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Stritzi

Hände und Füße (Erstdiagnose Dyshidrose)

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Stritzi

Hallo zusammen,

ich lese seit einigen Tagen hier mit und hoffe auf ein paar Tipps, um meinem Dilemma an Händen und mittlerweile auch Füßen entfliehen zu können.

 

An den Händen hatte ich zum ersten Mal im Herbst letzten Jahres Bläschen und Risse etc. Das wurde dann so schlimm, dass ich auch Kortison in Tablettenform einnehmen musste. Danach wurde es aber mit viel Pflege besser und im Dezember sah meine Haut an den Händen wieder gut aus. 

Mitte Januar wurde es wieder schlecht und seitdem kämpfe ich mit verschiedenen Cremes dagegen an. Leider bisher ziemlich erfolglos. Jetzt sind die erste größeren Bläschen auch an den Füßen aufgetreten und meine Hautärztin hat mir die Infos für Toctino mitgegeben. Ich bin mir noch nicht sicher, ob ich das will.

Zu mir: ich bin 37, treibe regelmäßig Sport, ernähre mich gesund (keinerlei Fertigprodukte, kein Fast Food), rauche nicht und trinke gerne mal einen guten Wein.

Anbei mal zwei Bilder meiner Hände.

vielleicht habt ihr Tipps zu Ärzten/Kliniken in und um München, die hier gut helfen können... 

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Danke euch schon mal vorab...

Edited by Stritzi
Rechtschreibung

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Stritzi

Ich habe vor allem die Beiträge von @loppy und @altlöwe verfolgt und bin gespannt, was ihr meint.

@altlöwe: bei welchem Hautarzt warst du in München in Behandlung?

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altlöwe

Servus @Stritzi  (schöner bayr. Ausdruck).

Oh ja, die selben Hände hatte ich auch. Eine enorme Belastung, auch für die Psyche.

Hautärzte kannst mal ziemlich alle vergessen. Das was oft hilft ist denen zu teuer zum Verschreiben.

Aber wenn deine Hautärztin bereit ist dir das doch Preis intensive Toctino zu verschreiben würde ich bei der bleiben.

Beste Erfahrungen habe ich mit der Hand-Ekzem Sprechstunde in der Hautklinik Mü-Thalkirchnerstraße gemacht.

Da wurde mir auch bestens geholfen. Ist zwar ein uraltes Krankenhaus, aber die dortigen Ärzte sind spitze.

Lass dir einen Termin bei der Hand-Ekzem Sprechstunde geben. Befreit aber auch nicht von Wartezeiten.

Und die können manchmal enorm sein. Aber hilft ja alles nichts.

War dort auch zwei mal Stationär. Die Pflege ist sehr gut. Behandelt wurde ich mit dem üblichen.

Bestrahlungen (überhaupt kein Erfolg), starken Cortison-Salben und Tabletten (kurzfristige Besserung).

Wirklich und abschließend bestens geholfen hat nur Toctino 30mg./tgl..  Hatte nach vollständiger Abheilung auch einen Rückfall, aber nicht ganz so schlimm.

Nun bin ich seit Jahren Beschwerdefrei. Pflege meine Haut ganz normal. Bin sehr zufrieden, könnte nicht besser sein.  Dir wünsche ich viel Erfolg!?

Alles Gute und berichte weiter !
Gruß altlöwe

 

