckenderweise hat jeder in meiner Familie was. Sehr schnell befasste ich mich mit ungeklärten Ursachen. Ich hörte auf zu rauchen, hörte auf zu trinken, fing an diverse Diäten auszuprobieren. Die logischste Diät war das Wahls Protocol. Sie war mir aber zu kompliziert und kein Arzt hat mich dabei unterstützt. Dann fing ich mit anderen Diäten an während dessen nahm ich einer Studie für ein Weihrauch Experiment teil und mir wurde bereits Monate vor Medikamenteneinnahme monatlich das Gerhirn gescant. Zur Zeit mache ich eine zyklische Ketogene Diät, antiinflammatorisch, Paleo Prinzipien und Low in Micotoxins. Dazu kommt alle 3-7 Tage ein Refeed Day mit Proteinfasten. Klingt mega kompliziert, ist es auch. Lohnt sich aber: http://www.bulletproofexec.com/ Ergebnisse: Wesentlich mehr geistige Leistung Bessere Stimmung Mehr Muskeln bei weniger Sport Adrenal Fatigue Syndrom (burnout) überwunden. MS seit einem halben Jahr stabil Und noch viel mehr.... Worauf ich hinaus will, wenn ich diese Diät befolge, wird meine Psoriasis fast schlagartig WESENTLICH besser. Wenn ich dann aus der Ketose rauskomme und Proteinfasten mache kommt Sie wieder. Aber nicht so doll wie in der Woche davor. Wenn ich diese Diät über mehrere Wochen bis Monate sehr diszipliniert befolge ist die Pso irgendwann ganz weg. Auch beim Proteinfasten Tag.... Als ich dann für 3 Tage im Urlaub war und gegessen habe was ich wollte, kam NACH 3 TAGEN alles wieder und zwar so schlimm wie eh und jeh... Jetzt geht sie erst langsam wieder zurück... Ich habe inzwischen super tolle Ärzte gefunden und die meinten es könnte mit einer Typ 3 Allergie zu tun haben. Sich darauf testen zu lassen ist in Deutschland nicht offiziell anerkannt und deshalb Selbstzahler Leistung. Ergebnisse stehen noch aus. Wir haben noch diverse andere Sachen getestet und herausgefunden dass ich mit einem Darmparasiten befallen bin, der in DE nur ganz selten vorkommt.... und ich war seit Jahren nicht im Ausland. Ich habe 2 Threads zum Thema ketogene Ernährung gefunden in der Suche, beide sehr alt.... Meine Frage: gibt es irgend jemanden in diesem Forum, der annähernd ähnliche Erfahrungen gemacht hat?
  20. Hallo zusammen, ich möchte Euch hier mal meine Erfahrungen über viele Jahre mitteilen. Viele von Euch werden sich sicherlich zumindest zum Teil wiedererkennen. Vielleicht hilft Euch der eine oder andere Tip ja auch. Bei mir ging es in der Pubertät los, dass ich mit einem Mal Bläschen an den Fußsohlen bekam. Dazu permanenter Juckreiz. Unbeschreiblich. Die Folge: jeden Morgen blutige Fingernägel und blutiges Bettzeug. Kein Besuch bei diversen Hautärzten mit allen ihren Therapien brachte Linderung. Irgendwann habe ich zufällig herausgefunden, dass heißes Wasser guttat. Also nach dem Duschen oder langem Tragen von Schuhen immer wieder heiß im Waschbecken gewaschen. So ließ sich zumindest der Juckreiz und damit das Kratzen stundenlang unterbinden. Nach der Geburt unseres ersten Sohnes und einer Umstellung im Job ging es dann auch an den Händen los. Wahrscheinlich ausgelöst durch Stress. Damals war ich Konstrukteur und habe viel am Zeichenbrett gearbeitet. Es ging dann so weit, dass ich blutige Spuren auf den Zeichnungen hinterlassen habe, weil die Haut an den Fingern durch Cortison relativ dünn geworden war. Dann habe ich angefangen, meine Essgewohnheiten zu untersuchen und meine Ernährung auf viel Salate usw. umgestellt. Da wurde es nur noch schlimmer! Teilweise hätte ich im Stehen einschlafen können. Ohne Ende Bläschen an den Händen und Füßen. Dazu dann immer wieder "gesunde Ernährung" und noch mehr Leid. Alle Versuche mit Meersalzbädern und Salben brachten allenfalls kurzfristige Besserung. Ich habe zu der Zeit auch ganz deutlich gespürt, dass das Problem von innen kommt. Also kann eine äußerliche Behandlung ja allenfalls die Symptome lindern aber nicht das Problem beseitigen. Meine Erfahrung ist also, dass man mit Mittelchen, egal welcher Art, keinen Erfolg erzielen kann. Durch Zufall habe ich dann herausgefunden, wie es mir besser gehen kann: Ich habe einige Tage hintereinander keinen Salat gegessen, der mit frischen Tomaten, Essig, Öl und teils auch mit Zwiebeln angemacht war. Und siehe da: die Beschwerden gingen ziemlich schnell zurück. In der Folge habe ich mit Lebensmitteln noch weiter probiert. Hier mal meine Liste der Dinge, die ich am Besten gar nicht und höchstens mal ausnahmsweise in kleinen Mengen roh essen darf, gekocht kein Problem: Essig (besonders schlimm: Balsamessig!) Senf (süßer Senf geht einigermaßen) Rohe Tomaten Rohe Zwiebeln Radieschen Sellerie Lauch- oder Frühlingszwiebeln Bestimmte Rot- und Weißwein Milch (auch haltbare muss dringend nochmal aufgekocht werden) Zitrone Orange Kiwi (besonders agressiv!) Erdbeeren (superagressiv!) Limetten u.ä. Dazu zählen natürlich auch alle Lebensmittel, die Bestandteile der Liste enthalten! somit muss ich auch bei Grillsoßen, Dressings usw. aufpassen. Man kann also erkennen, dass das Problem bei mir weitestgehend Säuren sind! Wenn ich wochenlang brav war, macht mir auch eine Bratwurst mit Senf oder ein Glas Wein nichts aus. Danach ist dann aber wieder Disziplin angesagt. 2, 3 Mal hintereinander in einer Woche sündigen bedeutet einen Rückfall. Aber ich kann das so gut kontrollieren, dass ich heute ohne Beschwerden leben kann. Immerhin hat das dann auch 20 Jahre gedauert. Übrigens: Rauchen und Alkoholgenuss macht mich für Rückfälle empfänglicher!! Also passe ich auch da auf. ich esse supergerne asiatisch scharf. Das macht mir gar nichts aus und hat überhaupt keinen Einfluß auf die Flechte. Mein Tip an Euch: experimentiert doch mal mit den o.g. Lebensmitteln bzw. lässt sie einfach mal für ein, zwei Wochen weg oder kocht sie vorher, sodass die Säure rauskocht. Und schaut Euch die Inhaltsangaben von Fertigsoßen, Fertiggerichten, die ihr nicht kocht, genau an. Ich bin gespannt, welche Erfahrungen Ihr macht. Ich musste mir selber helfen, weil ich den Eindruck gewonnen habe, dass die meisten Hautärzte nicht weit über die Begriffe "Neurodermitis und Cortison" hinauskommen. Leider. Viel Erfolg! Cycle
  21. Hallo Ihr, heute mal ein Thema in Punkto Ernährungsumstellung - die Ernährungsberater machen einem das Leben auch nicht einfach. Wie in anderen Threads von mir gelesen kämpfe ich gerade gegen die Insulinresistenz, welche als Folge von zu harten Kortisonbehandlungen und der Behandlung mit Toctino bei mir entstanden ist. Dieses angefügte Ernährungsprofil hat Herr Ulf Übel für mich entworfen unter der Kenntnis meiner Vorgeschichte und der ausgeheilten Psoriasis pustulosa an Händen und Füßen. Von den 145kg in 2011 bin ich jetzt bei 108kg also mein BMI ist schon stark zurückgegangen. Allerdings Zucker ist immer wieder ab und an in meiner Nahrung. Ich bin halt auch nicht immer zu Hause. Letzten November war ich noch bei 115kg - Rauchen konnte ich halt immernoch nicht lassen - ich zeige Euch jetzt mal meinen Ernährungsplan nach Analyse mit meinem Health Coach und meinem Arzt in Nürnberg. Ich hoffe ich kann manchen von Euch vielleicht sogar damit helfen, würde mir allerdings wünschen über eventuell einfachere Alternativen zu diskutieren. Bitte nicht durchdrehen - bitte kein Hetzen gegen irgendwas. Dieser Ernährungsberater hat sich an meiner Darmflora, meinem Vitaminprofil und all meinen anderen Werten orientiert. Ich hoffe auch gute Diskussionen. Dieses Ernährungsprofil wurde für mich letztes Jahr erstellt. Die Nahrung dauert schon lange zuzubereiten ist aber lecker und bekommt mir voll. Kommentar zwecks weiterer Empfehlungen sind zwischen den Zeilen zu finden. Ernährungsprofil für Andreas Persönliches Achtsamkeits-Journal/Ernährungstagebuch Während jeder Anpassung des Ernährungsstils (ggf. auch darüber hinaus) ist es sinnvoll und hilfreich, die Entwicklung zu dokumentieren. Dabei sollten die aufgenommenen Nahrungsmittel und die Verdauungsvorgänge dokumentiert werden. Zusätzlich ist es wichtig, weitere Elemente des Alltags zu dokumentieren, dazu gehören Gefühle, Erfolge, Rückschläge, gute Erfahrungen, Dauer und Qualität des Schlafes, Bewegung etc. Alle diese Dinge werden von der Ernährung beeinflusst (und beeinflussen die Ernährung). Auch zeigen sich nicht alle Nahrungsmittelunverträglichkeiten direkt (zum Beispiel durch Schwellungen etc.), ein über längere Zeit erhöhter Ruhepuls, Kopfschmerzen am Tag oder zwei Tage darauf, Durchfall oder Verstopfung können ebenfalls Signale für eine Unverträglichkeit sein. Dann ist es hilfreich, zu wissen, was man in den 72 Stunden vorher getan, gegessen, erlebt hat. Anders formuliert: Ohne Dokumentation wird es deutlich schwieriger, spezifische Veränderungen oder die Notwendigkeit dazu zu beurteilen und durchzuführen. Wie Sie das Gesundheitsjournal führst, bleibt Ihnen überlassen: Ob Sie sich dafür ein eigenes Tagebuch anschaffen, einen Kalender, der genügend Platz zum Schreiben für alle Wochentage enthält oder einfach ein Notizbuch mit vielen weißen Seiten. Manche schwören auch auf elektronische Dokumentation. Es wird in vieler Hinsicht ein sehr persönliches Buch. Sie sollten das Buch mindestens bis zum ersten Kontrolltermin möglichst detailliert führen. Reservieren Sie sich ein Zeitfenster möglichst immer zur selben Zeit am Tag. Folgende Fragen sollten Sie sich mit dem Buch beantworten können: 1. Was habe ich wann gegessen und getrunken (Art und ungefährer Umfang und Uhrzeit), Wie hat mein Körper auf längere Phasen ohne Essen (=ab 4 Stunden, also auch während der Nacht) reagiert (wichtigste Körperteile in diesem Zusammenhang: Magen, Darm, Kopf + Allgemeinzustand, z.B. Müdigkeit, Konzentrationsschwierigkeiten, Glücksgefühle etc.)? 2. Welche Medikamente und Nahrungsergänzungsmittel habe ich wann in welcher Menge zu mir genommen? 