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    Ratgeber für Psoriasis-Patienten, herausgegeben von der Firma Biogen-Idec
  2. ZeckeNeuendorf

    Psoriasis und Sport (Aikido)

    Hallo, ich bin hier neu im Forum und hab schon gleich eine Frage... Ich lebe nun mehr als 13 Jahre mit Psoriasis. Eigentlich ist es garnicht schlimm. Am Knie, den Ellenbogen, den Handoberflächen und mal ein Pünktchen hier oder mal dort. Nun hatte ich einen Schub und an meiner Hand hat sich die Psoriasis ziemlich verschlechtert. Es sind viele kleine und mittelgroße Punkte an den Fingergrundgelenken den rändern der Handoberfläche mit übergang zum Handgelenk. Ich habe mit Aikido angefangen, da war es auch garnicht so schlimm. Der Anfängerkurs ist nun rum und eigentlich wollte ich weitermachen. Jetzt hatte ich eben diesen Schub der aber nciht so abgeklungen ist wie vorher. Ich hatte bisher auch keine Ablehnung erfahren. Dennoch gehe ich deswegen erstmal nicht ins Training, weil natürlich auch Kontakt an den Händen stattfindet. Hat vielleicht von euch jemand Erfahrung mit Psoriasis an den Händen und Sport? Evtl. auch Kontaktsportarten? Wie seit ihr damit umgegangen? Handschuhe, Bandagen etc. beim Training? Danke und Grüße Ben
  3. Dephis

    Psoriasis und Sport

    Hallo in die Runde, vorab. Ich habe seit 2 Jahren MTX 15mg genommen und war nahezu Beschwerdefrei. Auch die Atritis was fast weg. Seit gut 5Monaten mache ich Sport in Fitnesstudio und das war auch alles kein Thema. Lange Trainingsshirts an und ab dafür. Jetzt habe ich das MTX vor knapp 5Wochen abgesetzt, wegen Kinderwunsch und habe einen richtig heftigen Schub. Ich seh aus wie vor 2Jahren. Komplettbefall und großflächig. Alles kein Thema ich weiß wofür ich das mache. Jetzt zu meinen Problem. Ich schwitze seit dem Schub nicht mehr wirklich und merke wie sich Flüssigkeit (tippe auf Schweiß) unter den Plaques ansammelt und das ist echt doof. Hat einer das Problem auch gehabt und ne Lösung oder vorher eincremen etc. Fall nach 45min fast vom Rad weil der Körper keine Chance hat sich zu kühlen und das muss ja wirklich nicht sein :-) Schöne Grüße Dennis
  4. a-poempi

    Brauche Euren Rat....

