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loppy

Die 12 tödlichsten verschreibungspflichten Medikamente der Welt - Vom Kortison bis zum MTX und weitere

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Tenorsaxofon

womit du recht hast Bibi. Ich hatte hier einen Kontakt und diesen abgebrochen.

Ich finde es nur eigenartig, dass der junge Herr erst so auf den Putz haut, in einem anderen Faden andere zu Unrecht angreift, sich dann aber nicht mehr lesen läßt.

Gruß Anne

Ich wünbsche  allen noch schöne und besinnliche Feiertage.

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Bibi

ach, Tenorsaxofon -

das war ja meine Frage - vielleicht war loppy nur ein Mensch, der hier etwas interessantes schreiben wollte -

und dann mal lesen - und sich vielleicht noch darüber lustig machen -

aber ganz ehrlich, es ist mir egal -

wenn jemand Hilfe sucht, bin ich da

 aber sage mal Tenorsaxofon -

ganz ehrlich - warum auf einmal diese Einsicht - du hast einige Einträge von mir oft nicht so gut  bewertet - ich habe mich da immer zurück gehalten -  wir mochten uns nie gerne und einige Meinungen in etlichen Threads waren nicht schön - und auch die Bewertungen deinerseits nicht -

es ist mir schleierhaft ehrlich gesagt - hast du vielleicht etwas an Einsicht gewonnen -

ich weiss es nicht, aber ich wünsche mir mit dir einen geeigneten Umgang in den Forumsbeiträgen -

ich wünsche dir und deiner Familie schöne Weihnachten und erholsame Feiertage -

nette Grüsse sendet - Bibi -

Edited by Bibi
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Richard-Paul
vor 17 Stunden schrieb Bibi:

… mal ganz ehrlich ...

… ganz ehrlich ...

Du erwähnst "das" in Deinen Beiträgen sehr oft. Heißt das, das Du sonst nicht immer ganz ehrlich bist?

Frohe Weihnachten

Richard-Paul

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Tenorsaxofon

@Bibi

du hast erst die Tage in irgend einem Faden darauf hingewiesen, dass es von dir einen Faden mit dem Titel : BIBI NERVT, gibt. Ganz ehrlich. Wenn ich z.B. keine Erfahrung mit MTX habe, dann halte ich meine Finger still. Damit hast jedoch gewaltige Probleme.  Wenn ich von etwas null Ahnung habe, aber mehr wissen möchte, dann frage ich  nach. Und wenn ich jemand helfen kann, dann bemühe ich mich dies zu tun.

Ich wünsche allen einen schönen stressfreien Heiligen Abend und Feiertage.

Gruß Anne

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Bibi

nee, Tenorsaxofon -

das ist nicht ganz richtig, ich habe im Thema MTX geschrieben und Fragen gestellt, weil meine Freundin das schon seit Jahren verschrieben bekommt -

 auch zum Thema - warum MTX vor einer Operation absetzen -

ich meine mich zu erinnern, dass ich expliziet gefragt habe - und auch hilfreiche Antworten bekommen habe -

wie oben schon geschrieben - für meine Freundin - daran kann doch nichts falsch sein -

schöne Feiertage und einen guten Rutsch ins Jahr 2019 wünsche ich dir -

nette Grüsse sendet - Bibi -

 

 

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Bibi

und noch einmal zurückkommend auf deinen Hinweis zu dem Thread - Bibi nervt -

ich weiss, es ging um ein Bestrahlungsgerät - man kann sich sachlich dazu äussern, aber diesen Angriff habe ich wirklich nicht erwartet - habe dazu auch geantwortet -

diesbezüglich kam mir die Verbindung zu dem Thread - Bibi nervt - da kann jeder in angemessener Weise seinen Frust loswerden - war nur ein gutgemeinter Rat -

ich lerne durch Kritik, wenn sie gerechtfertigt ist -

wirklich, mal ganz ehrlich - und ehrlich - so ist zugleich die Frage an Richard-Paul abgedeckt -

ich bin immer ehrlich - dazu stehe ich -

ich wünsche euch beiden schöne Feiertage - geniesst die freien Tage und macht euch mal locker -

nette Grüsse sedet - Bibi -

Edited by Bibi

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Tenorsaxofon
Am 24.12.2018 um 19:18 schrieb Bibi:

nee, Tenorsaxofon -

das ist nicht ganz richtig, ich habe im Thema MTX geschrieben und Fragen gestellt, weil meine Freundin das schon seit Jahren verschrieben bekommt -

 auch zum Thema - warum MTX vor einer Operation absetzen -

ich meine mich zu erinnern, dass ich expliziet gefragt habe - und auch hilfreiche Antworten bekommen habe -

wie oben schon geschrieben - für meine Freundin - daran kann doch nichts falsch sein -

schöne Feiertage und einen guten Rutsch ins Jahr 2019 wünsche ich dir -

nette Grüsse sendet - Bibi -

 

 

Bibi, du drehst es immer so hin wie es dir in Kram passt. Deine Bekannte ist doch schon groß und nimmt wie du schreibst schon einige Zeit MTX. Warum musst du dann für sie fragen? Warum kommt von dir, wenn jemand nach MTX fragt ständig die Aussage, dass du dich damit nicht auskenntst, da du Bio spritzt.

Wie mein inzwischen verstorbener Bekannter noch lebte, konnte ich ihn fragen, da er COPD, PSO,PSA usw. hatte.

Gruß Anne

 

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Lupinchen
Am ‎21‎.‎12‎.‎2018 um 13:32 schrieb Waldfee:

Du wärst ja direkt ein Kandidat zum Nachfolger von Mutti. 

….oh Gott bewahre, wobei ich ja Atheist bin:daumenhoch:.

Bin aber auch Urlaubsflieger, fahre aber auch Auto, wenn auch ein kleines umweltfreundliches. Ich verzichte auf so vieles aber die Sonne und Abstand vom Alltag brauche ich.

Gruß lupinchen

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Lupinchen

….irgendwie kommen wir alle vom Thema ab:tw_cold_sweat: der Thread hat sich ja eigentlich wohl erledigt, oder?

@Bibi,

versuche doch einmal in 2019 nur da zu schreiben wo es Dir Spaß macht, also bei den Randthemen, oder da wo Du echt etwas darüber weist. Bei den wichtigen medizinischen Themen habe ich allerdings noch nie etwas von Dir gelesen, was jemanden helfen würde. Ist allerdings meine Meinung und geht mir nicht nur bei Dir so. Könnte aber auch daran liegen, dass ich eine zu hohe Erwartung habe.

Gruß Lupinchen

Edited by Lupinchen
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Waldfee

Hallo Lupinchen,

Du hast meinen kleinen Beitrag v. 21.12. angebracht. Dem hatte ich dem „genialen“ Richard-Paul gewidmet, Du warst nicht gemeint.  Ob Du ein kleines oder großes Auto fährst oder in den Urlaub fliegst, es muß sich hier niemand für irgendetwas rechtfertigen. Ich wünsche Dir für 2019 viel Sonne und Abstand von den schlechten Dingen des Lebens. LG Waldfee

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loppy
Posted (edited)

Frohes neues Jahr Euch allen!

Und ja ich bin auch nur ein Mensch... ein hoffe ich noch halbwegs normaler Mensch... der sich als er richtig Stress mit Psoriasis bekommen hatte selbst gefragt hatte:

Humira = Tnf-alpha Rezeptor Blocker -> Echt jetzt?

Kortison => Warum werde ich so fett?