3. Wann hatte ich Stuhlgang und wie sah er aus? (Vor allem die Form, versuchen Sie dabei eine Skala in 7 Stufen, wobei die 1 sehr trockener Stuhl in kleinen Brocken und die 7 (extrem) flüssiger Stuhlgang ist, 4 entspricht weichem, aber gut geformtem Stuhl), stark riechender Stuhl ist ein Hinweis auf Verdauungsprobleme, ebenso wie Stuhl mit erkennbaren Nahrungsbestandteilen. 4. Ab wann und wie lange habe ich geschlafen? (Zusatzfragen: fühle ich mich erholt, war ich nachts mehr als ein paar Minuten wachgelegen, musste ich mehrfach aufstehen, nehme ich mir vor, etwas an meinem Schlafverhalten zu verändern etc.) 5. Wieviel habe ich mich heute bewegt? (Wichtig ist Bewegung im Alltag, nicht Sport, ggf. Schrittzähler einsetzen. Zusatzfragen: wie lange habe ich heute gesessen, welche besonderen körperlichen Anstrengungen hatte der Tag?) 6. Wie hoch war mein Stresslevel? (Was war heute besonders unangenehm und warum? Welche negativen Erlebnisse, auch aus früheren Tagen, gingen mir besonders nach? Hatte ich Streit mit Familienmitgliedern, Kollegen, Freunden, Bekannten, Fremden? Wie hat mein Körper, mein Magen, mein Darm darauf reagiert? Was habe ich getan, um das zu bewältigen – Essen, Bewegung, Gespräche? etc.) Hatte ich intensive Gefühle von Nervosität, Angst, Bedrückung, Scham, Wut, Ärger etc.? 7. Welche besonderen Erfolge hatte ich heute, was hat sich besonders gut angefühlt, was hat mich glücklich gemacht, worauf freue ich mich für morgen? (Diese Fragen sollte man sich insbesondere als „Mini-Meditation“ als Letztes vor dem Einschlafen stellen – Ergänzungsfrage für das Aufwachen:“Worauf freue ich mich heute besonders?“) 8. Die Langfristfragen (weil uns gute Entwicklungen oft viel weniger auffallen als schlechte): Welche Schmerzen/Beeinträchtigungen/Sorgen/Ängste etc., die mich früher häufig getroffen haben, habe ich jetzt schon ein paar Tage/ein paar Wochen/ein paar Monate nicht erlebt? Habe ich den Eindruck, auf dem richtigen Weg zu sein? Was überzeugt mich noch nicht so ganz? Wie kann ich das ändern? (Ggf. mit ärztlicher Unterstützung/zusätzlicher Ernährungsberatung) Noch eine Anmerkung: Gerade, wenn Sie zusätzliche Unterstützung von mir benötigen (weil irgendetwas nicht optimal funktioniert), ist meine erste Rückfrage immer: Was haben Sie denn (genau) wann in den vergangenen drei Tagen gegessen? Was ist sonst in dieser Zeit passiert? – Es lohnt sich also, die Dinge zu dokumentieren. Nahrungsergänzungsmittel Grundsätzlich sind die Ernährungsempfehlungen sehr nährstoffdicht, dennoch gibt es Nährstoffergänzungen, die helfen können, besser zu verdauen und den Darm zu unterstützen. Bitte nehmen Sie die von Herrn Wiedenmann verordneten Medikamente und Nahrungsergänzungsmittel weiter, außerdem empfehle ich: • Magnesium: Zum Beispiel Bioactive Magnesium von www.Vitaminexpress.de, abends eine (= 300mg) Es können selbstverständlich auch andere Magnesiumquellen genutzt werden, achten Sie aber darauf, dass möglichst keine Zusatzstoffe (wie Zucker oder Süßstoff) dabei sind. Magnesium fehlt sehr häufig, und es ist eines der wichtigsten Mineralien für die Insulinerzeugung. Ggf. über das Gesundheitszentrum von Herrn Wiedenmann zu beziehen. • Enzyme: Super Enzymes von Now Foods, über Amazon zu bekommen. Am besten als Kapsel. Zu jeder Mahlzeit nach ein oder zwei Bissen dazu. • MCT-Öl, ein Auszugsöl aus Kokosöl, in der Qualität C8- (Caprylsäure), eine gute Qualität ist online zu bekommen, zum Beispiel über Amazon oder Flowgrade. • Kollagen aus Knochenbrühe (Rezept ganz am Ende dieser Empfehlungen), Täglich mindestens 200 ml für die Verbesserung der Darmgesundheit! Alternativ als Pulver (2-3 Esslöffel mit dem Frühstück), z.B. über Amazon: 100% reines Kollagen Hydrolysat • 500g • ohne Zusätze -> Einschub: Ich habe auf Kokosöl verzichtet und bin auf Fenugreek & Cinnamon Complex gegangen. / Super-Enzymes: Nö, warum ich habe ja Drachenblut. Magnesium nehme ich täglich Phosetamin (Köhler-Pharma) und das zahlt meine Krankenkasse! Die Gesamtheit aller Medikamente und Nahrungsergänzungsmittel, die Sie nehmen, sollten wir beim ersten Kontrolltermin durchgehen und überprüfen. Die angesprochenen Online-Quellen für hochwertiges Fleisch: www.essbare-landschaften.de und über www.gourmet-manufaktur.com, Fisch bekommen Sie auch im Versand, zum Beispiel über Fischmaster. -> Einschub: War mir zu teuer, meine Freundin fährt zum Bauern in die fränkische Schweiz. Grundsätzliche Anmerkungen zum Essen (auch zur Zubereitung) . Planen: Planen ist der vielleicht wichtigste Aspekt einer Ernährungsumstellung: Sie verlassen lange geübte Angewohnheiten, wenn Sie Ihr Essen (auch das Essen für „unplanbare“ Notfälle, Dienst- oder Urlaubsreisen, Verwandtenbesuche, Partys) nicht geplant haben, werden die alten Gewohnheiten Sie wieder einholen. Das gilt ganz besonders für Situationen, in denen Sie nicht in Ihrer „normalen“ Umgebung sind. Setzen Sie sich einmal in der Woche hin und planen Sie das Essen für die ganze kommende Woche, kaufen Sie alles, von dem Sie wissen, dass Sie es nicht überall bekommen z.B. einmal in der Woche auf dem Markt und nutzen Sie den Sonntag oder sonst arbeitsfreie Zeiten, um Essen vorzubereiten, um es im Kühlschrank oder tiefgefroren vorzuhalten. Vorrat: Es ist sinnvoll, insbesondere von allem, was Sie kochen, mehr zuzubereiten, als unmittelbar gebraucht wird und für den späteren Gebrauch gekühlt oder auch tiefgekühlt aufzubewahren. Lassen Sie sich nie von Ihrem Hunger überraschen, das führt zu Fehlgriffen bei der Ernährung. Bei der Nahrungszubereitung bietet es sich immer an, wenn man sowieso in der Küche steht, alle Platten, den Ofen und den Mixer gleichzeitig zu nutzen – die Zeit vergeht solange nur einmal… Alle Gewürze können Sie von Anfang an verwenden, soweit verfügbar, nehmen Sie möglichst frische und bio, das ist immer besser als getrocknet und konventionell. Verwenden Sie Gewürze wie Kurkuma (wegen der Bioverfügbarkeit immer mit etwas weißem oder schwarzem Pfeffer), Rosmarin, Thymian häufig, sie sind antientzündlich und gut für den Darm. Um Rohkost zuzubereiten, brauchen Sie mindestens eine Küchenmaschine/einen Mixer oder Blender, auch um Smoothies zubereiten zu können. Suppen idealerweise immer auf der Basis von Rinder- oder Hühnerfonds (= Knochenbrühe, Rezept ganz am Schluss). Wie besprochen wenig Rohkost, am besten ist es, auch Zutaten für Smoothies vorab in gesundem Fett zu dünsten. Essen Sie langsam und kauen Sie, bis alle Speisen, die Sie schlucken, echte Breiqualität haben (ca. 30x pro Bissen)! Das gilt auch für Smoothies. Essen Sie bewusst, nicht beim Fernsehen oder während Sie etwas Anderes tun. Nur so bauen Sie eine gesunde Beziehung zum Essen auf, nur so können Sie Essen genießen. Niemand, der abnehmen will, darf hungern! Hunger versetzt den Körper in Stress und verhindert die Gesundung! Es kann sein, dass Sie im Rahmen des Zuckerentzugs (auch aus Mehl) Hungerattacken bekommen, es spricht nichts dagegen, dass Sie die Portionen vergrößern oder die drei Mahlzeiten zunächst gar auf vier oder sogar fünf verteilen. Hunger unmittelbar vor den Mahlzeiten ist normal, außerhalb dieser Zeiten auf Dauer nicht. Makronährstoff-Zusammensetzung. Es ist sinnvoll, dass Sie täglich ca. 55-60% gesunde Fette (siehe unten), 15-20% sauberes Protein (siehe unten) aus Fleisch, Fisch, Eiern etc., und etwa 20 - 30% zellulär gebundene Kohlenhydrate aus Gemüse und ungefährlichen Stärken essen. Zum Abnehmen sollte der Anteil an Kohlenhydraten eher am unteren Ende liegen und der Fettanteil am oberen! Ziel und Grundsätze der Ernährungsanpassung Die Ernährungsanpassung zielt in Ihrem Fall besonders darauf, dauerhaft die Nährstoffversorgung zu verbessern und damit die Fettreduktion zu erleichtern. Nein-Danke!-Liste (die folgenden Nahrungsmittel sollten Sie dauerhaft aus Ihrer Ernährung fernhalten: • Alle industriell be-/verarbeiteten Lebensmittel (alles, was Konservierungsstoffe, Farbstoffe, Aromen, auch „natürliche“ Aromen, oder andere Zusätze hat, die eine chemische Bezeichnung verwenden, das tun sie im Übrigen häufig, um den Konsumenten im Dunkeln zu halten), besonders gefährlich: Süßstoffe/Light-Produkte, darmschädigend, entzündungsfördernd • Getreide (vor allem Weizen, Roggen, Gerste, Dinkel), darmschädigend, inflammatorisch – hierbei bitte niemals Ausnahmen machen, da winzige Mengen reichen, um einen mehrwöchigen Rückschlag zu erleiden, daher auch keine Getränke, die Getreide enthalten. • Industriell raffinierte Pflanzenöle mit hohem Omega6-Anteil (Sonnenblumenöl, Rapsöl, Weizen-, Mais und andere Keim-Öle etc.), darmschädigend und entzündungsfördernd • Zucker (vor allem Fructose) in azellulärer, also nicht an Faserstoffe gebundener Form, immunsystembelastend, entzündungsfördernd • Soja und Erdnüsse, weiße und braune Bohnen, entzündungsfördernd, nährstoffvernichtend Vielleicht später!-Liste: Die oben nicht genannten Hülsenfrüchte, also z.B. fermentierte, also gewässerte und möglichst lange in Essig gekochte, Linsen können nach 30 Tagen testweise wiedereingeführt werden). Grüne Bohnen und Erbsen (Hülsenfrüchte, die mit der Schale gegessen werden können) sollten kein Problem darstellen- Alle Milchprodukte sollten Sie für 30 Tage auslassen, danach unternehmen Sie einen kontrollierten Versuch mit fermentierten Milchprodukten (z.B. vollfetter Käse, Rohmilchkäse), letztere zunächst nur von Schaf oder Ziege. Weidebutter, Ghee und Sahne sollten allerdings von Anfang an kein Problem sein! 30 Tage alkoholfrei. Generell gilt: Essen Sie zunächst (für 30 Tage) nur Dinge, gegen die keine bekannte Unverträglichkeit (Erfahrung) besteht. Wenn es sich um Dinge handelt, die Sie noch nie zuvor gegessen haben (und davon sollten Sie so viele probieren, wie möglich…), führen Sie im Nachgang für 48 bis 72 Stunden keine weiteren unbekannten Nahrungsmittel zu und testen Sie aus, ob Ihnen das bekommt. Journal führen! Nahrungsmittelübersicht Ja, bitte!