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Laale

Hallo liebes Forum,

 

ich habe seit ca. 15 Jahren eine recht große Schuppenflechte am Kopf. Jetzige Größe ist der Hinterkopf von Ohr zu Ohr bis hoch zum Scheitel. Find ich schon recht groß. Es juckt und dicke Schuppen sind auch drauf. Ich habe ständig Schuppen im Haar und auf der Kleidung, werde auch schon drauf angesprochen.
 

Ich habe 3 Hautärzte durch, es gab immer nur: Cremes, Öle und Shampoos in diversen Variationen, mit und ohne Cortison. Erfolg überall gleich Null.

Angeblich habe ich auch Morbus Bechterew laut Rheumatologen (dafür spricht laut ihm das MRT, meine Beschwerden und die Psoriasis).
Dennoch, ich weiß nicht, was ich noch an Therapien versuchen soll. Ich lese hier immer wieder von der UV-Bestrahlung. Sowas hatte mein Hautarzt zwar, hat es bei mir aber nie in Erwägung gezogen bzw. erwähnt.
Nächste Anlaufstelle ist die Dermatologische Ambulanz im Klinikum. Aber was ist, wenn die auch nur mit Cremes kommen, die wieder nichts bringen? Habt ihr gute Erfahrungen mit bestimmten Medikamenten gemacht? Was hat gar nicht geholfen?
Ab wann ist ein stationärer Aufenthalt indiziert?

Fragen über Fragen, aber ich bin langsam verzweifelt..

Liebe Grüße,

Laale

 

 

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Donna

Hallo Laale

Hat dir dein Rheumatologe etwas für die Morbus Bechterew verschrieben?

Wenn ja was? Es gibt genügend Medis die auch bei der PSO helfen.

Da würd ich mich noch mal mit den Rheumatologen auseinander setzen.

Im Endeffekt entscheidest du und dein Arzt ob und wann du einen Klinikaufenthalt haben solltest.

Nicht verzweifeln. Man braucht immer viel Geduld . Das kennen wir alle

Gruss Donna

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Laale

Danke, Donna.

Ich sollte eine ganze Zeit lang Diclofenac nehmen. Später wurde mir dann eon TNF-alpha-Blocker empfohlen, aber dafür fanden wir (ich und meine Eltern), meine Beschwerden bzgl. Rücken zu gering und die Nebenwirkungen zu viel. Aber wenn es gegen Schuppenflechte helfen soll, wäre es eine Überlegung wert. Meine Rheumatologe ist pensioniert und einen neuen zu finden ist leichter als gesagt.

Ich hoffe, dass ich zeitnah einen Termin in der Ambulanz bekomme und werde dem dortigen Dermatologen auch von meinem angeblichen Bechterew erzählen.

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Laale

Ist natürlich schwerer als gesagt ;-)

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Donna

Hallo Laale

Ich bin in der Uni Klinik Erlangen in ambulanter Behandlung.

Da ist die Dermatologie und Rheumatologie in einem Haus.

Ist für mich natürlich Praktisch. Bin da sehr zufrieden.

Gibt es bei dir in der Nähe auch eine Uni.Wäre das mal ein Gedanke wert

Gruss Donna

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Laale

Uni gibt es hier nirgends. Habe auch nur zwei Kliniken hier, die eine dermatologische Ambulanz haben und auch stationär behandeln. Eine Klinik mit Rheuma-Ambulanz gibt es auch, aber das ist wieder eine andere Klinik. Beides zusammen gibt es hier nicht. Und mit Nähe ist Umkreis von ca. 70km gemeint.

Gibt es zumindest ein paar Hausmitte, die die Flechte bzw den Juckreiz eindämmen können?

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Donna

Probiere es mal mit Olivenöl.

Am Abend auf die Kopfhaut und am Morgen auswaschen.

Lässt sich sehr gut auswaschen.

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Laale

danke dir. Das kann ich versuchen :)

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Kitty1389

Gibt es zumindest ein paar Hausmitte, die die Flechte bzw den Juckreiz eindämmen können?

 

Hallo Laale,

 

es gibt sehr viele Möglichkeiten, mit natürlichen oder Hausmitteln Linderung zu erzielen. Leider hilft nicht alles bei jedem gleich, was bedeutet, dass man es selber ausprobieren muss.

Ich würde Dir empfehlen, mal einige Zeit in dieses Forum zu investieren und dann das auszuprobieren, was Dich am meisten anspricht. Für den Kopf gibt es jetzt ein ayurvedisches Shampoo, was aber arg teuer ist, finde ich. Lies mal den Thread "Sorion Shampoo", da sind auch gute Alternativen genannt.

 

Ich habe Psa und derzeit meine Schmerzen durch individuelle Ernährung und Naturheilmittel im Griff.

 

Liebe Grüße

Kitty1389

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Guest

Hallo Laale,

 

ich kann mich den anderen nur anschließen - ein Rheumatologe wäre unbedingt von Nöten vor allem wegen einer Behandlung des Morbus Bechterew. In erster Linie gilt abzuklären, ob du nun tatsächlich Morbus Bechterew hast (zur Feststellung gibt es inzwischen bessere Möglichkeiten über eine Blutuntersuchung als früher) und in welchem Grad sich deine Psoriasis vulgaris im Moment befindet. Du bist - so wie sich das liest - seit längerer Zeit nicht in Facharzt-Behandlung und es gibt neue Medikamente und neue Wirkstoffe. Es lohnt sich also allemal einen neuen Hautarzt deines Vertrauens zu suchen, vor allem wenn sich dein Hautzustand merklich verschlechtert hat. Du schreibst nicht, welche Medikamente du bereits ausprobiert hast. Das wäre interessant und wichtig um dir evtl. weiterhelfen zu können. Bitte liste doch mal auf, was du alles bereits genommen bzw. angewendet hast. Danke !