MTX = Chemotherapeutika - Folsäure Antagonist = nicht etwas. bzw. vollkommen übertrieben für ein "Hautproblem"

Ein habilitierter Radiologe (alteingesessener Arzt in Erlangen) der im BDT lange Jahre arbeitete war bei uns zur Motorradberatung kurz bei uns. Ich sprach ihn mal darauf an und fragte nachdem ich ihm etwas meine Geschichte mit der PSO erzählt hatte, warum die bildgebende Diagnostik mittlerweile schon so weit ist, aber die Ärzte, v.a. unsere Fachärzte immer noch in der Zeit stehen geblieben sind und gerne mal Gift den Leuten verschreiben, bzw. nicht komplementärmedizinische Ansätze verwenden, um die Hauptprobleme unserer Gesellschaft, insbesondere Krebs oder die ganze Latte an Autoimmunerkrankungen mal richtig zu therapieren und die "komplexen" Ursachen mal richtig zu diagnostizieren.

Er sagte mir: "Zum einen hat er den Eindruck, dass die Ärzte heutzutage alles "faule Schweine" geworden sind, die gerne fett abkassieren möchten, aber nur 35 Stunden die Woche arbeiten wollen und einfach mal "keine Zeit" für das Wort "komplex" mehr haben. Zum anderen sagte er zu mir knallhart, sei es für alle besser sich sowohl die schulmedizinische Meinung als auch die homöopathische Meinung anzuhören und dann selbst abzuwägen." Das hätte er schon sein ganzes Leben getan und ist dabei gut gefahren. Mit dieser Anmerkung sagte er mir: "Kortison kurzzeitig als Notnagel habe ich mir auch schon mal verschrieben..." (er ist 68 Jahre alt) "...aber wenn es um Biologicals geht...hat er jedem auch in seiner Familie schon immer abgeraten."

Ich finde... "Er hat Recht!!

Edited by loppy
Typo
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pso-life
Posted (edited)
vor 11 Stunden schrieb loppy:

 "Kortison kurzzeitig als Notnagel habe ich mir auch schon mal verschrieben..." (er ist 68 Jahre alt) "...aber wenn es um Biologicals geht...hat er jedem auch in seiner Familie schon immer abgeraten."

Ich finde... "Er hat Recht!!

Die Aussage finde ich sehr ehrlich und nachvollziehbar.

Trotzdem darf man, denke ich, nicht außer Acht lassen, dass viele Psoler leider nicht den Luxus haben, zu entscheiden zu können, ob sie die Medikamente nehmen "möchten" oder nicht. Ich glaub, genau das ist das Thema, warum hier im Forum die zwei Lager immer aneinander ecken ;) 

Nicht jeder hat die Pso oder auch Psa in einer Ausprägung, in der er sich eine Entscheidung leisten kann. Wenn wir irgendwann vielleicht auch so weit sind, dass es nicht mehr anders geht, sind wir wahrscheinlich froh, dass es sie gibt.

Ich bin froh, dass ich mir noch eine Entscheidung leisten kann und ich bin mir durchaus bewusst, dass das jeden Morgen, an dem ich aufwache, anders sein kann...

 

Edited by pso-life
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Lupinchen

Wir sind alle erwachsen und die meisten schon alte Hasen was ihre Erkrankungen angeht, deswegen gibt es da nicht nur schwarz oder weiß und man sollte nicht mit "Kanonen auf Spatzen schießen". MTX nehme ich auch nieeeeeeee wieder und Neotigason und Ciclosporin kamen mir auch nicht in den Körper!!! Aber ich war wohl teilweise, so als Therapieverweigerer, schuld das meine PsA weiter gewütet hat, manchmal eher unbemerkt. Heute habe ich wohl auch deswegen und da ich auch leider ein Therapieversager bin, Arthrose noch dazu. Ist alles nichts ungewöhnliches, aber eben auch nicht gerade prickelnd. Mit Naturmedizin geht da nix. Bei alltäglichen Wehwechen greife ich aber auch eher dazu. Nehme jetzt auch wieder ein Biologika der ersten Stunde, und ich denke die haben bei PsA mehr Erfolge als die Neuen wie Taltz o.Ä. Bei Kombination von PsA+Pso ist das sicher schon wieder anders.

Ich schließe mich auch der Meinung, zumindest teilweise, an, dass die heutigen Fachärzte oft echte Flachpfeifen sind. Die Palette reicht von ungenügender Ahnung ( wenn man mehrere Erkrankungen und Medis hat, oder Wissen über NW) , über Fehldiagnosen (2x im letzten Jahr bei meinem Mann, eins hätte tötlich enden können, über Arroganz und Null-Bock-Verhalten. Meine Schwester musste das über die Feiertage qualvoll erleiden. Da war es mal wieder ein Orthopäde der kläglich versagt hat, was ihre Hausärztin (war in Urlaub) dann wieder hinbekommen hat. Meine positiven Erfahrungen habe ich in letzter Zeit mit den Ambulanzen in KH gemacht, nett kompetent und immer auch zu Scherzen aufgelegt. Kein Wunder das manche, sicher zu oft und teilw. unnötig, dort aufschlagen. Aber bei uns ist Vorgabe der GKV auf tägliche Bereitschaftspraxen noch nicht erfüllt, in Nürnberg schon. Dort angesiedelt gibt es auch die sogenannten ABC-Klinik-Praxen, kann ich nur empfehlen. Dort kann jeder GKV Patient hingehen, natürlich via Termin.

War heute bei meiner neuen Hautärztin und war nach langer Zeit mal positiv überrascht. Jung kompetent und nett. Außerdem eine moderne Praxis, ich kann diese überalterten Praxen nicht mehr sehen:tw_triumph:

Gruß Lupinchen

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sia

:D ja, auch dir ein gutes neues Jahr. Leider geht's ja anscheinend so weiter wie das alte aufgehört hat...

vor 17 Stunden schrieb loppy:

Ein habilitierter Radiologe...

Dies ist ein sog. "Schein - Argument". Der Verweis auf einen (habilitierten) Radiologen soll "unter Berufung auf eine Autorität überzeugen" (wiki). Zumal sich hier jemand zu einem Gebiet geäußert hat auf dem er weder Fachmann ist noch war. Ein Radiologe hat zwar eine Basisausbildung als Arzt, bei einem 68jährigen ist die aber schon lange vorbei und seitdem hat sich doch so das ein oder andere in der Erforschung von Krankheiten und ihrer Behandlung getan. Eine Habilitation verändert daran nichts. Auch die ist wohl schon eine Weile her und war dann sicher im Fach Radiologie.

vor 17 Stunden schrieb loppy:

alteingesessener Arzt

und wäre er neu zugezogen würde das WAS genau verändern?

vor 17 Stunden schrieb loppy:

Zum einen hat er den Eindruck, dass die Ärzte heutzutage alles "faule Schweine" geworden sind, die gerne fett abkassieren möchten, aber nur 35 Stunden die Woche arbeiten wollen und einfach mal "keine Zeit" für das Wort "komplex" mehr haben.

