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Therapien richtig daheim anwenden / Do´s & Dont´s

Daivobet und Daivonex Therapie + Salicylsäure-Vaselin.   Der Unterschied:   Daivobet
Wirkstoff: Bethametason (Kortisonhaltig, entzündungshemmend, das wars auch schon) + Caclipotriol (verlangsamt die Zellteilung der Haut, besser, eine Nummer größer wäre Micanol)   Anwendung: Bei stark entzündeter, rötlicher Psoriasis im Wechsel mit Daivonex
Nicht in Hautfalten und im Genitalbereich anwenden.
Am Tag nicht mehr Stellen eincremen als ein ganzes Unterbein   Daivonex
Wirkstoff: Calcipotriol (verlangsamt die Zellteilung der Haut, nächstliegender nebenwirkungsfreier Wirkstoff wäre Ichthyol, Ichthoderm)   Anwendung:Bei abgeschuppter, nicht zu sehr entzündlicher, rötlicher Psoriasis anzuwenden.
Kann überall angewendet werden. Kann nach Entzündungsrückgang alleinig angewendet werden
Am Tag nicht mehr Stellen eincremen als ein ganzes Unterbein (Überdosis führt zu Hyperkalzämie )
war bei mir noch nie der Fall. Hat auch noch nie jemand Blut deswegen abgenommen. -.-
Noch dazu gesagt: Innen-Augen-Druck messen lassen bei Calcipotriol jährlich! Ich nehm das schon jahrelang hab auch Augen-Innendruck messen lassen war alles ok. Man muss um gesund zu bleiben viel wechseln beim eincremen.  
Salicylsäure-Vaselin 5% oder 10%
Wirkstoff: Salicylsäure (entzündungshemmend, löst Schuppen und Verhornungen der Haut)
Anwendung: 1x täglich, gut über mehrere Stunden einwirken lassen. Salzbäder zur Abschuppung anwenden.
Nicht gleichzeitig mit Daivonex und Daivobet anwendbar. (Hebt die Wirkung auf)     Therapie bei starker entzündlicher Psoriasis:   Salicylsäure-Vaselin 5% oder 10% zur Abschuppung und zur Entzündungshemmung mehrere Tage anwenden bis eine Abschuppung erreicht ist. Dazu möglichst oft und mindestens 30 min ein Meeressalzbad daheim nehmen und wenn möglich viel Sonnenlicht.
Mit Daivobet weiterbehandeln. 1 bis 2 Mal täglich. Über Nacht wirkt es besonders gut.   Wenn die Psoriasis abgeschuppt ist im Wechsel Daivobet und Daivonex nehmen.
Morgens Daivobet, abends Daivonex.   Zwischendurch hat sich Linola Fett gut oder andere Cremes mit Urea bewährt.
Zwischendurch die Haut viel pflegen, wobei omega6- und ureareichhaltige Cremes sich bewährt haben.   Der ganze Aufwand bringt in vielen Fällen nur so viel, dass die Psoriasis
· Kleiner und bräunlich pigmentiert wird
· nicht mehr so stark oder gar nicht entzündet ist
· weniger schuppt und die Zellteilung geringer ist
· nicht mehr so stark juckt und brennt, ein entspannteres Hautgefühl stellt sich ein
· abheilt, aber in vielen Fällen überhaupt nicht     Der wahre Grund der Krankheit liegt im Inneren des Körpers - Wie Innen so Außen   Dort findet in vielen bzw. in fast allen Fällen ein entzündlicher Prozess statt.
Zum Beispiel: Eine Mandelentzündung, entzündete Zähne, Nasennebenhöhlenentzündung, Magen-Darm-Infekt, Infekte, Ankämpfen gegen eine Impfung, verschleppte Bronchitis, Allergien, Lebensmittelunverträglichkeit, Glutenunverträglichikeit, Viren, Gelenkentzündungen, Leaky Gut Syndrom, Reizdarm, Depressionen, psychosomatische Krankheiten, Schicksalsschläge usw.   Wenn diese Entzündungen körperliche und seelische Erkrankungen nicht erkannt und behandelt werden, dann verschlimmert sich eine Psoriasis oder kann nicht abheilen, Schübe bilden sich immer wieder. Das Immunsystem ist gereizt und produziert noch mehr weise Blutkörperchen(das Abwehrsystem), die nach medizinischer Sicht ein Mitfunktion bzw. die Hauptauslöser für eine Psoriasis-Erkrankung sind.
Der ganze Aufwand ist dann meist für die Katz, bzw. lindert nur oberflächlich.
Ein undurchdringlicher Teufelskreis bleibt bestehen.
Soviel zum Teufelskreis, die meisten Psoriatiker haben Hyperleukozytose (Überhöhung der weisen Blutkörperchen)
Dies kann zu schweren Depressionen, Angstzuständen, Unruhe, Paranoia, Tremor (Zittern) etc. Auf eine leicht erhöhte Sterblichkeit, Herzinfarkt ist auch hingewiesen, die Hyperleukozytose wird in den meisten Fällen überhaupt nicht vom Arzt festgestellt. Womöglich aus budgetären Gründen Psoriasis ist einstell- und behandelbar.     Ab einem 25%igen Anteil an Psoriasis-Herden der Haut ist es sogar ratsam auf eine zusätzliche Innere Therapie einzusteigen, weil die Haut zu viele Wirkstoffe der Salben durchlässt und das auf Dauer unzumutbar wäre, wenn nicht gesundheitsschädlich.   Deshalb bin ich auch für eine innerliche Therapie mit Immunsuppressiva (Immunhemmende Medikamente), die dort eingreifen wo die Psoriasis beginnt, meist wirken sie bei den T-Zellen und Leukozyten, diese sind bei Psoriatiker meist über den Grenzwert, sowie Blutfettwerte leicht erhöht sind.   Solche Immunsuppressiva (Cortison, MTX, Embrel, Fumaderm, etc.) sind mit sorgfältiger Vorsicht auszusuchen, mit fachmedizinischer Beratung und fürsorglicher Behandlung und Verständnis des Arztes auszuwählen.   Und da liegt auch oft der Hund begraben.
· Entweder man bekommt Budgetprobleme und wird nicht mehr ausreichend versorgt.
· Man wird nicht streng genug kontrolliert (Blutbild).
· Man bekommt eine zu geringe oder zu hohe Dosis
· Man kommt häufiger in einen Medikamenten-Engpass, das hat zur Folge, dass man seine Therapie mittendrin stoppen muss und die Abheilung verzögert, zürücksetzt wird.
· Häufig ist es so, dass wenn man eine Psoriasis bekommen hat einem nicht mal mehr Blut abgenommen wird um die Entzündungswerte zu bestimmen oder ob ein Viren oder Bakterien-Infekt vorliegt. Es heißt oft: “Ja sie haben Psoriasis, nehmen sie ein paar Cremes und gut ist“.
Aber dass das in den häufigsten Fällen überhaupt nicht zur Abheilung führt, sagt keiner.
Es wird nicht auf Immunsuppressiva angesprochen, sondern auf die Kostengünstigen Salben und Cremes zusätzlich fehlt es meist an einer Aufklärung über die Medikamente und Salben.   Was kann ich ändern Ernährung/ Umwelt?
Produktiv bei der Abheilung sind:   · Omega6 Öle – äußerlich Sonnenblumenöl, innerlich fördert es Entzündungen
· Omega3 Öle – innerlich Rapsöl, Fischöle etc
· Leinsamen, Omega3-reichhaltig
· Aminosäure: L-Glutamin
· Karotten, Kohl, Lauch, Reis, Himbeeren, Orangen, Acaibeeren, Spirulina
· Zitronensaft 1 Esslöffel am Tag mit mineralfreiem Wasser
· Basische Lebensmittel
· Basische Heilwasser
· Meeresalz
· Sonne, UV Bestrahlung
· Sport, Schwimmen, Thermalbäder
· Seelische Gesundheit
· Gluten und Pektinfreie Lebensmittel
· Polyethylenfreie Verpackungen und Gerätschaften sowie Möbel und Böden.
· Kohlensäure- und zuckerfreie Getränke
· Verzicht auf zuviel Bier, Mehl und Backwaren und Süßigkeiten auf dem Speiseplan.   wird fortgesetzt