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Blondie68

Hallo Stritzi,
ich habe seit ca. 35 Jahren Psoriasis pustulosa an Händen und Füßen (phasenweise auch andere Formen der Psoriasis auf der Kopfhaut und an den Beinen).
In diesen 35 Jahren habe ich so ziemlich alles versucht, was der Markt an Salben, Cremes und anderen Pflegemitteln so hergibt (zu einer medikamentösen Therapie konnte ich mie nie durchringen). Irgendwann habe ich entnervt aufgegeben, bis es mich letztes Jahr so sehr genervt hat, weil erstens sehr schmerzhaft und zweitens optisch nicht mehr akzeptabel für mich.
Meine Hände sahen aus wie deine, nur waren die gesamten Handinnenflächen betroffen und die Risse waren stärker. Die Fußsohlen sahen noch schlimmer aus und schmerzten phasenweise bei jedem Schritt.
Im Juli 2018 bin ich dann in die dermatologische Tagesklinik der MHH gegangen, 5 Wochen lang, jeden Tag vier Stunden. Dort habe ich die PUVA Therapie bekommen. Vier mal pro Woche bekam ich erst ein 15 minütiges Bad für Hände und Füße, in dem ein Mittel enthalten ist, welches die Haut lichtsensibel macht. Unmittelbar nach dem Bad wurden dann Handinnenflächen und Fußsohlen bestrahlt. Einmal pro Woche sollte Pause von der Bestrahlung eingelegt werden, da bekam ich zu Beginn ein antientzündliches Bad und später dann ein Schmierseifenbad. Zusätzlich wurde ein unglaublich gutes Pflegeprogramm aufgefahren (verschiedene Urea-Cremes, Salicyl-Vaseline, Kortison etc.pp.).
Nach diesen fünf Wochen war meine Haut an Händen und Füßen extrem gut. Optisch hat man nichts mehr wahrgenommen, nur war die Haut nicht ganz so weich wie bei anderen.
Anfang November 2018 musste ich mir dann meine Gallenblase rausnehmen lassen. Nach dieser OP habe ich zusehen können, wie es an beiden Füßen wieder losging und dann leider auch immer schlechter wurde. Die Hände bleiben einwandfrei. Als es dann aber im Dezember 2018 an der linken Hand auch wieder losging, habe ich micht erstmalig zu einer inneren Therapie mit Neotigason entschlossen. Leider bekam ich sehr schnell sehr unangenehme Nebenwirkungen wie starke Rückenschmerzen, Kopfschmerzen, niedrigen Blutdruck, Erschöpfungszustand und sehr negative Stimmung, so dass ich das Medikament wieder abgesetzt habe.
Nun habe ich mich entschlossen, wieder in die Tagesklinik zu gehen. Gestern war meine siebte Anwendung und ich nehme bereits eine Besserung wahr.
Mein Pflegeprogramm zuhause nach der letzten PUVA Therapie war aufwendig und zeitintensiv, so habe ich aber sicherlich schlimmeres verhindern können. Gerne schreibe ich dir ganz detailliert, wie ich zuhause vorgehe, wenn du Interesse hast.
Ich kann jedem nur dringend empfehlen, diese PUVA Therapie zumindest einmal auszuprobieren, ehe man irgendwelche Chemie einnimmt. Die Medikamente haben alle Nebenwirkungen, wobei ich weiß, dass viele Menschen kaum Nebenwirkungen spüren. Nur wenn man sie dann spürt, ist das kein Spaziergang mehr.
Leider habe ich aus vergangenen Zeiten keine Fotos, aber ein aktuelles Foto meiner Hände stelle ich mal ein. Wenn du dann jetzt von deinen Händen ausgehst, kannst du dir ein Bild machen, wie es nach einer PUVA Therapie aussehen könnte.
Sonnige Grüße, Vanessa

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altlöwe

Ja, die PUVA Licht-Therapie hatte ich auch lange Zeit, leider erfolglos.  Kenne aber Patienten denen das gut geholfen hat.

Salicyl-Vaseline hatte ich auch, mit guten Erfolg sogar.  Aber das hilft ja alles nichts, wenn sich die alte Haut löst aber immer wieder "schlechte" Haut nachwächst.

Ich bekam erfolglos auch Fumaderm und Neotigason.

Die "Weiterentwicklung" von Neotigason ist Toctino.