Falls er das wirklich gesagt hat ist, ist das schon ziemlich unverschämt. Den Eindruck hat er woher? Er kennt wie viele Ärzte? Ich kenne solche Ärzte nicht. Die die, ich kenne arbeiten oft rund 60 Stunden die Woche, die, die in Krankenhäusern arbeiten haben extrem viele Nacht- und Wochenenddienste.

vor 17 Stunden schrieb loppy:

Zum anderen sagte er zu mir knallhart, sei es für alle besser sich sowohl die schulmedizinische Meinung als auch die homöopathische Meinung anzuhören und dann selbst abzuwägen

Falls er so was vom Stapel gelassen hat, dann hat er während seines Studiums nicht aufgepasst und auch weiter nichts dazugelernt. Homöopathie ist Quacksalberei. Da gibt es nichts "abzuwägen". Homöopathie entbehrt jeder physikalischen und chemischen Grundlage. Wer daran glaubt, befindet sich auf dem gleichen Level wie Leute die an Einhörner, Trolle und eine flache Erde glauben. (Hier lade ich jeden ein mich zu widerlegen.)

vor 17 Stunden schrieb loppy:

(er ist 68 Jahre alt) "...aber wenn es um Biologicals geht...hat er jedem auch in seiner Familie schon immer abgeraten."

So, so, hat er. Tja, wer keine Ahnung hat und wird wahrscheinlich solche Ratschläge geben. Aber da befände er sich (immer vorausgesetzt er hat das alles gesagt) ja in entsprechender Gesellschaft

vor 17 Stunden schrieb loppy:

...vollkommen übertrieben für ein "Hautproblem" 

Psoriasis ist keine "Hautproblem" - sondern inzwischen als "Systemerkrankung" eingeordnet.

 

Und ach ja, da wir hier ja anscheinend Listen mit den "tödlichsten...." machen, von mir auch eine:

- Ebola-Virus

- Mukoviszidose bzw. Zystische Fibrose,

- Tetanus

- AIDS

- Diabetes mellitus

- Tuberkulose

- Hepatitis B

- Hämophilie

- Schweres Akutes Respiratorisches Syndrom (SARS)

....

aber hey... viele sind ja gar nicht mehr ganz so schlimm wie sie das mal waren. Liegt sicher an den verbesserten Globuli  :rolleyes:

 

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loppy
Posted (edited)

Ach Sia Du lernst es nicht.... die Schulmedizin ist einfach nicht in der Lage "Systemerkrankungen" erfolgreich zu bekämpfen, sie bekämpfen diese mit "Linderungs-" oder nennen wir sie doch einfach "Verschlimmerungspharmazeutika". Du musst schon extrem hohl in der Birne sein (hast Du einen klar denkenden Kopf????), um das nach fast schon 10 Jahren in diesem Forum nicht begriffen zu haben. Wie heilt denn Humira, Toctino oder MTX?

Diese Frage hast Du mir noch nie beantwortet!!!

Sag mal... los jetzt... wieviele haben das Leiden denn los? Wie "heilt" denn das Körper eigene Kortison? Es hilft zur Entzündungseindämmung, aber was hmmm macht es denn bei der guten alten Systemerkrankung Psoriasis? Es dämmt den Schub, dann wird "gscheit'" dick, die Haut wird dünn und dann kommt die Explosion...

Super!!!! Und was ist los mit der Leber danach.... Ich glaub Dir hilft nix mehr ... Birne hohl. :D

Und zweitens:

Klar die die Du kennst arbeiten bestimmt 60 Stunden + Extra Schichten die Woche... Die haben ja nur Dauerkranke :D

Frohes Neues!

"

Edited by loppy
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loppy
Posted (edited)

Deine Liste ist ebenfalls so derart hirnrissig:

Das Ebolafieber fällt bei mir unter Epidemie, Infektionskrankheit oder Pandemie, so wie die Pest, Pocken, SARS, alle Formen der Hepatitis, Thyphus, Dipherterie, Tetanus, AIDS...

hier hat man keine "systemische Erkrankung", man hat es mit einer hochaggressiven Viren oder Bakterien zu tun, die in Kürze sehr letale Folgen haben. Was soll dieser Vergleich?

Oh, stimmt, für dies hat die Schulmedizin ja eventuell einen Impfstoff... bravo! Wolltest Du auf Impfstoffe hinweisen und das hier die Globuli nichts bringen? Ich denke soweit ist man in der 4. Klasse Grundschule, wenn man einigermassen helle auf der Platte ist.

Autosomal rezessive Erbkrankheiten wie ZF (zystische Fibrose) [oder rezessive Bluterkrankheiten ... alle Hämophilien] als Multisystemkrankheit aufzulisten macht doch auch nur begrenzt Sinn nicht wahr?

Warum macht es keinen Sinn diese Krankheiten mit allen Formen der Psoriasis zu vergleichen?

Genau: die irreversible genetische Prädisposition.

Allerdings trotz dessen, ich fahre fort mit dem Beispiel einer ZF:

Diesmal, wie die belesenen Kryphäen der Schulmedizin so sind, wird diese Stoffwechselstörung mit Supplementierung von Vitaminen und Enzymen "behandelt" [ich dachte das machen nur die Quacksalber?], was natürlich nur das Leben in Form von Lebensqualität verbessert aber leider eine Heilung Mangels Möglichkeiten einer Gentheraphie aussichtlos ist. Allerdings wird natürlich für eine ausreichende Antibiotikabehandlung gesorgt, so dass kein weiterer böser Infektionsherd die Patienten so leicht treffen kann. (Nebenwirkungen wie immer spielen wieder mal keine Rolle...)

Ich zitiere einfach mal den Wikipediatheraphievorschlag:

"Dank Krankengymnastik, Inhalationen und Medikamenten, insbesondere durch ständig verbesserte Verdauungsenzyme und Antibiotika, die in den vergangenen Jahren auf den Markt gekommen sind, hat sich die Prognose der erkrankten Menschen in den letzten Jahren erheblich verbessert. Die Behandlung wirkt jedoch nicht ursächlich heilend, sondern nur symptomatisch. Die Mukoviszidose ist ein Systemdefekt, der verschiedene Organe betrifft. Da in etwa 97 % der Fälle eine ursächliche Behandlung (z. B. via Gentherapie) nicht realistisch möglich ist, muss jede Störung der einzelnen Organsysteme noch gesondert therapiert werden. [...] Die Supplementation mit den Vitaminen A, D, E und K sind ein wichtiger Bestandteil der symptomatischen Behandlung. [...] Während noch vor zwei Jahrzehnten viele Patienten mit Mukoviszidose schon im Jugendalter verstarben, besteht heute aufgrund der sich stetig verbessernden Theraphiemöglichkeiten eine gute Chance, das 40. Lebensjahr zu erreichen. "

Was ist nun hier anders als in der Naturheilkunde? Stimmt ... ja die permanente Antibiotikabehandlung.

Sia, ZF oder Infektionskrankheiten mit Psoriasis zu vergleichen ist Quatsch... hier reden wir von einer seltenen Krankheit, die aufgrund einer konkreten Mutation früher oder später zum Tod führt. Warum nicht gleich eine ganze Liste von Syndromen wie Down-Syndrom oder Klinefelter mitlisten?

Die einzige Erkrankung die in Deiner Liste halbwegs Sinn macht ist Diabetes im Falle von Typ 2. 

Ich muss wieder auf mein Einhorn... meine Zeit ist zu kostbar... muss auf die Trolljagd!