    Hallo, seitdem vor 8 Jahren bei mir eine PSA diagnostiziert wurde, schleicht alles so dahin. Mir geht es nicht richtig gut, aber auch nicht wirklich megaschlecht. Wenn ich die 8 Jahre so betrachte, dann bin ich allerdings von einem aktiven Sportler nun zu einem kaum körperlich belastbaren Mensch geworden. Wenn ich Dinge tue, die nicht zum Alltag gehören, wie im Garten mal schwer arbeiten, dann haut es mich die Nacht um. Wenn ich eine Stunde stramm spazieren gehe, dann das gleiche......... MTX hat mir damals nur geringfügig geholfen und gar nicht im ISG Gelenk. Mein Schwerpunkt der Schmerzen sind die Entzündungen an den Sehnenansätze, degennative Veränderungen habe ich nur gerningfügig. Nun habe ich eine nette Rheumatologin, die mir grundsätzlich ein Pokern erlaubt, da ich eben keinen aggressiven Verlauf habe. Ab und an brauche ich Cortision, im Moment habe ich gerade einen Schub und nehme 30mg und ansonsten komme ich mit Arcoxia und Tilidin zu recht. Trotzdem ist das alles nicht lustig. Ja, ich kann glücklich sein, dass meine Gelenke noch in Ordnung sind, aber trotzdem habe ich immer wieder arg Schmerzen. Jetzt stellt sich für mich die Frage, ob ich wieder mit einer Basistherapie anfangen soll und hilft sie mir denn wirklich gegen die Schmerzen? Ist es mir möglich unter eine Basistherapie wieder walken oder sogar laufen zu gehen (BIN 45) ? Oder werden dann auch wieder die Nächte zur Qual? Manchmal denke ich von mir selbst, schieß doch nicht mit Kanonen auf Spatzen, dann denke ich wieder, aber Lebensqualität sieht anders aus. Meine Rheumatologin wird mit die Entscheidung nicht abnehmen, da ich nicht zwangsläufig unbedingt mit einer Basis starten muss, aber sie wird es mir wieder anbieten. Und wenn ja, wieder MTX? Oder Arava oder Sulfasalazin? Hauterscheinungen habe ich fast gar nicht, aber meine ganze Familie..... Was würdet ihr tun? Am Donnerstag habe ich meinen Termin LG, a-poempi Ich merke gerade, dass dieses nicht wissen, wie weiter, mich ganz schön beschäftigt!
  5. Wollte mal wissen ob ihr trotz schmerzen Sport treibt? Ich habe die Psa erst ein paar Wochen. Bis jetzt bekomme ich nur Remicade. Wer kann mir ein Tipp geben? Vielen Dank
  6. Hallo Zusammen, ich wollte mich auch mal zu Wort melden und euch von meiner Leidensgeschichte berichten und bin gespannt ob ihr auch ähnliche Erfahrungen gemacht habt... Im März 2016 habe ich von null auf Hundert angefangen extrem viel Sport zu machen (4-5x/Woche 10 km Joggen und 2x/Woche Personaltraining). Es hat mir viel Spaß gemacht und ich hatte auch große Erfolge. Nach etwa einem Monat fing es dann an, dass mir das Gelenk des rechten kleinen Zehs beim losjoggen weh tat. Nach ca 2 Km hörte es dann auf weh zutun und ich konnte meine 10 Km schmerzfrei beenden. Dann, am 1.7.2016, war ich auf einer Geburtstagsfeier eingeladen... Wir haben sehr viel getanzt ;-).... Außerdem hat mich im Laufe des Abends ein Insekt in den rechten Knöchel gestochen was echt richtig schmerzhaft war (darum kann ich mich auch so gut daran erinnern). Als ich dann am nächsten Morgen aufgewacht bin ging gar nichts mehr! Mein kompletter rechter Fuß und das Sprunggelenk waren extrem angeschwollen und ich konnte den Fuß überhaupt nicht mehr belasten. Daraufhin bin ich zu meinem Orthopäden gegangen der mich Röntge weil er einen Bruch vermutute. Das wurde dann ausgeschlossen und er verpasset mir einen Zinkleimverband und ein Antibiotika wegen des Stichs. Als das alles nicht half und er bei meinem nächsten Besuch eher ratlos wirkte, entschied ich eine weitere Meinung einzuholen. Dieser vermutete dann einen Stressbruch bedingt durch meinen Knick-Senk-Spreiz-Fuß(den wohl fast jeder hat) und der Überlastung durch den Sport und schickte mich zum MRT (das Erste von etwa 10 Insgesammt bis heute). Außerdem hat er mir einen Airwalker verordnet den ich dann für ca. 3 Monate trug. Das MRT zeigte eine große Entzündung im Bereich des 5. Grundgelenks mit Weichteil beteidigung und auch der Knochen und die Knochenhaut waren entzündet. Es folgten Homäopathische Entzündungshemmende Spritzen und Elektrobehandlung und Physiotherapie. Es wurde zwar etwas besser, aber von schmerzfrei noch weit entfernt! In den darauffolgenden Jahren gab es viele Untersuchungen und ärztliche Meinungen, jede Menge Physioterapie, Einlagen für die Schuhe, etc. aber nichts brachte eine wesentliche Besserung. Auch die Vermutung eines Morbus Sudek stand im Raum, aber die hat der Neurologe nach seiner Untersuchung ausgeschlossen. Auch Rheuma hat der Rheumatologe ausgeschlossen. Erst als mir ein Orthopäde auf meinen Wunsch Cortison direkt ins Gelenk spritzte fand eine annehmbache Besserung Statt. Und trotzdem, da war inner eine kleine Stelle die mir beim Gehen unangenehm war. Das war dann auch die Zeit als mir mein Orthopäde sagte, dass ich versuchen soll den Zustand so hinzunehmen und das er sehr zufrieden ist weil es ja soooo viel besser geworden ist als im Vergleich zu dem wie ich zu ihm kam. Er selbst sei mit seinem Latein am Ende und ich bräuchte nicht mehr zu ihm zu kommen. Ich habe dann ein 3/4 Jahr versucht diesen Zustand zu akzeptieren bis es dann doch wieder schlimmer wurde. Also bin ich doch wieder zu dem Orthopäden gegangen und der überweiste mich in die Sportorthopädie einer Klinik. Der Arzt der mich dort behandelte schickte mich dann zu nächst wieder mal zum MRT und stellte dann fest, welch überaschung, dass ich eine große Entzündung, wahrscheinlich durch überlastung, an meinem 5. Grundgelenk am rechten Fuß habe. Er stellte mich zwischen die Wahl einer Operation, wo die Fehlstellung des Spreizfußes (5. Zeh) korrigiert wird oder einer Eigenblut Therapie, die nicht nur wahnsinnig Teuer sondern auch erst nach etwa 4-6 Monaten eine Besserung zeigen würde. Durch den Leidensdruck den ich damals 2018 hatte entschied ich mich für die OP. Diese ist zum Glück gut gelaufen, aber auch hier spürte ich schnell, dass sie nicht den gewünschten Effekt hatte. Auch mein Operateur gab mir schnell zu verstehen, dass er nicht mehr weiter wusste und so verabschiedete ich mich auch von diesem Arzt. Dann stand ich wieder da und fühlte mich alleingelassen mit meinen Schmerzen und halb verweifelt. Sicher kennt der ein oder andere es Jahrelang Schmerzen zuhaben und den Alltag eher schlecht als recht bewälltigen zu können ohne zu wissen was überhaupt der Grund dafür ist und ohne Hoffnung auf Besserung eben weil niemand weiß was die Ursache ist. Anfang 2019 fing dann auch der große Zeh am linken Fuß und das Knie am rechten Bein an Weh zu tun. Im zweiten Quartal 2019 war ich dann nochmal beim MRT um den aktuellen Zustand zusehen - diesmal mit beiden Füßen. Dieser zeigte diesmal eine Entzündung des gesammten Strangs des linken 4. Zehs und eine Diffuse Entzündung des Grundgelenkes und der Sesambeinchen des großen Zehs am linken Fuß. Als ich im Anschluss ein Gespräch mit der Radiologin hatte, sagte Sie, dass ich Ihrer Meinung nach Rheuma habe. Als ich Ihr mitteilte, das Rheuma bei mir bereits ausgeschlossen wurde sagte Sie es könnte auch eine Psoriasis Arthitis sein. Ich habe mich dann im Internet mal eingelesen und mich in jedem Artikel den ich las wiedergefunden. Daraufhin vereinbarte ich wieder einen Termin beim Rheumatologen. Dieser befragte mich zunächst ob ich oder meine Familienmitglieder Psoriasis haben. Dies verneinte ich. Soweit ich weiß ist keine Schuppenflechte in meiner Familie bekannt. Als er jedoch meinen Fuß untersuchte und meine Wurstzehe sah, stimmte er der Diagnose PSA zu, da die Wurstzehe wohl ein eindeutiges Anzeichen dafür ist. Sicher könnt Ihr verstehen, dass ich zunächst total erleichtert war, dass das Übel endlich nach 3 Jahren unklaren Schmerzen endlich einen Namen hat. Der Rheumatologe hat mir MTX verschrieben und ich hab zwar angefangen es mir zu spritzen (bisher erst einmal) aber eigentlich graut es mir davor. Vorallem natürlich wegen den Nebenwirkungen die im Beipackzettel stehen, aber ich Frage mich auch was ich nehmen soll wenn ich mal Fieber oder Kopfweh habe (bisher hab ich immer Ibuprofen genommen). Auch soll ich jetzt gar keinen Alkohol mehr trinten? Nicht dass ich regelmäßig oder gar täglich was trinken würde, aber hin und wieder bei einem Schwätzchen mit meiner Freundin ein-zwei Gläßchen Sekt oder ein Feierabendbier mit meinem Mann waren immer gemütlich. Insgesammt fühle ich mich bisher sehr schlecht informiert und aufgeklärt... Ich bin gespannt was die Zukunft bringt und auf eure Reaktionen zu meiner Geschichte. Noch ein Tipp am Schluss: ich war gerade zwei Wochen mit meiner Familie in Spanien am Meer und hab das als totale Wohltat empfunden. So wenige Schmerzen hatte ich schon seit langen nicht mehr! Das Klima, der warme Sand und das kühle Meer... Einfach himmlisch. Also alle Leidgeplagten, ab in den Süden ;-)) Viele Grüße, eure Claudia
  7. Al_Egs

    Grüße Euch!