Ron

Ron

 

Weiterer Verlauf mit Sorion

Nun ist wieder etwas Zeit vergangen.   Ich hatte ja bereits geschrieben, dass ich bei der Kopfhaut rasche Erfolge erzielte. Ich mache die Lotion immer noch abends auf die Haare und wasche sie morgens dann mit dem Shampoo. Perfekt. Bis jetzt ist alles abgeheilt und nichts juckt mehr. Die Stirn ist frei und auch hinter den Ohren ist alles weg. Ich traue mich nur noch nicht mit dem Procedere aufzuhören.   Schade nur, dass der Rest des Körpers so nicht anspringt.
Ich cremte mich ja komplett damit ein - zweimal täglich. An diversen Stellen juckte es extrem. (Schulter und Rücken und Hüfte). Die Schuppung stoppte überall, aber es waren rote Flecken und eben dieses Jucken. Vor einer Woche habe ich es nicht mehr ausgehalten und duschte abends alles runter. Danach machte ich mein "altes" Mittel Kokosfett überall auf dem Körper hin und das Jucken hörte auf. Also pausierte ich mit Sorion ein paar Tage und öllte mich fast 3x täglich ein. Mühsam und auch die Kleidung ist dann eingeölt. Eine Weile ging es etwas besser. Die Rötung verschwand auch etwas aber danach kippte es wieder etwas. Schuppen kann es aufgrund des vielen "Fettes" nicht. Aber es juckt stellenweise und ist rot und man fühlt die Stellen deutlich.   Danach habe ich die Sorion wieder morgens eingecremt. Abends juckte es aber wieder so sehr, dass ich es erneut stoppte.
Dann guckte ich mir die Inhaltsstoffe der Lotion und der Salbe genau an. Aha - dachte ich. Vielleicht liegts am Paraffin oder Vaseline. Also ganz schlau - habe ich mich mal über Nacht mit der Lotion eingecremt.
Völliger Blödsinn. Am nächsten Morgen juckte es noch mehr.
Ich verstehe das einfach nicht. Wieso hilft es auf dem Kopf so super und am restlichen Körper nicht?   Klar ist es schwierig, das Daivobet abzusetzen. Auf dem Kopf hatte ich es ja nie genommen. Muss ich einfach mehr Geduld haben?
Kann man am Körper allergisch reagieren und auf der Kopfhaut nicht?
Heute bin ich echt so langsam hilflos und weiß nicht, was ich machen soll. Wenn ich weiß, dass die Sorion langfristig hilft, kann ich das Jucken ertragen. Aber ich weiß einfach nicht, ob ich damit alles nur noch schlimmer mache.

Emmas Drache

Emmas Drache

 

Woche 10

Hallo Gemeinde,   Woche 10 ist geschafft und ich hab mich an meine allabendliche Bestrahlung durchaus gewöhnt.
Der Aufwand ist also recht gering.
Die bestrahlten Stellen sind leicht gebräunt und weniger rot aber einen echten Heilungsprozess
der Haut kann ich immer noch nicht feststellen.
Am besten sieht die Stelle an der Innenseite meines Oberarms aus, vielleicht weil die Haut dort recht dünn ist.   Der Akku schafft im Moment drei Bestrahlungen um bei der vierten dann zwischendurch aufzugeben.
Zu Anfang waren es immer vier volle Bestrahlungseinheiten.   schöne Woche an alle   Grüße   Bernd

Bernd S.

Bernd S.

 

Fumaderm Tagesdosis vermutlich aus budgetären Gründen verringert

Hallo,   ich bin vor kurzem umgestiegen von MTX 15mg + 5mg Folsäure in der Woche
aus immer unerträglicheren Übelkeiten auf das für mich neue Medikament Fumaderm.
Blutwerte war alles ok bis auf die Entzündungswerte Leukozytenwerte die waren bei 11.500.
Das MTX konnte meine Psoriasis nicht mehr in Schach halten und eine kurzfristige Prednisolon-Therapie lief anfangs gut aber zum Schluss verheerend aus.   Irgendwann hielt ich es nicht mehr aus und bei einem Hautarztbesuch,
wobei ich eigentlich nur Daivobet und Daivonex verschrieben haben wollte,
riet mir ein Hautarzt ich solle doch auf Fumaderm umsteigen ich sei noch zu jung für MTX.
Ich erzählte im, dass ich die Übelkeit nicht mehr ertragen kann und ich das auch psychisch nicht mehr aushalte.
Gut ich sollte wieder kommen, wenn ich MTX abgesetzt habe.   Nach der MTX Absetzung wurde alles nur noch schlimmer, war ja klar aber das langsam.
2 Wochen nach der Absetzung ging ich dann zum Hautarzt.   Diesmal bekam ich wieder einen anderen Hautarzt im Fachärztezentrum und
ich musste ihm erklären warum ich Fumaderm möchte und wie ich auf sowas eigentlich komme.