Ich hoffe jeder findet seinen für sich erfolgreichen Weg !
Gruß altlöwe

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Claudia
vor 11 Stunden schrieb altlöwe:

Wirklich und abschließend bestens geholfen hat nur Toctino 30mg./tgl..  Hatte nach vollständiger Abheilung auch einen Rückfall, aber nicht ganz so schlimm.

Hallo @altlöwe,

nimmst du Toctino denn dauerhaft? Oder hast du es eine Weile genommen und dann war Schluss?

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altlöwe

Hallo Claudia,

nein nicht dauerhaft. Habe Toctino ca. eineinhalb Jahre genommen. Zwischendurch einen mittelschweren Rückfall

erlitten. Dann langsam ausgeschlichen.  Nun seit Jahren komplett beschwerdefrei.

Nebenwirkungen hatte ich überhaupt keine, im Gegensatz zum Neotigason.  Das hat bei mir schwer reingehauen. Die Wirkung leider nicht.

Aber jeder muss seinen Weg finden.  Auch wenn es öfters sehr deprimierend ist. Aber es geht halt nicht anders.

Grüße altlöwe

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BerlinAntje

Hallo Stritzi,

meine Hände sahen für über 15 Jahre lang genau so aus wie Deine. Ich habe alles an Behandlungen, Cremes, Lichttherapie und Kortison in allen Formen ausprobiert, nichts hat richtig geholfen, schon gar nicht auf Dauer. Inzwischen nehme ich MTX, das spritze ich mir selbst 1x die Woche und meine Hände und Füße sind seither frei von Schuppenflechte, Bläschen und blutenden Rissen. Ist zwar nicht schön, solch ein Medikament auf Dauer zu nehmen, aber ich bin damit ganz glücklich.

Es wurde mir übrigens erst verschrieben, als sich aus meiner Psoriasis auch noch eine Athritis entwickelt hatte. Aber das ist ein anderes Thema..

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Stritzi

So, kurzes Update:

 

Erstmal vielen Dank für eure Antworten und Tipps. Ich bin für jeden Ratschlag dankbar.

Ich war gestern noch mal bei meiner Hautärztin. Sie wirkte ein wenig ratlos und meinte aber direkt, dass sie eine zweite Meinung will, bevor sie weitere Entscheidungen trifft. Auf jeden Fall gibt es jetzt erst mal Karison (Clobetasolpropionat). 

Und am Freitag gehts in die Klinik zum Prof. Wolf. Mal schauen, was dann passiert...

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schimanzone

Hallo Stritzi, als ich Deine Bilder gesehen habe fühlte ich mich 6 Jahre zurück versetzt. Meine rechte Hand sah genau so aus und die linke Hand folgte an auch. An manchen Tage konnte ich nicht mal einen Kuli halten wegen der schmerzhaften Risse. Zudem wuchs die Hornhaut an meinen Fersen so schnell und dann platze die Haut auf und dann kamen die schmerzhaften Risse an der Ferse, dass ich kaum laufen konnte. Ich habe erst Salben über Salben verschrieben bekommen, aber alles hat nicht geholfen. Erst als ich Toctino bekommen habe, war alles nach wenigen Wochen verschwunden, nur kann man dieses Medikament nicht immer einnehmen, denn als ich die Tabletten absetzen sollte, bekam ich schon nach 2 Wochen einen Rückfall und ich sah schlimmer aus wie vorher. Dann habe ich, nachdem ich in der Hautklinik zur Untersuchung war mit Fumaderm angefangen . Es hat ungefähr 9 Monate gedauert bis dass ich wieder vernünftig aussah. Ich habe ca. 6 Jahre Fumaderm genommen und brauchte aber die letzten 5 Jahre nur noch pro Tag eine Erhaltungsdosis von einer Tablette einnehmen und bin seit dem beschwerdefrei, lediglich nach der Umstellung auf Skilarence vor einigen Wochen habe ich wieder leichte Risse an den Händen bekommen, daher überlege ich, ob ich nicht mit Fumaderm besser beraten war. Bei mir wurde allerdings seinerzeit Psoriasis vulgaris diagnostiziert. Ich wünsche gute Besserung und kann nur die Tablettentherapie empfehlen. Liebe Grüße

 

 

 

 

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Tenorsaxofon

Gegen die Risse kann ich den Rügener Kreide Balsam empfehlen. Morgens und abends gut damit einreiben und den Tag über dann immer gut mit anderer Creme cremen. Mir hat er sehr gut geholfen.