    Hi, ich bin neu und stelle mich mal kurz vor. Ich bin 35 Jahre und leide seit 6 Monaten an Psoriasis Pustulosa an Händen und Füssen. Ich bin mittlerweile bei einer Lichttherapie gelandet, mit bisher jedoch mäßigem Erfolg. Letztens sah es schon sehr gut aus, wurden dann aber wieder richtig schlimm. Ich werde jetzt mal zusätzlich die Heilpraktikerecke konsultieren und bin gespannt ob sich eine Besserung einstellt. Bisher habe ich das Rauchen aufgehört und werde jetzt auch komplett dem Alkohol absagen. Ich bin immer noch auf der Suche nach möglichen Schub Auslösern. Ich habe auch direkt eine Frage nach Euren Erfahrungen mit Sport. Dadurch das ich Hände und Füsse fast nicht benutzen kann sind die Sportmöglichkeiten ja doch sehr eingeschränkt. Wenn es eben geht nutze ich im Fitnessstudio einen Sitzfahrradergometer und trainiere auch an Geräten. Gerade beim Gerätetraining wird Druck auf die Handinnenflächen ausgeübt. Ich habe nun die Vermutung das dieser Druck neue Pustelherde hervorruft. Habt Ihr damit Erfahrung oder irgendwelche Empfehlungen? Viele Grüße, Alexander
  8. Claudia

    Laufen für Anfänger

    Hallo Ihr, mancher kann sich vielleicht erinnern – vor 2 Jahren war ich beim Berlin-Marathon dabei. Im letzten Jahr ergriff mich die akute Unlust und ich ging lieber zum Tischtennis-Training als Laufen. In diesem Frühjahr packte ich mich dann aber am Schlafittchen: Ich fing wieder an. Und das Wetter hätte mir in den letzten Wochen sehr oft die Gelegenheit gegeben, zu sagen "Ooooch nö, ich bleib lieber auf der Couch". Damit ich weiß, wofür ich trainiere, also einen Anlass habe, gucke ich immer wieder mal, welche Straßen- oder Volksläufe es so gibt. Die großen in Berlin kenne ich inzwischen alle, jetzt sind mal kleinere dran. Heute war so einer: 37 Starter (wenn ich richtig gezählt habe) liefen in einem Park ganz in der Nähe. Mein nächster, wenn alles gutgeht, ist ein Lauf durch die Internationale Gartenausstellung, da freue ich mich sehr drauf. (Kommt einer mit?) Ich kann es echt nur so sagen: Nach dem Laufen fühle ich mich wirklich besser. Als ich vor ein paar Jahren anfing, waren 5 Kilometer eine unglaubliche Distanz für mich. Ich trainierte in einem Gewerbegebiet, damit mich Schlappi bloß keiner sah: 1 Minute laufen, 2 Minuten gehen, 1 Minute laufen, 2 Minuten gehen usw. Ich bin noch immer ein Lahmarsch aber hej, ich laufe und ich kann mehr oder weniger immer dann zum Sport, wenn ich Zeit dafür habe und nicht nur dann, wenn ein Sportstudio geöffnet ist. Schöner wäre es, gemeinsam mit anderen Läufern zu laufen, aber dazu sind meine Arbeitszeiten zu wechselhaft. Mit einer Freundin und Nachbarin funktioniert das in letzter Zeit öfter mal spontan, das ist super. Meine altklugen Tipps für alle, die anfangen wollen: Sucht Euch jemanden, der auch laufen will und sich bisher nicht traut. Kauft Euch am Anfang noch keine teuren Laufklamotten. Das könnt Ihr immer noch, wenn Ihr merkt, ob Euch Laufen liegt oder nicht. Die Schuhe sollten halbwegs vernünftig sein, müssen (aus meiner Sicht!) aber nicht gleich die sehr teuren Markenschuhe sein. Irgendwann bald, wenn Ihr wirklich öfter laufen wollt, schon – und dann solltet Ihr auch wegen der Psoriasis arthritis eine Laufanalyse in einem guten Sportgeschäft machen lassen. Ein Termin beim Sportarzt ist auch nicht verkehrt – der kann Euch auch sagen, ob Laufen überhaupt gut für Euch ist. Es ist egal, ob Ihr wie ich sehr sehr sehr langsam anfangt (wie gesagt: 1 Minute Laufen, 2 Minuten Gehen...). Ihr macht das für Euch. Wenn Euch jemand blöd kommt, lächelt und sagt: "Nachmachen!" oder "Komm doch mit". Ich habe nach einiger Zeit gemerkt, dass die eng anliegenden Laufhosen (Tights) bei mir zu einem starken Juckreiz führen. Seither trage ich eine schlabbrig weite Laufhose und es ist mir egal, ob 99 Prozent der anderen die "Wurstpelle" tragen. Läufer (oder Walker) unter Euch: Habt Ihr noch mehr Tipps für Anfänger?
  9. Hallo Zusammen. Ich habe mal eine Frage an die Sportbegeisterten unter euch. Seit geraumer Zeit gehe ich ins Fitnesstudio (Muckibude ) Läuft auch alles Prima. Nun aber hier meine Frage: "Hat jemand von Euch Erfahrungen mit Whey Protein, Eiweißpulver) gemacht ?" -Sind keine Anabolika oder so, das Zeug gibt es mittlerweile in fast jedem Supermarkt. Habe gehört das es bei Psoriatikern nicht sehr geut sein soll und es die Pso verschlimmern kann. Bitte nur ernstgemeinte Antworten. Gruß, Squire PS: Für Rechtschreibfehler übernehme ich mal wieder keine Verantwortung. Nobody´s Perfect.
  10. Ralph B.