-Liste Gemüse: Gemüse ist die Nahrungsmittelgruppe, die Sie so viel wie möglich und mit möglichst viel Abwechslung essen sollten. Insbesondere Kohl ist ein erstklassiger Nährstofflieferant. Versuchen Sie, zu jeder Mahlzeit (auch zum Frühstück!) Gemüse zu bekommen, täglich ein Kilo Gemüse oder mehr ist empfehlenswert. Dabei sollten Sie darauf achten, dass Gemüse möglichst in seiner bestverdaulichen Form zubereitet ist: gedünstet bei niedriger Temperatur in geringen Mengen Wasser (oder im Dampfgarer) und/oder immer mit gesundem Fett (dazu gleich mehr) und etwas Säure aus Zitrone oder nicht gezuckertem Obstessig (kein „Balsamico“!). Beides macht die Vitamine und Mineralien im Gemüse für den Körper verfügbar, die Säure unterstützt auch die Verdauung. Ebenfalls gut (vor allem für die gesunden Darmbakterien, die einen erheblichen Teil unseres Immunsystems darstellen und für uns bei voller Funktionsfähigkeit bestimmte Nährstoffe aus der Nahrung holen, wie Vitamin K2) sind fermentierte Gemüse, also jede Form von Sauergemüse (Sauerkraut, saure Bohnen etc.), möglichst roh, also nicht pasteurisiert. Am besten selber machen, Grundrezept hängt ebenfalls an. Es reichen davon kleine Mengen, anfangen mit einer Gabel voll, und dann nach Geschmack und Vertragen steigern. Alle Gemüse enthalten Kohlenhydrate, allerdings sollten Sie grüne Gemüse (Blattgemüse) nur als Nährstoff-, nicht als Energielieferanten betrachten oder anders gesagt: ein Kopfsalat oder Zucchini enthalten kaum verwertbare Energie. Gekochte Wurzeln (Karotten, Rote Bete etc.) oder Kürbis enthalten im gekochten Zustand relativ viele verwertbare Kohlenhydrate, bitte also jeweils in nicht zu großen Mengen. Gesunde Fette: Gesunde Fette bestehen u.a. aus industriell nicht bearbeiteten gesättigten Fettsäuren. Dazu zählen tierische Fette (wie Butter, Sahne, Schmalz bzw. Talg ohne Zusatzstoffe von weidegehaltenen bzw. natürlich lebenden und wildgefangenen Tieren). Mit diesen Fetten können Sie auch braten und dünsten. Natürliches Fett (von Tieren und Pflanzen) ist nur in der Kombination mit Zucker problematisch – und es ist dabei immer der Zucker, der die Probleme verursacht. Bezüglich gesättigter pflanzlicher Fette empfiehlt sich vor allem Kokosfett, insbesondere zum Kochen bei niedrigen Temperaturen (Kokosfett hat einen niedrigen Rauchpunkt!) (Kokosfett mild=ohne Geschmack oder nativ=mit Kokosgeschmack). Zum Kochen und Braten ebenfalls geeignet sind Butterschmalz (auch Ghee: Butter ohne Molke). Empfehlenswerte einfach ungesättigte pflanzliche Fette (bitte nicht zu hoch erhitzen) finden Sie in hochwertigem Olivenöl. Mehrfach ungesättigte Fette (Omega3) sollte man möglichst aus natürlichen fettreichen Lebensmitteln wie fettem Fisch bekommen, niemals mit mehrfach ungesättigten Fetten kochen! Fett sollte kalorienmäßig den höchsten Anteil ausmachen, da Fett jedoch sehr energiedicht ist, brauchen Sie kaum 100 Gramm am Tag (wenn Sie schneller abnehmen wollen, reduzieren Sie den Fettverbrauch soweit Sie es können, OHNE den Kohlenhydratverbrauch oder das Protein zu erhöhen und OHNE zu hungern) Das bezüglich Verdaulichkeit und Energieverfügbarkeit gesündeste Fett ist ein Auszugsöl aus Kokosfett: MCT-Öl. MCT-Öl, oben bereits angesprochen, ist leicht verdaulich, die Aufnahme muss aber langsam gesteigert werden. In kleinen Mengen (zunächst nicht mehr als jeweils ein halber Teelöffel auf einmal) zu Salat und Gemüse bzw. in den Kaffee oder Tee tun (Details unten). MCT kann erhitzt werden, sollte aber nicht als Bratfett verwendet werden, dafür eignen sich Kokosfett und die oben genannten anderen Fette besser. Kräuter: Kräuter und Gewürze (möglichst frisch, auch wieder bio-Qualität und nicht künstlich haltbar gemacht). Salz sollte immer Natursalz sein, also nicht raffiniert. Wenn Sie die Kohlenhydrate reduzieren, verliert Ihr Körper auch Wasser und mit dem Wasser Salz und andere Mineralien. Insbesondere Salzverlust kann vorübergehend zu Kopfweh führen, darum immer auf genügend hochwertiges (nicht-raffiniertes) Salz im Essen achten (mehr zum Salz weiter unten). Fleisch: Vollwertiges Eiweiß (und das ist immer tierisches Eiweiß) ist notwendig. Fleisch soll Bioqualität haben und weidegefüttert bzw. freilaufend oder wildgefangen sein (das heißt: Bio reicht nicht. Ein Rind, das mit Bioweizen gefüttert ist oder ein Huhn, dem man Bio-Soja gegeben hat, bleibt ungesund für den Menschen). Bezugsquellen siehe oben, S. 5 Besonders wertvoll sind die Innereien (Leber, Herz) solcher Tiere, weil sie besonders nährstoffreich sind, vor allem, was die B-Vitamine, Cholin und einen Teil der fettlöslichen Vitamine betrifft. Bei Bio- und Wild-Tieren, die auf der Weide bzw. in der Wildnis gelebt haben, können und sollten Sie das Fett mitessen. Ein- bis zweimal/Woche ist fetter Fisch sinnvoll (Forelle, Lachs, Makrele, Sardinen etc.), je kleiner der Fisch, desto geringer in der Regel seine Schwermetall-Belastung. Die meisten Fische aus Aquakultur müssen leider genauso betrachtet werden, wie Industriefleisch, reich an Antibiotika, unnatürlichen Futterstoffen, Schadstoffen etc. Wenn Sie Fleisch aus dem Supermarkt verwenden oder im Restaurant die Quelle nicht kennen, bitte möglichst mager und das Fett nicht mitessen. Ziegen-, Enten- und Wildfleisch darf (und sollte) auch durchaus noch rot im Kern sein, Rind- und Lammfleisch genauso wie Schwein (unbedingt auf bio und natürlich aufgewachsen achten) und Huhn (Geflügel nur in geringen Mengen) immer gut durchgaren (insbesondere Schwein sollte eine Kerntemperatur von über 80 Grad über einen Zeitraum von mindestens 10 Minuten erreicht gehabt haben, ggf. Fleischthermometer verwenden). Huhn sollte ebenso wie Schwein maximal einmal in der Woche auf dem Speiseplan stehen, keine Innereien vom Schwein essen, wenn Sie sich auf die Qualität im oben genannten Sinne nicht verlassen können. Sie sollten ungefähr 120 bis 180 Gramm Fleisch oder Fisch zu jeder Mahlzeit des Tages essen (mindestens jedoch 20 Gramm Eiweiß je Mahlzeit, wenn die Mahlzeit Eiweiß enthält, das entspricht ungefähr 100 Gramm Fisch oder Fleisch), wobei ein „eiweißfreier“ Tag pro Woche empfehlenswert ist. Wurst bitte nur essen, wenn Sie sicherstellen können, dass sie keine Zusatzstoffe, Omega6-haltige Pflanzenfette (z.B. Sonnenblumenöl) und/oder Stärke enthält. Eier sind ebenfalls eine gute Nährstoffquelle (auch hier von freilaufenden Hühnern möglichst in Bioqualität), sie sättigen auch gut. Wenn Sie mehr als zwei Eier am Tag essen, sollten Sie ab dem dritten Ei nur das Eigelb essen. Drei Eigelbe am Tag sind jedenfalls empfehlenswert, wenn Ihnen mehr schmeckt, auch mehr. Auch hier gilt: Das Eigelb eines freilaufenden Huhns enthält besonders viel wertvolle Nährstoffe, Eier von Hühnern aus der Legebatterie sind dagegen voller Giftstoffe. Achtung: Bio ist gerade beim Ei noch kein hinreichender Qualitätsausweis, viele Biobauern füttern ihre Hühner mit Mais oder Soja oder werben sogar damit, dass sie ihre Hühner vegetarisch halten – beides vermindert die Ei-Qualität, Hühner sind Allesfresser, die gelegentlich auch einen Wurm oder eine Larve brauchen und viele „Hühnerei-Allergien“ sind in Wirklichkeit Soja-Allergien. Trinken: Sie sollten immer darauf achten, dass Sie genug aber nicht zu viel trinken (am besten in Form von Wasser, hochwertigem Bio-Kaffee oder pestizidfreien Tees ohne Zusätze, auch Bio-Chai, ein Gewürztee mit oder ohne Schwarztee in Bio-Qualität z.B. von Alnatura oder Yogi). Ebenfalls gut ist es, in das Wasser etwas Obstessig oder Zitronensaft zu geben. Wasser mit Obstessig senkt auch die Zuckerlust. Sie können z.B. auch frischen Ingwer kleinschneiden und mit heißem Wasser übergießen. Davon lässt sich auch ein zweiter Aufguss machen. Das gleiche gilt für Grünen Tee, der allerdings ebenfalls unbedingt pestizidfrei sein sollte. Eine gute Bezugsquelle für solche Tees (grün und schwarz) ist die „Teekampagne“. Für den Darm wichtig und extrem heilend ist, wie ebenfalls angesprochen, ein Fonds aus Rinder- oder Hühnerknochen (Rezept am Ende). Man kann diesen Fonds entweder zwischendurch pur trinken oder daraus Gemüsesuppe zubereiten. Pure oder lacto-fermentierte Gemüsesäfte erst mal sind ebenfalls eine gute Getränkequelle. Trinken möglichst zwischen den Mahlzeiten und nicht dazu. Die Flüssigkeit zu den Mahlzeiten haben Sie mühelos, wenn Sie genügend Gemüse dabeihaben. Wenn Sie so viel Gemüse essen, wie oben empfohlen, reichen über den Tag verteilt 1-1,5 l zusätzlich, wenn es sich nicht um sehr heiße Tage handelt oder Sie wegen körperlicher Anstrengung viel ausschwitzen. Sparsam essen Obst Am besten durchgefärbtes Obst (z.B. Beeren). Niemals als Trockenfrucht oder als puren Saft, sondern entweder als ganze Frucht (bei allem Obst, das man mit der Schale isst, immer auf bio-Herkunft achten) oder im Smoothie – mit Gemüse. Wenn doch Saft (z.B. Granatapfelsaft oder Cranberry-Saft OHNE Zusätze, beide haben etwas weniger Zucker und viele Antioxidantien) immer in einen Smoothie (zu Smoothies unten mehr) oder in einer Mischung mit Gemüsesaft verarbeiten. Säfte und Smoothies funktionieren am besten in einem Mischungsverhältnis 1:3 oder 1:4 Obst zu Gemüse (also ein Teil Obst, vier Teile Gemüse) sowohl geschmacklich als auch von der Zuträglichkeit. Bei Obst (und Gemüse) generell auch auf geringe Lagerzeiten und kurze Transportwege achten. Süße Speisen generell Jede Form des Süßens belastet den Körper (siehe oben), erhöht den Insulinspiegel, schwächt das Immunsystem und löst bei empfindlichen Personen Schmerzen aus. Es sollte daher sparsam gesüßt werden: Ggf. roher Naturhonig in geringen Mengen (max. ein Eierlöffel am Tag). Auch Datteln (selbstgemahlen oder als im Bioladen gekauftes Pulver) oder Melasse jeweils in geringen Mengen eignen sich zum Süßen, weil sie Energie enthalten und gleichzeitig noch