Edited by loppy
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Bibi

hallo, loppy -

ich möchte nur sagen - mach' dich mal locker und ich sage noch  - jeder hat seine Meinung, die man ausdiskutieren kann -

hirnrissig  bzw. wenn man helle auf der Platte ist - gehört nicht dazu - nachzulesen oben -

warum wirkst du so aggressiv - ich kann dich nicht einschätzen und ehrlich gesagt liegt es mir auch fern, mich mit deine Äussrungen  auseinander zu setzen - ausser es kommt mal eine Nachricht deinerseits, die nicht auf Angriff aus ist -

was du oben geschrieben hast, ist M.E. nicht ganz richiig zu verstehen - ich bin auch Typ 2  - was hast du daran zu bemängeln -

menno, ihr beiden - steitet euch bitte nicht - und loppy  - mach mal ruhig - Fakten zählen und nicht Vermutungen -

nette Grüsse an euch beide, sia und loppy - Bibi -

 

 

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loppy
Posted (edited)

Hallo Bibi,

mir ist es Leid so einen Quatsch zu hören: Naturheilkunde ist nutzlos, bringt nichts - Schüsslersalze, Bachblütentheraphie, Hokos-Pokus, tralala. Ich frage mich wann dieses Forum anfängt mal 1+1 zusammen zu zählen!? Natürlich gibt es keine Selbstheilung durch jeden Tag Kamillentee! Natürlich gibt es "keine Wundercreme oder Wundersalbe" und es gibt auch keine Lebensphilosophie die einen Unsterblich macht. Aber man sollte nie vergessen, dass die Medizin Ihren Ursprung in der Naturheilkunde hat und das natürliches in richtiger Komposition immer zu mehr im Stande ist als irgendwelche synthetischen Präperate, welche nur durch Statistiken so weit gekommen sind, um eine Freigabe als Medikament zu erhalten. Vielmehr muss und sollte man sich im klaren darüber sein, dass eine solche Systemkrankheit, die bei den Menschen urplötzlich Mitte 20 / Ende 30 / Mitte 50 ausbricht oder ausbrechen kann, immer eine Reversibilität mitbringen kann und der menschliche Körper zu ungeheuren Regenerationsprozessen (siehe bei Schlaganfallpatienten) befähigt ist. Leider ja so ist es, wird uns auch kein Schwanz mehr anwachsen, wenn er abgeschlagen wurde, auch hier gibt es kein Wundermittel, aber sowohl weder in der Medizin als auch in der Naturheilkunde!

Die Medizin ist nicht mehr das Mass der Dinge. Was haben wir denn: Der Klassiker der Neuzeit ist der "Facharzt Vollpfosten", jene die sich keinen Meter mehr weiterbilden. Den nächsten Termin beim Enterogastrologen gibts dann, wenn er überhaupt noch neue Patienten aufnimmt, in 6 Wochen und wenn man damit nicht klar kommt, muss man halt direkt ins Krankenhaus in die Ambulanz. Wenn es schlimm aussieht wird erstmal sicherheitshalber auf Verdacht operiert, das neue Gebäude soll ja bezahlt sein und mal direkt nachzusehen schadet doch nichts!

Das Lymphsystem ist zum Zerschneiden da, welche Aufgabe hat es noch so fragen sich die Ärzte....Ach ja es gibt die Message, Reha und die Lymphdrainage oder ist das die Streicheltheraphie der Neuzeit für den späten Junggesellen? Aber, aber, lasst uns doch in Ruhe ihr wisst doch: Rezepte nur beim Orthopäden! Bitte schön der Nächste!

Dem Hautarzt ist die Lunge egal, dem Internisten sind die Nerven zu viel, der Orthopäde hat doch keine Ahnung was mit dem Kiefer los ist und schreibt die Überweisung an den Zahnarzt und der Neurologe ist zum Psychiater verkommen und verschreibt Antidepressiva damit der Patient mal so endlich seine Klappe hält und sabbernd in der Ecke liegt. Der Internist, ja das ist der clevere Hund, der wartet bis die Opferlämmer kommen oder denkt Ihr dem gehts um die Darmflora?

Ja so dumm wie die anderen ist der nicht. Am besten lauert er gleich 24/7 am Operationstisch. Showtime im OP-Saal: "Endlich.... wieder ein junger Motorradfahrer, gerade frisch von der Unfallstelle. Hm, haben wir einen Organspenderausweis? Wenn ja wacht der aus dem Koma nicht mehr auf (?!), denn der tiefere Eingriff bei dieser OP ist nun zwingender denn je, stimmt's nicht Herr Professor? Die anderen im Raum scheinen irgendwie ein Flüstern in der Vorbereitung gehört zu haben: "Frau Sekretärin könnten Sie mal unsere Warteliste mit den Patienten und den Telefonnummern für Herz, Leber und Niere bereitlegen? Ist doch dringend!"

Sagt doch mal an, wo sind denn die geschulten Endokrinologen für Männer? Sind das etwa nur noch die Urologen?

Warum blechen wir wie die Deppen in unsere soziale Absicherung und v.a. wir bezahlen irgendwelche Hornochsen, sogenannte Sesselpfurtzer bei den Krankenkassen von unseren Gehältern und Steuergeldern, die sich dann noch herausnehmen zu entscheiden, was sie für uns bezahlen und was nicht?

Sind wir denn wirklich so bescheuert?

So... und jetzt kommen wir mal zur Pharmazie:

"Wir konnten feststellen, dass diese oder jene pflanzliche Substanz bei gewissen Krankheitsbildern die Lebensqualität von 70 von 91 Patienten in einem Zeitraum von einer Einnahme von 6 Monaten im Vergleich zur Placebogruppe deutlich verbessern konnte. Allerdings kann aufgrund von unzureichenden Studien leider noch keine Empfehlung für dieses natürliche Präperat freigegeben werden. Weitere Tests und Studien sind nötig, um genaueres zu sagen..." (denkt Ihr in den nächsten 20 Jahren gibt es ohne Sponsor aus der Pharma nochmal eine wissenschaftliche Auswertung, wenn ein Naturpräperat als solches nicht patentiert werden kann?)

-> So sieht das Lieblingsende der Pharmaliga aus, um Naturheilverfahren oder Präperate einzubremsen.

Aber wenn's dann endlich patentiert werden konnte... oh mein Gott: "Das neue Wunder! Wärmstens zu empfehlen. Sie verbessern Ihr Leben nachhaltig! In ausgiebigsten (hingetürkten) Studien bewiesen. Unser Arznei hat keine Nebenwirkungen. [Zumindest nicht bis die ersten 5 Milliarden eingespielt sind..] ..."

Ja wissen Sie, warum sollen wir denn anders sein? Wir sind doch am Nasdaq oder am Dow Jones gelistet und auch nur ein Unternehmen. Genau!

Edited by loppy
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loppy

@Bibi

loppy und Konsorten lästern über privat Mail hinten rum ab.

Gruß Anne

-> Ach Quatsch war nur beschäftigt. Ich bin doch noch jung und musste arbeiten. Außerdem ich hatte doch schon geschrieben was ich zu sagen hatte und ich verstecke mich doch nicht :).

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Bibi

hallo, loppy -

mit dem zitieren meinerseits hat es nichf funktioniert -

vielleicht kannst du ja auf die Meinungsäusserung  von Tenorsaxofon mal so stehen lassen und meine Antwort darauf hier auch zitieren - ich kann das nicht, wie man sieht -

ich meine, das wäre fair für die Leser hier -

nette Grüsse sendet - Bibi -

 

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loppy
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Am 23.12.2018 um 17:56 schrieb Bibi:

ach, Tenorsaxofon -

sollen die doch - ich  möchte nicht wissen, was hier so in den privaten Nachrichten geschrieben wird -

man meint sicherlich, dass man an eine Person schreibt und dann wird das vielleicht privat wieder an eine andere Person weiter geschrieben - nee, das ist nicht mein Ding -

ich bin interessiert an einem offenen Austausch, halte mich allerdings mit P.N. zurück - ich meine, wenn man ein Thema eröffnet, sollte es auch für alle lesbar sein -

ich habe hier drei Kontakte - also per P.N. - die möchte ich auch nicht missen .