    Geheilt?!

    Hallo zusammen, aufgrund meiner jüngsten Erfahrung dachte ich mir in dieses Forum zu schreiben, um anderen Betroffenen vielleicht zu helfen oder zumindest ermutigen zu können. Vorgeschichte: Ich bin 39 Jahre alt und leide seit circa 15 Jahren an Schuppenflechte. Die betroffenen Stellen waren in erster Linie die Knie und Ellenbogengelenke. Später kamen diverse kleine schuppige stellen an beiden Handgelenken hinzu. Was aber am meisten störte, waren die, später dazu gekommenen Augenbrauenpartieen, welche mich zu hundertfachen täglichem in den Spiegel glotzen verdonnerte. Die Intensität bzw die Gründe waren war nie wirklich auszumachen. Mal schob ich es auf die kalte trockene Jahreszeit ( im Winter meist ausgeprägter), mal auf beruflichen Stress aufgrund meiner Selbständigkeit, mal auf Stress im sozialen Umfeld. Am Ende habe ich mich immer selbst froh geredet, da mein Opa auch ein klein wenig an dieser Krankheit litt. sei es drum, insgesamt hat mich die psoriasis ziemlich fertig gemacht all die Jahre. Ständiges piddeln, ständige Scheu betroffene Stellen offen zu zeigen oder Angst vor unangenehmen Fragen. Habe tausende von Salben, Cremes und Kortison ausprobiert, nichts hat wirklich geholfen, und wenn doch, war eine Linderung nur von kurzer Dauer. nun ist es so. Habe zwar schon immer mehr oder weniger Sport getrieben, aber unterm Strich einfach zu unbeständig. Ich gehe seit September 2016 regelmäßig joggen, anfangs kürzere Strecken um die Gelenke zu schonen, mit kontinuierlicher Steigerung. Mein aktuelles Pensum liegt bei circa 3 Läufen à 10-15 Kilometer pro Woche und meine Schuppenflechte an den Augenbrauen, Hand und Kniegelenken ist wie weggeblasen. Nur die Ellbogen sind noch leicht gerötet aber auch wesentlich besser. Ich kann es kaum glauben, es hört sich vielleicht an wie im Märchen , aber es ist wirklich so und ich bin überglücklich. ich denke nicht das hierfür nicht die Intensität, sondern schlicht und einfach die Regelmäßigkeit des Laufens, welches in meinem Fall zu enormem Stressabbau und Ausgeglichenheit führte, verantwortlich ist. vielleicht könnte es auch jede andere Form des Sporttreibens sein, Hauptsache man betreibt es kontinuierlich. vielleicht liegt es auch an dem vielen schwitzen? keine Ahnung. ich bin auch nicht mit dem Vorsatz an die Sache rangegangen etwas gegen meine Krankheit zu tun sondern bin einfach drauf los gelaufen und stellte eines Tages diese enorme Verbesserung fest. Für mich steht jedenfalls fest, das ich das weiter so durchziehe bis eines Tages vielleicht der Rest verschwunden ist. ich hoffe, das ich mit meinem Beitrag dem ein oder anderen etwas helfen oder zumindest motivieren konnte. versucht es einfach. ralph
  11. Hallo ihr alle, zunächst schonmal ein dickes, fettes Danke für die vielen hilfreichen Beiträge! Ich leide seit zwei Jahren an Psoriasis pustulosa an der gesamten rechten Hand und seit einem Jahr nun auch an beiden Füßen. Da Kortisontabletten und Kortisonsalben nicht geholfen haben bin ich zur Lichtbestrahlung übergegangen die das Ganze aber nur empfindlicher jedoch nicht besser gemacht hat. Mein Hautarzt meint nun ich soll ein Vitamin A Präperat nehmen dass allerdings, wie ihr wahrscheinlich wisst, sehr viele Nebenwirkungen hat. Da ich an einer mittelschweren Depression leide und dieses Medikament zu Selbstmordgedanken führen kann bin ich mir unsicher ob ich es nehmen soll, abgesehen von den vielen körperlichen Nebenwirkungen, habt ihr da Erfahrungen? Nun zu meiner eigentlichen Frage: Ich gehe sehr gerne lange Strecken mit dem Hund und jogge mit Leidenschaft. Das Problem ist dass die Psoriasis am linken Fuß soweit fortgeschritten ist dass ich keinen vernünftigen Schritt tun kann ohne dass eine Wunde, die unterm kleinen Zeh bis zum mittleren Zeh erstreckt, aufplatzt. Mein Arzt sagte ein Verband wäre kontraproduktiv da dieser Pilze und Entzündunen begünstigen könnte. Ich habe mir jetzt für den SOmmer ein Paar Birekstocksandalen bestellt und hoffe damit kann ich besser laufen. Ansonsten trage ich SPortschuhe die mindestens eine Nummer zu groß sind. Habt ihr Tipps wie ich den andauernden Schmerzen beim Laufen aus dem Weg gehen kann? Für jeglichen hilfreichen Beitrage wäre ich unglaublich dankbar!!!! LG, nena
  12. Hallo zusammen, ich bin ja seit letzten Sommer ein Pustulosis Palmoplantaris geplagter und habe in letzter Zeit beim Sport und wenn ich schwitze, aber auch nach einer heißen Dusche immer wieder rote Flecken auf der Stirn. Diese verschwinden auch nach einiger Zeit wieder, allerdings bleiben sie manchmal auch einige Stunden. Ich habe das auch bereits in der Hautklinik erwähnt, allerdings fanden die das dort nicht besonders beachtenswert. Kennt das jemand von Euch bzw. ist das vielleicht sogar der Beginn einer Schuppenflechte im Gesicht? Ich hab mal ein Bild angehängt, dass Ihr Euch ein Bild machen könnt. Danke für Rückmeldungen und Tips und einen schönen Sonntag noch
  13. barooo98

    hab ich psa?