Dieser Arztbesuch war zwischenmenschlich sehr unangenehm und blieb mir längere Zeit im Gedächtnis.

Schließlich wollte er doch mal auf meine Haut schauen.
Danach wurde mir das Medikament verschrieben 40 Stück Fumaderm initial zum Einschleichen.
Wenig Beratung usw, wie halt gewohnt,
aber dafür gibts ja auch gottseidank gute Apotheker/innen bzw PTA.   Nach 4 Wochen Fumaderm initial und 3 Wochen Fumaderm bis zu 6 Tabletten am Tag und Prednisolon-Therapie zuletzt 5mg immer morgens und Daivobet, Daivonex, Protopic 0,001% und Salicilsäurevaseline und Solarium waren meine Unterarme fast abgeheilt, nur noch braun pigmentierte Haut, was leider üblich ist.

Der Rest also Unterkörper, teilweise leicht am Bauch und Rücken war gelindert aber doch noch entzündlich und ohne Hautcremes unmöglich eine schnelle Besserung zu erzielen.   Gut meine Daivonex 30mg für den ganzen Körper war leer und mein Fumaderm ging zur neige
und ich musste noch einen Bluttest über mich ergehen lassen, deshalb ging ich wieder zum Hautarzt.
Diesmal hatte ich wieder einen anderen Hautarzt der meinte, er hätte für mich nur 20€ im Monat Patientenbudget für mich übrig und ich schon das volle Wohlfühlprogramm bekommen hätte und ich solle jetzt nur noch 2 bis 3 Tabletten Fumaderm nehmen, weil sich eine Rückbildung zeigt.
Ausserdem war da noch das Problem, dass ich um meine Daivonex 30mg kämpfen musste,
dass ich sie noch dazu verschrieben bekomme aus Budgetgründen, wobei ich eigentlich eine größere Tube wollte.   Ich finde das unmöglich, weil so eine plötzliche Dosisminderung meine Psoriasis leicht verschlechtert hat bzw. die Abheilung stehen geblieben ist ohne Daivonex und die Salzbäder wahrscheinlich noch schlimmer geworden wäre. Ich finde das persönlich noch viel zu früh.   Und wie ich es im Gespräch aufgefasst habe, finde ich es ein Unding mir aus Budgetgründen meine Medikamente zu reduzieren in einer Zeit wo die Psoriasis Vulgaris noch schön blüht.   Ich finde nicht das eine Dosisminderung aus ärztlich ratsamer Sicht geschehen ist, sonder wahrscheinlich aus Budgetgründen.   Nun hab ich nachgeforscht. Pro Quartal steht einem Arzt pro Patient ein Budget an Medikamenten zu was auch übertragbar ist. Wenn dieses überschritten wurde insgesamt, dann muss der Arzt am Jahresende was er zuviel verschrieben hat mit seinem Privatvermögen haften, was natürlich aus meiner Sicht völlig bescheiden ist.   Erstes und zweites Quartal Verschreibungen
2x 10mg Protopic 0,001%
1-2x Daivobet 60g reicht lang
2-3x Daivonex 30g 2 bis 3 Wochen   Fumaderm:
Fumaderm Initial 40 1-3x täglich
Fumaderm 70 1-6x täglich
Fumaderm 70 3-2x täglich   Nun habe ich Beschwerde eingereicht bei der Kassenärztlichen Vereinigung BW   Antwort: Kassenärztliche Vereinigung Baden-Württemberg   Sehr geehrter Patient,   wir kommen heute auf Ihr oben genanntes Schreiben zurück, mit dem Sie sich insbesondere darüber beklagen, dass die Tagesdosis des verordneten Medikaments Fumaderm „plötzlich von bisher 3 bis 6 auf 2 bis 3 pro Tag herabgesetzt worden sei“ und auch die Verordnung von Daivonex Salbe (30 g) in Ihrer behandelnden Hautarztpraxis „erkämpft“ werden musste. Sie gehen deshalb davon aus, „dass nicht aus ärztlich ratsamer Sicht die Tagesdosis niedriger gesetzt wurde, sondern vielleicht aus Budgetgründen“.   Wir bedauern, dass Sie sich zu dieser Beschwerde veranlasst sehen, müssen zu dem dargelegten Sachverhalt aus vertragsärztlicher Sicht jedoch folgendermaßen Stellung nehmen:   Versicherte der gesetzlichen Krankenkassen haben grundsätzlich einen Anspruch auf die Versorgung mit allen nach dem Arzneimittelgesetz verkehrsfähigen Arzneimitteln, sofern sie nicht aus der Leistungspflicht der gesetzlichen Krankenversicherung ausgeschlossen sind
(§§ 31, 34 und 35 SGB V) oder auf Grund der so genannten Arzneimittel-Richtlinien nur eingeschränkt verordnet werden dürfen.
Der Anspruch umfasst die Versorgung nach den Regeln der ärztlichen Kunst auf der Grundlage des allgemein anerkannten Standes
der medizinischen Erkenntnisse im Umfang einer ausreichenden, zweckmäßigen und wirtschaftlichen Versorgung.   Leistungen, die nicht notwendig oder unwirtschaftlich sind, können Versicherte nicht beanspruchen, dürfen Ärzte nicht bewirken und Krankenkassen nicht bewilligen. Um diesem Wirtschaftlichkeitsgebot nachzukommen, sind Ärzte gehalten, die Verordnung für ihre Patienten entsprechend den Vorgaben auszustellen.   Die Versorgung mit Arzneimitteln im Rahmen der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) setzt immer die Verordnung eines Vertragsarztes voraus. Art und Umfang der Verordnung fallen dabei in den Zuständigkeitsbereich des Arztes, Wunschverordnungen seitens des Patienten sind nicht möglich.   Im Hinblick auf die hier in Rede stehenden Arzneimittel - Fumaderm Tabletten und Daivonex Creme – und die Ihrerseits vorgebrachte Vermutung, die Verordnungsmenge sei aus budgetären Gründen von Ihrer behandelnden Hautarztpraxis eingeschränkt worden, erlauben wir uns an dieser Stelle zudem folgende Anmerkung:   Beide Präparate sind hochwirksame Arzneimittel, die nur nach strenger ärztlicher Anweisung angewendet werden sollen (sh. Fachinformation – Dosierung / Anwendung) und regelmäßige ärztliche Kontrollen erfordern.   Insbesondere vor dem Hintergrund der möglichen starken Nebenwirkungen, die auch in der jeweiligen Fachinformation beschrieben sind, halten wir das „Zurückfahren“ der Dosierung auf eine Erhaltungsdosis bzw. den Einsatz auf lediglich begrenzte Hautareale für eine sorgfältige ärztliche Vorgehensweise, die in Ihrem Interesse zu werten ist; Ihre Vermutung sehen wir vor diesem Hintergrund keinesfalls bestätigt.   Im Weiteren müssen wir an dieser Stelle jedoch um Ihr Verständnis dafür bitten, dass uns eine Beurteilung hinsichtlich der medizinischen Notwendigkeit einer Verordnung im Einzelfall nicht möglich ist. Die Kassenärztliche Vereinigung ist grundsätzlich nicht berechtigt, in die ärztliche Therapiefreiheit einzugreifen.   Wir wünschen Ihnen alles Gute