Mikronährstoffe. Weitgehend unbedenkliche stärkehaltige Lebensmittel. Dazu zählen Kartoffeln, Süßkartoffeln, Topinambur, weißer Bio-Reis und (etwas weniger geeignet) alle gekochten Wurzeln (Mohrrüben, Petersilienwurzel etc.). Sie sind insofern unbedenklich, als sie normalerweise keinen Schaden in der Verdauung anrichten – da sie jedoch bei vielen Menschen eine starke Insulinantwort und eine Immunreaktion zur Folge haben, sollten Sie diese immer nur am Ende einer Mahlzeit in kleinen Mengen genießen (eine kleine Handvoll gekochten Reis, möglichst mit etwas gesundem Fett und/oder Säure versehen, das senkt die Zuckerlast, Reis wegen seines natürlichen Arsengehalts vor dem Kochen immer gut spülen). Außerdem sollten sie möglichst nicht zum Frühstück aufgenommen werden, stärkehaltiges ist am ehesten mittags oder zum Abendessen sinnvoll. Gekochte und abgekühlte Kartoffeln (z.B. für Kartoffelsalat) sind als resistente Stärke für die gesunde Darmflora wichtig, auch grüne Bananen fallen in diese Kategorie. Reife Bananen sind dagegen sehr zuckerhaltig, ebenso wie Trauben und die meisten Südfrüchte. Als alternative Mehle in nicht zu großer Menge bieten sich Quinoa, Buchweizen (Achtung hohe Kreuzreaktivität zu Weizen), Kochbanane, Kastanie an, außerdem alle anderen Nussmehle, soweit keine Unverträglichkeit gegen sie besteht (ausführlicher zu Nüssen siehe gleich nachstehend). Kokosmehl ist für die meisten Menschen kein Problem. Eine ausführliche Liste von Mehlen im Rezeptteil. Nüsse (außer Erdnüssen, die man ganz weglassen sollte) und Saaten Nüsse sind grundsätzlich nährstoffreich, haben aber das Problem, dass sie diese Nährstoffe zunächst schlecht abgeben und – auch wenn keine Unverträglichkeit festgestellt ist – Verdauungsprobleme erzeugen können (auch sie enthalten die im Getreide zu findenden Lectine und Phytinsäure, die die Verdauung stark beeinträchtigen). Wenn man damit Probleme hat, lässt sich das leicht beheben, indem man die Nüsse vor Verzehr 12-24 Stunden in Salzwasser lagert, das Wasser abgießt und sie anschließend schonend (z.B. im Ofen bei niedriger Temperatur) trocknet. (Trocknen ist wichtig, da Nüsse schnell schimmeln). Bei Saaten (also alle Kerne) kann man die Verdaulichkeit dadurch erhöhen, dass man sie keimen lässt und dann isst. Das funktioniert jedoch nur, wenn es sich jeweils um Rohkost handelt. Keine von der Industrie gerösteten oder gesalzene Nüsse oder Saaten verwenden. Nötigenfalls schonend, bei niedriger Temperatur selbst rösten. Nüsse sollten aber auch deshalb sparsam gegessen werden, weil sie viel Omega6-Öl enthalten, das vom Körper nur in geringen Mengen benötigt wird, in größeren Mengen aber entzündungs- und schmerzverstärkend wirken kann. Den vergleichsweise geringsten Omega6-Anteil haben Macadamia- und Walnüsse. Kokosnuss kann in beliebiger Menge gegessen werden, sie enthält fast nur gesättigte Fettsäuren. Salz: Möglichst nur nicht-raffinierte Salze ohne Zusätze! Dadurch besteht das Salz nicht nur aus Natriumchlorid. Wenn Sie natürliches unbearbeitetes Salz (z.B. Meersalz) verwenden, soviel zum Essen tun, wie Ihnen schmeckt. Achtung: Wenn Sie Kohlenhydrate reduzieren, verlieren Sie Wasser und damit Salz, was vorübergehend zu Kopfschmerzen führen kann. Darum auf genügende Salzzufuhr achten. Fermentierte Milchprodukte (Joghurt/Käse): Bitte nicht während der ersten 30 Tage, danach ausprobieren, ob solche Produkte negative Reaktionen erzeugen. Beginnen Sie mit vollfettem Käse, nicht pasteurisiert (=Rohmilchkäse), besser von Ziege und Schaf als von der Kuh. Wenn das kein Problem gibt, können Sie auch Joghurt ausprobieren, auch hier ist Ziege und Schaf für die meisten Menschen bekömmlicher als Kuh. Alkohol: Kein Bier (dauerhaft) und für 30 Tage auch sonst keinen Alkohol, danach sind ca. 0,1 l Wein/Sekt oder der Gegenwert in getreidefreien Schnäpsen am Tag (möglichst bio) mit mindestens zwei „Ruhetagen“ pro Woche für die meisten Menschen zuträglich. Konsequent weglassen: Zucker in jeglicher Form, dazu gehören auch Marmeladen, pure Obstsäfte etc. Diese enthalten viel von dem Zucker, der die heftigsten Entzündungsfolgen hat: Fruktose. Bitte nicht durch Süßstoffe ersetzen (Aspartam zum Beispiel wird im Körper über nur einen Zwischenschritt in Formaldehyd umgesetzt). Außerdem machen auch „natürliche Süßstoffe“ wie Stevia süchtig und haben eine Insulinantwort zur Folge. Zu möglichen Ersatzstoffen siehe oben im „gelben“ Bereich. Es sollte das Ziel sein, die Zunge für „Süße“ zu resensibilisieren, sie also Süßes auch „zwischen den Zeilen schmecken“ zu lassen. Wenn im Rahmen des Zuckerentzugs starke Cravings auftauchen: einen bis zwei Esslöffel Zitrone oder Obstessig auf ein großes Glas Wasser, langsam trinken. Bei anhaltenden Problemen L-Glutamin über Herrn Wiedenmann. Getreide (egal ob Vollkorn oder ausgemahlen), vor allem Weizen, Roggen, Gerste, Dinkel. Das hat zwei Gründe: Alle Getreide, vor allem in Vollkorn-Form, beinhalten zahlreiche Stoffe, die die Verdauung stören oder unterdrücken, dabei zunächst den Magen und den Darm schädigen und in der Folge Entzündungen im ganzen Körper verursachen und/oder verschlimmern. Der zweite Grund (und darum sollten Sie erwägen, auch Getreide, die bezüglich entzündlicher Wirkungen über Magen und Darm nicht so problematisch sind, wie Hafer, Buchweizen, Quinoa etc., sparsam zu verwenden): die Stärke im Getreide wird vom Körper wie Zucker behandelt und führt oft sogar zu einer heftigeren Insulin- und Immunantwort als purer Zucker. Das gilt besonders auch für Maismehl. Hülsenfrüchte (Linsen, weiße oder rote Bohnen, Erdnüsse und ALLE Sojaprodukte). Alle Hülsenfrüchte, die mit Schale gegessen werden können (grüne Bohnen, Erbsen, Zuckerschoten) sind relativ unproblematisch. Linsen können ausnahmsweise gegessen werden, wenn sie fermentiert (also z.B. zunächst 24 Stunden in Essigwasser eingeweicht) sind und dann lange gekocht werden (idealerweise wieder mit Essiganteil). Vorsicht wegen der Histamin-Problematik. Alle anderen Hülsenfrüchte, am schlimmsten Soja, sind Gift für die Verdauung (sie schalten einen Großteil der Enzyme aus). Soja ist als (Phyto-)Östrogenlieferant ein besonderes Problem, außerdem wird das gerne als gesund propagierte Sojaeiweiß bei der nötigen industriellen Genießbarmachung von Soja denaturiert. Industriell be-/verarbeitete Lebensmittel, soweit diese Zusätze in irgendeiner Form enthalten (das betrifft zum Beispiel alle Fertiggerichte). Faustregel: Enthält es eine Zutatenliste mit nur einer Zutat, die Sie beim ersten Lesen nicht sofort aussprechen können, zurück ins Regal (oder, wenn Sie es schon zuhause haben: in den Mülleimer) damit. Auch „Glutenfrei“ oder Reiswaffeln etc. sind stark industriell bearbeitete Lebensmittel, energiereich und dabei nährstoffarm, sie verdrängen ggf. nährstoffreichere Lebensmittel aus der Speisenfolge und sind schon deshalb schädlich. Stark Omega-6- oder gar Transfetthaltige Fette: dazu zählen vor allem Pflanzenfette wie Sonnenblumenöl (außer HO-Sonnenblumenöl = stärker Ölsäurehaltig), Distelöl, Margarine, Keimöle, auch Rapsöl ist im Auto-Tank weniger problematisch als im Körper. HO-Sonnenblumenöl kann in Bio-Qualität wie Olivenöl verwendet werden. Unfermentierte Milchprodukte (= pasteurisierte Milch, Frischkäse vor allem aus Kuhmilch) Milch enthält viele Stoffe, darunter Zucker und Hormone, die gesundheitsschädlich sind, durch das Pasteurisieren und andere Formen der Haltbarmachung sind die wertvollen Stoffe, die in Rohmilch zu finden wären, nahezu vollständig eliminiert. Unfermentierte (=Frischmilch)produkte sollten Sie also dauerhaft weglassen. Grundsätze der Nahrungszubereitung Es ist für den Körper am besten, wenn man gleichzeitig die Häufigkeit der Nahrungsaufnahme und die Belastung des Körpers bei der Nahrungsaufnahme möglichst geringhält. Das geht am besten, wenn man die Energiedichte eines Essens durch gesundes Fett (siehe oben) erhöht (man braucht dann geringere Mengen an Nahrungsmitteln), schwerer verdauliche Lebensmittel (also z.B. Gemüse) in gesundem Fett dünstet (das heißt letztlich auch im eigenen Wasser oder mit etwas Rinderfonds, s.o., Garflüssigkeit mitessen/-trinken, da sind die Nährstoffe drin!) oder, wenn man sie als Rohkost zu sich nimmt, in Form von Smoothies verarbeitet. Alles Essen sollte sehr gut gekaut werden (auch Smoothies sollten, wie bereits erwähnt, eingespeichelt werden, die im Speichel enthaltene Amylase stellt den ersten Schritt der Verdauung sicher). Stärker kohlenhydrathaltige Mahlzeiten (also zum Beispiel mit Reis oder stärkehaltigem Gemüse wie gekochten Rüben) sollten idealerweise später am Tag (Nachmittag, Abend) liegen. Smoothies sind grundsätzlich eine sehr gute Form, Rohkost mit geringer Belastung für die Verdauung zu sich zu nehmen und dabei Enzyme aus Gemüse, andere sekundäre Pflanzenstoffe etc. aufzunehmen. Sie unterstützen ggf. auch die Entgiftung. Sie sollten aber immer höhere Anteile an Gemüse (3-4 Teile) als an Obst (1 Teil) enthalten. Sollten sich daraufhin Blähungen einstellen, bitte das Gemüse und das Obst vor dem Verarbeiten erst leicht dünsten und wieder abkühlen lassen. Um Smoothies anzureichern und die im Gemüse enthaltenen Nährstoffe für den Körper aufzuschließen, sollten auch Smoothies Fett (am besten MCT-Öl, siehe oben) und Säure enthalten (soweit Sie sie vertragen). Säure ist zwar in vielen Obstsorten enthalten, es ist jedoch sinnvoll, immer einen Tee- oder Esslöffel Zitrone oder Obstessig (ohne Zuckerzusatz, also keinen Balsamico) zuzugeben. Um den Smoothie noch gehaltvoller zu machen, kann man Chia-Samen oder geraspelte Kokosnuss zugeben. Auch etwas geschroteter Leinsamen erhöht die Bekömmlichkeit und hilft dem Körper, Giftstoffe abzutransportieren. Selbst gepresster frischer Gemüsesaft, ggf. mit geringen Obstanteilen, ist eine zuträgliche Weise, zusätzlich Enzyme