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Hallo, nach langem Stöbern in diesem Forum habe ich mich heute dazu entschlossen mich hier zu registrieren. :rolleyes:

Es sind ja doch schon einige hier dei Erfahrungen mit OTEZLA haben----nun zu meinem Anliegen:

Nehme seit dem 20.06.2015 Otezla,(wegen PSA)  bin also heute bei Tag 11 angekommen. Ich habe seit dem 2. Tag mit starken Nebenwirkungen zu kämpfen :( u. a. Durchfall und Übelkeit. Bis zum heutigen Tag hält der Durchfall an und zwar sehr extrem.

Kann mir vielleicht jemand sagen wie lange diese Nebenwirkungen erfahrungsgemäß anhalten???

Ich möchte nämlich bald in den Urlaub fahren, und dort sich dann immer in der Nähe eines WC`s aufhalten zu müssen ist auch nicht gerade toll...

 

 

Danke schon mal

Hervorgehobene Antworten

Hallo zusammen,

 

seit ca. 4 Jahren leide ich an PSA, Leider hat es lange gedauert bis ich eine gesicherte Diagnose erhalten habe, da meine Entzündungswerte immer top waren und eine Schuppenflechte lange Zeit nicht sichtbar ausgebrochen ist. Bei mir äußert sich die Krankheit durch Entzündungen der großen Gelenke (Knie, Ellebogen, und untere Lendenwirbel). Ab und an verspüre ich auch Schmerzen in den Fingergelenken. Vor allem aber leide ich häufig an einer Art Muskelkater in den Beinen, Armen und dem Rücken.

 

Ich habe Anfang 2015 mit einer Basistherapie MTX in Tablettenform angefangen, später dann erhöhte Dosis MTX in Spritzenform. Es hatte nicht die erwünschte Wirkung und die Nebenwirkungen waren fast noch schlimmer als meine eigentlichen Beschwerden. Daher habe ich zusätzlich noch 5 mg Kortison am Tag eingenommen.

 

Seit ca. 3 Monaten nehme ich nun Otezla und bin bisher positiv überrascht. Die Gelenkbeschwerden sind relativ schnell zurückgegangen, aber noch nicht komplett verschwunden. Vor allem mein Knie ist wesentlich besser geworden, bis dato war es immer geschwollen (mal mehr mal weniger) mit Flüssigkeitsansammlung. Auch die Schmerzen im Ellebogen sind bis auf wenige Ausreisser verschwunden, kann es fast kaum glauben :)

 

Das Kortison habe ich ganz abgesetzt. Die Nebenwirkungen halten sich bis jetzt in Grenzen, häufiger Stuhlgang vor allem am Vormittag, Anfangs leichte Kopfschmerzen, Schlafstörungen (wobei die auch schon vorher vorhanden waren). Ich habe mir jetzt mal ein homöopathisches Mittel gegen Schlafstörungen besorgt und hoffe auf Besserung.

 

Seit ca. einer Woche ist das Gefühl des Ganzkörper-Muskelkaters wieder etwas stärker geworden. Ich hoffe das ist nur temporär und hat vielleicht auch mit dem nasskalten Wetter zu tun. Nächste Woche habe ich einen Kontrolltermin bei meiner Rheumatologin und bin gespannt auf ihre Einschätzung.

LG
Phiamargare

  • 2 Wochen später...

seit Sonntag gehör ich auch zu den Otezla Patienten. Bei mir wegen der PSA. Bisher ausser leichten Kopfschmerzen keine Nebenwirkungen. Hab aber auch gerade erst angefangen.

 

Mal sehen ob es wirkt. Aber das dauert ja auf jeden Fall noch etwas.

 

Martina

Die Wirkung von Otetzla ist nach wie vor gut, die Haut arbeitet, das merke ich an kleinen Stellen, die ab und zu auftauchen. Das A und O für mich bei dieser Behandlung ist nach wie vor, daß mein Immunsystem nicht mit einbezogen wird. Dann nehme ich die Nebenwirkungen wie Magenverstimmungen und psychisch bedingte Schlafstörungen in Kauf. Ich hoffe, daß ich damit noch eine Weile hinkomme. Leider fehlen, auch bei meinem Hautdoc. längerfristige Erfahrungen.