Gruß Anne

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Posten_74a

Hallo,

was mir geholfen hat, war ein fünfwöchiger Aufenthalt in Leutenberg. Die haben mich total durchgecheckt und u.a. festgestellt welche Allergien ich habe. In der Zeit haben sie die Hände wieder aufgebaut. Sie sahen danach aus als ob nie etwas gewesen wäre. Das ganze ohne Kortison. Die Hände sahen danach topp aus. Wenn du dich auf das Konzept der Klinik (insbesondere die Ernährung) einlassen kannst und auf eine totale Ernährungsumstellung, dann sind die echt gut. Allerdings musst du danach Medikamente kaufen welche die Krankenkasse nicht bezahlt und das geht gut ins Geld. Und bei mir war es so das ich z.B. in einer Kantine Mittagessen musste und das verträgt sich nicht damit. Außerdem haben sie festgestellt das ich zu viel Allergien habe.

Und du musst weitgehend selbst entscheiden können wie du deine Krankheit anschließend behandeln kannst. Das lernst du da teilweise auch.

PS: Ich will für die Klinik keine Werbung machen.

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Poenia
vor 7 Stunden schrieb Posten_74a:

was mir geholfen hat, war ein fünfwöchiger Aufenthalt in Leutenberg

Hallo Posten_74a,

deine Erfahrungen interessieren mich sehr. Würdest du mehr erzählen davon?

Also sowas wie: welcher Art war die Ernährungsempfehlung aus Leutenberg, waren das allgemeine Empfehlungen oder ganz speziell für dich?

Welche Medikamente nimmst du ein, die nicht Kassenleistung sind?

Wer betreut dich in diesem Sinne weiter, oder kannst du das jetzt alles selbst?

Wir haben auch unserere Autoimmunerkrankungen in Remission bekommen, mit Ernährungsumstellung und Nahrungsergänzung. Ich wusste nicht, dass es in Deutschland eine Klinik gibt, die auch so rangeht - das finde ich großartig.

War der Aufenthalt denn eine Kassenleistung? Was muss man machen, um dort aufgenommen zu werden?

Fragen über Fragen... Ich würde mich sehr freuen, wenn du dir die Mühen machst...

 

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Waldfee

Hallo Posten_74a,

Du machst keine Reklame für Leutenberg. Schön, daß Dir dort geholfen werden konnte. Ich war bis 2014 insgesamt 16 mal in dieser tollen Klinik, in der schlimmsten Zeit manchmal sogar 2 mal im Jahr, erst unter Dr.Shimsoni, dann unter Frau Dr.Herold. Für mich war es immer die beste Hautärztin, bis heute. Übrigens gibt es bei mir in der Nähe noch die Hautklinik Neukirchen Hl.Blut/ Rötz, die ähnlich wie Leutenberg arbeitet, vorrangig Allergien/Neurodermitis, wo ich auch einmal war. Ich wünsche Dir weiterhin alles Gute!  LG Waldfee

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Posten_74a

In der Klinik wird viel mit Ernährung gearbeitet. Bei den meisten wurde festgestellt das sie ein Problem mit Nickel haben und ihre Ernährung auf Nickelfrei umgestellt wurde. Das ist mehr als gewöhnungsbedürftig und ziemlich monoton. Manchmal gab es als Abendessen nur noch eine Scheibe Brot mit Butter.

Auch ist das Problem das du nur Dinge bekommst die du dir später auf Privatrezept besorgen musst und das geht richtig ins Geld.