und die nötige Flüssigkeit aufzunehmen, ohne dabei den Insulinspiegel in die Höhe und das Immunsystem in die Knie zu zwingen. Kochvorgänge sollten immer schonend sein, wenig Wasser (was obendrein mitgegessen/-getrunken werden sollte, es enthält wie gesagt die Nährstoffe!); insbesondere Fleisch sollte nicht zu hoch erhitzt werden, um möglichst wenig Giftstoffe zu erzeugen, also nicht stark bräunen. Die Gartemperatur sollte 130 Grad nicht überschreiten. Fett, das geraucht hat, enthält viele Giftstoffe und darf auch nach Abkühlen nicht weiterverwendet werden. Kurze Anmerkung zum Frühstück und zur Häufigkeit der Nahrungsaufnahme Frühstück gilt vielen als die wichtigste Mahlzeit am Tag, auch Studien weisen immer in diese Richtung. Das gilt aber nur deshalb, weil die meisten Menschen, die nicht frühstücken, das nicht tun, weil sie noch bis spät in die Nacht hinein gegessen haben. Essen bei Nacht verringert jedoch die Schlafqualität und belastet den Körper extrem, besonders das Immunsystem: Eine Mahlzeit nachts um 3 zum Beispiel belastet das Immunsystem etwa 12mal heftiger als nachmittags um 15 Uhr. Wenn Sie am Vorabend möglichst spätestens um 19 Uhr die letzte Mahlzeit gegessen haben und da-nach auch keine Snacks mehr und am frühen Morgen dennoch nicht oder nicht besonders hungrig sind, kann das die Botschaft Ihres Körpers sein, dass er noch am Entgiften ist und nicht aufnahmefähig. Unterstützen Sie ihn mit einem großen Glas lauwarmen Wassers (gerne auch erweitert um eine halbe Zitrone). Es empfiehlt sich ein verkürztes Fenster, innerhalb dessen Sie essen, zum Beispiel gegenüberliegend Ihrem Schlaf (Schlaf von 22.30 bis 6.30 Uhr, Essen von 10.30 bis 18.30 Uhr). Innerhalb eines solchen „Fensters“ können Sie Nahrungsaufnahme nötigenfalls problemlos auf viele kleinere Portionen verteilen, um sich mit der Verdauung nicht zu überfordern. Fachleute sprechen bei einer Nahrungsabstinenz, die mindestens 16 Stunden und nicht über 36 Stunden dauert, von intermittierendem Fasten (nächster Absatz). Das hilft dem Körper, der sich nicht mit der Nahrungsaufnahme und -verarbeitung beschäftigen muss, sich gegen Mikroben und Schad-stoffe zu wehren, fehlerhafte Zellen zu recyceln oder und abzutransportieren. Nicht umsonst reagiert unser Körper auf Infekte häufig mit Appetitlosigkeit. Ein Fasten von mehr als 36 Stunden bringt in der Regel keinen zusätzlichen Vorteil, im Gegenteil. Achten Sie auf jeden Fall darauf, dass Sie genug Nährstoffe und Energie bekommen. Vor allem jetzt, zu Beginn der Ernährungsumstellung, sollten Sie nötigenfalls sogar häufiger essen, vor allem weil Sie bisher ja zwei Zwischensnacks hatten. Wenn Sie morgens nach sieben oder besser acht Stunden Schlaf (!) und elf bis zwölf Stunden ohne Nahrung hungrig aufwachen, hören Sie auch hier auf Ihren Körper und frühstücken Sie! Das Frühstück sollte aber die kohlenhydratärmste Mahlzeit sein und immer Eiweiß enthalten. Wie unten angeführt bilden Avocado („süß“ mit Obst oder salzig z.B. mit Fisch, Eiern etc.) eine gute Grundlage für das Frühstück, ebenso wie ein „englischer“ Ansatz (mit Eiern und Speck) oder ein mediterranes Frühstück mit Tomaten, Gurken Oliven, später ggf. auch mit Schafskäse etc. Ich habe Ihnen einige Alternativen im Rezeptteil exemplarisch vorgestellt. Wechseln Sie auch hier ab! Kaffee, Tee (oder Chai) mit Butter und MCT-Öl – intermittierendes (Fett-)Fasten Sie können, wenn Sie sich daran gewöhnt haben, mehr gesundes Fett zu essen, statt des Frühstücks auch intermittierend Fettfasten, das garantiert die nötigen Energiereserven, regt, wie erklärt, den Fettstoffwechsel aus den eigenen Depots an und verhindert Hunger bis zum Mittagessen in den meisten Fällen: In einen hochwertigen Kaffee (zwei Tassen) oder Tee einen halben, wenn Sie sich daran gewöhnt haben auch einen ganzen Kaffeelöffel MCT-Öl und 1-2 Kaffeelöffel Weidebutter, das Ganze mit einem Mixer/Zauberstab aufschlagen, bis der Kaffee oder Tee milchig ist und sich ein leichter Schaum gebildet hat. Mit wenig MCT-Öl anfangen, da es zunächst leicht abführend wirken kann. Snacks: Generell muss der Mensch nicht „grasen“, also nicht ständig essen. Das gilt aber nur, wenn Sie zu den Mahlzeiten genügend Energie und Nährstoffe bekommen haben. Insbesondere wenn Sie zwischendurch echten Hunger bekommen, ist ein Smoothie, ein Gemüsesaft und/oder zum Beispiel ein gekochtes Ei, eine Handvoll Nüsse (am besten Wal- oder Macadamia-Nüsse) sinnvoll. Zuhause eine Tasse Hühner(knochen)suppe (mit oder ohne Gemüse) ist ebenfalls geeignet. Eine halbe Avocado mit etwas Salz und Essig, ein paar kleine Oliven oder ähnliches lassen sich verhältnismäßig leicht transportieren und schließen den Magen. Nachsatz: Bewegung Wie besprochen ist Bewegung sinnvoll und gesundheitsfördernd (vor allem auch für den Darm), solange sie nicht in zehrenden Sport ausartet. Bewegung hilft unter anderem, das Stresshormon Adrenalin abzubauen, das Gehirn (und alle anderen Körperteile) besser zu durchbluten, die Mitochondrien (das sind sozusagen die Kraftwerke in den Zellen) aufzubauen, die Verdauung anzuregen, die Schlafqualität zu verbessern, das gesamte Wohlbefinden zu verbessern etc. Dabei ist es wichtig, Bewegung nicht mit (Leistungs-)Sport zu verwechseln. Es geht um viel Bewegung im Alltag, nutzen Sie jede Gelegenheit, sich zu bewegen. (Und nutzen Sie, wenn möglich, alles, eine meditative Qualität hat, Tai-Chi oder ähnliches). Stehen Sie mindestens alle 20 Minuten vom Stuhl auf und gehen Sie am Tag möglichst viele Schritte. Zweimal am Tag richtig anstrengen für 4-5 Minuten (nicht mehr), am besten Kraftübungen bis die Muskeln etwas schmerzen, nicht auf nüchternen Magen und die anschließende Mahlzeit sollte etwas mehr vollwertiges Protein enthalten (Kollagen und/oder Fleisch). Nachsatz: Schlaf 7-8 Stunden netto ist die Schlafzeit, die (je)der Mensch braucht, um auf Dauer gesund zu bleiben bzw. zu werden. Wenn Sie die bisher nicht haben, denken Sie darüber nach, was Sie tun können, um sich diese Schlafzeit für sich einzurichten. Schlafhygiene-Maßnahmen: Achten Sie darauf, keine elektronischen Geräte im Schlafzimmer zu haben (generell sollte zur Förderung der Schlafqualität für Jugendliche eine Bildschirmabstinenz ab spätestens 20 Uhr herrschen), absolute Dunkelheit sicherzustellen und absolute Stille. Trinken Sie möglichst bis auf Weiteres abends keinen Alkohol und nach 14 Uhr keinen Kaffee. Das waren die einfachen Maßnahmen, die schwierigste ist für die meisten Menschen die folgende, die zugleich erfahrungsgemäß den besten Erfolg verspricht: Gehen Sie jeden Abend im selben 15-Minuten-Fenster ins Bett und stehen Sie jeden Morgen um dieselbe Uhrzeit auf. Wenn Sie nachts aufwachen und nicht sofort wieder einschlafen können, stehen Sie auf, machen Sie aber kein Licht und versuchen Sie etwas zu meditieren. Nachsatz: Stress Hier gilt im Grunde das Gleiche wie beim Schlaf: Ein Teil des Stresses wird mit einer anderen Ernährung verschwinden, was dadurch natürlich nicht verschwindet, sind andere äußere Umstände, die uns mit Stress reagieren lassen. Es lohnt sich darüber nachzudenken, wie man diesen Stress beseitigt. Auch hier muss, wenn das nicht allein gelöst werden kann (was oft der Fall sein wird) externe Hilfe in Anspruch genommen werden. Eine der einfachsten Möglichkeiten sind 10 Minuten Meditation am Tag, dazu gibt es eine ganze Reihe an leicht zugänglichen Methoden. Welche für Sie funktioniert, müssen Sie ggf. ausprobieren. Anhang Grund-Rezepte Mögliche Alternativ-Mehle (weniger problematisch aber nicht ohne Probleme…) • Kichererbse (Achtung: Hülsenfrucht, erst verwenden, wenn Darm ausgeheilt) • Buchweizenmehl • Hafer (Achtung: häufig Kreuzverunreinigung durch glutenhaltige Getreide, auch Hafer hat Lectine, die die Verdauung beeinträchtigen) • Kokos • Erdmandeln • Kastanien • Taff • Kochbananen • Kartoffeln • Reis • Quinoa (ebenfalls Lektin-haltig, Problem kann in diesem Fall durch Kochen im Druckkochtopf beseitigt werden) • Tapioka Nussmehle (soweit sie vertragen werden, Achtung: keine Erdnüsse und möglichst keine Cashews!) Finger weg von „Glutenfreien“ Industrieprodukten, sie sind in der Regel genauso ungesund oder sogar noch ungesünder als Getreide. Ernährungsbaukasten Einige meiner Kunden tun sich zunächst schwer mit der Umstellung. Wir haben daher ein Bausteinsystem entwickelt, das es einfacher macht, mit den Vorgaben zurecht zu kommen. Wählen Sie zu jeder Mahlzeit (egal ob morgens, mittags, abends) eine der Zutaten aus jeder der nachstehenden Spalten, also ein stärkehaltiges Nahrungsmittel, eine Süßpflanze, ein Fleisch oder Fisch, ein (grünes) Gemüse, eine Fett-/Ölsorte, eine Säure und einen Umami-Geschmack. Die jeweilige Menge spielt keine große Rolle, allerdings sollten sich die Gemüse zum Fleisch wie 2/3 zu 1/3 verhalten. Kochen und essen Sie sie zusammen. Es wird immer gut schmecken und die Zahl der möglichen Kombinationen beträgt rund 37, das heißt es gibt 2.187 mögliche Kombinationen – selbst wenn Sie immer nur daraus auswählen würden und dreimal am Tag essen, könnten Sie gut zwei Jahre Mahlzeiten zubereiten, ohne dass es eine einzige identische Wiederholung gibt. 1. Stärkehaltige Pflanze/ Wurzel - Weißer Reis, Kartoffel, Taro oder Süßkartoffel 2. Süßpflanze: Rüben, Apfel, Blaubeere 3. Fleisch: Rind, Lamm, Fisch / Meeresfrüchte 4. Gemüse: Spinat, Spitzkohl, Zwiebeln 5. Fett / Öl: Kokosmilch, Saure Sahne, Mandelbutter  6. Säure: Zitronensaft, Essig, Lauge aus fermentiertem Gemüsen (z.B. Sauerkraut) 7. Umami (Geschmack aus Fermentierung): Fischsoße, Worcestersauce, Teriyakisoße Alles möglichst immer auf Basis der Knochenbrühe Achtung: Das ist nur für den Fall, dass Sie sich mit der Umsetzung schwer tun, Sie können beliebige andere Zutaten aus derselben Kategorie dort einsetzen, auch ein Smoothie, wie er auf Seite 20 zusammengestellt