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alles.gut

Hallo,

ich habe meine mittelschwere Psoriasis an Beinen und Armen seit vielen Jahren mehr oder weniger gut im Griff mit Hilfe von Daivonex und in großen Abständen, wenns schlimmer wird, Daivobet.

Seit einigen Monaten habe ich aber sehr hartnäckige Psoriasis-Stellen an Fingergelenken, am Handgelenk und unter dem Auge.

Es scheint auch so, als ob Sonneneinstrahlung gar nicht immer positive Auswirkungen hat, besonders an den Händen scheint es in der Sonne eher manchmal schlimmer zu werden. Manchmal platzen die Stellen sogar auf. Daivonex hilft, glaube ich, gar nicht. Ich pflege die Hände mit Basodexan Softcreme und Alfason Repair, das bringt manchmal Erleichterung / Verbesserung, oft auch nicht. Für die Stellen am Auge bekam ich in der Hautklinik Protopic 0,1%, das hilft sehr gut, allerdings erschreckte mich eine andere Ärztin, als sie meinte, dass die Salbe womöglich krebsauslösend sei. Die Stellen am Auge verschwinden schnell durch einige Tage Protopic am Abend, kommen aber auch schnell wieder, wenn ich aufhöre zu cremen.

Meine Frage: Wie lange / häufig, kann ich Protopic ohne Sorge anwenden? Gibt es andere Ideen / Therapien? Was könnte den Zustand meiner Hände verbessern?

Vielen Dank

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Dr.vonKiedrowski

Hallo alles.gut, vielen Dank für Ihre Frage. Schuppenflechte kann auch an den von Ihnen geschilderten Stellen auftreten, auch gibt es Patienten, die paradox auf UV-Licht reagieren, also eher mit Verschlechterung als mit Verbesserung. Es ist aber natürlich schwierig sicher zu sagen, ob die angesprochenen Hautveränderungen auch wirklich zum Krankheitsbild der Schuppenflechte gehören. Reines Vitamin D3 ist in der Erhaltungstherapie vielfach ausreichend, aber nicht immer. In der Initialbehandlung meistens nicht. Für verschiedene Regionen, -und dazu gehört das Gesicht-, sind moderne Antipsoriatika überhaupt nicht zugelassen, was die Behandlung erschwert. Gemäß Leitlinie sind hier "Topische Calcineurin-Inhibitoren" (TCI) eine Alternative, dazu gehört auch das von Ihnen aufgeführte ProtopicR. Ihre geäußerten Bedenken würde ich nicht teilen. TCI-Präparate sind sicher und können als Intervall-Therapie individuell angewendet werden. Für die Neurodermitis ist auch eine proaktive Therapie untersucht und empfohlen. Da aber TCI vom Wirkmechanismus dem Ciclosporin gleich zu setzen ist, ist eine Kombination mit UV-Licht nicht zu empfehlen. Die amerikanischen Blackbox-Warnung zur Gefahr einer Entstehung von Hauttumoren bei Mäusen nach oraler Gabe von TCI ist durch diesen Zusammenhang zu erklären, wir geben TCI aber nicht oral, sondern topisch auf die Haut. Zugelassen ist dieses Medikament für Kinder ab 2 Jahre, auch dies mag Ihre Sicherheitsbedenken lindern. Vergleichbare Therapie im Gesicht gibt es leider, wie oben bereits erwähnt, nicht. Was Ihre Probleme an den Händen angeht, kontaktieren Sie bitte Ihren behandelnden Hautarzt, natürlich gibt es Alternativen zur Calcipotriol-Monotherapie.

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    • Aua Mama!
      By Aua Mama!
      Hallo,
      Ich hatte PSO an der Augenbraue und an den Ohrläpchen, habe dann Daivonex empfohlen bekommen. Habe jetzt im nachhinein auch Erfahren, dass man das gar nicht im Gesicht benutzten sollte.
      Durch die Annwendung im Gesicht wurde alles erstmal viel Schlimmer. Ich dachte Anfangs, dass ich im ganzen Gesicht und am Hals PSO bekomme, überall Rote Punkte und teilweise auch leichte Schuppen. Habe deshalb immer mehr und großflächiger Daivonex benutzt. Das ganze wurde dadurch noch schlimmer.
      Habe jetzt heute zum ersten mal nicht eingecremt und nehme stark an, dass durch das Daivonex ein Ausschlag/ Entzündung ausgelöst wurde. Sieht nach periorale dermatitis aus, also überall Rötungen und rote Flecken. Empfohlen wird im Internet jetzt erstmal gar keine Mittel zu benutzen. Am Montag habe ich einen Hautarzt Termin. 
      Hat jemand vielleicht ähnliche Erfahrungen gemacht oder weiß was man da jetzt machen kann?
      Viele Grüße
    • miah
      By miah
      Hallo ich habe eine kleine Frage,
      ich habe zusätzlich zu meiner Psoriasis ab und zu eine Art Ekzem in den Handflächen, von dem mir meine Ärztin gesagt hat es wäre eine atopische Hautreaktion, wahrscheinlich Dyshidrosis. Nun habe ich mir Bilder von Psoriasis pustulosa palmoplantaris angeschaut und muss sagen, für mich sieht das fst genauso aus wie einige Bilder der Dyshidrosis. Kann man die beiden Erkrankungen irgendwie durch bestimmte Kriterien unterscheiden?
      Ich werde bei meinem nächsten Kontrolltermin natürlich auch meine (mittlerweile neue) Ärztin fragen. Habe mich bisher noch nicht weiter erkundigt weil ich diese Symptome nur einmal vor 4-5 Jahren hatte und sie damals, nach einigen Therapieversuchen mit Salben, Cremes, Bestrahlungen und Bädern, spontan von selbst abgeheilt ist.
      Seit ca. 2 Woche bekomme ich diese fiesen juckenden Bläschen allerdings wieder und würde nun schon gerne wissen, was es ist.
      Zum Krankheitsbild: In den Handflächen, an den Fingern und auch an den Innenseiten den Handgelenke bilden sich stark juckende, mit Flüssigkeit gefüllte Bläschen, die nach einiger Zeit aufplatzen oder austrocknen und danach in dicken Platten verhornen. Diese Hornschicht bekommt irgendwann Risse, die anfangs schmerzen und dann nach und nach abschuppen.
      Liebe Grüße
      Sandra
    • Big-Friedrich
      By Big-Friedrich
      Hallo,
      ich benutze seit ein paar Monaten "Daivobet".
      Sie bewirkt keine Wunder, macht die Stellen aber "schöner" und "unauffälliger"
      Der Beipackzettel ist so spannend, dass ich nun mal "Otto-Normal-Menschen" fragen muß.
      Was macht diese Salbe ?
      Kann ich sie ewig nehmen ?
      Was können Langzeitschäden sein ?
      Und was sind D3-Salben ???
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