und verbleiben
mit freundlichen Grüßen  
Antwort: Patient
Sehr geehrte Frau Mustermann,   ich möchte mich bedanken für Ihre Zeit und für Ihre schnelle, sachliche und präzise Antwort.   Ich beziehe mich auf Ihre Stellung:
Der Anspruch umfasst die Versorgung nach den Regeln der ärztlichen Kunst auf der Grundlage des allgemein anerkannten Standes der medizinischen Erkenntnisse im Umfang einer ausreichenden, zweckmäßigen und wirtschaftlichen Versorgung. Leistungen, die nicht notwendig oder unwirtschaftlich sind, können Versicherte nicht beanspruchen, dürfen Ärzte nicht bewirken und Krankenkassen nicht bewilligen. Um diesem Wirtschaftlichkeitsgebot nachzukommen, sind Ärzte gehalten, die Verordnung für ihre Patienten entsprechend den Vorgaben auszustellen.
Art und Umfang der Verordnung fallen dabei in den Zuständigkeitsbereich des Arztes, Wunschverordnungen seitens des Patienten sind nicht möglich.   Und möchte wie folgt argumentieren:   Die Notwendigkeit eines Medikaments für eine innerliche mit zusätzlicher äußerlichen Behandlung wurde mehrere Male bestätigt, da sich ohne Immunsupressiva keine Verbesserung zeigt und mehr Herde bei einer Psoriasis Vulgaris bei einem Schub durch Krankheit usw. ausbrechen können und eine Remission der Krankheit sich sehr schwierig und langwierig gestaltet.   Ich nehme seit unzähligen Jahren Daivonex und Daivobet, wo bei keine Blutkontrollen diesbezüglich gemacht wurden. Nebenwirkungen kann ich bei mir auch noch nicht feststellen.   Bei Fumaderm habe ich heute meine Blutergebnisse erhalten, wobei die Blutwerte allesamt im grünen Bereich sind und dies nicht einer weiteren Fumadermbehandlung in Zunkunft im Wege stehen.   Die Nebenwirkungen von Fumaderm im Vergleich mit meinem vorherigen Medikament Metothrexat sind vergleichsweise überhaupt nicht erwähnenswert.
Mir geht es mit diesem Medikament noch sehr gut und hat meine Lebensqualität in den vergangenen Wochen immens erhöht.   Eine aggressivere Therapie mit Fumaderm, sprich bis zu 6 Tabletten am Tag wäre wirtschaftlich und gesundheitlich sinnvoller. Weil die Psoriasis Vulgaris dadurch viel schneller abheilen könnte und ein Verbrauch von Fumaderm und der notwendigen Salben viel schneller auf ein Minimum gesetzt werden könnte - mit verbesserter seelischer und körperlichen Gesundheit und Hautbild des Patienten.   Dies entspricht keiner Wunschbehandlung sondern einer Notwendigkeit, wirtschaftlicher und medizinischer Effizienz.   Unwirtschaftlich ist die Verordnung von kleinen Mengen, die auf längere Zeit und am Ende eines Geschäftsjahres zu einem höheren Aufwand der Krankenkassen, des Arztes und des Patienten führt.
Sprich eine kleinere Packung die mehrmals im Jahr verschrieben wird kostet viel mehr wie eine größere Packung die weniger verschrieben werden muss.   Die Arztpraxis verbraucht zwar weniger Budget für bedürftige Patienten insgesamt am Jahresende, hat aber mehr Arbeitsaufwand und hat aber dadurch mehr Erträge durch häufigere Patientenbesuche zudem es meist nur um eine Weiterverordnung der Medikamente und Salben geht.   Für den Patienten im Fall von mir bedeutet dies, mehr Besuche beim Hautarzt um meist nur ein Rezept abzuholen.
Das Warten auf einen Termin ist meist nur in einer Akutsprechstunde möglich da es auf einen freien Termin bis zu drei bis acht Wochen dauern kann.
Die Wartezeit beträgt meist von morgens 8 Uhr bis 10:30 oder 11 Uhr, dabei bleibe ich dem Unterricht meiner Umschulung notgedrungen fern.
Die Aufnahme und Behandlung von anderen Patienten verzögert sich, eine längere Wartezeit für andere Patienten häuft sich.   Rechnen wir mal hoch in meinem Fall.
Fumaderm für ein Jahr verschrieben Packung
N1 70 STK 229,82 €/Packung bei 3 Tabletten am Tag/ 15,4 Packungen x 229,82 € = 3539,23
N2 100 STK 319,47 €/Packung bei 3 Tabletten am Tag/ 10,8 Packungen x 319,47 € = 3450,28€
Ersparnis 88,95€
Daivonex N1 18,97€ 4 Wochen/ 12 Salben x 18,97€ = 227,64€
Daivonex N3 48,42€ 16 Wochen/ 3 Salben x 48,42 = 145,26€
Ersparnis 82,38€
Gesamtersparnis 171,33€ im Jahr bei gleichbleibendem Krankheitsbild ohne Verbesserung   Wenn Sie nun auf die ganzen Patienten hochrechnen ergibt sich eine hohe Entlastung der Krankenkassen im Jahr.
Dazu kämen noch sinkende Arztbesuche im Jahr und mehr Zeit und eine angemessene komfortablere Behandlung für mich und andere Patienten und weniger völlig überzogene Wartezeiten für eine Behandlung.   Fazit nach über einer Woche der Dosisminderung auf 2-3 Tabletten Fumaderm am Tag:
Eine Rückgang der Krankheit ist nicht zu sehen,
eine leichte Verschlechterung kann ich aber auch nicht feststellen, sprich mein Hautbild verbessert sich nicht mehr.
Und das auf einen Stand der einer Entstellung gleicht.
Das hat zufolge das ich über sehr lange Zeit Fumaderm mit einer höheren Erhaltungsdosis von einer Tablette am Tag bräuchte.
Somit auch eine höhere Belastung für mein körperliches und seelisches Wohl.   Vielen Dank für Ihre Zeit.   Viele Grüße