Danke für deine Antwort -

nette Grüsse sedet - Bibi -

bearbeitet 23. Dezember 2018 von Bibi

Hey Bibi, schau man macht das so (siehe oben).

Du markierst mit der linken Maustaste gedrückt die Nachricht, ziehst die Maus bis zu dem Punkt wo Du sie zitieren möchtest, dann darauf achten, dass sich nicht die Zeilen und Spalten in der Avatarseite mitmarkiert sind (Avatarseite ist dort wo das Bild ist), dann sollte wenn man es markiert lässt ein schwarzes kleines Fenster "Auswahl zitieren" kommen und wenn Du das drückst mit linker Maustaste ist das Zitat schon mal in der Antwort. (hatte bei mir oben auch nicht geklappt)

So und weshalb sollte ich das Zitat jetzt einbinden?

Edited by loppy

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Tenorsaxofon
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vor 1 Stunde schrieb loppy:

@Bibi

loppy und Konsorten lästern über privat Mail hinten rum ab.

Gruß Anne

-> Ach Quatsch war nur beschäftigt. Ich bin doch noch jung und musste arbeiten. Außerdem ich hatte doch schon geschrieben was ich zu sagen hatte und ich verstecke mich doch nicht :).

So kann man es auch nennen.

Meine Frage/n hast du aber immer noch nicht beantwortet.

Du kommst auch immer mit, ich sag jetzt mal, ERKRANKUNGEN wo ich mir nicht sicher bin ob du dich auch damit auskennst. Z.B. Mukovisidose. Es ist doch normal, dass man in 20 Jahren mehr über so eine Erkrankung und die optimalen Behandlungsmöglichkeiten heraus findet. Kennst du die Probleme dieser Krankheit?   Vor 50 Jahren haben sie MS mit Kortison behandelt, da es noch nichts anderes gab und man auch nicht sonderlich viel darüber wusste. Heute gibt es verschiedene Möglichkeiten.

Gruß Anne

 

 

 

Edited by Tenorsaxofon
verbessert

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loppy

@ Tenorsaxofon

Ich hol jetzt mal aus und versuche Dir mal zu erklären, warum ich die medizinische Welt hier im Forum etwas gegen die Wand stelle und vielleicht auch etwas krass negativ betrachte. Ich will Dir hier auch mal meine Ansichten erklären, im Falle Dich interessieren die.

Die heutige Zeit und die Wissenschaft

Ich verteufel die Schulmedizin bei Gott nicht, aber wir leben halt in einer profitorientierten Zeit in unserer westlichen Welt im Kapitalismus und wir leben auch in Freiheit und haben wie Du auch schon schreibst immer "verschiedene Möglichkeiten". Dieses Szenario der vielfältigsten Möglichkeiten findet man heutzutage von der Medizin angefangen, im Dienstleistungssektor, in der Produktion, eigentlich auch in der Politik, sagen wir kurzum in allem. Dies hat positives, allerdings auch negatives.

Ich finde, dass sich in Punkto Forschung in den letzten 30 Jahren sehr vieles getan hat. Allerdings ist die Information, die man gerade in der Wissenschaft bekommt richtig viel. Fast zu viel gerade für Mediziner und Biologen - wie man an den Universitäten jetzt so sagt ist die Zeit der Märtyrer vorbei. Man soll sich spezialisieren und genau so ist es schon gekommen, bevor die Information so richtig an Masse gewonnen hat.

Leuchtet auch alles ein, allerdings hat das zum Nachteil, dass man als Student in Deutschland (ebenfalls in den meisten westlichen Ländern dieser Welt) im Grundstudium (die ersten 2-3 Jahre, man kann es auch Bachelor, Vordiplom oder ersten Staatsexamen nennen) eine Übersicht über fast alles bekommt. Man paukt wie verrückt, vieles davon wird sehr detailliert behandelt und von vielem wird auch leider viel zu viel abgehandelt, so dass oftmals fast alles spätestens dann in Vergessenheit gerät, wenn das Hauptstudium, demnach die persönliche Spezialisierung startet. Dann gehts ins Detail.

Wenn wir jetzt zusammen uns mal die ganzen Lehrstühle ansehen würden, sei es an Privatuniversitäten, Forschungszentren oder an staatlichen Universitäten, würden wir eine Art Rangordnung unter den Lehrstuhlleitern, den Professoren vorfinden, welche durch eine Klassifizierung von C1 bis C4 (hier in Deutschland) hierarchisch bezahlt und eventuell auch zum Beispiel vom deutschen Forscherbund oder anderen Stiftungen unterschiedlich vergütet werden. Die Stiftungen und die Gemeinschaften beziehen Ihre Spenden von Pharmafirmen, aus der Politik oder auch von einzelnen Personen. 

Hier stellen wir fest, dass gerade in der Medizin oder in der Biologie, die industrielle Pharmazie einen grossen Einfluss hat. Es werden natürlich die Themen "schmackhaft" gemacht, die der jeweiligen Interessensgemeinschaft auf seiner Suche nach einem neuen, patentiertem Präperat weiterhelfen würde. Wenn man als junger PhD (Privatdozent) oder als junger Professor richtig Karriere machen möchte, dann ist natürlich eine subventionierte Forschung vielleicht leichter, attraktiver, moderner oder einfach vielversprechender, als eine banale Grundlagenforschung, die im Zweifel keinem richtig weiterhelfen kann, außer vielleicht der Gesellschaft. Öffentliches Interesse allein bringt keine Mittel, hilft auch nicht wirklich um zum schnellen Erfolg zu kommen und vor allem in der Karriereleiter nach oben zu klettern mit wenig Resourcen ist auch schwierig. Ansehen kann man sich später erarbeiten, erstmal wird im System mitgespielt, um nicht benachteiligt zu sein. Demnach ist natürlich die Forschung an der Tabakpflanze oder anderen industriell genutzten Pflanzen deutlich stärker, als die Erforschung botanischer Erkenntnisse über die Mariendistel. Das ist die Crux in der Wissenschaft - die Industrie lenkt den Weg und somit leider auch oftmals die Sichtweise der Lehrstuhlleiter.

Die heutige Medizin

Wenn man als junger Arzt so habe ich zumindest den Eindruck, frisch eingesetzt wird, fehlt den meisten Medizinern vielleicht sogar etwas der Mut oder auch das Selbstbewusstsein an den falschen Stellen. Erstmal sind die jungen Ärzte oftmals super motiviert, allerdings möchten sie auch keine Fehler machen, scheuen Verantwortung und stehen deshalb unter Druck. Frisch im Job, wenn sie eine Praxis übernommen haben, oftmals unter finanziellem Druck, bemerkt man, so sieht es zumindest aus, dass nach Empfehlungen empfohlen wird, ohne seinen eigenen Verstand oder auch Mut einzusetzen. Wenn es gut läuft, umso besser, dann folgt aber die Bequemlichkeit, d.h. bloß nicht zu viel arbeiten und bloß keine Fehler machen. (Das sind die "faulen Schweine" die sich nicht berufen fühlen nach der Aussage des alten Radiologen oben...)

Ich habe das Gefühl, dass sich viele aus der Verantwortung ziehen, in dem sie Patienten einfach weiter verweisen, d.h. die geben uns einen Überweisungsschein zum Spezialisten oder die anderen die behandeln einfach wie es die Pharmazie es ihnen eintrichtert.