    hallo, seit heute tuhen meine gelenke so weh aber warum? ich hatte gestern mit meiner klasse sport gehabt..ich hab auch keine geschwollenen finger oder zehen alles ist ganz normal nur das meine gelenke weh tuhen beim bewegen oder anfassen..was meint ihr was das sein könnte ich hoffe keine psa ( hab auch pso..ich hoffe ihr könnt mir helfen mfg baro
  14. Hallo zusammen, ich bin Peter, 22 Jahre jung und bin froh auf diese Forum gestoßen zu sein. Gerne würde ich euch meine Geschichte mitteilen, einfach um mal alles los zu werden und auch in der Hoffnung Tipps zu bekommen. Im zarten Alter von 15 Jahren musste ich mich das erste mal mit meiner Haut beschäftigen. Statt einer halbwegs normalen Pubertätsakne traf es mich doch recht hart. Dicke Knoten und Pickel zierten mein Gesicht, Rücken und Brust für lange Zeit. Nach zahlreichen Besuchen beim Hautarzt, Tabletten und Cremes bekam ich meine Akne einigermaßen in den Griff, verschwunden war Sie allerdings nie. Als ich vor ca. einem Jahr einfach darauf verzichtete mir noch mal irgendetwas in mein Gesicht zu schmieren passierte das, womit ich am wenigsten gerechnet hatte. Die Akne lies nach und bis heute bin ich bis auf wenige Pickel erscheinungsfrei, entgegen der Meinung meines Arztes der mir zu Beginn meiner Behandung sagte das ich damit wohl bis in meine 30er Probleme haben werde. Man fühlt sich wirklich super wenn einem eine solche Last von den Schulter fällt. Doch es kam natürlich anders. Kurz nach meiner besiegten Akne fiel mir ein roter Fleck am Bauch auf. Naja vielleicht hab ich mich irgendwo gestoßen dachte ich... Der Fleck blieb und schuppte sich. Auch an Ellenbogen und Arm und Kniekehle traten die Flecken auf, teilweise ohne Schuppen, teilsweise stark geschuppt wie auf den Ellenbogen. Zack zum Arzt. Ein kurzer Blick. Schuppenflechte! Ich? Gabs doch noch nie in meiner Familie... Eine verschriebene Creme (MomeGalen) wirkt tatsächlich recht gut. Dennoch bin ich mir unsicher was meine Haut da treibt. Neben diesen konstanten Herden der Schuppenflechte, bilden sich bei manchen Gelgenheiten (teilweise juckende) Flecken, die genauso schnell verschwinden wie Sie gekommen sind. Eine Begleitscheinung oder eine weitere Krankheit? Gerade nach dem duschen und dem Sport (da nimmt man sich schon gute Vorsätze fürs neue Jahr und dann das... Ich hatte ja vermutet Sport würde Abhilfe leisten aber sobald ich schwitze scheinen sich die Symptome zu verstärken. Linderunge meiner Symptome sind bis jetzt: - weniger und kälter duschen -regelmäßig normal Hautcremes benutzen -regelmäßig (nicht täglich) das verschriebene Medikament einnehmen Im Großen und Ganzen glaube ich das in meinem Fall mein "Leiden" mehr oder weniger eine Quittung für meinen ungesunden Lebensstil ist. Stress, innere Belastung, Rauchen, Alkohol ungesundes/unregelmäßiges Essen. Vielen geht es vielleicht genauso wie mir, nur bin ich einer von denen mit Veranlagung ihr Inneres nach Außen zu tragen... Naja ich werde mich hier mal weiter durchwühlen und wünsche euch allen nur das Beste!
  15. squire