Das tolle an der Klinik ist, das sie sich Zeit nehmen und einfach alles durchchecken.

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Lapi

An alle Frauen hier: ich hatte ca. 8 Jahre Dyshydrosis und kein Arzt konnte die Ursache finden. Als ich vor ein paar Monaten die Pille abgesetzt habe, verschwand es komplett und als ich wieder mit der Pille anfing, kam es schlagartig zurück. Außerdem hatte ich alle möglichen anderen Nebenwirkungen, wie extreme Müdigkeit und Niedergeschlagenheit, die mir vorher gar nicht so bewusst waren. Erst im Vergleich dazu, wie gut es mir ohne die Pille ging, ist mir das alles aufgefallen. Ich bin im Nachhinein so traurig, dass weder ich, noch ein Arzt den Zusammenhang gesehen haben und dass ich mich jahrelang mit den Bläschen rumgeschlagen habe, obwohl die Lösung derart einfach war. Falls ihr die Pille nehmt, setzt sie ab. Ein Versuch ist es wert. 

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Schneiderin

Hallo, habe immer wieder beide Handinnflächen und Fußsohlen offen und wund. Nehme zur Zeit Stelara als Spritze alle 3 Monate. Hilft mal mehr mal weniger, z.Zt. nach Cortison Stosstherapie wieder alles abgeheilt. Wenn es ganz schlimm ist, creme ich abends die Füsse mit Zinkcreme ein und ziehe Frühstücksbeutel drüber, fixiere mit Socken. Die Hände mit Zinkcreme und Gummihandschuhe drüber, die Fingerspitzen der Gummihandschuhe schneide ich ab. In diesem feuchten Umfeld genießt es meine Haut und morgens ist alles schön weich. Dann abends wieder viel viel Hormhaut wegmachen auch in den Handinnenflächen.Es hilft mir. So sieht alles zur Zeit aus, bin fast zufrieden.

Wenn jetzt noch die Arthritis ruhe gibt- wäre es ganz toll.

Wünsche allen schönen Feiertag und eine ruhige Haut.

DSC_0865.JPG

DSC_0815.JPG

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Towanda

Erst durch den Bericht hier gemerkt, dass meine ab und an auftretetenden Hautprobleme an Händen und Füßen auch eine Form von Schuppenflechte sein kann. Hab sonst Schuppenflechte am Kopf, Ellenbogen und Waden. Bei mir zeigte sich das an den Händen immer, wenn es warm wird. Sobald ich das merkte, habe ich ein Teebaumölöl aufgetragen, nach wenigen Tagen war das immer weg. Ich bin davon ausgegangen, dass es die Hand/Fusskrankheit ist. 😳

vor ein paar Wochen ging es wieder los, diesmal half das Teebaumölöl nicht. Ich habe in dieser Zeit häufiger Desinfektionsmittel benutzt. Und an der rechten Hand (damit das Desinfektionsmittel aufgefangen) ging’s los. Das hat offensichtlich eine Menge Schaden angerichtet. Fingerspitzen offen....

jetzt wasche ich meine Hände nur noch mit Arztseife (oder Kernseife), nehme kein Desinfektionsmittel mehr Und habe mir wieder Repaircreme von Alfason gekauft. Jetzt schält sich auch die Haut an den Füßen. Wird aber mit Repair wieder besser. Hände schon fast wieder alles weg. 

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Schneiderin

Eben erst gelesen, drücke dir die Daumen das es nicht schlimmer wird und du alles in den Griff bekommst. Schönen Abend

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    • An_Ra
      By An_Ra
      Ich schreibe dies in der Hoffnung, dass jemand von meinen Erfahrungen profitieren kann; ich verkaufe nix! Alles, was ich probiert habe kann durch einfache Googlesuche gefunden werden. Die Hersteller sind, glaube ich, egal.
       