ist. Das Kürbisbrot auf Seite 19 deckt zum Beispiel 1,2 und 5 ab, man kann es mit Hähnchenleber und Avocado, die mit Essig und z.B. Worcestersoße angemacht ist, ergänzen. Rezept für Nussbrot (rund 600 Gramm) 4 Eier trennen, Eiweißschnee schlagen, bis er fest ist. Die Eigelbe zusammen mit • 200 gr. geriebenen Haselnüssen (oder anderen Nüsse nach Geschmack und ggf. individueller Verträglichkeit – aber keine Erdnüsse), dazu noch eine Handvoll grob zerkleinerte Walnüsse (macht es herber, wenn man stattdessen Mandeln nimmt, wird das Brot etwas süßer) • 30 gr. geschrotetem Leinsamen • 30 gr. Flohsamenschalen (zum Binden, da der Teig kein Gluten enthält, wenn man als Grundstoff geraspelte Mandeln nimmt, kommt man notfalls auch ohne aus, das Brot wird aber unter Umständen etwas bröckelig). • einer Prise Meersalz • 3 Esslöffel Obstessig • 2 Esslöffel flüssige Butter oder Kokosöl • nach Geschmack Brotgewürze: Kümmel, Fenchel, Koriander • bis zu 130 ml warmes Wasser (Teig sollte gerade so zusammenhalten, nicht zu feucht machen, er wird anschließend noch mit dem Eischnee verbunden.) verrühren. Die Mischung vorsichtig unter den Eischnee heben. Nicht zu heftig rühren, damit nicht alle Luftblasen aus dem Eischnee verschwinden. Teig und fertiges Brot bleiben so lockerer. In eine (evtl. mit Backpapier ausgelegte) kleine Kasten-Backform (lässt sich anschließend leicht herausheben) und bei ca. 150 Grad 50-60 Minuten backen. Das Brot enthält nahezu keine Kohlenhydrate (solange man nicht Cashews verwendet) und kein Gluten. Wenn man „Konditoren-Haselnüsse“ verwendet, sind die Haselnüsse nicht gemahlen, sondern geraspelt, sie haben mehr Volumen und der Teig wird noch lockerer. Sie können außerdem, wenn Sie es vertragen, einen Beutel Trockenhefe beifügen, dann den Teig vor dem Backen 30 Minuten bei 50 Grad im Ofen gehen lassen. -> Einschub: Das macht meine Freundin uns immer. Es gibt auch Backmischungen für getreidefreie Brote (mit und ohne Nüsse), die sehr einfach, meist nur unter Zugabe von Wasser, zuzubereiten sind. Zu finden über www.organicworkout.de oder die dr almond-Produkte z.B. über Amazon. Relativ teuer, aber dafür wirklich sehr einfach herzustellen. Kürbis-Brot Vorbereitungszeit 20 Minuten (+ 80 Minuten Kürbis im Ofen) Backzeit ca. 45 Minuten Zutaten • 1 Butternut – Kürbis (mittel) • 6 Eier • 60 Gramm Butter oder Ghee • 4 Esslöffel Kokosöl • 1 Esslöffel roher Honig • 50 ml Kokosmilch • 100 Gramm Kokosmehl • 250 Gramm Mandel- oder Haselnussmehl, bei Unverträglichkeit z.B. Kastanienmehl, Kochbananenmehl • 2 Teelöffel Backpulver (Weinstein) • ½ Teelöffel Salz • 2 Teelöffel Zimt • ½ Teelöffel Muskatnuss • 1 Teelöffel Brotgewürz Zubehör: Kastenform, Handmixer oder Küchenmaschine, Backpapier Zubereitung Kürbis als Ganzes bei 200 Grad im Backofen gar werden lassen (er muss sich am Ende leicht mit einem spitzen Messer stechen lassen). Backofen auf 160 Grad abkühlen lassen und Kastenform mit Backpapier auskleiden. Kürbis von der Haut befreien (Vorsicht, HEISS!), öffnen, Kerne entfernen. Kürbis pürieren mit Eiern Butter/Ghee und Honig mixen. Kokos- und weiteres Nussmehl, Salz und alle Gewürze zufügen und Rührteig machen. Der Teig sollte fest, aber problemlos durchzurühren sein. (Wenn zu feucht, mehr Kokosmehl, wenn zu trocken mehr Kokosöl oder etwas Kokosmilch zugeben.) Bei 160 Grad ca. 45 Minuten backen (mit Zahnstocher prüfen, wenn Zahnstocher sauber bleibt, ist der Teig fertig.) Wenn der Teig nach 45 Minuten noch nicht durch sein sollte, aber außen zu dunkel zu werden droht, mit Alufolie abdecken und einige Minuten weiter backen. Aus der Form heben und auf einem Rost abkühlen und etwas nachtrocknen lassen. Das Brot ist relativ süß, wer es herzhafter mag (oder weniger Kohlenhydrate) kann den Honig weglassen und/oder geraspelte Walnüsse zugeben. Dann eignet es sich auch hervorragend als Grundlage für Leberwurst. Wenn nicht sofort verbraucht, kühl und trocken lagern, ggf. einfrieren. Frühstücksalternativen: KB Smoothie (nach Kelly Brogan, „A Mind Of Your Own“) • 100-150 g Beerenobst, bio, ggf. tiefgefroren (z.B. Alnatura) • 300 g frischen Bio-Spinat (oder 150 g tiefgefrorenen) • 200 ml Kokoswasser • 3 Esslöffel Zitronensaft • 1 Esslöffel Bio-Mandelbutter (ersatzweise z.B. eine halbe Avocado) • 3 große (rohe oder höchstens weichgekochte) Eigelb von freilaufenden, natürlich aufwachsenden Hühnern (bio-Qualität, aber Vorsicht: möglichst nicht Mais- oder Getreide-lastig gezogen) • 1 Esslöffel bio-Kokosfett (mit Geschmack = nativ, oder ohne Geschmack = mild) • 1-2 Esslöffel Ghee (geklärte Butter, grasgefüttert bzw. bio) • 1-2 Esslöffel rohes Kakaopulver • Alles in einen Blender/Mixer oder mit Zauberstab zu einem Smoothie verarbeiten, 3 Esslöffel Kollagen Hydrolysat (weidegefüttert, bio) einrühren (oder auf sehr niedriger Stufe im Mixer mitlaufen lassen, um die Proteinstrukturen zu schützen) Menge reicht gut für eine Person – Frühstück (bei Verdauungsschwierigkeiten, Bedürfnis nach Zwischenmahlzeiten etc. ggf. auf zwei Portionen verteilen, eine nach dem Aufstehen, eine morgens um 11) Fleisch- und Gemüsefrühstück für eine Person • 100-125 Gramm grasgefüttertes Hackfleisch • 1 Messerspitze Meersalz • ½ Esslöffel Kokosfett oder Ghee • 2 Frühlingzwiebeln kleingehackt • 1 kleine oder eine halbe große Süßkartoffel, geschält, kleingehackt • 1 kleine Zucchini (oder eine halbe größere) in zwei Hälften geschnitten • Wenn es die Jahreszeit hergibt: Zwei Stangen Spargel in mundgerechte Stücke zerteilt • 2 Prisen Zimt • 1 Prise Muskatnuss • ½ große oder eine kleine Avocado in Schlitze geschnitten Hackfleisch bei mittlerer bis geringer Hitze leicht anbräunen, salzen, beiseite stellen Kokosfett oder Ghee erhitzen, Zwiebeln hinzufügen, drei Minuten kochen, Süßkartoffeln zuführen und für weitere 3-5 Minuten kochen, Zucchini, ggf. Spargel zufügen und weiterkochen, bis Gemüse gar aber noch bissfest. Mit Zimt und Muskatnuss nach Geschmack würzen und mit der geschnittenen Avocado servieren. -> Einschub: Schmeckt toll! Englisches Frühstück Eier in jeder Zubereitungsvariante, ab dem dritten Ei möglichst nur noch Eigelb, Speck (Vorsicht: Quelle, Schwein muss unbedingt natürlich gewachsen sein, kein Nitritpökelsalz, nicht zu dunkel braten!), möglichst immer um ein Gemüse ergänzen, gut passt zum Beispiel Mangold in Butter und Zitrone (ganze Biozitrone, Schale in Julienne-Streifen schneiden und zugeben). Avocado und ihre Freunde Eine ganze Avocado zu einer guten Handvoll Beeren, Avocado salzen, einen halben Bund Rucola kleingehackt, mit Apfel- oder Himbeeressig (kein Balsamico!!!) Dazu wiederum Ei oder – ganz anders – geriebene dunkle Schokolade (85+ Prozent, Milch- und Soja-/Sonnenblumenlecitin-frei) zusätzlich würzen. Wenn Sie zum Frühstück „Brot mit Nutella“ brauchen, können Sie auch eine reife Avocado mit leicht erwärmter mindestens 85+ prozentiger Schokolade und Haselnüssen im Mixer cremig rühren und als Brotaufstrich (Brotrezepte siehe oben) verwenden. Brot mit Hähnchenleber Brot entsprechend einem der oben genannten Rezepte oder ähnlich (aber immer ohne echtes Getreide!), dick mit Weidebutter bestreichen, Hähnchenleber, gedünstete Zwiebeln, Radieschen, gut salzen. Fermentiertes Gemüse selbst gemacht: Eingelegtes Gemüse (Rezept kann auch auf andere Gemüse angewendet werden) • 2-3 Zweige frischen Dills • 1 Teelöffel ganze schwarze Pfefferkörner • 500 Gramm kleingehackter Blumenkohl • 250 Gramm kleingeschnittene grüne Bohnen. • 250 Gramm kleingeschnittene Karotten • 400 ml Wasser • 1-1,5 Esslöffel Meersalz • 1 großes Kohlblatt Dill und Pfeffer auf den Boden eines verschließbaren Glasgefäßes (Einmachglas etc.) legen. Das Einmachglas sollte so groß sein, dass es das Gemüse eng gepackt aufnimmt (und das Kohlblatt noch obendrauf passt). Salz im Wasser gut auflösen, über das Gemüse kippen, das Gemüse sollte mindestens mit ½ Zentimeter Salzwasser bedeckt sein. Kohlblatt gefaltet oben drauf, damit das Gemüse unter Salzwasser bleibt, Deckel zuklemmen oder zuschrauben. An einem nicht direkt der Sonne ausgesetzten Platz in der Küche aufbewahren. Nach 2-3 Tagen, wenn es im Glas anfängt zu blubbern, den Deckel aufmachen, um die überschüssigen Gase rauszulassen und wieder fest zumachen. Ab da jeden Tag ein- bis zweimal „Luft“ aus dem Glas ablassen. Nach 5-7 Tagen (wenn Ihnen die Säuremenge passt, das müssen Sie ausprobieren) kann das saure Gemüse gegessen werden. Man kann es bis zu 6 Monate im Kühlschrank aufbewahren, idealerweise in einer offenen Glasschüssel, die von einem Teller bedeckt wird. Rinderknochen-Brühe (alternativ: Brühe aus Knochen eines ganzen Huhns) für Kollagen Rinderknochen (Mark-Knochen) besorgen, Fleisch abnehmen und für später in Kühlschrank aufbewahren oder (für noch spätere Verwendung) einfrieren. Knochen Eine große Zwiebel kleingeschnitten Eine Knoblauchknolle geviertelt (optional) 4 Karotten, kleingeschnitten Je 3 Zweige frischen Thymian, Rosmarin, Petersilie 2 Lorbeerblätter 2 Teelöffel Meersalz 2 Esslöffel Apfelessig (Alnatura oder andere Bio-Marke) 2 Liter Wasser (mindestens, am Anfang möglichst gefiltert oder Mineralwasser ohne Kohlensäure – nicht aus Plastikflaschen –, weil Leitungswasser immer noch relativ viele Stoffe enthält, die mit ein Auslöser für Gesundheitsprobleme sein können, das Gleiche gilt für alle Plastikflaschen und –behältnisse, Aufbewahrung von Lebensmitteln möglichst immer in Glas oder Stahl) Alle Zutaten 8-12 Stunden vor sich hin simmern lassen, anschließend Knochen entfernen und Rest durch ein Metallsieb geben. In einem Metall- oder Glasbehältnis im Kühlschrank aufbewahren, das ist immer wieder der Grundstock für verschiedene Gerichte (hilft den Darm auszuheilen). Anmerkung: Kann mich natürlich nicht so wahnsinnig daran halten aber die Gerichte esse ich nun oft und es hilft unheimlich. Bei mir jetzt halt.
