Die Rheuma-Liga Rheinland-Pfalz lädt zu einer Online-Veranstaltung über "Rheuma bei Kindern" ein. Die Veranstaltungen finden online über Microsoft Teams statt, so dass Betroffene aus ganz Deutschland teilnehmen können.
Referen ist Dr. Boris Hügle, Chefarzt der Kinder- und Jugendrheumatologie im Rheumazentrum Rheinland-Pfalz.
Anmeldungen gehen an: info@rheuma-liga-rlp.de
Die Veranstaltung ist kostenlos.
06.05.2026 14:00
Hallo zusammen!
Ich habe gestern nach jahrelanger Odysee endlich die Diagnose PsA bekommen. Leider ein paar Jahre zu spät... Meine Sprunggelenke, Knie, Hüftgelenke und Schultern sind schon geschädigt, teilweise stark. Nun fange ich morgen Abend mit den MTX-Spritzen an und bin, ehrlich gesagt, recht aufgeregt.
Durch die Gelenkschädigungen und die zahlreichen Entzündungen im Moment (auch viele Sehnen betroffen) bin ich so eingeschränkt, dass mein Alltag mit zwei kleinen Kindern so unglaublich anstrengend ist und mir alles über den Kopf wächst. Habt Ihr noch ein paar Geheimtipps für mich, wie ich Nebenwirkungen vorbeugen kann? Wenn ich jetzt noch starke Nebenwirkungen bekomme, drehe ich (und meine Kinder) durch. Folsäure habe ich bekommen und soll 5 mg 24 Stunden nach der Spritze nehmen.
Mich hat heute jemand auf die Idee gebracht, ob ich nicht für den Übergang eine Haushaltshilfe bei der KK beantragen kann. Hat jemand von Euch damit Erfahrung? Ich kann mich seit etwa zwei Wochen oft kaum rühren und hab von den leichtesten Haushaltstätigkeiten oder sonstigen leichten Belastungen schon Schmerzen. Auch mit den Kindern raus gehen, Spazieren, Spielplatz, ... ist alles nicht drin. Und ich hab keine Verwandtschaft oder sonst jemand, der das übernehmen könnte. :-(
Und noch eine Frage - ganz allgemein: meine Ärztin hat mir gestern gesagt, sie will mir keine Illusionen machen. Das MTX kann zwar auf den aktuellen Entzündungs- und Krankheitszustand einwirken, aber das, was an Schäden schon vorhanden ist, ist natürlich da. Kaputt ist kaputt. Und dass es ihr leid täte, eine so junge Frau mit so kaputten Gelenken vor sich zu haben. ... Das ist mir natürlich klar, dass die Gelenke vom MTX (leider) nicht wieder "geheilt" werden können. Ich möchte daher versuchen, den Alltag so gut es geht, anzupassen.
Wir wohnen im 3. Stock, ohne Fahrstuhl natürlich. Das macht mir im Moment ganz schön Probleme, vor allem, weil meine Muskeln irgendwie auch beteiligt sind, und ich schon allein nur mit großer Anstrengung und Pausen die Treppen hoch komme, ganz zu schweigen davon, wenn ich Einkäufe oder ein schlafendes Kind hochtragen muss. Habt Ihr Erfahrungswerte für mich? Sollten wir uns mit dem Gedanken anfreunden, uns früher oder später nach einer neuen Wohnung, irgendwo deutlich "bodennäher" umzusehen, oder ist das selbst bei starker Arthrose eher förderlich für die Gelenke, eine gewisse Beanspruchung dieser Art zu haben?
Vielen Dank schonmal und viele Grüße!