Diese Spezialisten haben darauf hin Narrenfreiheiten: Je nach dem, entweder sind sie super in einem Gebiet und machen ihre Arbeit gut und die Patienten kommen von weit, um die Behandlung zu geniesen (dieser Fall ist leider sehr selten) oder sie verfallen der Gier und können aufgrund hoher Frequenz von Patienten und falschem eigenen Stolz nichts an ihrer Behandlungsstrategie ändern. Ihre Familie, die sie zu Hause sitzen haben, verbietet sich in einzelne Profile (Patientendaten) oder in all die seltenen Erkrankungen mit Begleiterkrankungen eindenken. Der falsche Stolz wird zur Gier und entwickelt sich schleichend über die Empfehlungen bzw. die Rezepte die verschrieben werden oder die Therapien die verkauft werden. Und wenn dann so ein Spezialist von Pharmavertretern umringt wird, welche ihm dann in schon fast "blendender Manier" die Vorteile eines Tnf-alpha Blockers auf einer Powerpoint Bildschirmpräsentation präsentieren, dann wird er es auch probieren, denn diese Präperate haben ja gewisse Freigaben erhalten bei gewissen Diagnosen eingesetzt zu werden. Demnach haben die Spezialisten dann zwei Dinge los: den Stress Ihren Patienten zu erklären, dass sie eigene Leistungen erbringen müssen, um eine erfolgreiche Behandlung zu bekommen und natürlich die Verantwortung.

Es wurde doch "empfohlen" und "getestet" - der Beipackzettel zeigt doch die Nebenwirkungen (die Risiken müssen doch klar sein, nichts gibts ohne Risiko!). Angenehm ist entsteht hierbei ein Fehler kann man als Arzt, dann gerne doch immer alles auf die Pharmazie schieben. Man selbst konnte dann einfach nicht besser.

Die Frage ist dann nur was bedeutet dann ein Rezept? Ist das die Stimme des Arztes oder die Stimme der Pharmazie? Härter gesprochen, kennen sich diese Spezialisten dann wirklich aus? Können sie ihre Therapien einschätzen? Ich befürchte nein!

Es werden die Erfahrungen am Patienten wohl gemacht, aber wenn wie beschrieben die Frequenz dann wieder hoch ist, wird er wohl keine Zeit haben, sich weiterzubilden, um zu verstehen was er tut. Familie ist ja auch noch da. Dies führt dann natürlich zum Schlimmsten... einer jahrelangen Falschbehandlung. Man hat was übersehen, nicht richtig geschaut oder harmlos formuliert so gut man konnte therapiert.

Somit kam man mit einem Problem zum Arzt, kämpft es wegzubekommen und hat das nächste mitbekommen, ohne es gemerkt zu haben.

Jeder menschliche Körper ist ein komplexes sehr individuelles System. Man sollte dieses System nicht durch einschlägige Inhibitoren (wenn es nicht absolut sein muss) aus dem Ruder bringen. Die Molekularbiologie bzw. die molekulare Medizin ist noch lange nicht so weit, um Biologicals einschätzen zu können und willkürliches verschreiben, so wie der Arzt mir die Dermoxin Salben und die Toctino Tabletten verschrieben hat, sollte man mit Bedenken hinterfragen.

@Tenorsaxofon

Um nun Deine Frage zu beantworten: Wie gut kenne ich mich aus?

Ich bin gut in Biophysik und Biochemie, kenne mich bei Krankheiten mittlerweile schon halbwegs gut aus. So eine ZF bekommt man im Studium detailliert erklärt, hier nur zur Theorie, sind einfach eindeutige genetische prädisponierte Mutationen im Spiel, die einen normalen Stoffwechsel in gewissen Organen nicht zulassen bzw. gewisse Folgen haben. Die Kausalität spielt hier eine wichtige Rolle.

Um so etwas geht es mir aber doch gar nicht und wenn ich wirklich an solchen Defekten leiden würde, dann um Gottes Willen wäre ich der letzte der sich einer lebenslangen Antibiotikabehandlung unterziehen würde, sofern ich den gleichen Wissenstand erreichen hätte können, wie ich jetzt habe. Ich würde es aber ggf. doch immer mal wieder nehmen, mangels Alternativen.

Um was es mir geht allerdings ist:

Die meisten Autoimmunkrankheiten der heutigen Zeit oder die meisten schleichenden Krankheiten, die bei uns Menschen in dieser Zeit auftreten (und zwar vermehrt und wirklich viel häufiger als früher) entstehen durch mangelnden Selbstwert zum eigenen Körper, durch willkürliches Essen, mangelnde Hygiene oder vielleicht auch einfach Pech, wie z.B. Infektionen die bei abgeschlagenen Immunsystemen zur Entfaltung kommen und durch z.B. einseitiger Ernährung, Nährstoffmangel, Hormonstörungen, psychische Belastungen, Strahlung oder anderen Fremdeinwirkungen sich chronisch etabilieren konnten. Fakt ist: Verschiedene Enzyme, Toxine oder Botenstoffe haben ihren Weg gefunden, um epigentische Schalter in gewissen Organen umzulegen und somit wurde der individuelle Stoffwechsel situativ so verändert, dass man ernsthaft krank wird in Form von einem "entzündlichen System".

Psoriasis ist definitiv eine solche Erkrankung, die sich entwickelt hat und um genau zu sein, die nicht allein ist. Natürlich gibt es auch hier eine genetische Veranlagung und es gibt sogar seltene strikt erbliche Formen davon, allerdings tritt sie aus meiner Betrachtungsweise vorwiegend als Begleiterscheinung, einer viel schlimmeren sich anbahnenden Stoffwechselstörung auf und zeigt sich über die Haut als Marker von oxidativem Stress und vielen anderen Faktoren.

Eine solche Erkrankung allerdings sollte man in meinem Verständnis nicht wegbomben, sondern und hier sollte / müsste / wäre es EXTREM sinnvoll mal zu reflektieren.

Man wird fast schon durch den Juckreiz allein gezwungen darüber nachzudenken, was man eigentlich die letzten Jahre so getan hat. Von was hat man sich ernährt, wie hat man gelebt? Was isst man so? Und natürlich sollte man dann, keine weiteren "belastenden" Substanzen mehr zu sich nehmen, nur um die Entzündung zu stoppen, sondern man sollte hier natürliche Alternativen suchen, um Entzündungen einzudämmen.

Zu schreiben: Naturheilkunde ist nutzlos, bzw. diese Menschen sind Quacksalber.... macht gar keinen Sinn, außer man hat toxikologisch gesehen schon das Handtuch geworfen und möchte sich im Zweifel noch mehr Gifte zumuten (z.B. MTX).

Ich hoffe ich werde in meinem Leben nie Zeit für Krebs haben, aber sollte es doch mal passieren, wäre ich hier auch der Letzte, der den mit Chemotherapeutikum behandeln würde.

Edited by loppy

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Lupinchen

..wer hat gesagt das die Naturheilkunde nichts bringt. Dazu gibt es Studien siehe, Johanniskraut, Weihrauch und in letzter Zeit auch das Kurkuma. Mit der Homöepathie sieht es da anders auch, aber dass muss jeder selber für sich entscheiden ob er es nimmt und daran glaubt. Ich schwöre auch auf Bachblüten, obwohl ich weiß wie es sich damit verhält. Ich denke für mich ist es eine Art Placebo.

Ansonsten gehören die meisten Dinge die Du hier schreibst für mich zu Verschwörungstheorien, aber es gibt ja viele die auch glauben das der Mensch nie auf dem Mond war.