  22. Margitta

    „Denn Du bist, was Du isst"

    Rund um die Ernährung Referent : M. Althapp, Dipl. Trophologin Schlosskrankenhaus Friedensburg Fragen der Zuhörer sind rot gekennzeichnet. Die Schlossklinik in Leutenberg, ein Krankenhaus für Dermatologie, kümmert sich hauptsächlich um Patienten mit Hauterkrankungen wie Neurodermitis oder Psoriasis. Es handelt sich um ein Versorgungskrankenhaus mit Akutstatus, die Patienten kommen mit einem klassischen Einweisungsschein vom Haus- oder Hautarzt. Es fällt auch auf, dass immer mehr Patienten Probleme mit Nahrungsmitteln haben, sei es eine Allergie oder Unverträglichkeit oder der Wunsch sich bewusster zu ernähren. Deshalb ist es wichtig, die Ernährung aus psychologischer Sicht neu beleuchten. Diese hat schon sehr lange eine große Bedeutung, nicht umsonst gibt es den Ausspruch „Lasst unsere Nahrung unsere Medizin sein“. Man muss nach Infos und Zusammenhängen, wie unsere Nahrungsmittel das Wohlgefühl und die Gesundheit beeinflussen, suchen. Es steht auch in einer Wechselwirkung mit der Evolution, wir haben uns verändert und auch die Gesellschaft hat sich zu einem sehr schnelllebigen und kommerziellen Konstrukt entwickelt. Essen wird oft als Nebensache angesehen, obwohl gerade das gemeinschaftliche Essen einen hohen Stellenwert hat. Welche Bedeutung hat Nahrung und was bewirkt sie? Wir können selbst sehr gut steuern was wir dem Körper zuführen und uns fragen, womit wir uns etwas Gutes tun. Dennoch befinden wir uns in einer Inbalance, in der westlichen Welt ist die Zahl der ernährungsabhängigen Erkrankungen sehr stark gestiegen. Der Verdauungsprozess beginnt bereits im Mund, durch das Kauen wird der Speichelfluss angeregt. Mit dem Einspeicheln beginnt die Stärkeverdauung, deshalb ist es wichtig, Nahrung gut durchzukauen. Wenn bei einer Stuhluntersuchung Rückstände von Stärke, einem großen Molekül, gefunden werden lässt sich häufig ein Zusammenhang zum Essverhalten herstellen. Wer zu schnell isst oder nebenbei viel redet, kaut in vielen Fällen nicht richtig – bei Kindern ist es meist noch physiologisch bedingt. Wenn die Nahrung nicht gut vorverdaut wird, geraten sehr große Nahrungsmoleküle in Magen und Darm. Diese kann der Körper nicht aufnehmen, er muss versuchen sie selbst zu zerlegen um Vitamine und Mineralien herauszulösen. Das kostet wahnsinnig viel Energie. Häufig kommt das Gesamtgleichgewicht in solchen Fällen sehr leicht aus dem Takt, besonders wenn wir bestimmte Dinge in zu großen Mengen zu uns nehmen. Auch im Fett-, Eiweiß- und Zuckerstoffwechsel kann es zu Störungen kommen, am bekanntesten sind hier Diabetes Mellitus oder erhöhte Cholesterinwerte. Wenn ein kleiner Teilbereich des Organismus aus dem Gleichgewicht gerät wird der Gesamtorganismus belastet, bei Diabetes kommt es zum Beispiel zu Problemen mit der Niere oder den Augen, beim Fettstoffwechsel mit Leber und Bauchspeicheldrüse. Der gesamte Stoffwechsel ist sehr komplex und hat viele Angriffspunkte, deshalb ist eine Gegenregulierung wichtig, sobald man eine Störung in einem Teilbereich erkennt. Hierfür schaffen wir selbst die Voraussetzung, indem wir gut auswählen was wir in welchen Mengen zuführen. Hier wird sich hauptsächlich darauf konzentriert, was wir reduzieren sollten. Bestimmte Modediäten, die immer wieder unter neuem Namen auftauchen, werden ins Leben gerufen. Momentan ist Paleo einer dieser Trends, das Phänomen lässt sich für ganz viele Diäten beobachten. Die Säurebasenernährung, welche wegen ihrer entgiftenden Wirkung besonders gut für Hautpatienten ist, heißt jetzt Detox. Ein ganz wichtiger Aspekt, der nicht immer beachtet wird, ist dass der funktionelle Prozess des Essens auch immer mit einer seelischen Aktion verbunden ist. Beispiel hierfür sind die Glücksgefühle, wenn wir Schokolade essen, oder auch das Essen in Gemeinschaft. Das Psychologische ist auch bei der Durchführung einer Diät nicht außer Acht zu lassen. Diese ist im deutschsprachigen Raum meist mit einer Gewichtsreduktion verbunden, aber auch Bewegung ist wichtig. Wenn ich nur an einem Punkt ansetze, könnte ich am Ende noch mehr ins Ungleichgewicht kommen – ein Hautpatient, der nur bewusst isst aber sich nicht eincremt wird nicht beschwerdefrei. Für den Stoffwechsel muss die Bewegung mit einbezogen werden. Diese muss aber immer auf den jeweiligen Typen passen, nicht für jeden ist das Fitnessstudio oder ein Waldspaziergang etwas. Man muss seinen Sport finden, um die Motivation zu haben weiterzumachen, genauso ist es auch bei der Ernährung. Bei Schichtarbeitern ist es zum Beispiel nicht umsetzbar, ausgiebig zu frühstücken und abends dafür nur wenig zu essen – wenn man einen geregelten Tag hat, ist das aber sicherlich eine Orientierungshilfe. Wegen der biologischen Uhr sollte das ein bisschen unterschiedlich gestaltet werden; bestimmte Organe bringen zu gewissen Tageszeiten ihre höchste Leistungsfähigkeit, was zu einer höheren Enzymausschüttung führt. Diese brauchen wir, um Nahrung aufnehmen zu können. Besonders bei Kindern sind wir von geregelten Essenszeiten mittlerweile häufig weit weg, das ist eher ein Dauersnacken. Ständig Obst anzubieten ist sicher gut gemeint, aber auch Fruchtzucker belastet den Zuckerstoffwechsel. Das Problem der ungeregelten Essenszeiten findet sich häufig auch im Berufsleben, hier neigt man dazu mal schnell die Mittagspause ausfallen zu lassen. Wenn man dann unterzuckert ist schiebt man sich halt schnell irgendetwas rein und kommt schnell in einen Trott, das sollte natürlich nicht der Fall sein. Auch zu geringe Flüssigkeitszufuhr ist ein großes Problem, früher betraf das meist Ältere weil sie keinen Durst mehr empfinden – mittlerweile gibt es aber auch viele Jugendliche die zu wenig oder hauptsächlich Saftgetränke oder Lightgetränke statt Wasser trinken. Ähnlich wie eine Waschmaschine, die durchdreht wenn ich neben Waschmittel und Schmutzwäsche kein Wasser hinzufüge, geht auch die Niere kaputt, wenn ich nicht genug Flüssigkeit zu mir nehme. Was ist denn eine gute Flüssigkeitsmenge pro Tag? Wenn ein Kind in die Schule kommt kann man schon die für Erwachsene empfohlene Menge geltend machen, so 1,5 bis zwei Liter am Tag. Ein Kind mit zwei Jahren sollte schon auf eine reine Trinkmenge von 600-800ml kommen, da ist aber das Wasser das wir essen noch nicht eingerechnet. Wenn es sehr heiß ist sollten wir da auch eher nach oben gehen aber keinesfalls nach unten. In der Klinik versuchen wir das über Trinkpatenschaften zu regeln, als Motivation haben wir zum Beispiel schöne Tassen oder kleine Sticker als Belohnung. Bei Jugendlichen hilft dann vor allem das Vormachen, zu viel Reden hilft da meist nichts mehr. Bei herzhaften Essern hilft es als Alternative auch oft, Brühen anzubieten bei denen wir vielleicht sogar noch Mineralien dabei haben. Ältere Patienten lassen wir dann oft auch Trinktagebuch führen, da erkennen wir oft auch Erfolge. Auch in ein Glas einzugießen kann tatsächlich helfen. Als Jäger und Sammler haben wir früher sehr fett- und eiweißreich gegessen aber wenig Kohlenhydrate, die Nahrungsaufnahme war immer mit einem körperlichen Aufwand verbunden. Das ist noch immer so in unserem Genom verankert, aber mittlerweile sind wir Ackerbauern und Viehzüchter. Wir haben große Nahrungsmittelmengen im Überfluss, das Überangebot an Essen steht permanent zur Verfügung und wir kommen in eine Disbalance. Diese Faktoren werden dafür verantwortlich gemacht, dass Stoffwechselerkrankungen immer häufiger werden- außerdem werfen sie die Frage auf, ob wir überhaupt noch artgerecht essen und was in unserer Nahrung drinsteckt. Unter anderem sind das die Grundnährstoffe, also Eiweiße, Kohlenhydrate, Fette, Vitamine und Mineralstoffe. Dazu kommen Spurenelemente wie Selen, und sekundäre Pflanzenstoffe. Diese dienen der Pflanze unter anderem, um sich vor Fraß zu schützen – Beispiele hierfür sind zum Beispiel Schleim- oder Bitterstoffe. Diese Bitterstoffe brauchen wir, damit die Magensäure optimal funktioniert, aber sie wurden oft zugunsten des Geschmacks herausgezüchtet. Auch Farbstoffe und Lignine zählen zu den sekundären Pflanzenstoffen. Mikroorganismen wie Milchsäurebakterien und Schimmelpilzkulturen sind ebenso in der Nahrung enthalten wie Nahrungsmitteladditiva, hiervon sind über 1200 in Deutschland zugelassen. Hier sind unter anderem Farbstoffe, Konservierungsstoffe, Stabilisatoren, Emulgatoren, Verdickungsmittel und Aromen zu nennen. Gerade bei Hautproblemen sind Farbstoffe, Konservierungsstoffe und Aromen nicht so gut. Früher wurden diese Zusätze mit E-Nummern gekennzeichnet, seit es diese nicht mehr gibt werden die chemischen Namen auf die Verpackungen gedruckt, was das Ganze wieder wesentlich undurchsichtiger für den Verbraucher macht. Außer bei Bioprodukten hat man außerdem Rückstände aus der Landwirtschaft wie Antibiotika, Pestizide oder Düngemittel. Auch Spuren von Schwermetallen sind nichts Außergewöhnliches, man findet sie zum Beispiel in Fischen. Kräuter und Gewürze werden bestrahlt, weshalb radioaktive Isotope ebenfalls vorkommen. Die deutsche Gesellschaft für Ernährung hat schon vor 20 Jahren eine Vollwertkost empfohlen. Man soll mehr pflanzliche als tierische Lebensmittel zu sich nehmen und diese sollten nicht so stark verarbeitet sein, sondern Frischkost. Dünsten, dämpfen, garen und schmoren zählen hierbei als schonende Zubereitungsarten; die Zubereitung mit zu viel Fett sollten wir ebenso meiden wie Nahrungsmittel mit Zusatzstoffen und bestimmten Technologien wie Gentechnik. Regionale und saisonale Nahrungsmittel, die möglichst aus ökologischer Landwirtschaft kommen, sind auch Teil der Empfehlung. Es gab bereits den Trend, saisonaler zu kaufen, momentan geht es wieder davon weg. Für Beeren, die aus Peru und Chile kommen, zahlen wir einen hohen Preis und nehmen auch die Umweltbelastung in Kauf. Neben dem Reduzieren von Salz und Zucker sollten wir vermehrt Ballaststoffe einbauen und ausreichend Flüssigkeit zu uns nehmen. Der Ernährungsbericht von 2004 kommt zu dem Schluss, dass unser Lebensstil und Essverhalten nicht zusammenpasst – wir wissen alle, was gut oder schlecht für den Körper ist, aber machen es trotzdem nicht. Die durchschnittliche Energiezufuhr ist im Vergleich zur Bewegung zu hoch, was