    PSO und Sport

    Hallo erstmal Klingt vielleicht jetzt n bischen Blöd die Frage aber wer von Euch hat Erfahrungen was PSO und Sport betrifft? Kann er davon besser werden oder sich verschlimmern? Hab mich nach langer Zeit mal wieder selbstüberwunden und würd gern mal wieder ins Fitnessstudio gehen. Wär echt nett von Euch. Schöne Grüße vom Squire
  16. Hallo ihr lieben , Habe mir vor 4 Wochen das Kreuzband gerissen und heut wurd mir gesagt wann und wie die geplante OP stattfinden sollte. Doch dann wurde ich nochmals zuhause angerufen und mir wurde mitgeteilt, dass sie auf die OP verzichten sollte und lieber eine konservative Behandlung bzw Therapie machen soll, indem man den Oberschenkel usw stärkt, da bei der OP zu viele wundverletzungen entstehen könnten und Infektionen , da ich derzeit 25 mg mtx zu mir nehme ( PSA). Doch ich bin erst 15 und war vor dem sehr aktiv im Fußball ( leistungsmannschaft) und die konservative Behandlung eher für ältere Leute geeignet ist und ich lieber eine OP bevorzuge. Ich würde Meinen Rheuma doc fragen wie lang man das mtx aussetzen könnte, sodass das Risiko auf die Infektionen usw gesenkt werden könnte. Hatte einer von euch schon mal Erfahrungen damit? Was habt ihr gemacht und was empfehlt ihr mir? Danke im voraus
  17. Hallo, bin absolut neu hier und habe mich dazu entschlossen mich hier anzumelden und meine Erfahrungen zur Verfügung zu stellen (falls erwünscht), nachdem ich sämtliche Beiträge gelesen habe. kurze Vorstellung: Ich bin 56 Jahre, leide seit 46 Jahren an Psoriasis und vor 2 Jahren wurde PSA diagnostiziert (leider 30 Jahre zu spät). Ich denke ich brauche keinem von euch den Leidensweg erzählen, möchte nur mitteilen daß ich im Laufe der Jahrzehnte 12 verschiedene Hautärzte(PSO) und 7 Orthopäden wegen Gelenksproblemen aufgesucht habe, wobei keiner auf die Idee kam, mich zum Rheumatologen zu schicken. Vor 2 Jahren hatte ein Schmerztherapeut einen Geistesblitz!!! Rheumatologe: " höchste Zeit"!!! Seit Januar 2013 sofort 20mg Metax wöchenlich, seit November 2013 40mg Humira, da Sulfasalazin und Leflunomid versagt haben. Rasanter Fortschritt der Krankheit in 2013/2014; kann maximal nur mehr 500 Meter normal Gehen, dann exteme Schmerzen mit Schweisausbrüchen und Atemnot! Vor 8 Tagen wurde festgestellt, daß die Gelenkszerstörung gestoppt sei und ich mich mit diesem Zustand abfinden muß (Ziel erreicht). Es ist für mich sehr schwer dies zu akzeptieren, da ich früher sportlich extrem aktiv war und mit meiner Gewichtszunahme nicht umgehen kann(ca.30kg in 3 Jahren). Hab auch einen Verschlimmerungsantag beim Versorgungsamt gestellt und bekam einen GdB von 40%, nach 30% von vor 15 Jahren!! Zusätzlich nehme ich noch jede Menge an Schmerzmittel ( Tilidin 300mg, Arcoxia 90mg,Ibuprofen 800mg) um täglich 8 Stunden Schichtarbeiten zu können (danach bin ich fertig mit der Welt). Auch Medikamente gegen Bluthochdruck und Bronchitis muß ich täglich in mich reinstopfen, dazu natürlich Pantoprazol 40mg für den Magen, weshalb soll ich da noch unglücklich sein? Ich hoffe, euch nicht zuviel mit dieser Geschichte genervt zu haben und würde mich freuen, wenn mir jemand einen Weg aufzeigen könnte, meine Situation zu meistern!!! Mit allerbesten Wünschen und Grüßen Stoner 58 PS: Cassey Stoner war Motorradrennfahrer und Weltmeister der MotoGP und ich ein Fan seines Fahrstils! Daher Stoner 58, übrigens mein Geburtsjahr.
  18. Hey, lange schon habe ich dieses Forum verfolgt und habe mich nun dazu entschlossen euch meine Erfahrungen bzw. meinen langen Weg zu erzählen. Ich weiß, da ich diese fiese Geschichte seit meiner Kindheit mit mir rumgeschleppt habe und mich intensiv mit der Erkrankung beschäftigt habe, dass es keine allgemeinen Weisheiten bzw. Ratschläge, Wunderheilung etc. gibt. Jeder Körper reagiert anders auf bestimmte Cremes, Ernährungsumstellungen, Therapien etc. Ich hoffe einfach, dass ich dem ein oder anderen vielleicht Inspirationen oder Ideen liefern kann- vielleicht habe ich aber auch einfach nur mehr Glück gehabt als andere. So kurz Vorweg zur Backgroundstory: Seit ich mich erinnern kann hatte ich Schuppenflechte an den Ellenbogen- dem wurde aber seitens meiner Familie keine Beachtung geschenkt. Mit der Aussage, dass das mein Großvater ja auch gehabt hatte, war das Thema erledigt. Ich dachte immer das ist normal und habe dem keine Beachtung geschenkt. Ich wusste auch nicht, dass es sich dabei um Schuppenflechte handelte. Dann kamen meine wilden Jahre- Partys, Alkohol, Rauchen, wenig Bewegung und Fast Food... Typische Studentenzeit. Kochen, ausgewogener Schlaf-Wach-Rhythmus, frische Luft und Bewegung etc. hatte ich mir für mein Rentendasein aufgehoben. Dann kam eine extrem stressige Zeit, die insbesondere psychisch belastend war. Es spitzte sich immer weiter zu und eines morgens bin ich aufgewacht- das ganze Bett war voll mit Blut. Ich habe mich die ganze Nacht gekratzt, weil ich über Nacht Flechten am gesamten Körper bekommen hatte- Kopfhaut, Beine, Bauch und unter meiner Brust, Genitalbereich, rücken...Es war wie in einem Horrortrip. Zu dem Zeitpunkt war ich Anfang 20. Mein erster Gedanke war nicht Schuppenflechte, sondern dass ich mir irgendwas Fieses eingefangen habe. Es dauerte auch leider, bis ich mich zum Arzt traute- ich habe mich irgendwie total geschämt (wie dämlich im Nachhinein). 