Natürlich sollte man kritisch gegenüber Lobbyisten, Politikern o.Ä. bleiben und nicht alle Studien sind wirklich OK. Natürlich muss eine Industrie, dazu gehört auch die Pharma-Industrie, gewinnorientiert sein, macht sonst wenig Sinn. Ob einem das nun gefällt oder nicht.

Es ist mir zu mühsam auf alles von Dir Geschriebene einzugehen, aber einiges davon ist echt hanebüchen und ebnen den Weg für Scharlatane, wenn man es denn glauben würde, siehe dazu gerade Deine letzte Bemerkung. Ich würde auch nicht jede Behandlung bei Krebs erdulden wollen, aber es sicher nicht von einem "Heilsbringer" behandeln lassen. Davon gibt es ja einige die dann auch schon mal im Knast gelandet sind und die Patienten auf dem Friedhof.

Gruß Lupinchen

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Waldfee

Lobby,

Deine Einsellung zur Krebsbehandlung ist sehr dumm. Meine Tochter, mein Mann und ich wären längst tot ohne Chemotherapie.  Das hat auch nix mit Zeit zu tun.

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    • Schmiddi
      By Schmiddi
      Liebes Forum,
      während viele Leidensgenossen "erleichtert" sind, dass endlich die Diagnose PSA gestellt wurde und nun eine krankheitsgerechte Therapie begonnen werden kann, ist es bei mir genau umgekehrt. Recht schnell hat der Rheumatologe die Diagnose PSA gestellt und mir direkt MTX verordnet, was ich nicht vertragen und direkt abgesetzt habe. Mich beschleicht das Gefühl, dass hier vorschnell eine Diagnose gestellt wurde. Eventuell hat er aber auch dieser schlimme Krankheit früh erkannt und ist mein Retter. Ich weiß nicht so recht, wie ich weiter Verfahren soll.
       
      Symptome/Befunde:
      29 Jahre alt, männlich, leicht übergewichtig, sportlich (Joggen), seit 3 Jahren PSO (Kopfhaut, Ellenbogen, minimal im Gesicht, minimal Intimbereich, minimal vereinzelte Stellen am ganzen Körper, zunächst vom inkompetenten Hautarzt mit Kortison behandelt, dann von einem sehr kompetenten mit Daivobet und einem speziellen Shampoo, Daivobet brachte aber langfristig auch nix), hatte dieses Jahr plötzlich ein paar Tage nach dem Joggen und später dann nach Aquajogging einen erheblichen Erguss im Kniegelenk. Seitdem ist es scheinbar zerstört, ich kann z.B. kaum Treppen laufen. Nach Belastungen schwillt es wieder an. Sport unmöglich.
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      Ärztemarathon:
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      Radiologe: "Knorpelschaden. Ursachenklärung/Behandlung beim Orthopäden."
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      Nuklarmediziner: "Gehen Sie erstmal zum Rheumatologen, vorher mache ich nix, Verdacht PSA."
      Hautarzt: "Gehen Sie zum Rheumatologen, Verdacht PSA"
      Rheumatologe:
      Dann war ich beim Rheumatologen, der auch gleichzeitig Internist ist. Er dürfte um die 60 Jahre sein, also sehr erfahren. Er hat sehr gute Bewertungen im Internet. Er hat sich die Befunde angeschaut und hat dann mit seinen Händen alle meine Gelenke (Finger, Zehen etc.) abgetastest und gedrückt und meinte dann: "die Gelenke an den Fingern der einen Hand sind ja auch schon geschwollen!, Sie sind auch in allen Gelenken steif und unbeweglich! Sie haben auf jeden Fall PSA, das ist definitiv! Wer jetzt Angst hat macht nix und dann gehen alle Gelenke nacheinander kaputt, wer mutig ist nimmt MTX". MTX verschrieben, die Lunge sicherheitshalber rötngen lassen und Termin in 3 Monaten.
      Er hat kein bildgebendes Verfahren der Hand machen lassen.
      MTX:
      Ich war mutig. Hat mir dann MTX 15mg Tablette + 5mg Folsäure 24h Stunden später verordnet. Habe ich dann nach zwei Wochen abgesetzt wegen starken Nebenwirkungen, dass soll jetzt hier nicht das Haupthema sein (Extreme Schwäche und Müdigkeit, Schwankschwindel, Schwindelattaken, Atemnot, Schluckbeschwerden).
      Die Unsicherheit:
      Ich weiß auch, dass es für PSA keine Blutmarker gibt, dass in frühen Stadien selbst bildgebende Verfahren (MRT, Röntgen, Sinzigraphie) unergibig sind, der Verlauf und die Symptome bei jedem anders sind und dass, wie es in einer Patientenbroschüren so schön heißt, der erfahrene Rheumatologe die Gelenke abtastet und dies wichtige Hinweise gibt.
      Andererseits könnte es ja wirklich nur ein sportlicher Verschleiß des Knies sein. Mein Plan ist nun, zu einem zweiten Rheumatologen zu gehen und ein bildgebendes Verfahren der angeblich befallenen Fingergelenke der Hand machen zu lassen.
      Vielleicht habt ihr noch ein paat Tipps
      Gute Besserung euch allen!
       
       
       