Ron

Ron

 

Fazit nach 11 Wochen

Hallo zusammen,
Melde mich mal wieder nun nach 11 Wochen.
Wie bereits im letzten Blog geschrieben blieb der Erfolg bei mir aus.
Ich habe ab der 8. Woche versucht Nachts mit Daivonex Salbe zu unterstützen.
Dabe ging ich folgendermaßen vor.
Das Knie habe ich nur ab und zu mit Salbe behandelt und dauerhaft weiter bestahlt.
Den rechten Ellbogen habe ich bestrahlt und fast täglich mit Salbe behandelt.
Da mir die Zeit fehlte habe ich den linken Ellbogen nur noch mit Salbe behandelt und die Bestrahlung eingestellt.   Zum Ergebnis:
Das Knie ist unverändert.
Die beiden Ellbogen sind merklich besser geworden einen Unterscheid zwischen dem Bestrahlten und dem Ellbogen welcher nur mit Salbe behandelt wurde kann ich nicht erkennen.
Somit glaube ich dass der Erfolg eher von der Salbe kommt

wolf021973

wolf021973

 

Fazit nach 10 Wochen Bestrahlung

Hallo zusammen,   nun nach 10 Wochen fleißigem Testen ergibt sich bei mir keine besonders große Veränderung meiner bestrahlten vier Stellen.
Die Ellenbogen sehen glatt aus aber immer kommen neue schuppige Herde ( zum Glück nur kleine Punkte) dazu.
Die Knie sind noch mit ein paar Schuppen bedeckt, die sich hartnäckig halten- aber scheinen nicht mehr so dick wie sonst. Die Entzündungen halten sich in Grenzen- sind aber noch vorhanden.
Ein Foto gibt es nächste Woche, da man keine nennenswerte Verbesserung erkennen kann. Der Akku des Gerätes hält noch durch ( 4 Mal).
Bis nächste Woche dann,   LG Lucy

Lucy68

Lucy68

 

nach neuneinhalb Wochen...

So, melde mich auch mal wieder.   Also an den Ellenbogen sieht's jetzt ziemlich gut aus (siehe Foto).
Die Sonne, die manchmal schien und vor allem auch Daivobet haben gut unterstützt.
Allerdings habe ich das die letzten Jahre immer gemacht, und das Ergebnis war von immer kürzerer Dauer.   Insofern bin ich mir schon sehr sicher, dass das Bluecontrol Gerät dazu beiträgt, die Dauer der Hautbesserung zu verlängern.
Zudem hat es in diesem Sommer bislang bei weitem noch nicht geklappt, die Ellenbogen jeden Tag ein paar Minuten in die Sonne zu halten, was in den Vorjahren dazu führte, dass die Stellen wieder schlechter wurden.   Das werde ich auf jeden Fall weiter beobachten.   An den äußeren Schienbeinen ist leider der Effekt nicht so stark (unverändert seit Wochen), sicher auch weil die derzeit keine Sonne abbekommen und ich dort auch (noch) nicht mit Daivobet unterstütze.
Das will ich aber bald starten.   Das Gerät hält nach wie vor 4 Behandlungen und hat noch keine größeren Verschleißerscheinungen bislang.   So weit, bis demnächst!   Jense  

Jense

Jense

 

Nach ca. 8 Wochen Zwischenbericht von Philips BlueControl

Hallo Ihr Lieben,   sorry das i mich solange nicht gemeldet habe. Hatte die letzte Zeit bissl Stress.   Hier sind aktuelle Bilder gerade gemacht von meiner Pso. Bissl rot, weil ich gerade geduscht habe. Aber es wird. Leider bin i die letzte Zeit net regelmäßig zum bestrahlen gekommen. Jetzt hab i mir noch Sorion gekauft und diese werde ich ab Freitag zusätzlich zur Bestrahlung anwenden. Und ich bemühe mich sehr, jetzt wieder öfters zu berichten.   Liebe Grüße

Tine1991

Tine1991

 

Blue Control

Guten Morgen
Ich befinde mich in der 10. Woche und bin sehr zufrieden.
So sehr...das ich mich letzten Freitag ins Schwimmbad traute....
Habe ausser färblich veränderte Haut einige Pickelchen...aber nicht mehr großflächig.
Es juckt auch kaum noch.....denke die Sonne im Urlaub und hier ( die paar Tage ) haben da auch noch positiv gewirkt.
Bis auf die beuge beschränkung wenn ich es am Ellbogen habe, bin ich mit der Benutzung mehr als zufrieden.
Da ich nur 4 große Stellen hab und morgens 2 stellen mach und abends 2 stellen bin ich sehr schnell durch am Tag.
Liebe Grüße
Fotos folgen diese Woche....könnt gespannt drauf sein   Dijo

dijo

dijo

 

BlueControl abgesetzt wegen neuer Therapiemaßnahme

hallo, ihr lieben!   bitte nehmt es mir nicht übel, dass ich mich so lange nicht gemeldet habe. nachdem ich den bluecontrol insgesamt ca. vier wochen benutzt habe, leider ohne große verbesserungen der haut zu bemerken (obwohl mein ellbogen tatsähclih etwas schuppenfreier war), musste ich den blueControl leider absetzen.
Das hat nichts mit dem Gerät zu tun!
es ist einfach sogewesen, dass meine psoriasis wirklich täglich schlimmer geworden ist, sie hat sich rasend schnell ausgebreitet. ich war dann bei einer neuen hautärztin (ich bin erst umgezogen), die mir UV bestrahlung, daiovonex und FUMADERM aufgeschrieben hat, um den schub erstmal einzudämmen.
jetzt nehme ich also (mal wieder) fumaderm und zusammen mit den anderen maßnahmen wirkt es ganz gut...   mein fazit: der bluecontrol ist angenehm! ich denke, er ist aber vielleicht eher was für patienten mit geringerer flechte. oder man sollte eben sicher sein, dass man keine anderen maßnahmen braucht, weil die flechte grade ganz stabil ist.
meine psoriasis ist leider seit zehn jahren nur mit recht starken maßnahmen überhaupt zu händeln...  
liebe grüße,   eure itchyandscratchy

itchyandscratchy

itchyandscratchy

 

Woche 9

Hallo liebe Leser   nachdem ich das letzte mal festgestellt hab, dass der Akku langsam an Leistung verliert, sind bisher keine weiteren Leistungseinbußen feststellbar. Ich werde das aber beobachten.
Meine Haut ist so weit ganz gut. Besonders Oberarm und Schienbein sehen ganz gut aus.
Alles in allem stelle ich weniger schuppige und dünnere Haut dort fest.   anbei wieder Bilder dazu:     Grüße an alle Schuppis   Bernd

Bernd S.