10 Jahre lang schleppte ich mich dann mit den Stellen durch die Gegend, mal waren sie mehr da, mal weniger, aber da und schuppig waren sie immer. An schlechten Tagen waren sie auch entzündlich etc. etc....Ihr kennt das Spiel. Natürlich habe ich in der Zeit alles mögliche ausprobiert, insbesondere was das Cremesortiment angeht, mal mit mehr, mal mit weniger Erfolg. Was ich allerdings nicht geändert hatte war mein Lebensstil. Ich rauchte immer noch, war immer noch leicht übergewichtig, konnte dem Alkohol weiterhin nicht nein sagen genauso wie einem Abstecher bei Mecces oder ein gutes Steak beim Besuch der Eltern. Vor einem Jahr, nach 10 Jahren Einschränkungen und Leid, hatte ich dann genug. Ich fing an, mein komplettes Leben radikal auf den Kopf zu stellen. Nachdem ich mich ausgiebig durch den Dschungel an Ratschlägen, Ernährungstrends, Superfoodtrends, Empfehlung und Co. gekämpft hatte und ausgewertet hatte, was quatsch und Geldmacherei ist und was mir sinnvoll erscheint, fing ich an mein komplettes Leben neu zu strukturieren. Ich habe -das Rauchen aufgegeben -keinen Alkohol mehr getrunken - meine Ernährung auf frische, unbehandelte Lebensmittel beschränkt (bis auf einige Ausnahmen (gelegentlich Hühnchen) tierische Erzeugnisse ausradiert) - Mit einen festen Rhythmus geschaffen, um Stressoren zu reduzieren - Angefangen Sport zu machen (Radfahren, Schwimmen, Hanteln) - Tägliche Spaziergänge mit dem Hund - Ergänzend Omega3, Vitamin D und B12 zu mir genommen. - Mir täglich frischen Ingwer aufgebrüht und getrunken. Gecremt habe ich nicht mehr. Auch kein Duschgel mehr benutzt. Für die Kopfhaut habe ich angefangen Tote Meersalz Produkte zu verwenden. Ich habe einfach gemacht und abgewartet was passiert. Und nun kommen wir zu dem Punkt- ich kann nicht sagen was von all dem meine Flechten haben verschwinden lassen, vielleicht war es alles davon in Kombination oder vielleicht auch nichts davon und Zufall? Fakt ist, dass alle Flechten weg sind. Dort, wo mal die Flechten waren, ist nun Haut zu sehen, die heller ist (wie Narbengewebe), aber die Flechten sind verschwunden. Dies ist nun seit letzten Sommer der Fall, und sie sind nicht wieder aufgetaucht (bis jetzt nicht) Was ist noch passiert? Ich habe mich optisch in eine Person verwandelt, die aussieht als wenn sie ihr ganzes Leben schon nichts anderes getan hat als Sport zu machen. Vor der Umstellung wog ich bei einer Größe von 170 zwischen 76 und 78 kg- nun sind es 59 kg. mein Bauchfett ist weggegangen, ich kann mittlerweile sogar Bauchmuskeln sehen (ich bin übrigens eine Frau ;)) und kann mich nicht daran erinnern, mich jemals so gut und gesund gefühlt zu haben. Ich hoffe, ich klinge gerade nicht wie irgendeine Lifestyle Expertin, aber ich dachte mir ich teile euch mit, was ich getan habe damit die entzündlichen Stellen verschwinden. Ich möchte auch nicht irgendetwas von dem, was ich gemacht habe besonders anpreisen und die Wirkung in den Himmel loben- aber im Nachgang kann ich schon resümieren, dass die Ernährung und das Übergewicht eine wichtige Rolle gespielt haben. Ich weiß, dass so eine Radikalumstellung hart ist- und ich habe zum Teil auch echt gelitten. So viele Routinen und Gewohnheiten auf einmal über Bord zu schmeißen hat mich manchmal echt an den Rande des Wahnsinns getrieben. Oft genug war ich an dem Punkt alles hinzuschmeißen- und habe solche Momente zwischendurch immer noch. Aber die Lebensqualität, die ich nun erfahren kann, kann mir keine Käsepizza, Zigarette, Glas Wein oder sonst was geben. Und mir ist auch bewusst, dass das bei mir geholfen hat, bei wem anders vielleicht auch null Veränderung hervorruft. Aber meinem Körper hat es gutgetan, und den Geldbeutel hat es auch enorm geschont - Irgendwelche angeblichen überteuerten "Wundermittelchen" waren bei mir nicht notwendig. So das wars von mir- Vielleicht konnte ich anderen Betroffenen Ideen geben- oder vielleicht auch einfach ein bisschen Hoffnung. Im Nachgang muss ich feststellen, dass so schlimm das Jahrzehnt mit der Psoriasis war (sie ist ja noch da, aber oberflächlich gerade nicht), ich vielleicht sonst nie meinen Lebensstil geändert hätte- so habe ich mich früh mit dem Gedanken "Krankheit" auseinandersetzen müssen und habe zu einem gesunden Leben gefunden. Und dafür bin ich irgendwie auch dankbar. Bei Fragen oder Anmerkungen freue ich mich auf einen Austausch :) Pätz
  19. Liebe Leute jetzt habe ich eine Wunderwaffe mit erstaunlichem Ergebnis: Die Stellen am ganzen Körper sind kaum noch sichtbar, einige sogar nicht mehr zu ertasten. So funktioniert es bei mir: Wurst ist komplett gestrichen, ebenso alle tierischen Fette im Fleisch. Filet geht, aber kein Speck oder Hühnerhaut. Jeden Tag einen Esslöffel Leinsamenschrot ins Müsli rein. (keine ganzen Leinsamen, SCHROT ist wichtig) Und dann noch viel Hering oder Matjes essen (wegen Omega 3 Fettsäuren) Und dann viel Sport treiben und abnehmen, habe mein Normalgewicht jetzt fast erreicht (2 kg fehlen noch). Probiert es aus! Good luck!
  20. hunsrücker