 

Liebe Grüße

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Laale

Danke euch allen :)
Ich habe es, seit meinem 6. oder 7. Lebensjahr, mittlerweile gehe ich auf die 21 zu ;)
Ich habe auf jeden Fall sämtliche Öle, Cremes, Tinkturen durch, welche in der Apotheke gemixt wurden, durch. Da war ich aber noch zu klein, weiß also nicht, was es da genau war. Cortison war auf jeden Fall drin. Auch eine graue Creme in einer Art Flasche hatte ich mal, keine Ahnung, wie das heißt. Ich kann es leider auch nicht finden bei Google.
Was ich weiß, ist, dass ich letztes Jahr und das Jahr davor immer wieder Clobex, das Shampoo hatte. Danach hatte ich dann noch Soderm Crinale. Das hat noch mit am besten geholfen, wenn auch nicht so, dass ich damit ganz zufrieden war.
Der letzte Hautarzt hatte mir auch wieder was in der Apotheke anrühren lassen, wieder ein Öl mit Cortison und sonstigen Sachen.
Dann natürlich sämtliche Schuppenshampoos, Babyshampoos, Olivenöl etc.

Ich habe es geschafft, habe in 5 Wochen einen Termin in einer Klinik in einer Derma-Ambulanz, mal sehen :unsure:

 

Im Nachhinein ärger ich mich schon, dass ich seit guten 13-14 Monaten nicht mehr beim Facharzt war, aber mit dem Studium bin ich unter der Woche nicht zuhause. Und irgendwie kam immer was dazwischen (Schilddrüse, Unterleib etc.), eine Baustelle jagt die nächste.

Grad der Psoriasis? Keine AHnung, wie man es richtig beschreibt. Aber es juckt, schuppt (weiße Schuppen) und wird gefühlt größer. Zur Zeit erstreckt es sich auf dem kompletten Hinterkopf von Ohr zu Ohr von Nacken zu Scheitel, aber die Flechte an sich ist zum Glück nicht sichtbar, nur diese doofen Schuppen, aber das reicht schon... Zwischendurch habe ich es auch den Ellenbogen, aber das kommt und geht.

Edited by Laale

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Guest

Das mit dem Termin hört sich doch gut an.

 

Donna und Kitty1389 haben dir ja bereits Tipps für deine Kopfhaut gegeben. Ich habe (als es am Kopf richtig schlimm war und das war auch während meiner Studienzeit ;)) mir irgendwann das Terzolin Shampoo besorgt. Das gibt es wohl nicht mehr und in der Apotheke hat man mir dann als Alternative das KET Shampoo vorgeschlagen und das hilft mir sehr gut bei starken Entzündungserscheinungen und Plaques. Inzwischen ist meine Pso überhaupt nicht mehr so stark ausgeprägt wie z.B. damals vor 20 Jahren und zwischendrin war die Kopfhaut sogar vollständig ausgeheilt. Nun habe ich mir das Sorion Shampoo + Fluid bestellt und bin gespannt, ob es gegen den letzten winzigen Rest meiner Pso auf dem Kopf hilft.

 

Liebe Grüße

Edited by HLA-B27

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Waldfee

Heute Abend verteile ich mir Olivenöl auf meinen Kopf und wasche morgen früh mit dem Tarmed-Shampoo ( 4% Steinkohlenteer) wieder aus. Diese Vorgehensweise habe ich von der Hautklinik übernommen. Hatte jetzt 3 Tage den vom Hautarzt verordnete Deflatop-Schaum ( Kortison ) auf den Kopf , möchte aber doch wieder meinen guten alten Behandlungsweg einschlagen, der allerdings länger sein wird. Ob Teer, ob Kortison, beides ist nicht optimal. Deswegen bin ich auch ganz gespannt auf das Ergebnis des Kopfsorionshampoos. Leider läßt ja die Wirkung des Otezla nach, so daß ich wieder verstärkt die PSO auf dem Kopf bekommen habe.

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Laale

Sooo viele neue Namen von Medikamenten, Shampoos. Danke euch. Da ist bestimmt was dabei :)

Ich habe ja geschrieben, dass ich es hin und wieder an den Ellenbogen habe, aber da bin ich mir nicht so sicher, ob  es wirklich eine Psoriasis ist. Es sind immer so rote, leicht erhabene Flecken, die ziemlich jucken.

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Laale

Hallo,

heute war der langersehnte Termin. Ich kam mir gut aufgehoben vor.

Ich bekomme nun eine Tinktur für die Kopfhaut und ein zusätzliches Shampoo, was ich selbst zahlen muss (ich muss erstmal sehen, wie teuer da ist...). Und ansonsten soll ich die nächsten 3 Wochen zweimal wöchentlich zur Bestrahlung mit dem UV-Kamm. Ich hab ein gutes Gefühl.

Sollte ich mal einen Schub bekommen, kann ich jederzeit in dir Tagesklinik oder stationär.

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