Bernd S.

 

Philipps bluecontrol

Hallo, nach nun 8 Wochen muss ich kurzen Bericht erstatten: an den Ellenbogen scheint das Licht etwas Wirkung zu zeigen. Die Haut ist nicht mehr ganz so schuppig und etwas glätter. Trotzdem noch fleckig.An den Knien in etwa genauso. Oberschenkel sind unverändert. Da hat mir die Sonne im Schwimmbad besser getan.

Schuppi31

Schuppi31

 

Philips BlueControl

Hallo ihr lieben...Heute bin ich etwas sehr spät dran mit berichten.
Aber muss euch auch sagen das es nicht viel zu berichten gibt da es meiner Haut immer besser geht und die Stellen immer heller werden.
Der Juckreiz kommt nur noch in kleinen Schüben und die Schuppenschicht ist komplett weg. Bin richtig traurig das dieser tolle Test mit diesem tollen Gerät bald vorbei ist.
Aber für mich kann ich sagen es bringt mir was und die zusätzliche sonne bewirkt wunder:-) bis nächste Woche liebe grüße

Janine F.

Janine F.

 

Woche 8

Bin frustriert!
Seit nunmehr acht Wochen benutze ich das Gerät an Händen, Ellenbogen und Knien.
Das einzige was sich ändert ist die Hautfarbe.Das sich die betroffenen Stellen weicher anfühlen liegt wohl an der Urea Creme die ich benutze.
Als ich diese mal abgesetzt habe,war schnell wieder alles beim alten.
Ich verstehe es nicht!
Hier meine Geschichte :
Die Psoriasis wurde bei mir mit 21 diagnostiziert. Als ich 22 wurde, zog ich zu meinen Eltern nach Arizona in den USA. Das ist ein Wüstenstaat für die,die sich in Amerika nicht auskennen.
Nach ungefähr sechs Monaten, war meine Psoriasis so gut wie abgeheilt.
Nach ca.zwei weiteren Monaten,soweit ich mich erinnern kann, war nichts mehr von der Krankheit übrig!
Ich lebte neun Jahre in den USA und hatte...... nichts.
Als ich 1996 dann wieder zurück nach Solingen zog,dauerte es nicht lange und
die Flecken kamen wieder!!
Von da an hatte ich eine Therapie nach der anderen. War sogar in Rötz in einer Hautklinik für vier Wochen. Es folgten Teersalben, Solebäder,Sauerstoff Kuren und die anderen üblichen Salben und Tinkturen die so üblich sind.
Wieder in SG habe ich dann zwei mal die Woche eine Ganzkörper UV Bestrahlung bei meinem Hautarzt bekommen. Nichts hat geholfen. Schließlich habe ich dann aufgegeben und den Dingen ihren Lauf gelassen , mich meinem Schicksal ergeben.
Ab und zu mal im Netz nach neuen Behandlungen gesucht,das war's dann aber auch.Nun dachte ich dass vielleicht dass Blue Light hilft. Aber nööö,wieder nix.
Was ich nicht kapiere ist,es wird so viel an unseren Genen geforscht,selbst Aids und Krebs sollen bald behandelbar sein.
Sch.... selbst die Augenfarbe seines ungeborenen Kindes kann man sich inzwischen aussuchen!!Es werden Milliarden mit Arzneimitteln verdient.
Aber die Psoriasis bleibt weiterhin ein Feld wo sich nicht wirklich etwas entwickelt. Ist eben nicht lethal!
Anscheinend ist nicht genug Geld mit uns zu verdienen ,um mal wirklich in die Materie des Warum und Woher zu investieren.
Sorry,dass ich mich so fatalistisch anhöre, aber ich bin mitlerweile an einem Punkt angelangt wo ich mal austeilen muss!!!
So,jetzt geht's mir wieder besser.
Lange Rede , kurzer Sinn, ich werde das Gerät wohl zurück schicken.
Ich kann nur hoffen dass ich es noch mal erleben darf , dass doch mal eine Heilung daher kommt.
Na ja , ich wünsche euch allen Mitleidenden jedenfalls alles gute für die Zukunft und verbleibe mit,
Freundlichen Grüßen
Euer Frank S.

Floyd0706

Floyd0706

 

Fazit nach 9 Wochen Bestrahlung

Hallo,   nun nach 9 Wochen Blaulicht kann ich leider immer noch nicht überzeugt sagen dass meine Haut eine große Verbesserung erfahren hat. Es schwankt- mal erweckt es den Anschein besser zu werden und dann kommt ein neuer Schub und wirft alles über den Haufen. Es sind wieder Schuppung und Entzündungen vorhanden- lediglich beide Ellbogen sind etwas glatter und auch heller geworden. Dafür habe ich einzelne neue stecknadelgroße Punkte über Oberarme und Beine bekommen- naja-ich will mal nicht meckern- diese Stellen sind aber oft nur von kurzer Dauer u verschwinden nach paar Wochen wieder. Außer natürlich die Knie u Ellenbogen, die seit 32 Jahren selten erscheinungsfrei waren.
Das Foto vom linken Knie- schuppig und entzündet- ist mit dabei.
Bis nächste Woche dann.   LG Lucy

Lucy68

Lucy68

 