    • rico17
      By rico17
      Ein Hallo von rico17,
      habe seit 13 Jahren PSO vulgaris und so einiges schon durch. Da ich schon über 60 bin, nehme ich es gelassen. Außer, wenn mir ein Hautarzt Kortison verschreibt. Das hilft zwar schnell, ich vertrages es aber nicht. ZZt.bin ich auf Fumaderm. Nach mehr als 16 Wochen, täglich 6 Stück, stellt sich ein kleiner Erfolg ein. Aber Durchhalten soll sich auszahlen.
      Gruß von rico
    • turtle
      By turtle
      Hallo zusammen,
      ich möchte nach langer langer Zeit mal einen Zwischenstand geben. Das fällt mir nicht leicht, da ich eigentlich nicht jammern mag und nun - nachdem ich es zulasse, Euch zu schreiben - hier sitze und heule. Und klare Gedanken kann ich auch nicht mehr fassen.
      Ich versuche mal, das Posting zu strukturieren:
      1. Ich habe nun 6 Mal MTX gespritzt; beim ersten Mal 15 mg mit starker Übelkeit für 2,5 Tage, dann bin nach Rücksprache mit der Rheumatologin auf 10mg runtergegangen und 3x die Woche Folsäure. Meiner Haut geht es super, jedoch habe ich im Moment, habe mir in der letzten Woche kein MTX gespritzt, da ich einen Protonenpumpenhemmer und Diclophenac nehmen wollte, da ich es solche Probleme mit LWS und / oder Ischias habe, dass ich es einfach nicht mehr ausgehalten habe. Nun kommt aber seit ein Paar Tagen der Juckreiz in der Leistengegeng und an den Handinnenflächen, wo ich noch als letztes Symptome hatte, wieder. Außerdem sind diese Stellen auch rot (Hand) bzw. weiß schuppig (Leiste).
      Habe wegen der Schmerzen auch vom 30.5. bis 22.6. Prednisolon genommen (3 Tage 20mg, 5 Tage 15mg, 6 Tage 10mg, 5 Tage 5mg, 5 Tage 2,5mg). Mit 20 und 15mg ging es mir schmerzmäßig ziemlich gut, jedoch kam unter Kortison dann ein Taubheitsgefühl im li Bein hinzu (s.u.)
      2. Ich habe beim letzten Termin in der Hautklinik einen Arztbericht angefordert. Dort steht nun, dass nur ein Verdacht auf Pso inversa und PSA vorliegt, da bei einer Biopsie eine oberflächliche Dermatits mit indirekten Hinweisen auf ein subakutes Ekzem herauskam. Aber da war die Stelle schon lange mit Silkis behandelt. Nun habe ich im Moment eher nichts mehr, was ja gut ist, allerdings hatte ich mir überlegt, dass ich wegen meiner Rückenproblematik einen Antrag auf GdB stellen möchte. Und auch vorher waren sich die Ärzte nie so einig, ob ich wohl eine Pso inversa oder ein Ekzem habe, da die Schuppung fehlt. Hier dann auch noch das Gefühl - gehöre ich hier in das Forum, wenn das noch nicht mal klar ist.
      Als Jugendlicher hatte ich immer mal wieder einen oder 2 Flecken, die sich geschuppt haben, das ist aber als Röschenflechte diagnostiziert worden (mehrfach). Vor einer Diplomprüfung hatte ich den ganzen Rücken voll mit juckenden, erhabenen, trockenen, leicht schuppenden Herden, aber auch das ist vom Hautarzt als Ekzem diagnostiziert worden und mit einer Creme (keine Ahnung was) behandelt worden und ist auch nach der Prüfung wieder weggegangen.
      3. PSA oder nicht PSA: auch das ist nicht klar. Hatte vor 5 1/2 Jahren ein entzündetes Sprunggelenk und habe am anderen Fuß einen dicken und deformierten 2. Zeh, aber auf einem herkömmlichen Röntgenbild ist keine Gelenkveränderung erkennbar. Zusätzlich habe ich überall an der Wirbelsäule Verschleißerscheinungen, die aber nicht (?) mit einer PSA zusammenhängen, sondern mit meiner Hyperlordose, einer leichten Skoliose, meinem Alter (bin 55), meiner Veranlagung zusammenhängen (aus Orthopädensicht). Die Rheumatologin meinte anfangs, dass so viele Faktoren für PSA sprechen, dass sie auf PSA tippen würde. Mittlerweile ist sie aber nicht mehr sicher und möchte das ISG im MRT sehen. HLAB 27 ist negativ und auch sonst keine Rheumafaktoren.
      Die Rheumatologin sehe ich am 16.7. wieder.
      4. Mein Vater hatte einige Jahre massiv mit Schuppenflechte zu kämpfen. Er kämpft jetzt aber nur noch ab und zu mit einem kleinen Herd.
      5. Wirbelsäule: Ich habe in L4/L5 ein Wirbelgleiten Grad 1 durch die Hyperlordose, habe in diversen Segmenten eine fortgeschrittene Facettengelenksarthrose, habe Bandscheibendehydrierungen, an verschiedenen Stellen Bandscheibenprotrusionen, aber keine Verengung des Spinalkanals, habe permanent Ischiasschmerzen, die die letzten Wochen immer in den Po ausstrahlen, teilweise weiter runter und seit 2. Juni habe ich ein taubes linkes Bein. Dieses Taubheitsgefühl weitet sich immer weiter aus. Und die Ärzte wissen auch nicht so recht, was es ist. Der Neurologe tippt, nachdem BWS, HWS und LWS per MRT untersucht wurde, auf ein Piriformis-Syndrom. Die Neurochirurgin, zu der ich aus lauter Verzweiflung gegangen bin, meint, dass es eher an den Facettengelenken liegt, es könnte aber auch der Gleitwirbel sein, aber sie würde vermuten eher Facettengelenke. Sie möchte mich jetzt dort spritzen und parallel dazu Akupunktur geben. Mein Problem ist nur, dass sie in 2 Wochen in Urlaub geht und nun die Behandlung anfangen, aber dann erst einmal unterbrechen würde. Dienstag haben wir noch mal eine Besprechung diesbezüglich.
      Physiotherapie habe ich schon, aber bisher merke ich keinen Unterschied, außer dass ich das Gefühl habe, dass es über Tage hinweggesehen schlimmer wird.
      6. Ein Taubheitsgefühl in den Füßen habe ich seit März 2017, von dem Tag an, als meine Eltern gesagt haben, sie ziehen ins betreute Wohnen. Mittlerweile haben wir ihnen geholfen, die Wohnung aufzulösen und der Stress ist vorbei, außer, dass wir einen Teil der Bücher und Dinge zu uns genommen haben und sie größtenteils bei uns im Haus in Kisten verteilt auf Keller und Dach stehen.
      7. Ich weiß, dass ich mit Psyche generell schnell reagiere und habe auch schon diverse Therapien gemacht. Bei meiner alten Therapeutin würde ich momentan keine Therapie mehr bewilligt bekommen, außerdem ist sie für das nächste halbe Jahr dicht. Und was anderes bekommen ist auch nicht gerade einfach.
      Ich bin einfach am Ende. Ich weiß nicht mehr weiter und finde das Leben im Moment dermaßen anstrengend. Ich kann mich aber auch nicht die nächsten 3 Wochen aus meinem momentanen Leben herausziehen, da unsere Tochter Mitte Juli für ein Jahr nach Südafrika (Auslandsschuljahr) geht und im Moment seit Donnerstag ihre Gastschwester noch bei uns ist. Die Mädchen fliegen gemeinsam. So ist auch hier noch eine Mehrbelastung da. Außerdem habe ich in der Arbeit 3 stressige Projekte am Hut zusätzlich zum Tagesgeschäft und wenn ich schlapp mache, bricht zumindest für eine Zeitlang ein ziemliches Chaos aus, weil nur unzureichend Ersatz da ist, die Situation manpowermäßig eh schon angespannt ist und meine Dinge, wenn sie nicht getan werden, im Desaster enden, wegen Softwareabkündigungen und Notwendigkeit für andere Umstellungen.
      Ich habe Angst, dass das noch schlimmer wird, dass es irgendwann in Bälde in einer Lähmung des Beines endet, ich ja noch nicht mal weiß, wo das Problem liegt und ich andererseits wegen des Gleitwirbels auch eine Versteifung nicht prickelnd finde von dem was man hinterher hört und dass es am nächsten Wirbel weitergeht. Außerdem scheint es doch relativ häufig zu sein, dass die Schmerzen nicht aufhören, da die Schrauben nicht optimal sitzen und Muskulatur und Nerv geschädigt werden. Außerdem habe ich manchmal auch das Gefühl, dass es am anderen Bein mit den Sensibilitätsstörungen anfängt, teils habe ich ein Kribbeln im Gesicht.
      Ich glaube, ich bin einfach nervlich am Ende, aber ich möchte die 3 Wochen durchhalten. Und jetzt krank schreiben lassen mag ich auch nicht, da ich unserem Gastkind ein bisschen bieten möchte, mein Mann aber nicht mit dem Auto irgendwo hinfahren wird und somit ich die einzige bin, die fährt. Unser Sohnemann ist absoluter Führerscheinneuling, so dass ich auch hier die Verantwortung zu groß sehe. Und wenn ich krank geschrieben wäre, würde ich mich das nicht trauen.
      Nein und Reduzierung meiner Arbeitszeiten ist für mich im Moment auch keine Option, da das Auslandsjahr von unserer Tochter eine Stange Geld kostet und unser Sohn jetzt das Studium anfängt, außerdem wir gerade erst seit ein paar Jahren im eigenen Haus wohnen.
      Falls ich mich hinterher entschließen sollte, in eine Akutschmerzklinik zu gehen, hätte da jemand eine Empfehlung? Wirbelsäule, Psychosomatik, Haut, evtl. rheumatisch?
      LG
       
       
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