  • 3 Wochen später...

Hallo liebe Leidensgenoss(in)en!

 

Ich leide seit nunmehr fast 31 Jahren unter Pso. Anfangs mit zu vernachlässigbaren Stellen, die sich , wahrscheinlich in einer Art Selbstverstärkung, nach und nach verschlimmerten und vermehrten. 2010 stand dann ob des Leidensdrucks eine Fumardembehandlung an. Anfangs mit fantastischem Erfolg (abgesehen von den bekannten Nebenwirkungen), war nach gut einem halben Jahr Schluß für mich. Extreme Schübe bewogen mich mit Fumardem aufzuhören. Die Pso pegelte sich auf ein "erträgliches" Maß ein. Dayvobet war nun mein unregelmäßiger Begleiter. Im Sommer 2015 war durch extremen seelischen Stress meine Haut und meine Handnägel so schlimm befallen, dass eine Lösung her musste. OTEZLA. Die Nebenwirkungen entsprachen anfangs"voll und ganz" dem Beipackzettel. Durchfall, Kopfschmerzen und Übelkeit. Nach gut 8 Wochen war eine deutliche Besserung der Haut zu sehen, die Nägel ließen sich noch Zeit. Dann kam durch Stress, oder sehr scharfes Essen (ich weiß es nicht) ein Rückschlag. Mein Gesicht, in allen Jahren fast beschwerdefrei, blühte regelrecht auf. Alle anderen, über die Jahre etablierten Stellen (Ellenbogen, Knie, Handrücken, Kopf- und Schambereich etc waren fast beschwerdefrei) Auf Rat meiner HÄ halbierte ich die Dosis für 14 Tage. Die Nebenwirkungen ließen nach (heute fast verschwunden) und nach Wiederansetzen der ganzen Dosis (2x 30 mg) ist, Stand jetzt, mein Gesicht und der gesamte Körper fast symtomfrei. Ergänzend zu Otezla nehme ich regelmässig Vollbäder mit Totemeersalz (ca 1 Kg auf eine Wanne, kostet im IT ca 1 € pro Kg) und Melkfett mit Ringelblumenextrakt.

 

Nach dem ich aufmerksam die Artikel in diesem Forum über die letzten Monate gelesen habe, scheint mir "Durchhalten" die richtige Devise zu sein. Sicher nicht für Jeden, aber bei mir war der Druck so groß, das es sich gelohnt hat. Ich hoffe, lange Zeit mit Otezla beschwerdefrei zu sein und wünsche allen genauso viel Erfolg.

 

Beste Grüße jafo

Hallo jafo,

seit Juli 2015 nehme ich Otetzla und war auch total begeistert. Man gewöhnt sich an ein tolles Hautbild ohne mühsame Klinikaufenthalte und aufwendige ambulante Behandlung. Die Nebenwirkungen waren unterschiedlich, aber bei 2 Tabletten am Tag und diesem fantastischen Hautbild nimmt man es in Kauf. Aber nun seit Ende Januar verschlechtert sich das Hautbild wieder, ob die Wirkung generell nachläßt, konnte ich bisher nicht in Erfahrung bringen. Mein Hautarzt hat mir jetzt Cosentyx vorgeschlagen, was für mich nicht so einfach ist, da wieder verschiedene Meinungen von Ärzten in meinem speziellen Fall vorhanden sind. Sie überlassen mir die Entscheidung. Ich werden nun Otetzla trotz verschlechtertem Hautbild noch weiter nehmen, weil auch die Nebenwirkungen sehr nachgelassen haben.

Ich würde Dir auf jeden Fall dazu raten, Otetzla weiter zu nehmen und wünsche Dir dabei viel Glück! LG Waldfee

  • 6 Monate später...

Hallo, all ihr Otezla-Erfahrenen!