Sorion Shampoo, Lotion und Creme

Hallo zusammen,   seit Monaten geht es mir derzeit leider schlechter und schlechter. Ich habe Psoriasis vulgaris und das am ganzen Körper. Mein Hautarzt behandelt mich am Körper mit Daivobet. In immer kürzeren Abständen bin ich nun zum Arzt gelaufen und habe die Creme abgeholt (ürbigens kosten 70 ml ca. 70 Euro). Auch wenns von der Kasse bezahlt wird.   Ich habe aber festgestellt, dass meine ganze Haut mit dem monatelangen Daivobet irgendwie "älter" und trockener wurde. Mein Bindegewebe hat an Spannkraft verloren und meine Haut wurde immer trockener. Nachdem sich nun die Plaque auch auf dem Kopf wieder ausgebreitet hat und ich am Ende den ganzen Kopf voll davon hatte, suchte ich mal wieder nach Lösungen. Ich wollte eigentlich auch runter vom Daivobet und von dem Dauerkortison.   Im Forum sowie bei Amazon wurde Sorion ja über den Klee gelobt. Anfangs war ich über die positiven Meinungen im Internet gegenüber sehr skeptisch, weil ich dachte, es ist wieder eine Masche, um Produkte teuer zu verkaufen.   Aber man versucht ja alles.
Ich habe die Creme, das Shampoo und die Lotion gekauft.   Zum Shampoo & Lotion:
Abends habe ich die Lotion auf dem kompletten Haarboden verteilt. Ist nicht ganz so einfach, weil ich lange Haare habe. Aber ich habe einfach die Flasche auf den Kopf gestellt und bin damit Linie für Linie über den Kopf gefahren und habe immer leicht etwas rausgedrückt. Danach habe ich die Lotion in die Kopfhaut eimassiert. Der Juckreiz geht sofort weg. Das war klasse. Die Lotion fettet start. Es wäre also für mich nicht möglich gewesen tagsüber so zu arbeiten, deshalb habe ich es immer drauf gemacht, wenn ich nach Hause kam und über Nacht. Am Tag danach muss man die Haare waschen. Auch der Kopfkissenanzug wird dadurch fettig (habe ein Badetuch drauf gelegt zum Schutz). Ich wusch die Haare mit dem Soriono Shampoo. Man denkt, dass nicht alles "Fett" rausgeht beim Waschen -zumindest vom Gefühl her. Aber nach 2xWaschen sehen sie gut aus und ich konnte wieder unters Volk.   So habe ich es mehrere Tage gemacht. Die ersten Tage merkte ich außer dem reduzierten Juckreiz nicht so viel. Nach ca. 3 - 4 Tagen erfolgte eine Verbesserung. Tagsüber trocknete die Kopfhaut weniger aus und es bildeten sich weniger Plaque nach. Ich mache das Procedere nun seit ca. 2 Wochen brav. Das Ergebnis ist verblüffend. Jetzt habe ich noch ca. 10% Befall. Und bleibe weiter am Ball. Denke ich bekomme die auch noch weg. Es ist zwar echt mühsam, täglich Haare waschen und morgens mit den fettigen Haaren aufzuwachen, aber das Ergebnis ist es mir definitiv wert.   Zur Creme:   Da ich die Psoriasis am ganzen Körper habe (viele kleine Punkte an den Beinen, Hüfte und Rumpf als ganze Fläche, Schultern größere Flächen, Hals sieht aus wie Nesselfieber und juckt so sehr, dass man sich am liebsten die Haut bis zum Kehlkopf aufreissen möchte, Oberarme Außenseite stärker, Unterarme "Tröpfchen") brauche ich viel von der Creme. Habe mir gleich 3 Tuben à 50 gr. gekauft. Die hielten dann keine Woche. Die Creme ist sehr ferrig. Was das Eincremen mühsam macht. Man klebt einfach danach. Abends vor dem Ins-Bett gehen dauert es halt eine Weile und wie beim Kopf klebt das Laken dann auch, wenn man kein Badetuch drauflegt oder das Laken alle 2 Tage ändert. Durch das Fett glänzen die Stellen erstmals mehr und scheinen Röter. Wie beim Shampoo nahm es sofort den Juckreiz. Ich habe meinen Hals und hinter den Ohren gefühlt alle Stunde eingecremt. Die ersten zwei Tage habe ich mich 3x täglich eingecremt. Irgendwie war meine Haut wie Löschpapier und saugte alles weg. Tagsüber geht auch viel in die Kleidung - das ist halt so. Nun bin ich nach 2 Wochen und ca. 300 gr. Creme bei 2x eincremen. Morgens nach dem Duschen und abends. Durch das Fett sieht es röter aus, aber die Schuppung hat sofort geestoppt (also wohl nicht gestoppt sondern vor lauter Fett klebte es vermutlich nur noch drauf). Ich stoppte ja das Daivobet und anfangs juckte auch meine Hüfte und mein Rumpf (da wo es am stärksten ist). Nach ein paar Tagen ging das Jucken dann weg. Nach 2 Wochen sieht es wie folgt aus. Die betroffenen Stellen sind "weicher" geworden. Wo sich die Haut vorher wie Schleifpapier anfühlte, ist es jetzt feiner und nicht mehr so "hügelig". Die Stellen sind alle noch da und rosa. Außer die Stellen am Gesicht. Die sind komplett weg und nur noch minimal rosa. Die restliche betroffene Haut sieht aber auch besser aus. Auch die Haut drum herum. Das Bindegewebe ist wieder besser geworden und der "alte" Hauch ist irgendwie weg. Ich mache jetzt einfach mal brav weiter mit dem Procedere und hoffe, dass es sich sukzessive weiter verbessert.

Emmas Drache

Emmas Drache

 

Fazit nach nun 9 Wochen

Habe jetzt schon seit ein paar Wochen nicht mehr geschrieben. Nun sind 9 Wochen vorbei. Da die Therapie nicht anschlug und ich sehr starken Juckreiz hatte nehme ich seit 2 Wochen Nachts noch Daivonex Salbe. Die Stellen sind nun merklich besser geworden. Am linken Ellbogen habe ich mit der Bestrahlung aufgehört und nehme nur die Salbe um zu sehen ob der Erfolg von den Bestrahlung oder von der Salbe kommt. Diese Stelle hat sich, wie die anderen wo kombiniert Salbe und Bestrahlung angewendet wird, gleichermaßen verbessert. Sie Stellen mit Bestrahlung sind die Hautschuppen nur etwas größer und die Haut ist etwas weicher dafür eine stärkere Rötung. Somit muss ich zur Schlussfolgerung kommen dass die Bestrahlung bei mir bisher nicht wirkt.   Vielleicht ändert sich die letzten Wochen noch was aber ich habe schon meine Zweifel.

wolf021973

wolf021973

 

Philips BlueControl

Hallo ihr lieben...Ich hoffe euch allen geht es gut:-)Meiner Haut geht es immer noch gut bis auf das halt die Rötungen an den Knien wirklich sehr hartnäckig sind.
Aber da ich ja noch paar Wochen mein Gerät habe geb ich die Hoffnung nicht auf:-)
Außerdem Creme ich ja zusätzlich noch mehrmals am Tag mit einer Pflegecreme und versuche trotz Schichtdienst immer mal paar Sonnenstrahlen zu erhaschen:-)
Mal sehen was die kommende Woche bringt. Bis nächsten Sonntag meine lieben:-)

Janine F.

Janine F.