zu Übergewicht und Krankheiten führt. Auch werden für fast alle Erkrankungen die gleichen Ernährungsempfehlungen ausgesprochen, was ja irgendwie nicht passen kann. Wir greifen heutzutage oft auf Fast Food oder Convenientfood zurück, die Nahrung muss schnell verfügbar, angenehm zu essen, lange haltbar sein und gut riechen, was nur durch sehr viele Zusatzstoffe erreicht werden kann. Auch hier gibt es wenig Berücksichtigung von Regionalität und Saisonalität. Auf unseren Körper wirken viele verschiedene Faktoren. Ein Mensch kann symbolisch durch ein Fass beschrieben werden, der Boden sind unsere genetischen Voraussetzungen, Erbanlagen, Veranlagung für Krankheiten und den Stoffwechsel. Die Seitenwände sind die Fasshöhe, manche haben ein eher kleines Fass und andere ein sehr großes. Verschiedene Faktoren prasseln auf uns ein oder verändern sich im Laufe der Zeit. Das können unter anderem Probleme mit der Schilddrüse, Medikamente, eine immer wiederkehrende Herdbelastung, Allergien, klimatische Bedingungen und Umweltfaktoren, psychische Probleme oder Stress sein. All diese Faktoren fließen in unser Fass, das früher oder später voll ist und überläuft – es zeigen sich Symptome, zum Beispiel an der Haut, Niere oder Leber. Es stellt sich die Frage, ob wir diese Faktoren wissen wollen und wie wir dieses Wissen für uns nutzen würden. Nur die Wenigsten suchen eine Ernährungsberatung auf, diese wird bei einem vorliegenden medizinischen Problem sogar von der Krankenkasse übernommen. Oft haben Patienten wegen ihres Hautbildes auch Probleme in ihrem sozialen Umfeld, wenn man ihnen dann noch im Hinblick auf die Nahrung vorschreibt, worauf sie alles verzichten sollten nimmt man ihnen etwas weg und löst negative Gefühle aus. Die Frage, warum wir überhaupt essen, kann vielfältig beantwortet werden. Man hat Hunger und muss leistungsfähig bleiben, vielleicht aber auch Appetit weil man etwas Bestimmtes gerochen oder gesehen hat. Manchmal hat man auch einfach Lust zu essen oder ist in einer Gruppe die isst, auch negative Gefühle wie Einsamkeit, Langeweile oder Frust versuchen einige durch Essen zu kompensieren. Wichtige Auswahlkriterien dafür, was wir essen, sind Geschmack, Geruch und Aussehen. Auch persönliche Präferenzen spielen eine Rolle, ebenso wie die Portionsgröße. Eine Ernährungsberatung sollte diese Dinge berücksichtigen und dort beginnen, wo ein Patient steht. Vollkornprodukte werden mittlerweile nur noch von Wenigen gut vertragen, sie führen oft zu Blähungen. Das liegt daran, dass unsere Getreidesorten verändert wurden – Weizen wurde ertragreich gezüchtet, es wurden mehrere Ernten ermöglicht oder vor Fraßschäden geschützt. Der Körper ist nicht darauf ausgelegt, diese neuen Stoffe zu verarbeiten, oft werden die Probleme aber auf das Gluten geschoben. Ein weiteres Beispiel sind Äpfel, auf die immer mehr Leute reagieren. Weil das Braunwerden als unappetitlich empfunden wird, wurde das verantwortliche Enzym weggezüchtet – das ist allerdings verantwortlich dafür, dass das Eiweiß geknackt wird, welches ein Allergen sein könnte. Auch die Empfehlung, auf alte Sorten zurückzugreifen, gilt wegen der Bearbeitungen heute nicht mehr. In dem Moment, in dem wir unsere Nahrungsmittel verändern, ändert sich auch etwas für den Körper; deshalb kann man keine pauschalen Ernährungsempfehlungen aussprechen. Genau wie das Aussehen ist auch die Verdauung bei jedem anders, deshalb vertragen wir Nahrungsmittel unterschiedlich gut. Allergiker können gewisse Lebensmittel oft nur erhitzt essen, wenn man Gemüse nur kurz erhitzt gehen aber nicht mehr als 40% der Vitamine verloren. Was wir alle für den Fettstoffwechsel brauchen sind ungesättigte Fettsäuren, sie halten diesen konstant und die Entzündungsaktivität sinkt. Es ist immer günstig mit verschiedenen Fetten zu arbeiten, zum Beispiel ungesättigten wie Olivenöl und Rapsöl und mehrfach ungesättigten. Diese kann der Körper nicht selbst herstellen, wir finden sie zum Beispiel in Leinöl, Avocado und Fischen. Wer zu Allergien neigt sollte sich nicht zu einseitig ernähren, Allergien entstehen weil immer wieder das gleiche potenzielle Allergen den Körper belastet. Das typischste Beispiel momentan ist Dinkel, der Weizen wird seit einigen Jahren verteufelt. Wenn wir aber nur Dinkel im Speiseplan haben und besagte Neigung zu Allergien, entwickeln wir irgendwann plötzlich eine Allergie darauf. Deshalb sollte man die Getreidesorten ebenso variieren wie Gemüse, Fisch, Fleisch und Ei. Auch Produkte, die als besonders eiweißreich beworben werden, sind mit Vorsicht zu genießen – oft sind Hülsenfrüchte, die die Harnsäurewerte steigern darin, was zu Gicht führen kann und auch Psoriatikern Probleme bereitet. Diese gesteigerten Werte, die früher einem Übermaß an Wurst und Käse zugeschrieben wurden, finden sich oft auch bei Veganern. Fructose ist ebenfalls fast überall zugesetzt, sie wird in der Leber abgebaut und kann zu einer Fettleber und anderen Erkrankungen führen. Wir sollten maßvoll mit Nahrungsmitteln umgehen und eine Mahlzeitenfrequenz von drei oder fünf am Tag hinbekommen, manche brauchen öfter was manche seltener. Die einzelnen Bestandteile der Nahrung haben eine unterschiedliche Verweildauer im Körper, Kohlenhydrate landen nach 30 Minuten im Darm, Eiweiße nach ein bis zwei Stunden und Fette nach sechs bis acht Stunden, somit sind Mahlzeiten mit höherem Fettgehalt natürlich sättigender. Man sollte überlegen, wie man das gut kombinieren kann. So kann man bereits bei der Einkaufsplanung kalkulieren, was man kauft. Bei der Auswahl der Nahrung sollte man ebenso wie beim Zerkleinern sorgsam sein, außerdem sollte Essen nicht das Ventil sein, wenn man frustriert oder wütend ist. Nichts, was nicht lebensbedrohlich ist, ist verboten – was jedoch nichts bringt sind allgemeine Diäten, weil nicht für jeden die gleiche Ernährung sinnvoll ist. Kinder haben einen natürlichen Instinkt dafür, was uns gut tut und signalisieren dann was sie wollen; Hautpatienten haben in akuten Situationen das Verlangen nach Fleisch, einer wichtigen Zinkquelle. Man sollte sich auch nicht zu viel auf einmal vornehmen, wenn man sich ganz ganz viele Ziele setzt verliert man sie leicht aus den Augen und behält sie nicht langfristig bei, das Gehirn braucht aber mindestens 10 Wiederholungen damit sich etwas da verankert. Ist Margarine oder Butter auf dem Frühstücksbrot besser? Aus meiner Sicht ganz klar Butter, weil sie weniger belastet ist. Wenn sie eher Margarine mögen sollten sie unbedingt darauf achten dass sie keine gehärteten Fette enthält. Was ist mit vegetarischer Ernährung? Vegetarische Ernährung ist in Ordnung, da spricht überhaupt nichts dagegen. Problematisch ist für mich vegane Ernährung, besonders bei Kindern. Es gibt ja auch die Ovo-Lacto-Vegetarier, die Lacto- oder Ovo- Vegetarier da kann man verschieden kombinieren. Stimmt es, dass Leinöl den Cholesterinspiegel senkt? Ja, durch die ungesättigten Fettsäuren helfen die dem HDL, das ist das gute Cholesterin, zu steigen und das Gesamtcholesterin zu senken. Das funktioniert auch mit Hanföl, ich empfehle ihnen da ca. zwei Esslöffel am Tag zu sich zu nehmen. Ganz wichtig ist, dass Leinöl in einer dunklen Flasche und kühl gelagert wird, das wird ganz schnell schlecht. Das bietet sich auch mit Olivenöl an, es sollte zumindest nicht starken Temperaturschwankungen ausgesetzt werden. Was ist mit Kokosöl? Kokosöl ist auch etwas, worum in letzter Zeit ein großer Hype gemacht wurde. Ich sehe das eher kritisch, weil im Kokosöl viele gesättigte Fettsäuren enthalten sind die der Körper selber herstellen kann. Man kann es mit einbauen, aber nicht als ausschließliches Fett. Es gibt inzwischen Studien, dass die gesundheitsfördernde Wirkung gar nicht so gegeben ist. Zum Braten eignet es sich gut, weil es im Gegensatz zu Olivenöl sehr heiß gemacht werden kann.
  23. luna2842008

    psoriasis-athritis

    bin neu hier und habe seit kurzem psoriasis-athritis .möchte gerne mehr darüber mehr erfahren. z.b.ernährung
  24. bruno74

    Hi an alle

    Mein Vater hat Probleme damit bekommen und ich suche nach hilfeichen Infos, weil der Arzt keine wirkliche Hilfe ist. Haben einen anderen beuscht, der meiner Meinung nach noch uninteressierter daran ist. Mich interessieren vor allem Ernährungstipps weil er auch eine Therapie hat und der Zustand verschlimmert sich nicht, aber wird auch nicht besser.
  25. Claudia

    Fernsehkritik: "Mach mich gesund"

    Bei ZDF neo läuft derzeit eine achtteilige Dokumentation "Mach mich gesund" über die Linderung von Krankheiten "nur mit Ernährung" - so preist es der Sender jedenfalls zu Beginn der Sendung an. In Folge 2 wurde ein 6-Jähriger vorgestellt, der - wie seine Mutter - eine Schuppenflechte hat, und das auch ziemlich schlimm. Der Ernährungscoach empfiehlt ihm und der Mutter eine anti-entzündliche Diät. Meiden sollen sie: Frittiertes Essen zu viel Zucker stärkehaltige Kohlenhydrate Empfohlen werden: fetthaltiger Fisch Avocado Nüsse Basilikum Rosmarin Nelken Gelbwurz Kreuzkümmel und unbedingt Fischölkapseln. Dazu warnt der Ernährungscoach dann aber auch gleich vor Selbstversuchen: "Nahrungsergänzungsmittel sind noch weitgehend unerforscht". Der Coach ist übrigens eine Frau, aber das Wort "Coachin" habe ich noch nie im Sprachgebrauch gehört, deshalb belasse ich es mal bei der männlichen Form. Ihre Prognose wird dann auch erfüllt: Nach sechs Wochen sind die Stellen beim Jungen deutlich besser, sehr deutlich. Was mich irritiert an der Sache: Erst wird gesagt Dann aber müssen Mutter und Sohn ihre bisherigen Medikamente weiter nehmen. "Nur so kann die Wirksamkeit einer Diät überprüft werden." Da beißt sich doch die Katze in den Schwanz - weiß man doch nicht, was dann geholfen hat, ob die Medikamente vielleicht anschlagen oder es eben doch die Ernährung ist. Womit der eine auftretende Arzt absolut recht hat: "Wir schlucken lieber Pillen, als unseren Lebensstil zu ändern. Das sollten wir überdenken." Den Beitrag kann man in der ZDF-Mediathek herunterladen oder hier ansehen.
×
×
  • Create New...

Important Information

We have placed cookies on your device to help make this website better. You can adjust your cookie settings, otherwise we'll assume you're okay to continue.