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Hallo zusammen,
ich möchte mich hier als neues Mitglied vorstellen und eine kurze Beschreibung meines "Psoriasis-Werdegangs" abgeben.
Ich bin männlich, 41 Jahre alt und Familienvater. Die ersten deutlichen Symptome mit anschließender Diagnose Psoriasis bekam ich vor gut eineinhalb Jahren. Zuvor hatte ich allerdings schon verstärkt Probleme mit starker Schuppenbildung auf der Kopfhaut, welche sich durch den Einsatz eines Haarwassers jedoch deutlich verbesserte. Vielleicht war dies trotzdem bereits ein erstes Anzeichen für den Ausbruch.
Die Psoriasis ist bei mir über dem ganzen Körper verteilt, wobei sich der Schwerpunkt im Bereich der Schienbeine (Psoriasis vulgaris) befindet. Trotz der Verwendung von DAIVOBET konnte hier bisweilen keine Verbesserung erzielt werden. Nach kurzen Phasen der Abheilung (und trotzdem noch deutlich sichtbarer "Färbung" der Haut) folgt sofort wieder der nächste Schub.
Zudem habe ich mehrere kleinere Stellen der Psoriasis vulgaris auf der Kopfhaut, sowie hinter und sogar in den Ohren. Hier jedoch zeigen die eingesetzten Salben zeitweise Erfolg, indem die Stellen tatsächlich zwischenzeitlich komplett abheilen.
Zusätzlich verteilen sich über den ganzen Körper viele kleine Schuppenflechte der Psoriasis guttata. Auch diese klingen durch die Behandlung mit DAIVOBET nach einiger Zeit ab und verschwinden sogar teilweise auf nimmer wiedersehen. Allerdings bilden sich auch immer wieder neue, und der ein oder andere hat sich inzwischen schon zu einem kleinen Fleck ähnlich der vulgaris-Form entwickelt. Da kommt dann doch schon die Furcht nach der steten Ausbreitung der vulgaris über den ganzen Körper.
Belastend ist für mich nicht nur und sogar weniger die "Ästhetik", sondern die mit der Schuppenflechte verbundenen möglichen Folgeerkrankungen mit möglicher reduzierter Lebenserwartung von bis zu 4 Jahren. Als langjähriger Blutdruckpatient (allerdings kein schwerer Fall) sehe ich mich hierfür doch schon prädestiniert.
So, für eine kurze Vorstellung habe ich jetzt fast einen ganzen Roman verfasst. Allerdings musste ich mir einmal alles von der Seele schreiben und ich muss sagen, dass allein das schon gut getan hat. Ich hoffe auf viele interessante, informative und auch manchmal etwas "seelentröstende" Gespräche mit "Leidensgenossinnen/-genossen.
Viele Grüße,
Sascha