 

Fazit nach 8 Wochen Bestrahlung

Hallo @ alle,   8 Wochen Bestrahlung sind um und es tut sich bei mir wenig in Richtung Besserung.
Beide Knie sind nach wie vor schuppig. Die Entzündungen sind etwas zurück gegangen.
Die Ellbogen fühlen sich glatter und auch weicher an- helle Stellen lösen Schuppung u Rötung ab.
Ich benutze nach wie vor nur Pflegecreme bzw kaltgepresstes Kokosöl.
Die Akkuleistung hält noch alle 4 Anwendungen durch. Ich bin mir noch nicht ganz schlüssig ob ich das BlueControl nach der Testphase behalten werde oder nicht.
Ein Foto kommt nächste Woche wieder.   LG Lucy

Lucy68

Lucy68

 

nach sieben Wochen

So, jetzt hab ich aber eine Weile nichts mehr geschrieben.   Nach wie vor bin ich etwas unschlüssig, was ich von dem Blaulicht halten soll.   An den Ellenbogen ist eine deutliche Besserung eingetreten, die aber zum guten Teil wohl auch von der Sonne kommt. Immerhin meine ich, dass zwischen den Stellen etwas "normale" Haut entsteht. Aber es ist immer noch nicht ganz schuppenfrei und auch gerötet, wenn auch blasser.
Meine Arme sind durch die Sonne mehr gebräunt als im Frühjahr, das trägt auch noch bei.
Den Zustand nach sechs Wochen habe ich als Foto angehängt.   Dann habe ich an den Ellenbogen seit einer Woche angefangen, nachts zusätzlich einzucremen mit Calcipotriol + Betamethason. Das mache ich seit drei Jahren immer im Sommer.
Ich möchte wissen, ob durch die Bestrahlung die Schuppenflechte länger unscheinbar bleibt. Ein paar Wochen sind vom Testzeitraum ja noch übrig.   An den Schienbeinen außen habe ich nicht zusätzlich gecremt und die kommen auch nur selten ans Tageslicht. Und genau da ist das Problem, dass kaum Verbesserung nach sechs Wochen eingetreten ist. Okay, immerhin jucken und schuppen die Stellen nicht mehr so.   Ich werde die drei Monate durchziehen und weiter berichten.   Übrigens hält der Akku bei mir weiterhin die 4 Anwendungen pro Tag durch und auch die Gurte haben noch keine größeren Ermüdungserscheinungen.   Bis demnächst,
Jense

Jense

Jense

 

Erster Erfolg ?

Hallo Mittester,   nach nunmehr ca. 7 Wochen könnte es so aussehen, dass an einer meiner 5 Teststellen eine Besserung eingetreten ist.   Ich habe heute morgen den zweiten Tag in Folge festgestellt, dass keine Rötung/Entzündung mehr unterhalb der Schuppen sichtbar ist. Die Schuppenflechte ist hier wesentlich dünner aber im noch sehr weis sichtbar. Die Haut drum herum sieht aus, als ob ich einen 14-tägigen Sonnenurlaub gemacht hätte.   Also irgendwas wirkt dort an dieser einen Stelle, was genau weis ich nicht.   Diese Stelle war im letzten Jahr nach einem Juli-Urlaub von 14 Tagen (incl. Sonnenbrand an dieser Stelle mitten in der Schuppenflechte) an der holländischen Nordseeküste komplett verschwunden, ist dann aber mit der Jahreszeitumstellung im September/Oktober wieder gekommen, aber nicht in der vollen Größe wie vor dem Urlaub.
In dem Zeitraum zwischen dem Urlaub und dem "Wiederkommen" sah die Haut dort wie eine Narbe (weisliche Haut) aus, die keine Sommerbräune (ähnlich einer Pigmentstörung) angenommen hat.   Alle vier anderen Stellen des Tests zeigen derzeit fast keine Veränderungen außer dass die Schuppenflechte der Dicke nach "Dünner" aussieht.   Mal abwarten was noch passiert.  

Schottlandfan aus NRW

Schottlandfan aus NRW

 

Akku verliert Leistung nach Woche 7

nach Woche 7 gibts mal wieder aktuelle Bilder von den behandelten Stellen.
Juckreiz ist kaum vorhanden aber optisch kann ich leider keine großen Veränderungen mehr feststellen.   Was allerdings seit letzter Woche auffällt, dass der Akku nicht mehr für 4 volle Bestrahlungen ausreicht
wie zu Anfang! Während der 4. Bestrahlung geht das Gerät nach ca 20 Min aus.
Das ist recht ärgerlich und sollte bei einem Gerät dieser Preisklasse auch nicht der Fall sein.
Der Akku ist fest verbaut und kann deshalb nicht selbst gewechselt werden.  
  Grüße an Alle

Bernd S.

Bernd S.

 

Philips BlueControl

Hallo ihr lieben da bin ich wieder:-)schon wieder eine Woche vergangen und an morgen starte ich die 8. Woche.
Auch heut ist wieder ein Bild dabei, da habe ich mich aber frisch eingecremt deswegen sieht es röter aus als es eigentlich ist.
Schuppenschicht ist komplett runter bis auf winzige Stellen aber ich merke richtig wie sich die kleinen Risse zuziehen und sich eine neue glatte Oberfläche bildet:-)
Es geht also vorran und ich sehe endlich mal Fortschritte.Wünsche euch allen noch einen schönen Sonntag liebe grüße eure Janine:-)

Janine F.

Janine F.

  • Blogkommentare


    • …..wobei mir gerade bei einer Urtikaria, weiß leider nicht wovon, gerade nur Kortison hilft. Ist auch OK ich weiß ja was ich schmiere und das ja zeitlich begrenzt. Ich halte nichts von Wundermitteln-Salben ect. pepe, vor allen Dingen aus China, Russland oder Indien. Da gibt es ja genug Berichte dazu und auch die chinesischen Tees sind für Europäer sicher mit seeeeehr viel Vorsicht zu genießen. Ich weiß schon gerne wo Kröte, Tiger o.Ä. drin ist.

      Wenn ich all das vermeiden würde was in meiner Allergieliste steht.....da könnte ich einpacken. Passe nur auf bei Arzneimitteln, könnte mal gefährlich werden. Und ansonsten muss ich dann mal die Folgen einer Sünde aushalten. Die Urtikaria nervt aber schon sehr gerade, hatte ich lange nicht mehr.

      Lg. Lupinchen


    • Und ob Zudaifu eine Kortisoncreme ist... sowas von! Die britische Behörde NHRA hat Kortison drin gefunden, und zwar ein starkes. :angry:


    • Ich weiß sehr genau wo dein Herz da tickt. Hoffentlich gibt es eine Nachfolge, die du einarbeiten kannst.

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