Ihr schreibt alle über Magen-Darm-Probleme als Nebenwirkungen. Hab ich auch, aber gibts bei Euch noch jemand mit weiteren Nebenwirkungen?

Ich nehme Otezla jetzt 2 1/2 Monate. Die Übelkeit kriege ich in Griff, wenn ich immer was esse vor der Einnahme. Der Durchfall stört mich weniger, weil ich als Rentnerin ja nicht so viel unterwegs sein muss. Nervt manchmal ziemlich, aber damit kann ich leben. Die Psoriasis ist deutlich besser, kämpft sich aber immer wieder zur Oberfläche durch. Von wirklicher Abheilung also noch keine Rede. Immerhin wache ich nicht mehr in blutig gekratztem Bettzeug auf.

Mein mit Medikamenten gut eingestellter hoher Blutdruck war eher niedriger geworden, das hatte der Doc auch schon vorhergesagt.

Nun hatte ich aber vor ein paar Tagen aus heiterem Himmel eine Krise mit Kopfschmerzen, hohem Blutdruck und Übelkeit. Nach schlafloser Nacht bei der Internistin eine Kapsel Nifidipin gekaut (ein Gefäßerweiterndes Mittel), das half endlich. Das ganze wurde nun als Migräne gedeutet, was ja auch als mögliche NW im Waschzettel steht. Alle Achtung, ich hatte noch nie Migräne. Jetzt weiß ich, was mein Mann und meine Tochter auszuhalten haben!

 

Bei der Gelegenheit wurde Blut abgenommen: Kalium und Chlorid zu niedrig.  Nun nehme ich Kalium Brause Tabletten 2 x tgl. und salze mit Vergnügen, was ich mir des Blutdrucks wegen ja immer verkneifen sollte.

 

Kaliumverlust kommt von Durchfall, Chloridverlust von Erbrechen. Wie oft werden bei Euch die Blutwerte kontrolliert, und hattet Ihr sowas auch schon mal?

 

Noch ne Frage: Macht Ihr manchmal Einnahmepausen, wenns Euch dreckig geht?

 

Liebe Grüße von Linnda

  • 4 Monate später...
Am Tuesday, February 16, 2016 um 14:58 schrieb Waldfee:

Die Wirkung von Otetzla ist nach wie vor gut, die Haut arbeitet, das merke ich an kleinen Stellen, die ab und zu auftauchen. Das A und O für mich bei dieser Behandlung ist nach wie vor, daß mein Immunsystem nicht mit einbezogen wird. Dann nehme ich die Nebenwirkungen wie Magenverstimmungen und psychisch bedingte Schlafstörungen in Kauf. Ich hoffe, daß ich damit noch eine Weile hinkomme. Leider fehlen, auch bei meinem Hautdoc. längerfristige Erfahrungen.

Waldfee, was meinst du in diesem Fall, wenn du vom Immunsystem sprichst?

LG

Otezla greift nicht so in das Immunsystem ein wie die Biologigs. Mit meinem ehemaligen Krebs durfte  ich dieses Medikament bedenkenlos nehmen.

  • 2 Jahre später...
Am 3.8.2015 um 16:11 schrieb Claudia:

Ich muss morgen wieder zum Arzt und wegen Otezla mit ihm reden. Das Problem: Ich habe mehrere sehr schlecht geschlafene Nächte und eine komplett nicht geschlafene Nacht hinter mir. Das geht auf lange Sicht nicht. Nun habe ich auch vorher oft nicht so überragend gut geschlafen. Aber wenn Otezla das noch verstärkt, wäre das dann doch kaum erträglich.

 

Hatte jemand ähnliche Erfahrungen?

Guten morgen Claudia,

ich bin nun schon seit zwei Jahren auf Otezla wegen meiner Pso Arthritis in der Hand. Ich werfe Täglich zwei 30 mg Tabletten rein, habe aber mit dem Schlafen kein Problem, Nebenwirkung ist bei mir aber ein stetiger Erkältungs  zustand mal mehr mal weniger ansonsten vertrage ich das Gift gut.

Gruss aus der Regnerischen Schweiz

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