      Meine Leidensgeschichte begann vor 2 ½ Jahren. Ich ging damals zu einem Hautarzt und bekam die Diagnose Dyshidrose. Diese Diagnose war falsch, die Behandlung deshalb logischerweise auch! Brennen, Jucken, Schwellung, Verhornung, es wurde immer schlimmer. Beim Gehen riss mir die Haut an den Füßen bis ins Fleisch auf, ich passte in keine Schuhe mehr und nachts konnte ich vor lauter Brennen an Händen und Füßen nicht mehr schlafen. Die alkoholische Kortisontinktur vom Hautarzt brannte, dass es mir die Tränen in die Augen trieb, ich hab es dann nicht weiter genommen. Zeitweise löste sogar Wasser einen Brennanfall aus.
       
      Kühlen tat gut. Ich hab mir aus einem Stoffrest Beutel genäht, mit rohem Reis befüllt und eingefroren. Leider erst viel später kam ich auf die Idee mir eine XXL-Gummiwärmflasche zu besorgen, mit kaltem Wasser zu befüllen und damit nachts meine Füße zu kühlen.
       
      Ich steh auf orthomolekulare Medizin. Auch wenn die Pharmaindustrie jetzt wieder im Viereck springt – ich hatte damit schon mehrmals Erfolg. Ich zog also meine schlauen Bücher und das Internet zu Rate, was da wohl helfen könnte. Gegen Dyshidrose fand ich nichts, wohl aber gegen Hautkrankheiten und Entzündungen – Zink.
       
      Ich ließ mir eine Packung Zink + Histidin (15 mg) aus dem Supermarkt mitbringen. Allzu große Hoffnungen hatte ich nicht, aber ich musste was versuchen. Eine Stunde nach der Einnahme ließ das Brennen deutlich nach und es hielt vier Stunden an. Wiederholung brachte das gleiche Ergebnis. Der Rest war eine Rechenaufgabe. Ich habe mir dann höher dosierte, preiswertere Kapseln (Zink + Histidin, wegen der besseren Verwertbarkeit, eingenommen immer mit Milchprodukten) besorgt und nahm 100 mg täglich – zwei Monate lang, dann reduzierte ich nach und nach auf 25 mg. Das ganz schlimme Brennen kam nicht wieder.
       
      Nebenwirkungen? Ja. Meine Nachtblindheit ist verschwunden. Ich habe keine trockene Haut mehr, der Cremeverbrauch musste um 2/3 gesenkt werden. 🙂 hab ich die Kosten für das Zink schon wieder drin.
       
      Es ging mir also besser, aber von gut war ich noch weit weg. Ich ging zu meinem Hausarzt, er verschrieb mir eine kortisonhaltige Fettcreme und untersuchte alles, was man mit Blutuntersuchungen raus kriegen kann (Hormone, Schadstoffe, Nährstoffmangel). Alles im grüner Bereich.
       
      Und erst dann, ich hatte mal wieder Google befragt, kam ich darauf, was ich wirklich habe - Psoriasis pustulosa. Jetzt hatte ich einen ganz anderen Ansatzpunkt! Ghee, meinte eine – ich steh nicht so auf Esotherik – Sheabutter eine andere in einem Forum. Naturkosmetik - schon eher, das hab ich ausprobiert und es war gut. Nur die Konsistenz hat mir nicht gefallen.
      Ich mischte nun selbst:
      1 Eßl. Sheabutter, 1 Eßl. Bienewachs (Linsen) und 2 Eßl. Färberdistelöl
      Im Wasserbad schmelzen, unter Rühren im kalten Wasserbad abkühlen
      2 – 3 x täglich ein erbsengroßes Stück auf jeder Fußsohle verteilen.
       
      Und jetzt besserte es sich wirklich. Kortisonsalbe – weg! Kalte Wärmflasche – weg! Reisbeutel – weg! Auch optisch verbesserte sich viel. Die Hände waren ganz in Ordnung, nur gelegentlich ein kleines Bläschen, kein Problem. An den Füßen feilte ich 2 x wöchentlich vorsichtig die schlimmsten Verhornungen ab. Manchmal juckte es, Bläschen deutlich weniger, die Schwellung klang ab, kein brennen mehr.
       