    Wie kann ich besser damit umgehen?

    hallo liebe gemeinde, auch ich muss wirklich zugeben das ich verzweifelt bin,da ich diese krankheit noch nicht lange habe.... merke wie ich mich von alltäglichen dingen distanziere auch der sport kommt nicht mehr für mich in frage da mich dort ja andere personen sehen könnten...merke auch wie ich sehr unzufrieden bin und auch sehr launisch im mom... weiß wirklich nicht wie ich mit der ganzen geschichte umgehen soll?? naja ich hoffe da auch mal irgendwo ein licht am ende kommen wird lg euch und wer kann mir sagen wie ich evtl besser damit umgehen kann??
  21. Eleyne

    Laufgruppe in Buxtehude?

    Wie siehts aus ... hat außer mir noch jmd Lust in Buxtehude 3x/Woche ca 30min. zu laufen/walken? In meinem Blog steht schonmal drin, wie schnell/langsam ich noch unterwegs bin - aber es macht Spaß - vllt findet sich ja noch der ein oder andere aus der Gegend, der gern mal Laufen/Walken gehen möchte. Gerne auch am Samstag (abends ab 17 Uhr). LG Denise
  22. hallo . ich bin am verzweifeln. ich bin 29 jahre... lebe mit schuppenflechte seit ich 7 bin. sie war schon immer stark aber außer das es nervt hatte ich nie große probleme. aber seit 2 wochen begannen die schmerzen. ich bin nur am heulen. in händen und füßen. ich kann kaum schlafen und wurde von arzt zu arzt geschickt. zum glück habe ich eine wirklich tolle hausärztin und so kam der befund recht schnell. arthritis in händen und füßen. ich habe nun panik. werde ich irgendwann kein sport mehr machen können? ich kann nicht ohne snowboarden und klettern leben!!! und meine freund ist genauso sport verrückt, was wenn er mich verlässt.... wenn er nicht damit umgehn kann das ich so schmerzen habe... ich werde nun zeitnah wie fast jedes jahr eine woche in die uniklink kommen... mtx hatte ich schon, fumaderm einfach alles... werde ich weiter sport machen können????
  23. Hallo liebe Forenmitglieder, ich bin weiblich, 38 Jahre alt und momentan auf der Suche nach der Lösung meines Problems. Aber vielleicht sollte ich vorher weiter ausholen. Vor einem Jahr habe ich 25 Kilo abgenommen und dachte, dass jetzt alles besser wird. Nach kurzer Zeit bekam ich aber starke Rückenschmerzen, die in Schüben kamen und unglaublich stark waren. Ich ging zum Orthopäden, der auch Röntgen- Aufnahmen machte, aber keinen Befund geben konnte. Er überwies mich zu einer Rheumatologin und einer Neurologin. Gleichzeitig wurden Blutwerte gemacht. Die Blutwerte waren super, der Entzündungswert ganz leicht erhöht. Rheumawerte waren unauffällig. Die Rheumatologin meinte, ich hätte eine Überbeweglichkeit und dass meine Rückenschmerzen daher rühren, dass ich jetzt weniger Gewicht auf den Rippen mit mir rumtrage, der Körper müsste sich erstmal dran gewöhnen. Gleichzeitig wurde vom Orthopäden ein Abnahme- Verbot ausgesprochen. Weiter sollte ich jetzt erstmal nicht mein Gewicht reduzieren, erstmal eine Pause machen. Aufs Schwimmen verzichten. Nach einem halben Jahr ging es wieder und ich fing an, Sport zu treiben wie zum Beispiel Zumba. Vor zwei Wochen erwischte es mich dann aber total. Ich hatte schon gemerkt, dass ich morgens immer total verspannt irgendwie war, mein Rücken schmerzte trotz neuer Matratzen und irgendwie fühlte ich mich nicht gut. Plötzlich schwoll mein vorletzter Zeh auf doppelte Größe an, schmerzte wie verrückt, ich konnte fast nicht mehr laufen. Er war dunkelrot gefärbt, aber nicht überwärmt. Der Hausarzt meinte, es könnte eine aktivierte Arthritis sein, machte wieder Blutwerte (alles ok, nicht mal der Entzündungswert erhöht) und schickte mich zum Unfall- Chirurgen zum Röntgen. Der sagte, es wäre eine leichte Abnutzung erkennbar, aber sonst alles unauffällig. Ich bekam wegen der schlimmen Schmerzen, die auch weiterhin in Schüben kamen, eine Cortison- Spritze. Danach ging es mir 3 Tage gut, ich konnte laufen, sollte es aber nicht, sondern meinen Zeh schonen und hochlegen, mich nicht groß bewegen. Der Zeh schwoll ab und ich dachte, alles wäre überstanden. Aber nach diesen 3 Tagen ging es schlimmer los als zuvor. Ich hatte solche starken Schmerzen, dass ich das Gefühl hatte, ich möchte den Zeh abhaken. Ich kann es nicht anders beschreiben. Auch in der Nacht fand ich kaum noch Schlaf, wurde von den schweren Schmerzanfällen immer wieder aus dem Schlaf geweckt. Ich bekam eine weitere Cortison - Spritze und der Arzt meinte, dass er mir nicht groß helfen kann derzeit. Ich muss heute nochmal zum Orthopäden, der sich den Zeh anschauen soll. Am Wochenende habe ich dann das Netz durchstöbert und gesehen, dass es unheimlich viele Formen von Arthritis gibt. Immer wieder verwarf ich die Seiten, weil die Symptome nicht mit meinen übereinstimmten. Bis ich auf Proriasis- Arthritis stieß. Irgendwie war es, als wenn es klick machen würde. Ich habe seid längerer Zeit einen schuppigen Knöchel am Fußgelenk. Ich hab mir dabei nicht viel gedacht, immer mal wieder vorgenommen, das mit dem Hautarzt abzuklären. Aber wie das so ist als Mutter von zwei kleinen Jungs und neben dem Beruf, Sachen die nicht wirklich belasten, schiebt man gerne beiseite. Als ich diese Stelle mit Bildern verglich, die ich im Netz fand, war da doch eine gravierende Ähnlichkeit zu sehen. Auch weitere Punkte kamen hin: - PSA tritt zwischen dem 30. und 50. Lebensjahr auf - Schmerzen in den Finger- und Zehengelenken - Schmerzen im unteren Rücken - normale Blutwerte .... Ich möchte dieses meinem Orthopäden heute mitteilen, ohne als Laiendoktor abgestempelt zu werden. Ich möchte ernstgenommen werden, denn bislang haben die Ärzte immer eher das Gegenteil getan und meine Schmerzen abgetan. Ich komme mir ja selber blöd vor, wenn ich sage, mir schmerzt mein Zeh. Viele sagen dann, eingewachsener Fussnagel oder ob ich mich gestoßen habe, was aber nicht der Fall ist. Diese Schmerzen kann ich schlecht mit etwas anderem vergleichen. Sie sind so intensiv, dass meine ganze Lebensqualität verloren geht. Ich mache mir viele Gedanken, wie es weitergehen soll. Dass dieses nur der Anfang ist, es noch schlimmer wird. Vielen Dank, wenn Ihr bis jetzt durchgehalten habt und bis zum Ende gelesen habt. Ich musste das irgendwie mal loswerden, denn ich habe das Gefühl, es kann keiner nachvollziehen, wie es mir geht und welche Schmerzen das sind. Liebe Grüße Mel
  24. Hallo ich heisse andy und bin neu hier .Durch Zufall bin ich auf diese Seite gestossen und habe mit grossem Interesse eure Beiträge gelesen.Auch bei mir wurde im letzten Jahr Psoriasis-Arthritis festgestellt.Seit Jahren leide ich unter staken Schmerzen und geschwollenden Sehnenansetzen.Ich habe 1Jahr lang Sulfosalazile verordnet bekommen,leider dadurch kein Linderung erhalten.Seit 4Monaten spritze ich Metex 25mg in der Woche und nehme zusätzlich Dico 75mg 2xtägl.Leider hat sich noch kein Erfolg eingestellt.Der Rheumatologe meint ich sollte Geduld haben.Manchmal Zweifel ich schon an mir selber.Lange hieß es machen sie Sport,Abnehen,was kann ich denn heute wieder für sie tun....?Leider mussteich mein Walken und Sportprogramm schon einstellen da die Beschwerden immer stärker wurden.Zur Zeit gehe ich zur Wassergymnastik und Rückenschule,das ist noch auszuhalten. Meine Frage ist:Hat jemand ähnliche Erfahrungen mit der Medikation?Ist es normal das trotz der Medikamente Knie und Finger anschwellen?Ich mag schon gar nicht mehr zum Arzt gehen und wieder klagen. Vielen Dank schon mal im vorraus andy
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