      Eigentlich hätte ich damit leben können – eigentlich. Dann las ich von einer, die sich Hyaluronsäure spritzen ließ und damit alles wegbekommen hatte. In den USA würde das wohl öfter gemacht. Keine Ahnung, ob mein Hausarzt das gespritzt hätte, der nächste freie Termin war erst drei Monate später und solange wollte ich nicht warten. Ich habe mir Hyaluronsäurekapseln besorgt (500 – 700 kda, 200 mg). Schon nach wenigen Tagen besserten sich meine Füße weiter, die Rötungen verschwanden auch. Sandalentauglich!!!
       
      Das war vor einem halben Jahr, seither ist es stabil. Weiterhin nehme ich täglich eine Kapsel Zink + Histidin, ein Hyalurosäurekapsel und schmiere 2 x täglich meine selbstgemischte Salbe drauf. Einmal pro Woche feile ich vorsichtig. Ganz weg ist es nicht, aber eher ein kosmetisches Problem.
       
      Vor drei Wochen habe ich mir die Linola Fußmilch mit dem ph-Wert 4 gekauft und creme damit meine Füße. Ich meine, seitdem habe ich immer weniger zu feilen. Vielleicht ist ja doch was dran, dass man mit zunehmendem Alter ein Problem mit dem ph-Wert bekommt?
       
      Ich hoffe für alle Betroffenen, dass wenigstens etwas Hilfreiches dabei ist. Gute Besserung!
    • Towanda
      By Towanda
      Ich war heute beim Hautarzt, weil meine Hände und Füße sehr schlimm aussehen. Letzte Woche konnte ich kaum laufe, weil die offenen Schrunden an den Fersen sehr schmerzten. Eine gute Freundin (sehr erfahren inner Wundbehandlung) hat mir Blasenpflaster empfohlen. Da ist hydoxxx drin, hab deb genauen Begriff vergessen, das hat sehr geholfen. Die Pflaster sind dick, diese Polsterung hat den Schmerz sehr gelindert. Heute Morgen nach drei Tagen Pflaster abgemacht. Schrunden waren zu. 
    • miah
      By miah
      Hallo ich habe eine kleine Frage,
      ich habe zusätzlich zu meiner Psoriasis ab und zu eine Art Ekzem in den Handflächen, von dem mir meine Ärztin gesagt hat es wäre eine atopische Hautreaktion, wahrscheinlich Dyshidrosis. Nun habe ich mir Bilder von Psoriasis pustulosa palmoplantaris angeschaut und muss sagen, für mich sieht das fst genauso aus wie einige Bilder der Dyshidrosis. Kann man die beiden Erkrankungen irgendwie durch bestimmte Kriterien unterscheiden?
      Ich werde bei meinem nächsten Kontrolltermin natürlich auch meine (mittlerweile neue) Ärztin fragen. Habe mich bisher noch nicht weiter erkundigt weil ich diese Symptome nur einmal vor 4-5 Jahren hatte und sie damals, nach einigen Therapieversuchen mit Salben, Cremes, Bestrahlungen und Bädern, spontan von selbst abgeheilt ist.
      Seit ca. 2 Woche bekomme ich diese fiesen juckenden Bläschen allerdings wieder und würde nun schon gerne wissen, was es ist.
      Zum Krankheitsbild: In den Handflächen, an den Fingern und auch an den Innenseiten den Handgelenke bilden sich stark juckende, mit Flüssigkeit gefüllte Bläschen, die nach einiger Zeit aufplatzen oder austrocknen und danach in dicken Platten verhornen. Diese Hornschicht bekommt irgendwann Risse, die anfangs schmerzen und dann nach und nach abschuppen.
      Liebe Grüße
      Sandra
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